60s: Inflation bei 7,2%

Die Inflation in Deutschland schwächt sich im April von 7,4% auf 7,2% ab. Vor allem die Lebensmittelpreise kommen zurück, die Energiepreise legen hingegen wieder zu. Die Kerninflation stabil bei 5,8%.

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USA PCE-Kernrate

USA PCE-Kernrate Preisindex März (m/m): 0,1% – erwartet: 0,3% – Vormonat: 0,3%

USA PCE-Kernrate Preisindex März (y/y): 0,3% – erwartet: 0,3% – Vormonat: 0,3%



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BRD Verbraucherpreise April – Inflation bleibt hoch

BRD Verbraucherpreise April (m/m): 0,6% – erwartet: 0,6% – Vormonat: 0,6%

BRD Verbraucherpreise April (y/y): 7,2% – erwartet: 7,3% – Vormonat: 7,2%


Die Verbraucherpreise in Deutschland sind im April 2023 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 7,2 % gestiegen. Damit bleibt die Inflation auf einem hohen Niveau, das zuletzt im November 2022 erreicht wurde. Im Vergleich zum Vormonat März 2023 stiegen die Preise um 0,6 %.

Die höchsten Preissteigerungen gab es im April 2023 bei den Energieprodukten, die um 22,9 % teurer wurden als im April 2022. Besonders stark erhöhten sich die Preise für Heizöl (+54,9 %), Kraftstoffe (+32,8 %) und Strom (+16,8 %). Auch die Nahrungsmittelpreise zogen deutlich an und stiegen um 5,4 % im Jahresvergleich. Vor allem für Obst (+11,4 %), Fleisch und Fleischwaren (+9,1 %) und Molkereiprodukte und Eier (+8,6 %) mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher mehr bezahlen.

Die Kerninflation, die die Preise für Energie und Nahrungsmittel ausklammert, lag im April 2023 bei 4,1 %. Das ist der höchste Wert seit Dezember 1993. Die hohe Kerninflation zeigt, dass der Preisauftrieb nicht nur auf die gestiegenen Energie- und Nahrungsmittelpreise zurückzuführen ist, sondern auch auf andere Faktoren wie die gestiegene Mehrwertsteuer, die Engpässe in den Lieferketten und die hohe Nachfrage nach der Lockerung der Corona-Beschränkungen.

Die Inflationsrate in Deutschland liegt deutlich über dem Zielwert der Europäischen Zentralbank (EZB), die eine Preisstabilität bei einer Teuerungsrate von knapp unter 2 % anstrebt. Die EZB hat jedoch mehrfach betont, dass sie den Anstieg der Inflation als vorübergehend ansieht und daher keine Änderung ihrer expansiven Geldpolitik plant. Die EZB erwartet, dass die Inflation im Laufe des Jahres 2023 wieder zurückgehen wird, wenn sich die Basiseffekte aus dem Vorjahr abschwächen und sich die Angebots- und Nachfragesituation normalisiert.


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Exxon Mobil übertrifft Erwartungen

Exxon Mobil hat seinen Quartalsbericht für Q1 2023 veröffentlicht und die Ergebnisse waren besser als erwartet. Das Unternehmen meldete einen bereinigten Gewinn pro Aktie von 2,83 US-Dollar, was höher ist als die erwarteten 2,63 US-Dollar. Auch der Umsatz von Exxon Mobil im Q1 2023 betrug 86,56 Milliarden US-Dollar, was höher ist als der erwartete Umsatz von 84,55 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen verzeichnete auch einen Anstieg der Raffinerie-Verarbeitungskapazität auf 3,998 Tausend Barrel pro Tag, was höher ist als die erwarteten 3,970 Tausend Barrel pro Tag. Die Produktion lag ebenfalls über den Erwartungen bei 3,831 Tausend Barrel Öläquivalent pro Tag, verglichen mit den erwarteten 3,788 Tausend Barrel Öläquivalent pro Tag.

Exxon Mobil hat auch bestätigt, dass das Unternehmen auf Kurs ist, um die volljährige Kapitalausgabenprognose von 23-25 Milliarden US-Dollar zu erfüllen.

60s: Konjunktur trübt ein

Gestern die schwachen BIP-Daten aus den USA, heute die Stagnation des Wirtschaftswachstums in Deutschland. Die Konjunktur trübt schneller ein, als erwartet. Der Jahresverlauf bietet wenig Grund auf Besserung.

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