Juni-Auftakt mit leichter Zurückhaltung

Nach einem äußerst starken Mai mit kräftigen Kursgewinnen starten die Märkte verhaltener in den neuen Monat. Ein gewisser Konsolidierungswille ist spürbar, was nach der Rally der vergangenen Wochen nicht überrascht. Sowohl der DAX als auch die Wall Street konnten bislang aber ihre ersten wichtigen Unterstützungszonen verteidigen – das Feld wird also noch nicht den Bären überlassen.

Unsicherheit durch Zollpolitik bleibt
Für Zurückhaltung sorgt weiterhin der ungelöste Zollkonflikt zwischen den USA und ihren wichtigsten Handelspartnern, insbesondere China und der EU. Die Hoffnungen auf Annäherung stehen weiterhin im Raum, doch ebenso die Sorge, dass Trump, angesichts ausbleibender Ergebnisse bei den Verhandlungen, wieder verstärkt auf Konfrontation setzen könnte. Ein schärferer Ton könnte die Märkte schnell verunsichern.

Entscheidende Impulse zum Wochenschluss
Im Wochenverlauf stehen zwei bedeutende Termine im Fokus der Anleger. Am Donnerstag wird die Europäische Zentralbank ihre Zinsentscheidung bekanntgeben, während am Freitag mit dem US-Arbeitsmarktbericht ein entscheidender Gradmesser für die wirtschaftliche Entwicklung der Vereinigten Staaten folgt. In Kombination mit der typischen Saisonalität – der Juni ist historisch gesehen eher ein volatiler und schwächerer Monat – könnte dies das Kursgeschehen deutlich beeinflussen.


Wichtige Wochentermine:

  • Dienstag:
    • 11:00 Uhr EU Verbraucherpreise Mai
    • 16:00 Uhr US JOLTS Stellenangebote April
    • 16:00 Uhr US Industrieaufträge April
  • Mittwoch:
    • 09:55 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen Mai (endg.)
    • 14:15 Uhr US ADP Beschäftigungszahlen Mai
    • (!) 16:00 Uhr US ISM Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen Mai
    • 20:00 Uhr US FED Beige Book
  • Donnerstag:
    • 08:00 Uhr DE Industrieaufträge April
    • (!) 14:15 Uhr EU EZB Zinsentscheid
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 14:30 Uhr US Handelsbilanz April
    • (!) 14:45 Uhr EU EZB Pressekonferenz
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr DE Handelsbilanz April
    • 08:00 Uhr DE Industrieproduktion April
    • 11:00 Uhr EU BIP Q1
    • 11:00 Uhr EU Einzelhandelsumsätze April
    • (!) 14:30 Uhr US Arbeitsmarktbericht Mai

Hinweis: Hole mehr aus Trading-Portal.NET und aktiviere Deinen Informationsvorsprung mit meinem Traders Club. Alle Vorteile ansehen.


Der DAX schaffte es seinen Abverkauf auf die 18.500 mit einer 31%-Rally wieder komplett aufzukaufen und krönte dies mit einem Allzeithoch an der 24.325,97. Der Mai war zudem mit über 6% Performance ungewöhnlich stark. Eine Konsolidierung der letzten starken Anstiegsbewegung muss innerhalb der schwächeren Saisonalität nun eingeplant werden.
Der Bereich an der 23.7 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt die Range über die 24.080 in Richtung Allzeithoch bei 24.250 weiter aktiv. Darüber öffnet sich die Tür zu neuen Hochs bei 24.490 und .600.

Unterhalb kann sich eine Konsolidierung zur 23.400 weiter entwickeln. Darunter droht weiterer Abgabedruck zur 23.200 und 23.070. Bei Bruch Test m. Bollinger (weekly) 22.500.

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX startet leicht schwächer in den Juni und testet zum Monatsauftakt abermals das m. Bollingerband und den Monats-PP. Erst darunter droht eine erste größere Eintrübung.
Der Bereich an der 23.900 stellt eine erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne über die 24.000 zur 24.070 aktiv. Darüber Chance auf weitere Erholung zur 24.150 und anschließend 24.240 in Richtung oberes Bollinger an der 24.420. Bei Bruch folgen 24.320 und ein neues AZH an der 24.370.
  • Unterhalb ist hingegen erneuter Druck auf das m. Bollinger an der 23.830/.790 zu erwarten. Darunter droht erster Abgabedruck zur 23.7 und .650. Bei Bruch Eintrübung zur 23.550 und anschließend .430.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 24.000 > 24.070 > 24.150 > 24.240 > 24.300 > 24.325 > 24.370 > 24.420 > 24.520 > 24.560 > 24.640
  • Unterstützungen: 23.900 > 23.830> 23.790 > 23.700 > 23.650 > 23.540 > 23.430 > 23.220 > 23.000 > 22.800 > 22.800 > 22.760 > 22.640 > 22.600 > 22.550 > 22.520 > 22.410 > 22.200 > 22.070 > 22.000 > 21.870 > 21.720 > 21.570 > 21.490 > 21.380
DAX Tageschart

Der Ausblick im Videoformat

Exklusiver Traders Club


Starken Mai – Zurückhaltung im Juni?

Die Aktienmärkte haben einen bemerkenswert starken Mai hinter sich, der jedoch stark durch die Politik von US-Präsident Trump beeinflusst war. Die Hoffnung auf Entspannung im Handelskonflikt sorgte für Rückenwind, doch die fehlenden konkreten Ergebnisse lassen das Erreichte fragil erscheinen. Sollte Trump, nach zahlreichen Rückziehern, wieder zu einem härteren Kurs gezwungen sein, um Stärke zu demonstrieren, könnten die Märkte rasch unter Druck geraten.

Vorsicht vor saisonalen Schwächen

Auch aus saisonaler Sicht beginnt nun eine traditionell schwächere Phase für die Börsen. Nach dem überdurchschnittlich guten Lauf im Frühling wird der Sommer häufiger von Konsolidierungen oder rückläufiger Dynamik geprägt. Diese Tendenz könnte sich verstärken, wenn gleichzeitig wirtschaftliche Frühindikatoren kippen.

Wichtige Wirtschaftsdaten im Fokus

Die neue Handelswoche bietet eine Reihe potenziell marktbewegender Impulse. Besonders beachtet werden dürften die US-Einkaufsmanagerindizes (ISM), das Fed Beige Book sowie die EZB-Pressekonferenz. Das Highlight folgt am Freitag mit dem US-Arbeitsmarktbericht.
Die entscheidende Frage: Bleiben die harten Wirtschaftsdaten stabil oder deuten sich erste Risse an? Ein enttäuschender Arbeitsmarktbericht könnte Rezessionsängste neu befeuern – insbesondere, wenn gleichzeitig die Inflation hoch bleibt und die Notenbanken zum Zögern zwingt.


Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • Monatsauftakt Juni
    • 09:55 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Mai (endg.)
    • (!) 16:00 Uhr US ISM Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Mai
  • Dienstag:
    • 11:00 Uhr EU Verbraucherpreise Mai
    • 16:00 Uhr US JOLTS Stellenangebote April
    • 16:00 Uhr US Industrieaufträge April
  • Mittwoch:
    • 09:55 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen Mai (endg.)
    • 14:15 Uhr US ADP Beschäftigungszahlen Mai
    • (!) 16:00 Uhr US ISM Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen Mai
    • 20:00 Uhr US FED Beige Book
  • Donnerstag:
    • 08:00 Uhr DE Industrieaufträge April
    • (!) 14:15 Uhr EU EZB Zinsentscheid
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 14:30 Uhr US Handelsbilanz April
    • (!) 14:45 Uhr EU EZB Pressekonferenz
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr DE Handelsbilanz April
    • 08:00 Uhr DE Industrieproduktion April
    • 11:00 Uhr EU BIP Q1
    • 11:00 Uhr EU Einzelhandelsumsätze April
    • (!) 14:30 Uhr US Arbeitsmarktbericht Mai

Hinweis: Hole mehr aus Trading-Portal.NET und aktiviere Deinen Informationsvorsprung mit meinem Traders Club. Alle Vorteile ansehen.


Der DAX schaffte es seinen Abverkauf auf die 18.500 mit einer 31%-Rally wieder komplett aufzukaufen und krönte dies mit einem Allzeithoch an der 24.325,97. Der Mai war zudem mit über 6% Performance ungewöhnlich stark. Eine Konsolidierung der letzten starken Anstiegsbewegung muss innerhalb der schwächeren Saisonalität nun eingeplant werden.
Der Bereich an der 23.7 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt die Range über die 24.080 in Richtung Allzeithoch bei 24.250 weiter aktiv. Darüber öffnet sich die Tür zu neuen Hochs bei 24.490 und .600.

Unterhalb kann sich eine Konsolidierung zur 23.400 weiter entwickeln. Darunter droht weiterer Abgabedruck zur 23.200 und 23.070. Bei Bruch Test m. Bollinger (weekly) 22.500.

Xetra-DAX Tagesausblick:

Update folgt heute Abend
Der DAX nach einem neuen Allzeithoch mit ersten Gewinnmitnahmen, welche jedoch das übergeordnete Bild bisher nicht gefährden. Die weitere Reaktion im Broading Top (siehe Stundenchart) gilt es nun zu beobachbten. 2 Tage vor Börsenabschluss Monat Mai blickt der DAX auf eine starke 7%-Monatsperformance. +31% seit dem April-Tief.
Der Bereich an der 24.100 stellt eine erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne über die 24.150 zur 24.250 weiter aktiv. Darüber Chance auf ein neues Allzeithoch in Richtung oberes Bollinger an der 24.420. Bei Bruch folgen 24.520/.560.
  • Unterhalb ist hingegen weiterer Abgabedruck zur 23.970 und 23.870 zu erwarten. Darunter wäre der Kombisupport Wochen-PP/ m. Bollinger an der 23.690 als nächster wichtiger Support zu nennen. Bei Bruch Eintrübung zur 23.350.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 24.100 > 24.150 > 24.250 > 24.420 > 24.520 > 24.560 > 24.640
  • Unterstützungen: 23.970 > 23.870> 23.690 > 23.600 > 23.350 > 23.220 > 23.000 > 22.800 > 22.800 > 22.760 > 22.640 > 22.600 > 22.550 > 22.520 > 22.410 > 22.200 > 22.070 > 22.000 > 21.870 > 21.720 > 21.570 > 21.490 > 21.380
DAX Tageschart

Der Ausblick im Videoformat

Exklusiver Traders Club


Meine Trading-Routine: Wie ich durch feste Abläufe fokussierter, ruhiger und erfolgreicher wurde

Ich bin Alex – und ich geb zu: Am Anfang war mein Trading-Tag Chaos pur.
Aufstehen, Kaffee, dann rein in den Chart, sofort FOMO, kein Plan, fünf Tabs offen, News im Minutentakt.
Heute läuft das anders. Und das hat alles verändert.


🧱 Warum du eine Routine brauchst – auch wenn du spontan bist

Eine gute Trading-Routine ist wie ein Sicherheitsnetz:

  • Sie schützt dich vor Überreaktionen
  • Sie bringt Klarheit ins Setup
  • Sie signalisiert deinem Gehirn: Jetzt ist Trading-Zeit
  • Und sie beendet den Tag, bevor du dich verrennst

Ich nenne das gern mein „Trading-Rahmenprogramm“.


🕗 Meine tägliche Trading-Routine – Schritt für Schritt

07:45 Uhr – Aufstehen, ohne Smartphone

Klingt banal, aber: Kein Chart-Check im Bett.
Ich will meinen Kopf nicht gleich mit Candlesticks füllen.

08:00 Uhr – Newsblock lesen

  • Wirtschaftskalender (Investing, Forexfactory)
  • Overnight-Meldungen
  • Earnings & Makro-News checken
  • Notizen: Was könnte heute Volatilität bringen?

Tipp: Ich schreibe mir 1–2 Sätze in mein Tagebuch wie:
„DAX leicht schwächer, US-Tech stark. Fokus auf Nvidia Breakout.“

08:30 Uhr – Watchlist vorbereiten

  • Welche Aktien / Märkte sind heute spannend?
  • Gibt es klare Level (z. B. Vortageshoch, PreMarket-Range)?
  • Wo könnte Volumen reinkommen?

Ich zeichne mir alle Zonen ein, VWAP, Vortageslinien, ggf. ATR-Range.

09:00–09:30 Uhr – Fokus-Zeit

  • Keine Musik, keine News, nur Chart + Notizen
  • Ich warte bewusst auf Setups – kein Scalp, kein Klick aus Langeweile

Wenn bis 10:30 Uhr nichts kommt, schließe ich die Plattform.
Ja, wirklich.

15:15 Uhr – US-Session vorbereiten

  • Neue Watchlist (z. B. mit Nvidia, Tesla, AMD)
  • PreMarket-High/Low markieren
  • VWAP einzeichnen
  • Setup-Trigger notieren

15:30–17:00 Uhr – US-Session aktiv

  • Max. 2 Trades erlaubt
  • Nach jedem Trade: Mini-Journaleintrag

17:30 Uhr – Rückblick & Journal

Ich beantworte jeden Tag 5 Fragen:

  1. Habe ich nach Regel gehandelt?
  2. Was war mein bester Moment heute?
  3. Was war mein schwächster Moment?
  4. Wie war mein Mindset auf einer Skala von 1–10?
  5. Was nehme ich mir für morgen vor?

📋 Meine wichtigsten Regeln, die in der Routine eingebaut sind

  • 1 % Risiko pro Trade (fix, egal ob’s „gut aussieht“)
  • 2-Trades-Regel: Mehr ist emotionale Reaktion, nicht Strategie
  • Kein Trade = auch ein Ergebnis (wird im Journal notiert)
  • Stoppzeit: Kein Trading nach 17 Uhr – keine Ausnahme

🧠 Trading ist kein Sprint – sondern ein Tagesablauf

Wenn du morgens aufstehst und „mal schaust, was der Markt macht“, bist du immer zu spät.
Wenn du dagegen deinen Tag strukturierst, weißt du:

✅ Worauf du wartest
✅ Wann du nichts tun solltest
✅ Und wann der Markt deine Bedingungen erfüllt

Das macht dich nicht nur ruhiger – sondern auf Dauer auch erfolgreicher.


Sektorrotation 2025 – So nutze ich den Wechsel der Gewinnerbranchen für mein Trading

Hey, ich bin Alex von Trading-Portal.NET – und heute nehmen wir uns ein Thema vor, das für viele ein echtes Gamechanger sein kann: Sektorrotation.
Klingt erstmal wie ein Börsen-Buzzword – ist aber in Wahrheit eine der elegantesten Methoden, um mit dem Markt statt gegen ihn zu arbeiten.
Gerade 2025, inmitten von Zinswende, KI-Hype und geopolitischem Hin und Her, war das für mich ein echter Hebel.


Was bedeutet Sektorrotation überhaupt?

Ganz einfach: Anleger schichten Kapital zwischen verschiedenen Wirtschaftssektoren um – je nachdem, wo sie gerade das beste Chancen-Risiko-Verhältnis sehen.
Das passiert nicht willkürlich, sondern (meist) entlang des Wirtschaftszyklus.

Beispiele:
📉 Konjunktur schwächelt? → Versorger, Basiskonsum, Healthcare.
📈 Aufschwung kommt? → Zykliker, Tech, Finanzwerte.


Warum 2025 besonders spannend ist

Wir befinden uns in einem Mischszenario:

  • Zinssenkungserwartungen in den USA
  • Inflationsdruck in Europa
  • KI-Investmentboom
  • Verunsicherung bei Bankentiteln

Das führt zu einer ungewöhnlich schnellen Rotation – teilweise wöchentlich!

Beispiel aus März 2025:
📉 Nach enttäuschenden PCE-Daten fielen Growth-Werte wie Snowflake & Palantir → gleichzeitig liefen Industriewerte wie Caterpillar und Siemens plötzlich heiß.


Wie ich Sektorrotation erkenne

🔍 1. Relative Stärke & Schwäche

Ich vergleiche täglich die Sektor-ETFs (z. B. XLF, XLK, XLE, XLU…) auf Tages- und Wochenbasis.
Wenn ein Sektor über mehrere Tage Outperformance zeigt, kommt er auf meine Watchlist.

🧭 2. Intermarket-Analyse

Zinsen rauf? → Finanzwerte & Energie
Zinsen runter? → Growth, Tech, Immobilien
Unsicherheit? → Healthcare, Utilities

📊 3. Volumen-Cluster & Flow-Daten

Ich beobachte ETF-Zuflüsse (via etfdb.com oder Finviz) – wohin fließt das Kapital?


Meine Tradingstrategie mit Rotations-Signalen

  1. Starken Sektor identifizieren (z. B. Tech outperformt Gesamtmarkt 3 Tage in Folge)
  2. Einzelaktien mit relativer Stärke suchen
  3. Setup in Richtung des dominanten Sektors handeln
  4. Trailing Stop, da Rotation schnell wechseln kann!

Beispiel:
Am 9. April 2025 hatte ich Nvidia auf dem Schirm, weil Tech stark lief und der Sektor auf Monatsbasis outperformte.
Ich ging beim Break über das lokale Hoch long – und nahm 5 % innerhalb eines Tages mit.
Zwei Tage später rotierte der Markt Richtung Energie. Setup beendet – fertig.


Fehler, die du vermeiden solltest

❌ Nur auf kurzfristige Bewegung achten – ohne Kontext
❌ Rotation übersehen, weil man nur Einzelaktien tradet
❌ Alte Sektor-Gewinner zu lange halten – oft werden sie plötzlich underperformer
❌ Gier: „Jetzt hol ich noch den letzten Move raus…“ – lieber früh raus als spät gestoppt


Tools, die ich nutze

  • TradingView mit Sektor-ETF-Vergleich
  • Finviz Heatmaps
  • ETF Money Flow Tracker
  • Notion-Rotationstabellen für meine Watchlist
  • Google Sheets zum dokumentieren von Sektorzyklen

Wer den Fluss der Märkte versteht, schwimmt vorne mit

Sektorrotation ist für mich kein Geheimtipp, sondern eine echte Orientierungshilfe.
Sie gibt mir Richtung, hilft bei der Aktienauswahl – und sorgt dafür, dass ich im richtigen Moment den Fokus wechsle.
Denn eines ist klar:
Der Markt ist ein Mosaik – und Sektorrotation ist der Kleber, der die Einzelteile sinnvoll verbindet.


Hast du schon mit Sektorrotation gearbeitet? Oder klingt das alles noch neu für dich?
Lass uns darüber diskutieren – ich helfe dir gern bei der Umsetzung.

Bis bald – dein Alex von Trading-Portal.NET 🔄📈


Realistische Rendite-Erwartungen an der Börse – und warum viele enttäuscht sind

Wenn ich mit Freunden oder Leserinnen über die Börse spreche, kommt oft die gleiche Frage:
„Wie viel kann man da eigentlich verdienen?“
Und ganz ehrlich?
Die meisten haben komplett falsche Vorstellungen – entweder zu optimistisch oder zu skeptisch.

Deshalb will ich heute über das sprechen, was wirklich zählt: realistische Rendite-Erwartungen.
Was ist machbar? Was ist Wunschdenken? Und wie vermeide ich, von der Realität enttäuscht zu werden?


💸 Warum falsche Erwartungen gefährlich sind

Viele steigen ins Investieren ein mit dem Gedanken:
„Ich leg da jetzt was rein – und in ein paar Jahren bin ich reich.“

Aber dann kommt:
📉 Ein Crash.
⏳ Eine Seitwärtsphase.
📊 Oder einfach: Langweilige Jahre.

Und plötzlich denken viele: „Das lohnt sich ja gar nicht…“
Doch! Aber eben nicht, wenn man unrealistische Vorstellungen hat.


📈 Was historische Daten zeigen

Schauen wir mal nüchtern auf die Vergangenheit.
Langfristige Renditen:

  • MSCI World: ca. 7–8 % p.a. (nach Inflation: ca. 5–6 %)
  • S&P 500: ca. 9–10 % p.a. über 50 Jahre
  • DAX: rund 7 % p.a. im Schnitt – aber mit vielen Schwankungen

Das heißt:
👉 Wer langfristig in breit gestreute ETFs investiert, kann im Schnitt mit 5–8 % pro Jahr rechnen.

Aber Achtung:
Das ist kein Garant.
Manche Jahre bringen +20 %, andere -30 %.


📆 Geduld schlägt Rendite

Ich sag immer:
Die Zeit im Markt ist wichtiger als das Timing.
Denn der Zinseszinseffekt wirkt erst richtig ab dem 10., 15. oder 20. Jahr.

Beispiel:

  • 10.000 € Startkapital
  • 200 € monatlich
  • 7 % Rendite pro Jahr

Nach 10 Jahren: ca. 35.000 €
Nach 20 Jahren: ca. 95.000 €
Nach 30 Jahren: ca. 215.000 €

Fazit: Die letzten Jahre bringen den größten Hebel.


🚀 Was viele falsch machen

Hier ein paar typische Denkfehler, die ich regelmäßig sehe:

  • „Ich investier jetzt, nächstes Jahr kauf ich mir davon ein Auto.“
    → Börse ist kein Kurzfristkonto.
  • „Letztes Jahr waren’s 20 %, das wird jetzt immer so weitergehen.“
    → Nein. Märkte schwanken. Immer.
  • „Ich hab -10 %, das funktioniert alles nicht.“
    → Schwankungen sind Teil des Spiels. Entscheidend ist: durchhalten.

🧠 Meine Strategie: konservativ rechnen – positiv überraschen

Ich rechne in meinen Plänen grundsätzlich mit 5 % realer Rendite (also nach Inflation).
Wenn’s mehr wird – super.
Wenn nicht – bin ich trotzdem vorbereitet.

Das hilft mir, ruhig zu bleiben, egal was die Märkte gerade machen.


💬 Realistische Rendite – realer Erfolg

Wenn du mit der Erwartung startest, an der Börse seriös Vermögen aufzubauen, dann bist du auf dem richtigen Weg.
Wenn du aber denkst, du wirst mit 500 € Einsatz zum Millionär – dann wirst du enttäuscht.
Börse ist keine Spielhalle. Sie ist ein langfristiger Vermögensmotor – aber nur für die, die dranbleiben.


Wie gehst du mit Rendite-Erwartungen um?
Planst du mit Zahlen – oder investierst du einfach und schaust später?
Ich freu mich wie immer auf deine Gedanken und Kommentare!

Bis bald – Alex