Saisonale Muster im Trading – So nutze ich wiederkehrende Börsenzyklen zu meinem Vorteil

Hey, ich bin Alex von Trading-Portal.NET – und heute zeig ich dir, wie ich saisonale Muster im Trading identifiziere und konkret nutze.
Denn eines hab ich über die Jahre gelernt: Die Börse ist kein Zufallsprodukt. Viele Bewegungen wiederholen sich – Jahr für Jahr. Und wer weiß, wann typischerweise welche Sektoren, Indizes oder Rohstoffe stark sind, hat einen entscheidenden Vorteil.
Saisonales Trading ist keine Magie – es ist Statistik. Und 2025 passt’s erstaunlich oft besser, als man denkt.


Was ist saisonales Trading überhaupt?

Saisonale Muster basieren auf historischen Wahrscheinlichkeiten, dass sich Märkte zu bestimmten Zeiten im Jahr ähnlich verhalten.
Beispiele? Na klar:

  • 📉 Sell in May and go away – bekannt, aber nicht immer zutreffend
  • 📈 Weihnachtsrally – häufig ab Mitte Dezember
  • 📊 Januareffekt – Small Caps outperformen
  • 📉 Schwäche im September – historisch der schlechteste Börsenmonat

Das alles basiert auf historischen Daten – und die nutze ich nicht als alleinigen Trigger, sondern als Kontext für meine Setups.


Wie ich saisonale Muster identifiziere

Ich verwende Tools wie:

  • Seasonax (mein Favorit)
  • EquityClock.com
  • Koyfin & Finviz mit saisonalen Charts
  • Eigene Backtests in Excel / TradingView

Ich analysiere:

  1. Welche Monate sind statistisch stark für einen bestimmten Index oder Sektor?
  2. Gibt es Korrelationen zu Wirtschaftsdaten (z. B. Erntezeiten bei Agrarrohstoffen)?
  3. Stimmen aktuelle Fundamentaldaten mit dem historischen Muster überein?

Wenn z. B. Kupfer in 9 von 10 Jahren zwischen Februar und April zulegt – UND China aktuell Stimuluspakete ankündigt – dann ist das für mich ein starkes Setup.


Meine saisonalen Favoriten 2025

🟢 März–Mai:

  • Industriewerte und Bau → Frühlingskonjunktur
  • Kupfer, Aluminium → Infrastruktur

🟡 Juli–August:

  • Energie, Ölwerte → Reisesaison, Spritnachfrage
  • Aber: Geringeres Volumen, mehr Fehlausbrüche → Ich arbeite hier eher mit Swing-Trades, weniger Daytrading

🟢 Oktober–Dezember:

  • Tech-Rally (Earnings, Jahresendrally)
  • Retail-Aktien (Black Friday, Weihnachten)

Beispiel: Saisonalität im DAX

Der DAX ist zwischen Anfang Oktober und Ende Dezember historisch stark.
2024 war genau das zu sehen: Nach einem schwachen Sommer startete ab 5. Oktober ein klarer Aufwärtstrend – unterstützt durch bessere Ifo-Daten und fallende Inflation.

Ich bin damals beim Bruch des September-Hochs long gegangen – mit Ziel Jahreshoch. Lief sauber.
Das Muster wiederholt sich nicht immer – aber sehr oft mit erstaunlicher Präzision.


Typische Fehler im saisonalen Trading

❌ Blindes Vertrauen in Statistiken ohne aktuellen Kontext
❌ Kein Stop-Loss, weil „es kommt bestimmt wieder hoch“
❌ Zu kurze Zeitfenster → Saisonalität ist eher Swing als Intraday
❌ Nur Long-Setups betrachten – auch saisonale Schwächen kann man handeln (Short)


Saisonalität ist dein Kompass – kein GPS

Ich nutze saisonale Muster nie als alleinigen Auslöser für Trades – aber als starke Filter.
Wenn ich ein technisches Setup habe UND das saisonale Zeitfenster stimmt – dann ist das ein echtes A+ Setup für mich.
2025 habe ich damit schon einige schöne Trades eingefahren – weil ich bereit war, Geduld zu haben.


Nutzt du schon Saisonalität in deinem Trading? Oder klingt das alles noch neu für dich?
Lass uns drüber quatschen – ich helf dir gern beim Einstieg!

Bis zum nächsten Mal – dein Alex von Trading-Portal.NET 📅📈

Schwächerer Wochenauftakt an den Märkten – Zölle, „Taco-Trump“, US-Inflation

Die neue Drohung aus dem Weißen Haus musste heute verarbeitet werden: Ab dem 1. August könnten auf Importe aus der EU und Mexiko Strafzölle von 30 % erhoben werden. Das sorgt für spürbare Verunsicherung an den Börsen. Noch setzen viele auf das bekannte „Taco-Trump“-Muster: Trump droht – und verschiebt am Ende doch wieder, um eine Verhandlungslösung zu präsentieren. Doch genau daran könnten zunehmend auch die Zweifel wachsen. Denn zu oft hat Trump das Spiel bereits gespielt – ohne Gesichtsverlust lässt sich ein weiteres Aufschieben wohl kaum noch verkaufen.

Volatilität könnte wieder zunehmen – nicht nur wegen Trump.
Saisonal zieht die Schwankungsbreite ab Mitte Juli ohnehin wieder an – und das dürfte sich mit dem prall gefüllten Wochenkalender kombinieren. Morgen stehen die US-Inflationsdaten an. Fallen sie schwächer aus, könnte die Tür für eine erste Zinssenkung im Juli ein Stück weiter aufgehen. Kommt hingegen ein „heißer“ Wert, würde das Fed-Chef Powell bestätigen – und die Märkte wohl unter Druck bringen.

Einzelhandelsumsätze, Earnings…
Am Donnerstag folgen noch die US-Einzelhandelsumsätze. Außerdem steht der Auftakt in die neue Quartalsberichtssaison im Fokus. Ein kritischer Punkt: Haben die bereits verhängten Zölle bei den Unternehmen erstmals Spuren bei den Margen hinterlassen?

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 05:00 Uhr CH Handelsbilanzsaldo Juni
  • Dienstag:
    • 04:00 Uhr CH BIP Q2
    • 11:00 Uhr EU Industrieproduktion Mai
    • (!) 11:00 Uhr DE ZEW-Konjunkturerwartungen Juli
    • 11:00 Uhr EU ZEW-Konjunkturerwartungen Juli
    • (!) 14:30 Uhr US Verbraucherpreise Juni
    • 14:30 Uhr US Empire State Manufacturing Index Juli
  • Mittwoch:
    • 14:30 Uhr US Erzeugerpreise Juni
    • 15:15 Uhr US Industrieproduktion Juni
    • 20:00 Uhr US Beige Book der Fed
  • Donnerstag:
    • 11:00 Uhr EU Verbraucherpreise Juni (endgültig)
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • (!) 14:30 Uhr US Einzelhandelsumsatz Juni
    • (!) 14:30 Uhr US Philadelphia-Fed-Index Juli
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr DE Erzeugerpreise Juni
    • 16:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan Juni (vorläufig)

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Der DAX nach dem neuen Allzeithoch mit Schwäche, ausgelöst durch neue Zollsorgen. Die Saisonalität wird zwischen Ende Juli und September wieder anspruchsvoll.
Der DAX ist neutral zwischen 23.800 und der 24.250
Oberhalb würde sich das Bild wieder zur 24.600 aufhellen. Darüber gar Chance auf die 25k.
Unterhalb droht weiterer Abgabedruck zur 23.450. Bei Bruch Türöffner in Richtung 23.150.

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX nach dem Allzeithoch mit 2 Down-Gaps und Abgabedruck auf die 24k. Die Bewegung ist jedoch vor allem politisch beeinflusst. Mit volatilen Zwischenschritten (wir tauchen in die volatile Phase des Sommers ein) muss ein Test der 23.8 eingeplant werden.
Der Bereich an der 23.100 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 23.225 und Gap-Close 23.255 aktiv. Darüber Chance auf 23.290/.330. Bei Bruch Lauf ins 2. Gap über die 23.415 zur 23.450.
  • Unterhalb bleibt hingegen der Cluster zur 23.035 und 22.970 zu nennen. Darunter rückt über die 22.910 die Kombisupportzone 22.850/.800 in den Fokus. Bei Bruch weitere Eintrübung zur 22.700.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 23.225 > 23.255 > 23.290 > 23.330 > 23.415 > 23.450 > 23.560 > 23.620 > 23.690 > 23.770 > 23.850 > 23.885 > 23.950 > 24.000 > 24.080 > 24.170 > 24.250
  • Unterstützungen: 23.100 > 23.035 > 22.970 > 22.910 > 22.850 > 22.800 > 22.700 > 22.640 > 22.600 > 22.550 > 22.520 > 22.410 > 22.200 > 22.070 > 22.000 > 21.870 > 21.720 > 21.570 > 21.490 > 21.380
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Mein Trading-Journal: Warum ich ohne diese Gewohnheit nie profitabel geworden wäre

Ich bin Alex – und ich war lange jemand, der dachte: „Wozu Journal? Ich weiß doch, was ich gemacht hab.“
Tja, leider… völliger Irrglaube.
Denn was du nicht misst, kannst du auch nicht verbessern.
Und was du nicht reflektierst, wiederholst du – immer und immer wieder.


🧱 Warum du ein Journal brauchst (auch wenn du denkst, du brauchst keins)

Dein Trading-Journal ist kein „nice to have“. Es ist:

  • Dein Trainer, der dir sagt, wo du noch zu impulsiv bist
  • Dein Spiegel, der zeigt, ob du deinen Regeln folgst
  • Dein Beweismittel, wenn du denkst „mein System funktioniert nicht“
  • Dein Fahrtenbuch, das zeigt, wie weit du gekommen bist

Ohne Journal tappst du im Dunkeln – du tradest auf Gefühl.
Mit Journal? Du baust dir eine Trading-Datenbank, aus der du echte Erkenntnisse ziehst.


🗂️ Mein Journal-System – analog, digital, flexibel

Ich habe mittlerweile zwei Ebenen:

  1. Schnell-Journal (nach jedem Trade, direkt im Tool):
    • 📅 Datum
    • 📈 Ticker / Setup
    • ✅ Entry, Stop, Ziel
    • 🎯 Ergebnis (€ + %)
    • 🧠 Kurzkommentar (1–2 Sätze, ehrlich)
  2. Wöchentliches Review (in Google Sheets oder Excel):
    • Screenshot vom Chart
    • Kurze Analyse: „Warum funktioniert / warum nicht?“
    • Kategorie: Setup / Regelverstoß / Marktumfeld
    • Erkenntnis: Was lerne ich daraus?

Beispiel:

DatumTickerSetupErgebnisRegel?EmotionErkenntnis
03.06.25NVDABreakout+18 €JaruhigSetup funktioniert bei Volumen
04.06.25SAPRebound-12 €NeinhektischKein Einstieg ohne Bestätigung

🔄 Was ich durch mein Journal wirklich gelernt habe

Hier ein paar Aha-Momente aus meinem eigenen Trading-Journal:

  • Ich trade besser nach 15:30 Uhr als vormittags
  • Meine besten Trades kommen nach Konsolidierung, nicht sofort beim Ausbruch
  • Ich verliere meistens dann, wenn ich 2 Tage in Folge rote Zahlen habe – und dann trotzdem trade

Ohne mein Journal hätte ich das nie kapiert.
Ich hätte weiter gedacht, „Ich hab einfach Pech“ – dabei war’s ein Muster.


🧠 Psychologie trifft Statistik – die perfekte Kombi

Ein gutes Journal macht beides:

  • Es gibt dir harte Daten (Trefferquote, CRV, Drawdown, Setup-Güte)
  • Und es zeigt dir weiche Faktoren (Emotionen, Tagesform, mentale Stärke)

Ich hab z. B. gemerkt, dass ich besser trade, wenn ich vorher 30 Minuten spazieren war.
Das steht in keinem Buch – aber es steht in meinem Journal.


📌 Mein Tipp: Starte klein, aber konsequent

Du brauchst nicht gleich ein Monster-Excel mit Pivot-Tabellen und Makros.

Starte mit einem Google Sheet oder einem Notizbuch mit 3 Spalten:

  • Was hab ich gemacht?
  • Warum?
  • Was nehme ich mit?

Mach’s ehrlich. Auch wenn’s weh tut. Gerade dann.


🔧 Bonus: Meine Journal-Vorlage für dich

Wenn du willst, stelle ich dir im nächsten Artikel mein persönliches Google-Sheet-Tradingjournal vor – inklusive:

  • Drop-Downs für Setup-Kategorie
  • Automatische CRV-Auswertung
  • Wochenbilanz-Vorlage
  • Screenshot-Platzhalter (für Copy & Paste aus TradingView)
  • Persönlicher Emotions-Skalen-Bereich

Oder: Ich zeige dir, wie du aus deinem Journal ein echtes Auswertungssystem machst, um daraus z. B. dein „Top-3-Setups-Dashboard“ zu bauen.


Ein Trading-Journal bringt keine Klicks – aber dafür Gewinne

Keiner postet sein Journal auf Instagram.
Aber jeder ernsthafte Trader führt eines.

Wenn du wirklich wachsen willst, mach es nicht für den schönen Look –
mach es für dich. Für deinen Fortschritt. Für deine Zukunft.

Und vergiss nie:

Du wirst immer so gut sein wie dein letzter Gedanke – nicht dein letzter Trade.

Märkte zweigeteilt – Neuer Fokus deutet sich an – Urlaub

Das geteilte Bild an den Märkten setzte sich auch am Donnerstag fort. Der DAX konnte zwar leichte Gewinne verbuchen, bleibt aber weiterhin mit negativer Monatsperformance unterhalb des mittleren Bollingerbands gefangen. Ohne einen deutlichen Sprung zurück über diese Marke dürfte das Dienstags-Gap weiter im Fokus bleiben.
Ganz anders die Wall Street: Sie bleibt klar in der Outperformance, mit einer starken Juni-Performance. Nasdaq und S&P 500 notieren sogar an ihren Allzeithochs – und das trotz zunehmend enttäuschender Konjunkturdaten, die bislang jedoch weitgehend ignoriert werden. Doch die anstehende Quartalsberichtssaison könnte zum Moment der Wahrheit werden, denn die aktuellen Bewertungen sind bereits ambitioniert.
Hinzu kommt: Am 8. Juli läuft Trumps Zollfrist aus. Wird sie verlängert – oder kehren einzelne Zölle tatsächlich zurück? Diese beiden Faktoren – Quartalszahlen und Handelskonflikt – dürften den Verlauf im Juli maßgeblich prägen. Und das ausgerechnet in einem Monat, der saisonal eigentlich zu den stärksten gehört.
Ich verabschiede mich nun in den Urlaub und werde in den kommenden zwei Wochen nur sporadisch Infos im Club-Bereich posten. Bis bald – bleibt aufmerksam! ✌️

Wichtige Wochentermine:

  • Freitag:
    • (!) 14:30 Uhr US PCE-Kernrate Mai
    • 16:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan Juni (endgültig)
    • 22:30 Uhr US Banken-Stresstest – Veröffentlichung der Ergebnisse

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Der DAX agiert seit der EZB („Zyklusende“) als klarer Underperformer und erreichte in der vergangenen Handelswoche vor der 23k die nächstgrößere Supportzone. Bei Verteidigung kann eine Zwischenerholung in Richtung des m. Bollinger eingeleitet werden.
Der Bereich an der 23.350 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt die Range zur 23.700 weiter aktiv. Darüber Chance auf weitere bullische Bewegung in Richtung 23.850 (m. Bollinger) und 24k. Anschließend Chance auf 24.300 und 24.500.

Unterhalb ist hingegen der Cluster zum Kombisupport an der 23.070 weiter unter Druck. Darunter droht weiterer Abgabedruck zur 22.7 (m. Bollinger weekly). Bei Bruch Türöfner in Richtung 22.350 und 22.2.

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX als Underperformer mit einem Insideday unterhalb des m. Bollinger. Bei Bruch zurück würde die 24k in den Fokus rücken. Unterhalb das Gap vom Dienstag. Zunehmend dürfte auch das Quartalsende Einfluss ausüben.
Der Bereich an der 23.620 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleibt die Spanne über die 23.690 zum m. Bollinger an der 23.740 weiter aktiv. Darüber mit Chance auf Aufhellung über der 23.810 in Richtung Gap-Unterseite 23.885. Bei Bruch Gap-Close 23.950 und die 24k.
  • Unterhalb steht hingegen nochmal die 23.530 im Fokus. Darunter folgen 23.430 und das Gap an der 23.385. Bei Bruch weitere Eintrübung in Richtung 23.340 und .270.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 23.620 > 23.690 > 23.740 > 23.810 > 23.885 > 23.910 > 23.950 > 24.000 > 24.170 > 24.250 > 24.280 > 24.380 > 24.480 > 24.510 > 24.600 > 24.630 > 24.700
  • Unterstützungen: 23.530 > 23.430 > 23.385 > 23.340 > 23.270 > 23.160 > 23.070 > 23.030 > 22.940 > 22.800 > 22.750 > 22.640 > 22.600 > 22.550 > 22.520 > 22.410 > 22.200 > 22.070 > 22.000 > 21.870 > 21.720 > 21.570 > 21.490 > 21.380
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DAX weiter Underperformer – Wall Street am Gipfel?

Die Börsen zeigten sich am Mittwoch ohne große Impulse, auch wenn geopolitisch noch Fragen im Raum stehen – insbesondere, wie stark das iranische Atomprogramm durch die Angriffe tatsächlich beschädigt wurde. Der positive Verlauf des NATO-Gipfels wirkte dem etwas entgegen.

Der DAX zeigte heute Schwäche am m. Bollingerband und folgte dem Sog in das gestrige Gap. Die Bullen müssen hier rasch zurückkehren, sonst droht der Anstieg vom Dienstag komplett zu verpuffen. Auffällig bleibt dabei die neue Underperformance des DAX gegenüber der Wall Street – ein mögliches Vorzeichen für das zweite Halbjahr. Einen Großteil seiner Jahresperformance dürfte der DAX wohl bereits erzielt haben.
Ganz anders die Wall Street: Dort wird das Momentum vom Vortag noch genutzt. Der Nasdaq erklimmt ein neues Allzeithoch, der S&P 500 steht kurz davor. Allerdings nähern sich nun auch hier wichtige Widerstände, ein direkter Durchmarsch erscheint wenig wahrscheinlich.

Am morgigen Donnerstag stehen unter anderem das deutsche GfK-Konsumklima für Juli, die US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sowie das endgültige US-BIP für Q1 im Fokus. Vor allem aber bleiben Schlagzeilen rund um mögliche Handelsabkommen im Blick – die Frist für die US-Deals läuft in weniger als zwei Wochen aus und Meldungen können jederzeit für neue Volatilität sorgen.

Wichtige Wochentermine:

  • Donnerstag:
    • 08:00 Uhr DE GfK-Konsumklima Juli
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • (!) 14:30 Uhr US BIP Q1 (endgültig)
  • Freitag:
    • (!) 14:30 Uhr US PCE-Kernrate Mai
    • 16:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan Juni (endgültig)
    • 22:30 Uhr US Banken-Stresstest – Veröffentlichung der Ergebnisse

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Der DAX agiert seit der EZB („Zyklusende“) als klarer Underperformer und erreichte in der vergangenen Handelswoche vor der 23k die nächstgrößere Supportzone. Bei Verteidigung kann eine Zwischenerholung in Richtung des m. Bollinger eingeleitet werden.
Der Bereich an der 23.350 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt die Range zur 23.700 weiter aktiv. Darüber Chance auf weitere bullische Bewegung in Richtung 23.850 (m. Bollinger) und 24k. Anschließend Chance auf 24.300 und 24.500.

Unterhalb ist hingegen der Cluster zum Kombisupport an der 23.070 weiter unter Druck. Darunter droht weiterer Abgabedruck zur 22.7 (m. Bollinger weekly). Bei Bruch Türöfner in Richtung 22.350 und 22.2.

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX ohne Anschlusskäufe nachdem er gestern das m. Bollingerband nicht überwinden konnte. Die Schwäche zurück ins Gap stand damit an, von wo die Bullen wieder kommen müssen, ansonsten öffnet sich die Tür zu den Juni-Tiefs. DAX mit auffälliger Underperformance zur Wall Street.
Der Bereich an der 23.560 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleibt die Spanne über die 23.660 zur 23.7 weiter aktiv. Darüber wird wieder das m. Bollinger an der 23.770/.800 unter Druck gesetzt. Bei Bruch Lauf ins Gap 23.900/.950.
  • Unterhalb wird hingegen das Gap-Close zur 23.400/.370 vollzogen. Darunter folgt der Cluster 23.300/.250. Bei Bruch die Eintrübung in Richtung des Wochentiefs mit 23.160 und .070.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 23.540 > 23.660 > 23.700 > 23.770 > 23.800 > 23.900 > 23.940 > 24.000 > 24.030 > 24.170 > 24.250 > 24.280 > 24.380 > 24.480 > 24.510 > 24.600 > 24.630 > 24.700
  • Unterstützungen: 23.540 > 23.400 > 23.370 > 23.300 > 23.250 > 23.160 > 23.070 > 23.030 > 22.940 > 22.800 > 22.750 > 22.640 > 22.600 > 22.550 > 22.520 > 22.410 > 22.200 > 22.070 > 22.000 > 21.870 > 21.720 > 21.570 > 21.490 > 21.380
DAX Tageschart

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