Starker Dienstag an den Märkten – Fokus verschiebt sich wieder

Ein starker Dienstag an den Börsen: Die Hoffnung auf eine Waffenruhe und mögliche Entspannung im Konflikt zwischen Iran und Israel sorgte für fallende Ölpreise und steigende Kurse. Auch wenn die Waffenruhe derzeit noch fragil ist, genügte bereits das Ausbleiben eines Worst-Case-Szenarios in der Straße von Hormus, um die Märkte zu beflügeln.
Mit dem Rückenwind der geopolitischen Entspannung dürfte sich der Fokus nun wieder verstärkt auf die wirklich marktbewegenden Themen richten: Konjunktur, Zinspolitik und insbesondere der Zollstreit, bei dem Trumps Deadline in genau zwei Wochen abläuft.

Der DAX konnte von der Supportzone direkt bis an das m. Bollingerband anziehen, tendierte dort aber bereits wieder zur Schwäche. Unterhalb dürfte nun das heutige Gap Anziehungskraft entwickeln. Auch die Wall Street konnte sich vom Support lösen und testet nun die nächsten Widerstände auf dem Weg zum Allzeithoch. Ob die aktuelle Range nun weiter gehalten werden kann, bleibt abzuwarten.

Am morgigen Mittwoch steht nur die Anhörung von Fed-Chef Powell vor dem Bankenausschuss des Senats auf dem Kalender. Die geopolitischen Themen dürften weiter in den Hintergrund rücken – Zinspolitik, Konjunktur, der Nato-Gipfel und natürlich die Zolldebatte rücken weiter stärker in den Fokus.

Wichtige Wochentermine:

  • Mittwoch:
    • 16:00 Uhr US Neubauverkäufe Mai
    • (!) 16:00 Uhr US Anhörung von Fed-Chef Powell vor Bankenausschuss des Senats
  • Donnerstag:
    • 08:00 Uhr DE GfK-Konsumklima Juli
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • (!) 14:30 Uhr US BIP Q1 (endgültig)
  • Freitag:
    • (!) 14:30 Uhr US PCE-Kernrate Mai
    • 16:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan Juni (endgültig)
    • 22:30 Uhr US Banken-Stresstest – Veröffentlichung der Ergebnisse

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Der DAX agiert seit der EZB („Zyklusende“) als klarer Underperformer und erreichte in der vergangenen Handelswoche vor der 23k die nächstgrößere Supportzone. Bei Verteidigung kann eine Zwischenerholung in Richtung des m. Bollinger eingeleitet werden.
Der Bereich an der 23.350 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt die Range zur 23.700 weiter aktiv. Darüber Chance auf weitere bullische Bewegung in Richtung 23.850 (m. Bollinger) und 24k. Anschließend Chance auf 24.300 und 24.500.

Unterhalb ist hingegen der Cluster zum Kombisupport an der 23.070 weiter unter Druck. Darunter droht weiterer Abgabedruck zur 22.7 (m. Bollinger weekly). Bei Bruch Türöfner in Richtung 22.350 und 22.2.

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX konnte nach Verteidigung seiner 50-Tageslinie auch Dank der Geopolitik dynamisch bis zum m. Bollingerband abdrehen. Unterhalb dürfte das Dienstags-Gap Anziehungskraft ausüben. Oberhalb zunehmend die 24k in den Fokus rücken.
Der Bereich an der 23.690 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zum m. Bollinger an der 23.780 weiter aktiv. Darüber rückt das Gap von Anfang Juni bei 23.885/.940 in den Fokus. Bei Bruch 24k/24.030.
  • Unterhalb bleibt hingegen der Cluster zur 23.540 zu nennen. Darunter folgt der Lauf ins Dienstags-Gap bei 23.440 und .385. Bei Bruch wird die 50-TL an der 23.270 erneut getestet.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 23.690 > 23.780 > 23.885 > 23.940 > 24.000 > 24.030 > 24.170 > 24.250 > 24.280 > 24.380 > 24.480 > 24.510 > 24.600 > 24.630 > 24.700
  • Unterstützungen: 23.540 > 23.440 > 23.385 > 23.270 > 23.180 > 23.085 > 23.030 > 22.940 > 22.800 > 22.750 > 22.640 > 22.600 > 22.550 > 22.520 > 22.410 > 22.200 > 22.070 > 22.000 > 21.870 > 21.720 > 21.570 > 21.490 > 21.380
DAX Tageschart

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Prinzip Hoffnung für Nahost – Zweigeteilter Wochenauftakt

Der neue Handelswoche begann erneut zweigeteilt. Während der DAX mit Abschlägen in die Woche startete – belastet vor allem durch die anhaltende Unsicherheit im Nahen Osten nach dem US-Angriff auf iranische Ziele – zeigen sich die Wall Street und der Ölpreis zur Stunde deutlich stabiler. Das deutet darauf hin, dass die Märkte aktuell nicht von einer unmittelbaren geopolitischen Eskalationsspirale ausgehen. Dennoch bleibt die Reaktion des Iran auf den US-Angriff ein Unsicherheitsfaktor. Es wird vermutet, dass ein Angriff auf eine US-Basis im Irak bevorstehen könnte.
Die Wall Street verteidigt weiterhin ihre seit Wochen aktive enge Seitwärtsrange, läuft damit aber nun verstärkt in die saisonal eher schwächere Phase.

Am morgigen Dienstag rücken der deutsche ifo-Geschäftsklimaindex für Juni sowie die Anhörung von Fed-Chef Powell vor dem Ausschuss des Repräsentantenhauses in den Mittelpunkt. Öffnet Powell womöglich doch allmählich die Tür für künftige Zinssenkungen?
Als konstanter Unsicherheitsfaktor bleibt neben der geopolitischen Lage natürlich auch die ungelöste Zollfrage bestehen – die Deadline rückt immer näher.

Wichtige Wochentermine:

  • Dienstag:
    • (!) 10:00 Uhr DE ifo-Geschäftsklimaindex Juni
    • 16:00 Uhr US Verbrauchervertrauen Conference Board Juni
    • 16:00 Uhr US Richmond Fed Manufacturing Index Juni
    • (!) 16:00 Uhr US Anhörung von Fed-Chef Powell vor Ausschuss des Repräsentantenhauses
  • Mittwoch:
    • 16:00 Uhr US Neubauverkäufe Mai
    • (!) 16:00 Uhr US Anhörung von Fed-Chef Powell vor Bankenausschuss des Senats
  • Donnerstag:
    • 08:00 Uhr DE GfK-Konsumklima Juli
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • (!) 14:30 Uhr US BIP Q1 (endgültig)
  • Freitag:
    • (!) 14:30 Uhr US PCE-Kernrate Mai
    • 16:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan Juni (endgültig)
    • 22:30 Uhr US Banken-Stresstest – Veröffentlichung der Ergebnisse

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Der DAX agiert seit der EZB („Zyklusende“) als klarer Underperformer und erreichte in der vergangenen Handelswoche vor der 23k die nächstgrößere Supportzone. Bei Verteidigung kann eine Zwischenerholung in Richtung des m. Bollinger eingeleitet werden.
Der Bereich an der 23.350 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt die Range zur 23.700 weiter aktiv. Darüber Chance auf weitere bullische Bewegung in Richtung 23.850 (m. Bollinger) und 24k. Anschließend Chance auf 24.300 und 24.500.

Unterhalb ist hingegen der Cluster zum Kombisupport an der 23.070 weiter unter Druck. Darunter droht weiterer Abgabedruck zur 22.7 (m. Bollinger weekly). Bei Bruch Türöfner in Richtung 22.350 und 22.2.

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX startet abermals als Underperformer in die neue Woche, welche saisonal zu den schwächsten Wochen des Jahres gehört. Seine 50-Tageslinie konnte er jedoch weiterhin verteidigen.
Der Bereich an der 23.240 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 23.370 weiter aktiv. Darüber folgt die Bewegung zur 23.430 und anschließend die Chance auf 23.550. Bei Bruch 23.590 (Gap) und 23.690.
  • Unterhalb bleibt hingegen der Cluster zur 23.110/.085 zu nennen. Darunter droht weiterer Abgabedruck zur 23.030 und anschließend 22.940. Bei Bruch die weitere Eintrübung in Richtung der 100-TL an der 22.8.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 23.370 > 23.430 > 23.550 > 23.590 > 23.690 > 23.770 > 23.850 > 23.885 > 23.950 > 24.000 > 24.080 > 24.170 > 24.250 > 24.280 > 24.380 > 24.480 > 24.510 > 24.600 > 24.630 > 24.700
  • Unterstützungen: 23.240 > 23.110 > 23.085 > 23.030 > 22.940 > 22.800 > 22.750 > 22.640 > 22.600 > 22.550 > 22.520 > 22.410 > 22.200 > 22.070 > 22.000 > 21.870 > 21.720 > 21.570 > 21.490 > 21.380
DAX Tageschart

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Bullen unter Druck? Geopolitik, Handelskonflikt und fehlende Käufer

Die vergangene Woche stand klar im Zeichen der geopolitischen Spannungen rund um den Irankrieg – und dieses Thema dürfte auch in der neuen Woche die Märkte weiterhin begleiten. Zusätzlich hat der Große Verfall zum Wochenschluss spürbar die Kursbewegungen beeinflusst. Für den DAX bedeutete es den Abschluss einer weiteren roten Handelswoche. Vom Allzeithoch hat er in der Spitze bereits rund 1500 Punkte verloren und dabei an der 23.000er Marke nun die nächste größere Unterstützungszone bisher erfolgreich getestet. Die Wall Street hält sich derweil weiter in einer engen, neutralen Seitwärtsrange.

Insgesamt dürfte die Volatilität im aktuellen Umfeld erhöht bleiben – was auch gut zur Saisonalität im Juni passt. Von der Marktmechanik her stehen die Bullen vor Herausforderungen: CTAs agieren derzeit nicht als Käufer, Pensionsfonds werden im anstehenden Quartalsabschluss eher auf der Verkäuferseite erwartet. Zudem laufen zunehmend die Aktienrückkäufe in die Blackout-Periode. All das könnte vorerst weitere Belastungen für den Markt bringen.

Zunehmend wird aber auch der schwelende Handelskonflikt wieder stärker in den Fokus rücken. Das Ende der Deadline für neue Zölle rückt in nur noch zwei Wochen näher, und bislang gibt es keine greifbaren Fortschritte oder abgeschlossenen Deals. In der neuen Handelswoche richtet sich der Blick zudem auf die Anhörung von Fed-Chef Powell im US-Senat und Repräsentantenhaus sowie auf neue US-Inflationsdaten.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 09:30 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Juni (vorläufig)
    • 09:30 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Juni (vorläufig)
    • 10:00 Uhr EU Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Juni (vorläufig)
    • 10:00 Uhr EU Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Juni (vorläufig)
    • 15:45 Uhr US S&P Global Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Juni (vorläufig)
    • 15:45 Uhr US S&P Global Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Juni (vorläufig)
  • Dienstag:
    • (!) 10:00 Uhr DE ifo-Geschäftsklimaindex Juni
    • 16:00 Uhr US Verbrauchervertrauen Conference Board Juni
    • 16:00 Uhr US Richmond Fed Manufacturing Index Juni
    • (!) 16:00 Uhr US Anhörung von Fed-Chef Powell vor Ausschuss des Repräsentantenhauses
  • Mittwoch:
    • 16:00 Uhr US Neubauverkäufe Mai
    • (!) 16:00 Uhr US Anhörung von Fed-Chef Powell vor Bankenausschuss des Senats
  • Donnerstag:
    • 08:00 Uhr DE GfK-Konsumklima Juli
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • (!) 14:30 Uhr US BIP Q1 (endgültig)
  • Freitag:
    • (!) 14:30 Uhr US PCE-Kernrate Mai
    • 16:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan Juni (endgültig)
    • 22:30 Uhr US Banken-Stresstest – Veröffentlichung der Ergebnisse

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Der DAX agiert seit der EZB („Zyklusende“) als klarer Underperformer und erreichte in der vergangenen Handelswoche vor der 23k die nächstgrößere Supportzone. Bei Verteidigung kann eine Zwischenerholung in Richtung des m. Bollinger eingeleitet werden.
Der Bereich an der 23.350 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt die Range zur 23.700 weiter aktiv. Darüber Chance auf weitere bullische Bewegung in Richtung 23.850 (m. Bollinger) und 24k. Anschließend Chance auf 24.300 und 24.500.

Unterhalb ist hingegen der Cluster zum Kombisupport an der 23.070 weiter unter Druck. Darunter droht weiterer Abgabedruck zur 22.7 (m. Bollinger weekly). Bei Bruch Türöfner in Richtung 22.350 und 22.2.

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX zeigte nach seiner Schwächeperiode Gegenwehr an der Supportzone 23.1/23k. Oberhalb kann eine „Erholungsrange“ in Richtung des m. Bollinger weiter ausgedehnt werden.
Der Bereich an der 23.350 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 23.470 und .500 weiter aktiv. Darüber folgt die Bewegung zur 23.620. Bei Bruch 23.690 und anschließend 23.770.
  • Unterhalb bleibt hingegen der Cluster zum unteren Bollinger an der 23.180/.150 zu nennen. Darunter rückt mit der 23.070/.030 erneut die Supportzone in den Fokus. Bei Bruch die weitere Eintrübung zur 22.890

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 23.470 > 23.500 > 23.620 > 23.690 > 23.770 > 23.850 > 23.885 > 23.950 > 24.000 > 24.080 > 24.170 > 24.250 > 24.280 > 24.380 > 24.480 > 24.510 > 24.600 > 24.630 > 24.700
  • Unterstützungen: 23.350 > 23.180 > 23.150 > 23.070 > 23.030 > 23.000 > 22.890 > 22.800 > 22.800 > 22.760 > 22.640 > 22.600 > 22.550 > 22.520 > 22.410 > 22.200 > 22.070 > 22.000 > 21.870 > 21.720 > 21.570 > 21.490 > 21.380
DAX Tageschart

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Earnings-Trading 2025 – So bereite ich mich auf Quartalszahlen vor und handle die Volatilität gezielt

Hey, ich bin Alex von Trading-Portal.NET – und heute nehm ich euch mit in eine meiner liebsten Phasen im Börsenjahr: Earnings-Season!
Denn während viele Trader Angst vor den wilden Kursbewegungen rund um Quartalszahlen haben, sehe ich darin regelmäßig super Chancen.
Klar: Earnings-Trading ist nichts für schwache Nerven. Aber mit der richtigen Vorbereitung und Strategie kannst du hier massive Moves mitnehmen – ohne dabei zum Zocker zu werden.


Warum Earnings 2025 besonders spannend sind

Wir haben aktuell (Q2/2025) eine sehr heterogene Berichtssaison:

  • US-Tech liefert Rekordzahlen → Boom bei Nvidia, Microsoft, Meta
  • Old Economy kämpft mit Margendruck
  • Bankenwelt im Umbruch (neue Regularien, KI-Risiken)
  • Verbraucherwerte hängen stark an Konsumstimmung und Inflation

Das bedeutet: Nicht der Gesamtmarkt zählt – sondern Stock Picking ist King. Genau hier greift meine Earnings-Strategie.


Meine 4-Phasen-Vorbereitung auf Earnings-Trading

📅 1. Screening & Planung

Schon 2 Wochen vor den Zahlen checke ich:

  • Welche großen Titel berichten wann? (Kalender: EarningsWhispers, Finviz, TradingView)
  • Wie waren die letzten 4 Earnings?
  • Wie hoch ist die implizite Volatilität? (IV-Rank der Optionskette)
  • Wie hoch sind die Analystenerwartungen? (EPS, Revenue)

👉 Ich picke mir pro Woche 5–6 interessante Kandidaten raus.


🔍 2. Charttechnische Vorbereitung

1–2 Tage vor den Zahlen zeichne ich mir auf:

  • Vortageshoch / -tief
  • Earnings-Gaps der Vergangenheit
  • Liquiditätszonen / Volumencluster
  • Optionen-Open-Interest (wo sind die „Pain Points“?)

🕑 3. Timing und Entry

Pre-Earnings:
Manchmal gibt’s vor den Zahlen schon klare Tendenzen – z. B. Short-Squeeze bei hoher IV.
Dann spiele ich vorsichtig Pre-Earnings-Moves.

Post-Earnings:
Mein Favorit.
Ich warte auf die erste 15-Minuten-Kerze nach den Zahlen und trade NUR in Richtung des dominanten Flows.

Kein „Falling-Knife-Fischen“!
Kein „Ich glaub, das war überreagiert“!
Marktstimmung schlägt persönliche Meinung – immer.


🧾 4. Nachbereitung

Jeder Earnings-Trade landet bei mir im Journal mit:

  • Erwartung vs. Realität
  • Reaktion in der ersten Stunde
  • Entry/Exit
  • Was war gut / was war unnötig?
  • Gab es bessere Alternativen?

Das hilft brutal für die nächsten Quartale.


Beispiel: Mein Nvidia-Trade Q1/2025

  • Erwartung: EPS 4,20 $ (flach), aber KI-Chip-Verkäufe als Katalysator
  • Nach Zahlen: Umsatz 11 % über Schätzung, massive positive Überraschung
  • Eröffnung +8 %, mit riesigem Volumen
  • Ich bin 18 Min. nach Open Long rein, mit engem Trailing-Stop
  • +5,2 % auf die Position in 2 Stunden → saubere Sache

Typische Fehler (die ich früher auch gemacht hab…)

❌ Vor den Zahlen ohne Plan große Positionen aufbauen
❌ Zu enge Stops in den ersten 5 Minuten (Slippage ist brutal!)
❌ „Falsche Seite traden“, weil man die News persönlich interpretiert
❌ Nach Earnings ungeduldig den Rest der Session übertraden


Earnings sind kein Glückspiel – wenn du strukturiert vorgehst

Für mich ist Earnings-Trading eine perfekte Ergänzung im Jahresverlauf.
Ich trade nicht JEDE Aktie auf Earnings – aber die, bei denen Vorbereitung + Setup + Markttechnik stimmen.
Und das reicht völlig, um sich hier regelmäßig schöne Profite zu holen.


Wie gehst du an Earnings ran? Schon mal gute Erfahrungen gemacht – oder vielleicht einen teuren Fehler?
Lass es mich wissen – ich liebe den Austausch zu diesem Thema!
Bis zum nächsten Mal – dein Alex von Trading-Portal.NET 📊🚀


Märkte weiter im Bann der Geopolitik – Fed-Entscheid im Blick

Der Handel blieb am Mittwoch unruhig. Die Märkte bleiben derzeit klarer Spielball der geopolitischen Lage. Kommt es zu Verhandlungen im Iran-Konflikt oder droht doch eine weitere Eskalation – womöglich mit direkter Beteiligung der USA? Was passiert in der Straße von Hormus? Diese Unsicherheiten lasten auf dem Sentiment, zumal sich Donald Trump weiterhin widersprüchlich dazu äußert.

Am Abend (20 Uhr) rückt nun der Zinsentscheid der US-Notenbank Fed in den Mittelpunkt. Eine Zinssenkung gilt als sehr unwahrscheinlich. Doch die Märkte hoffen darauf, dass Fed-Chef Powell verbal zumindest die Tür für baldige Lockerungen öffnet.
Bleibt er hingegen bei seiner bisherigen Linie, wäre Raum für Enttäuschungen vorhanden. Die Wall Street dürfte darauf aber erst am Freitag beim Großen Verfall sichtbar reagieren, da der US-Feiertag (Juneteenth) am Donnerstag die Märkte dort geschlossen hält.

Auffällig bleibt auch: Während der DAX bereits spürbar vom Allzeithoch konsolidiert hat, hält sich die Wall Street weiterhin hartnäckig in ihrer engen, neutralen Range. Eine Korrektur ist hier eigentlich längst überfällig.

Wichtige Wochentermine:

  • Donnerstag:
    • Feiertag USA – Juneteenth – Wall Street geschlossen
  • Freitag:
    • Großer Verfallstag an den Terminmärkten – „Hexensabbat“
    • 08:00 Uhr DE Erzeugerpreise Mai
    • (!) 14:30 Uhr US Philadelphia-Fed-Index Juni
    • 16:00 Uhr US Index der Frühindikatoren Mai

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Der DAX agiert seit der EZB („Zyklusende“) als klarer Underperformer und schloss nun 6 Tage in Folge mit Verlusten. Ohne weitere Eskalation wäre eine Zwischenerholung – vielleicht ganz klassisch zum Turnaround Tuesday – einzuplanen.
Der Bereich an der 23.700 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt die Range zur 24.070 und anschließend 24.270 weiter aktiv. Darüber Chance auf weitere bullische Bewegung in Richtung 24.620/.650. Anschließend Chance auf 25k.

Unterhalb ist hingegen der Cluster zur 23.350 erneut zu nennen. Darunter droht weiterer Abgabedruck zur 23.150 und 23.070, wo mehr Gegenwehr zu erwarten wäre. Bei Bruch 22.8.

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX müht sich als Underperformer weiter am Monatstief. Es scheint so, dass er einen (vorerst?) finalen Dip in Richtung der 23k zur 50-TL noch auf der Agenda haben möchte.
Die Wall Street ist am Donnerstag geschlossen. Der DAX im Sommerhandel also alleine unterwegs.
Der Große Verfall (Freitag) dürfte die aktuellen Bewegungen zunehmend mit beeinflussen.
Der Bereich an der 23.350 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 23.430 und .470 weiter aktiv. Darüber folgt die Bewegung zur 23.590/.610. Bei Bruch folgt nach der 23.660 der erste wichtige Widerstand an der 23.720.
  • Unterhalb bleibt hingegen der Cluster zur 23.230/.200 zu nennen. Darunter rückt mit der 23.150 und 23.085/.060 die erste bessere Supportzone in den Fokus. Bereich für einen „finalen Dip“? Bei Bruch wird die 23k mit der 50-TL umkämpft.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 23.430 > 23.470 > 23.590/.610 > 23.660 > 23.720 > 23.780 > 23.885 > 23.950 > 24.000 > 24.080 > 24.170 > 24.250 > 24.280 > 24.380 > 24.480 > 24.510 > 24.600 > 24.630 > 24.700
  • Unterstützungen: 23.350 > 23.230 > 23.200 > 23.150 > 23.090 > 23.060 > 23.000 > 22.800 > 22.800 > 22.760 > 22.640 > 22.600 > 22.550 > 22.520 > 22.410 > 22.200 > 22.070 > 22.000 > 21.870 > 21.720 > 21.570 > 21.490 > 21.380
DAX Tageschart

Der Ausblick im Videoformat

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