Warum ich keine heißen Börsentipps mehr annehme – und was ich stattdessen mache

Früher war ich ganz wild auf sie: „Geheimtipps“, „Insideraktien“, „sichere 10-Bagger“.
Ich hab mir Videos angeschaut, Foren durchwühlt, mit Freunden gesprochen – immer auf der Suche nach dem einen Trade, der alles verändert.
Heute? Mach ich das nicht mehr.
Ich nehme keine heißen Börsentipps mehr an. Punkt.
Und glaub mir: Das war eine der besten Entscheidungen auf meinem Weg als Anleger.

Warum? Das erzähl ich dir jetzt – und was ich stattdessen mache, um langfristig erfolgreich zu sein.


💣 Die Verlockung der „sicheren Dinger“

Du kennst das bestimmt auch. Da kommt jemand mit glänzenden Augen und erzählt:

  • „Diese Aktie wird sich verzehnfachen – du musst jetzt rein!“
  • „Ein Freund von mir arbeitet bei der Firma – Insiderwissen!“
  • „Alle Analysten sagen: kaufen, kaufen, kaufen!“

Und ganz ehrlich?
Es kribbelt.
Niemand will die Chance verpassen, „ganz früh dabei zu sein“.

Ich bin oft auf sowas reingefallen.
Manchmal lief’s kurz gut. Aber oft genug hab ich:

  • zu spät gekauft
  • den Hype überbewertet
  • zu teuer eingekauft
  • viel Lehrgeld gezahlt

🔄 Was diese Tipps mit mir gemacht haben

Das Problem war nicht nur der Verlust von Geld.
Schlimmer war: Ich hab den Bezug zur eigenen Strategie verloren.

  • Ich hab impulsiv gehandelt
  • Mich von Emotionen leiten lassen
  • Und irgendwann gar nicht mehr gewusst: Was ist eigentlich mein Plan?

Ich hab gemerkt: Heiße Tipps sind wie Fast Food.
Schnell konsumiert, schmeckt kurz – aber langfristig eher ungesund.


🧠 Was ich stattdessen mache

Heute folge ich einem einfachen Prinzip:
Ich investiere nur in das, was ich verstehe.
Und ich verlasse mich auf meine eigene Recherche.

Das heißt:

✅ Ich analysiere Geschäftsmodelle
✅ Ich schaue auf Fundamentaldaten
✅ Ich investiere langfristig – nicht spekulativ
✅ Ich setze auf breite Diversifikation (ETFs, solide Aktien)

Wenn mir jemand einen Tipp gibt?
Dann sag ich: „Danke – ich schau’s mir in Ruhe an.“
Aber ich springe nicht mehr blind auf den Zug.


🧘 Was sich seitdem verändert hat

Seit ich auf eigene Analyse statt Fremdtipps setze:

  • hab ich mehr Ruhe im Depot
  • treffe ich überlegtere Entscheidungen
  • hab ich eine klare Linie – und die fühlt sich gut an

Ich brauch keine 1.000 % in 3 Wochen.
Ich will 7 % in 30 Jahren – zuverlässig, stressfrei und mit Plan.


🚨 Mein Rat an dich: Vorsicht bei Tipps – vor allem in sozialen Medien

Klar, auch ich schau ab und zu auf YouTube oder Twitter rein.
Aber ich filtere ganz genau:

  • Was ist Information – was ist Meinung?
  • Was steckt für ein Interesse dahinter?
  • Was passt zu mir – was nicht?

Denn am Ende trägst du allein die Verantwortung für dein Geld.
Nicht der Typ im Video, nicht der Kumpel vom Grillabend, nicht das Forum.


💬 Tipps sind okay – aber dein Verstand entscheidet

Ich sag nicht, dass Tipps immer schlecht sind.
Aber ich sag: Mach sie nie zur Grundlage deiner Strategie.
Lass dich inspirieren – aber bleib kritisch.
Denn echtes Vermögen baust du nicht durch den nächsten Hype auf.
Sondern durch Disziplin, Geduld und eigene Überzeugung.


Wie gehst du mit heißen Tipps um?
Hörst du drauf – oder hast du dir auch schon mal die Finger verbrannt?
Ich bin gespannt auf deine Erfahrungen – schreib’s mir gern in die Kommentare!


Zwischen Hoffnung und Deadline – Die Ruhe vor der ganz großen Woche

Die vergangene Handelswoche stand ganz im Zeichen des Wartens auf den EU-US-Handelsdeal. Noch ist keine endgltige Einigung erzielt, und die Frist läuft kommenden Freitag endgültig aus. Der Markt fragt sich zunehmend nicht mehr ob Zölle kommen, sondern wie hoch sie ausfallen.
Ein „milder“ Basiszoll von 10 % wäre wohl das kleinere Übel und könnte gar als Erfolg verkauft werden. Sollte sich aber das japanische Modell durchsetzen – mit Strafzahlungen und 15 % Basiszoll, wäre das für die Exportnation Deutschland ein echter Rückschlag. Kein Wunder also, dass der DAX auch in dieser Woche Underperformer zur Wall Street blieb und innerhalb seiner neutralen Range leicht nachgab.

Doch die wirkliche Spannung kommt erst: Die kommende Woche bringt eine geballte Ladung an Terminen, die das Potenzial haben, die Märkte kräftig durchzuschütteln:

  • Mittwoch: BIP-Zahlen für Deutschland, die EU und die USA sowie der Zinsentscheid der Fed. Ohne Zinssenkung dürfte Trump den Druck auf Powell massiv erhöhen.
  • Donnerstag: Neue Verbraucherpreise aus Deutschland und den USA.
  • Freitag: Der sehr wichtige US-Arbeitsmarktbericht.
  • Und obendrauf: Die wichtigste Woche der Quartalsberichtssaison mit Schwergewichten wie Meta, Microsoft, Apple und Amazon.

Dazu bleibt über allem das Thema Zölle und die Deadlinie natürlich stets aktut.
Eins ist damit sicher: Die nächste Woche verspricht Bewegung und Volaspikes – in alle Richtungen.

Wichtige Wochentermine:

  • Dienstag:
    • 16:00 Uhr US Verbrauchervertrauen Conference Board Juli
    • 16:00 Uhr US JOLTS-Daten (offene Stellen) Mai
    • Quartalszahlen u. a. von VISA, PayPal, Boeing
  • Mittwoch:
    • (!) 10:00 Uhr DE BIP Q2 (1. Veröffentlichung)
    • 11:00 Uhr EU BIP Q2 (1. Veröffentlichung)
    • 14:15 Uhr US ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar Juni
    • (!) 14:30 Uhr US BIP Q2 (1. Veröffentlichung)
    • (!) 20:00 Uhr US Fed-Zinsentscheid
    • (!) 20:30 Uhr US Fed-Pressekonferenz
    • Quartalszahlen u. a. von Meta, Microsoft, Qualcom, arm, Ford
  • Donnerstag:
    • Monatsabschluss Juli
    • (!) 14:00 Uhr DE Verbraucherpreise Juli (Vorabschätzung)
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • (!) 14:30 Uhr US PCE-Kernrate Juni
    • Quartalszahlen u. a. von Apple, Amazon, Coinbase
  • Freitag:
    • Monatsauftakt August
    • 09:55 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Juli (endgültig)
    • 11:00 Uhr EU Verbraucherpreise Juli (Vorabschätzung)
    • (!) 14:30 Uhr US Arbeitsmarktbericht Juli
    • (!) 16:00 Uhr US ISM-Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Juli
    • 16:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan August (endgültig)

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Der DAX in der vergangenen Woche neutral innerhalb der Vorwochenrange. Die Saisonalität wird zwischen Ende August und September wieder anspruchsvoller und eine Konsolidierung nach der starken April-Rally bietet sich an. Viele starke Impulsgeber im Wochenverlauf.
Der DAX seit Wochen neutral zwischen 23.800 und 24.600. Die 23.920 stellt den ersten Support.
Oberhalb bleibt der Cluster 24.2 zur 24.320 aktiv. Darüber folgen wieder 24.550/.640. Bei Bruch Türöffner 24.8 und 25.1.
Unterhalb ist der Cluster zur 23.6 zu nennen. Darunter droht die weitere Eintrübung zur 23.330 und anschließend dem Kombisupport 23.150.

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX mit einer nahezu unveränderten Handelswoche. Die EU-Deal-Schlagzeile muss nun jederzeit erwartet werden, welche einmalig nochmal den DAX bewegen dürfte. Oberhalb der Supportzone an seiner 50-Tageslinie (23.9) hält sich der Index die neutralen Wochenrange zur 24.6, mit Vorteil für die Bullen.
Der Bereich an der 24.120 (m. Bollinger) wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleibt der Cluster zur 24.180 und zum Gap 24.290 aktiv. Darüber Cluster 24.370. Bei Bruch folgt die Verbindungslinie 24.490.
  • Unterhalb bleibt hingegen der Cluster zur 24.090 (Trend) und folgend zur 24k zu nennen. Darunter weitere Bewegung zur Supportzone mit der 50-TL 23.950 und .910. Bei Bruch 23.870.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 24.180 > 24.290 > 24.370 > 24.490 > 24.500 > 24.520 > 24.580 > 24.640
  • Unterstützungen: 24.140 > 24.090 > 24.000 > 23.950 > 23.920 > 23.870 > 23.810
DAX Tageschart

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Meine Top 3 Trading-Setups – und wie ich sie systematisch entdeckt habe

Ich bin Alex – und ich hab anfangs alles gehandelt, was irgendwie nach Bewegung aussah.
Gap-Ups, Fade-Ins, Fakeouts, Pennants, Rebounds, VWAP-Breaks, News-Reaktionen…
Heute weiß ich: Weniger ist mehr.
Und ich trade im Prinzip nur noch 3 Setups – dafür mit Plan, Geduld und Wiedererkennbarkeit.


Warum du deine eigenen Setups brauchst

Es geht nicht darum, dass du meine Lieblings-Setups übernimmst.
Sondern darum, dass du für dich erkennst, was dir liegt.

Denn jedes Setup hat:

  • eine bestimmte Logik
  • eine bestimmte Marktphase
  • ein spezifisches Risiko
  • und: einen individuellen Rhythmus

Wenn du das verstehst, hörst du auf, „den Markt zu jagen“.
Du wartest einfach, bis dein Setup auftaucht.


📈 Setup 1: Breakout über Vortageshoch (bei Volumenzunahme)

Warum ich es liebe:
Klarer Triggerpunkt, einfache Logik, gut sichtbare Marke

Meine Regeln:

  • Vortageshoch markieren
  • PreMarket muss über/nahe der Marke liegen
  • Volumen im ersten Push ≥ 130 % des 5-Tage-Schnitts
  • Einstieg auf Pullback zur Ausbruchslinie (nicht direkt auf Spike!)
  • Stop unter Re-Test-Kerze

Beispiel:
NVDA bricht Vortageshoch bei 114,20 € → Rücklauf auf 114,35 € → Einstieg → Ziel: +1,5 R
CRV: ~1:2,3


📉 Setup 2: Failed Breakout – das Kontra-Setup

Warum ich’s feier:
Fast niemand schaut darauf, alle wollen den Ausbruch – ich liebe den Moment, wenn er nicht funktioniert.

Meine Regeln:

  • Breakout-Kerze mit hohem Volumen
  • Aber: Folgekerze schließt deutlich darunter
  • Entry short bei Bruch des Ausbruchsniveaus von unten
  • Ziel: Rücklauf zur Range-Mitte
  • Stopp: Oberhalb der Ausbruchskerze

Beispiel:
Meta bricht über Tageshoch, dreht aber mit bearischer Engulfing zurück → Short bei 374 €
CRV: ~1:2,8


🧲 Setup 3: VWAP-Rebound nach Trendvormittag

Warum es funktioniert:
VWAP ist für viele Algo-Systeme ein Referenzpunkt.
Wenn ein starker Vormittagstrend konsolidiert – kommt oft ein Rücksetzer an den VWAP. Und da ist mein Einstieg.

Meine Regeln:

  • Vormittagstrend (bis ~12:30 Uhr) ≥ 2 % Move
  • Rücksetzer gegen Trend
  • Annäherung an VWAP mit niedrigem Volumen
  • Einstieg in Trendrichtung bei erster starken Reversal-Kerze
  • Stop unter der Konsolidierung
  • Ziel: Vortageshoch oder Trendfortsetzung

Beispiel:
Tesla mit +3 % Move am Vormittag → Rücklauf auf VWAP → Long bei 254,80 €
CRV: ~1:1,7


Wie ich meine Setups überhaupt entdeckt hab

Ich hab in meinem Journal (siehe letzter Beitrag 😄) nach 3 Monaten einfach mal gefiltert:

  • Welche Trades liefen gut?
  • Welche Setups wiederholen sich?
  • Wo fühl ich mich mental ruhig – auch beim Entry?

Dann hab ich die besten 10 rausgenommen – und sortiert.
Ergebnis: Die meisten Top-Trades waren immer wieder dieselben 3 Grundmuster.
Der Rest? Zufall. Hoffnung. Langeweile.
Heute sind meine 3 Setups in jeder Watchlist vermerkt – mit Checklisten.


Ein guter Trader ist nicht ein Alleskönner – sondern ein Wiederholungstäter

Ich weiß, es klingt unsexy, aber:

Ich mache immer wieder dasselbe –
nur an einem anderen Tag, bei einem anderen Ticker.

Und genau das gibt mir:

  • Struktur
  • Ruhe
  • Vergleichbarkeit
  • Und letztlich: echte Performance

Trade-Deals: Börsen warten auf Fakten – DAX gibt Gewinne wieder ab

Nach dem gestrigen Hoffnungsschub durch mögliche Fortschritte im EU-US-Handelsdeal herrschte heute bereits wieder Zurückhaltung an den Märkten. Der DAX konnte die anfänglichen Gewinne nicht halten – der hohe Start wurde nahezu vollständig wieder abgegeben. Ohne handfeste Ergebnisse bleibt der Optimismus eben nur ein Strohfeuer.
Und die Zeit drängt: In genau einer Woche endet Trumps Frist, und ohne Einigung drohen Zölle von 30 % auf EU-Güter. Aber selbst mit Deal stehen Zölle zwischen 15 und 20 % stehen im Raum. Und auch im besten Fall dürften diese dauerhaft bestehen bleiben – ein struktureller Nachteil für die exportorientierte deutsche Wirtschaft.
Ein weiterer Unsicherheitsfaktor: Am Abend steht ein ungewöhnlicher Besuch von Donald Trump bei der US-Notenbank an. Es wird erwartet, dass er erneut Druck auf Fed-Chef Powell ausübt und damit weiter die Unabhängigkeit der Notenbank infrage stellt.
Zum Wochenausklang folgt morgen noch der ifo-Geschäftsklimaindex für Deutschland – doch über allem schwebt weiterhin nur eine zentrale Frage: Kommt der Deal? Die Börsen warten auf Erlösung durch eine klare Nachricht.


Wichtige Wochentermine:

  • Freitag:
    • (!) 10:30 Uhr DE ifo-Geschäftklimaindex Juli
    • 14:30 Uhr US Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter Juni

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Der DAX in der vergangenen Woche neutral innerhalb der Vorwochenrange. Die Saisonalität wird zwischen Ende Juli und September wieder anspruchsvoller und eine Konsolidierung nach der starken April-Rally bietet sich an.
Der DAX bleibt neutral zwischen 23.800 – 24.000 und der 24.300
Oberhalb würde sich das Bild wieder zur 24.600 aufhellen. Darüber gar Chance auf die 25k.
Unterhalb droht weiterer Abgabedruck zur 23.450. Bei Bruch Türöffner in Richtung 23.150.

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX ohne Anschlusskäufe nach der Deal-Hoffnung. Oberhalb der Supportzone an seiner 50-Tageslinie (23.9) hält man aber die neutralen Wochenrange zur 24.6, mit Vorteil für die Bullen. Mit einer Dealschlagzeile könnte ein wohlmöglich finaler Spike erfolgen und anschließenden das „Sell the fact“.
Der Bereich an der 24.350 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleibt der Cluster zur 24.460 und .500 aktiv. Darüber Cluster 24.530/.580. Bei Bruch folgen 24.630/.700
  • Unterhalb bleibt hingegen der Cluster zur 24.240 zu nennen. Darunter weitere Bewegung zur 24.180 und dem m. Bollingerband bei 24.140. Bei Bruch Test Trend bei 24.060. Anschließend erneuter Test der 50-Tageslinie an der 23.950.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 24.350 > 24.460 > 24.500 > 24.530 > 24.580 > 24.630 > 24.700
  • Unterstützungen: 24.240 > 24.180 > 24.140 > 24.060 > 23.950 > 23.880 > 23.810 > 23.740
DAX Tageschart

Der Ausblick im Videoformat

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Mein Trading-Plan für den August – So verbinde ich Sommer, Urlaub und Marktbeobachtung

Hey, ich bin Alex von Trading-Portal.NET – und heute zeig ich dir, wie ich im August handle.
Denn Sommerzeit ist für viele Trader eine Art Zwischenwelt: Weniger Volumen, oft träge Märkte – aber auch plötzliche Überraschungen. Gleichzeitig will man vielleicht auch mal ein bisschen durchatmen, Zeit mit Familie verbringen oder einfach den Laptop nicht 10 Stunden am Tag anschauen.
Ich zeig dir meinen persönlichen Mix aus Entspannung und Struktur – damit du auch im August sinnvoll an den Märkten bleibst, ohne auszubrennen.


Warum der August ein besonderer Monat für Trader ist

Der August ist historisch einer der unberechenbarsten Monate:

  • 📉 Geringere Liquidität (viele Institutionelle im Urlaub)
  • 🎯 Oft Seitwärtsphasen – aber mit plötzlichen Breaks
  • 🌍 Politische Themen können dominieren (siehe China, OPEC, Zentralbanktreffen)
  • 💻 Tech-Aktien performen manchmal schwach vor der September-Korrektur
  • 📈 Manche Rohstoffe wie Öl oder Gas steigen saisonal durch Hitzewellen oder Störungen

Was heißt das für mich?
Ich bin flexibler – aber nicht planlos.


Mein Wochenrhythmus im August

🕘 Montag & Freitag: Marktbeobachtung light

  • Ich öffne meine Charts morgens, markiere Levels, aber trade oft nur, wenn ein sehr klarer Setup-Peak kommt.
  • Oft kein aktives Trading → Fokus auf Planung, Journaling, Research

🕓 Dienstag–Donnerstag: Aktives Zeitfenster

  • Ich trade gezielt zwischen 9:00–11:00 Uhr (DAX) und 15:30–17:00 Uhr (US-Open)
  • Nur 1–2 Trades pro Tag – keine Overtrading-Falle
  • Wenn’s läuft: ausloggen, rausgehen. Wenn nicht: auch.

✈️ Urlaub? Kein Problem

  • Ich schichte im Urlaub (z. B. 1 Woche Ostsee) auf passives Setup um:
    • Keine Daytrades
    • Nur Swingtrades mit klar definierten Entry/SL/TP
    • Mobile Monitoring via TradingView App + Alerts
    • Oft: keine Trades, nur Beobachtung und Weiterbildung (Podcasts, Charts lesen)

Was ich im August NICHT mache

❌ Neue Strategien testen – zu wenig Marktfeedback
❌ Hohe Positionsgrößen – bei dünnem Volumen gefährlich
❌ Trade aus Langeweile
❌ Denken: „Ich muss heute unbedingt was machen“
→ Nein. Muss ich nicht.


Mein August-Ziel 2025

➡️ Kapital schützen.
➡️ Fokus auf Qualität statt Quantität.
➡️ Die Ruhe nutzen, um mich mental & strategisch auf den „heißen Herbst“ vorzubereiten.
Ab Mitte September beginnt oft wieder die Bewegung – dann will ich fit sein. Nicht übertrieben, nicht ausgebrannt.


Der August ist kein verlorener Monat – er ist dein Trading-Reset

Ich liebe den August, weil er mir erlaubt, mal wieder zurück auf die Metaebene zu gehen:

  • Was funktioniert in meinem Trading?
  • Wo schleichen sich Fehler ein?
  • Wo kann ich Prozesse vereinfachen?

Dazu Sonne, Bewegung, Leichtigkeit – und trotzdem den Markt im Blick.


Wie machst du es im August? Völlig raus aus dem Markt? Oder trotzdem aktiv unterwegs?
Lass es mich wissen – ich freu mich auf den Austausch.