US-Inflation im Rahmen – DAX weiter unter Druck

Am Dienstag stand alles im Zeichen der US-Inflationsdaten, die – zumindest auf den ersten Blick – keine Überraschung brachten. Die Wall Street reagierte zunächst positiv, da ein Schreckmoment aufgrund zu schwacher Daten ausblieb. Doch wirklich gut waren die Zahlen mit einer Kerninflation von 3,1 % nicht – zu hoch für Entwarnung. Dass der Markt trotzdem weiter mit einer Zinssenkung im September rechnet, liegt eher an den zunehmenden Schwächesignalen vom US-Arbeitsmarkt als an der Preisentwicklung selbst.

Der DAX zeigte sich hingegen erneut schwächer und testete abermals seine 50-Tageslinie. Damit bleibt er der Underperformer zur Wall Street. Besonders ins Gewicht fiel heute das deutliche Minus bei SAP – die Aktie fiel dynamisch unter ihre 200-Tageslinie. Ein technisches Warnsignal, dass die KI-Euphorie hierzulande zunehmend den Zenit erreicht? Nachhaltig verlor SAP die 200-Tageslinie zuletzt Ende 2021 – damals bildete dies den Auftakt in den Bärenmarkt.

Am Mittwoch gibt es kaum Impulse aus dem Wirtschaftskalender. Ob der Markt also wieder in eine ruhige Seitwärtsphase übergeht – oder ob es politische Störfeuer braucht? Trump kündigte jedenfalls schon an, juristisch gegen Fed-Chef Powell vorgehen zu wollen – wegen angeblich überteuerter Bauarbeiten am Fed-Gebäude.

Wichtige Wochentermine:

  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr DE Verbraucherpreise Juli (endgültig)
  • Donnerstag:
    • 11:00 Uhr EU Industrieproduktion Juni
    • 11:00 Uhr EU BIP Q2 (1. Veröffentlichung)
    • (!) 14:30 Uhr US Erzeugerpreise Juli
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
  • Freitag:
    • Kleiner Verfallstermin
    • Treffen Putin – Trump
    • 04:00 Uhr CN Industrieproduktion Juli
    • (!) 14:30 Uhr US Einzelhandelsumsatz Juli
    • 14:30 Uhr US Empire State Manufacturing Index August
    • 15:15 Uhr US Industrieproduktion Juli
    • 16:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan August (vorläufig)

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Der DAX konnte in der vergangenen Woche wieder in seine Seitwärtsrange über die 50-Tageslinie laufen und notiert seit Mai unverändert. Bei Sprung über die 24.4 könnte nochmal ein neues knappes Allzeithoch in den Fokus rücken.
Ein erster neutraler Cluster ist zwischen 23.6 und 24.1 zu nennen.
Oberhalb bleibt die Spanne zur 24.4 aktiv. Darüber Chance auf AZH 24.640 bzw. direkt ein neues Hoch um 24.8.
Unterhalb ist der Cluster zur 23.2 aktiv. Darunter droht weiterer Abgabedruck zur 22.7.

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX kommt im August nicht von der Stelle und testete am Dienstag abermals seine 50-Tageslinie. Vor allem SAP belastete; hier könnte das charttechnische Bild eintrüben.
Der Bereich an der 24.025/.050 (m. B.) wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleibt der Cluster zur 24.150 aktiv. Darüber Chance auf 24.260. Im Anschluss erneut der Weg zur Begrenzungslinie bei 24.350/.370.
  • Unterhalb bleibt hingegen die Range zur 50-TL bei 23.950 im Fokus. Darunter droht über die 23.910 wieder die Eintrübung zur 23.830. Bei Bruch weitere Eintrübung 23.760/.720. Anschließend .650.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 24.050 > 24.150 > 24.260 > 24.350 > 24.370 > 24.430 > 24.530 > 24.600
  • Unterstützungen: 24.025 > 23.950 > 23.830 > 23.760 > 23.720 > 23.650 > 23.570 > 23.520 > 23.420 > 23.390 > 23.250
DAX Tageschart

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Warum ich 2025 mein Portfolio umgestellt habe – und was du daraus lernen kannst

Ich muss zugeben, 2024 war für mich als Anleger und Trader ein ziemlich verrücktes Jahr. Von euphorischen Tech-Rallys bis hin zu abrupten Abverkäufen – ich habe fast jede Emotion durchlebt, die man an der Börse haben kann. Anfang 2025 habe ich mir dann einen radikalen Schritt erlaubt: Ich habe mein Portfolio neu strukturiert. Und ich will dir heute genau erklären, warum… und vor allem, wie du davon profitieren kannst.


1. Der Auslöser – warum ich nicht mehr einfach abwarten konnte

Viele kennen das: Man hat eine Depotstruktur, die „eigentlich“ passt. Aber zwischen „eigentlich“ und „optimal“ liegen an der Börse manchmal Welten.
Ende 2024 hatte ich immer noch zu viele Wachstumswerte aus der Corona-Ära im Depot. Unternehmen, die mal gehypt waren, aber deren fundamentale Zahlen längst nicht mehr zu den Bewertungen passten. Gleichzeitig habe ich gemerkt: Mein Cash-Anteil war zu gering, um flexibel reagieren zu können.

Die Folge? Ich war zu oft gezwungen, nicht zu handeln, obwohl es Gelegenheiten gab. Das hat mich wahnsinnig gemacht.


2. Mein neues Vorgehen – die 60/30/10-Regel

Für 2025 habe ich mir eine neue Aufteilung überlegt:

  • 60 % langfristige Investments: Qualitätsaktien mit soliden Bilanzen, Dividendenhistorie und klarer Marktposition. Hier liegen Titel wie Microsoft, Nestlé, aber auch ein paar solide deutsche Mittelständler.
  • 30 % Swing- und Positionstrades: Aktien, ETFs oder Rohstoffe, die ich zwischen einigen Wochen und wenigen Monaten halte. Perfekt, um Trends mitzunehmen.
  • 10 % High-Risk-Zockecke: Ja, bewusst. Hier landen spekulative Trades, auch mal Penny Stocks oder Kryptos, bei denen ich weiß: Das Geld kann weg sein.

Diese Aufteilung gibt mir Struktur, ohne dass ich die Chance auf spannende Trades verliere.


3. Risiko- & Moneymanagement – der unterschätzte Gamechanger

Viele Trader reden über die „perfekte Strategie“. Aber was bringt dir die beste Strategie, wenn du keine Kontrolle über dein Risiko hast?
Ich setze inzwischen strikte Stop-Loss-Marken – und ja, manchmal werde ich rausgekegelt, bevor der Kurs wieder dreht. Aber langfristig schützt mich das vor den richtig teuren Fehlgriffen.

💡 Mein Tipp: Definiere vor jedem Trade den maximalen Verlust in Euro, den du akzeptierst. Nicht in Prozent vom Kurs, sondern vom Depotwert. Das hat bei mir den Druck enorm reduziert.


4. Die psychologische Komponente

Trading ist kein Sprint, es ist ein Marathon – und einer, der auch mental fordert.
Ich habe mir angewöhnt, Tradingtagebuch zu führen. Nicht nur die Trades, sondern auch meine Gedanken und Gefühle dazu. Klingt esoterisch? Mag sein. Aber ich erkenne mittlerweile ziemlich schnell, wenn ich in den „Overtrading“-Modus rutsche. Und dann heißt es: Pause. Keine neuen Trades, bis der Kopf wieder klar ist.


5. Was das für dich heißt

Vielleicht bist du eher der langfristige Anleger, vielleicht der Daytrader – egal. Wichtig ist:

  • Hinterfrage regelmäßig deine Depotstruktur
  • Halte immer etwas Cash bereit
  • Akzeptiere Verluste als Teil des Spiels
  • Arbeite an deiner Disziplin – täglich

Ich bin überzeugt: 2025 wird ein spannendes Börsenjahr. Aber nur wer vorbereitet ist, wird am Ende zu den Gewinnern gehören.


💬 Schreib mir gern in die Kommentare, wie dein Depot aktuell aussieht und ob du auch schon mal einen kompletten Neuanfang gewagt hast. Vielleicht tauschen wir ja die ein oder andere Strategie aus.


Impulsarmer Wochenauftakt – Märkte warten auf die Inflationsdaten

Der Wochenstart verlief ohne größere Bewegung, auch weil der Wirtschaftskalender zum Wochenbeginn komplett leer blieb. Der DAX zeigte sich dabei als Underperformer, ohne jedoch neue technische Signale zu erzeugen.

Morgen dürfte das Bild deutlich lebhafter werden:

  • Die China-Deadline zu den 100 %-Zöllen läuft aus – der Markt rechnet klar mit einer weiteren 90-Tages-Verlängerung.
  • Im Fokus stehen die neuen US-Inflationsdaten und die Frage, ob sich die von Trump verhängten Zölle darin bereits deutlicher zeigen.
    • Falls ja: Gefahr neuer Stagflationssorgen.
    • Falls nein: Potenzial für einen Erleichterungsspike mit Short-Squeeze.

Begleitet wird das Marktgeschehen von politischen Schlagzeilen:

  • Trump plant für Freitag ein Treffen mit Putin, das für Aufsehen sorgt – vor allem, weil die Ukraine offenbar nicht mitverhandelt wird.
  • Zudem führt Trump eine Art „Unternehmenszoll“ von 15 % auf Chipverkäufe nach China ein, was insbesondere AMD und Nvidia betrifft.

Die Märkte bleiben damit im Vorfeld der anstehenden Termine und politischen Risiken im Wartemodus.

Wichtige Wochentermine:

  • Dienstag:
    • China Deadline
    • 11:00 Uhr DE ZEW-Konjunkturerwartungen August
    • (!) 14:30 Uhr US Verbraucherpreise Juli
  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr DE Verbraucherpreise Juli (endgültig)
  • Donnerstag:
    • 11:00 Uhr EU Industrieproduktion Juni
    • 11:00 Uhr EU BIP Q2 (1. Veröffentlichung)
    • (!) 14:30 Uhr US Erzeugerpreise Juli
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
  • Freitag:
    • Kleiner Verfallstermin
    • Treffen Putin – Trump
    • 04:00 Uhr CN Industrieproduktion Juli
    • (!) 14:30 Uhr US Einzelhandelsumsatz Juli
    • 14:30 Uhr US Empire State Manufacturing Index August
    • 15:15 Uhr US Industrieproduktion Juli
    • 16:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan August (vorläufig)

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Der DAX konnte in der vergangenen Woche wieder in seine Seitwärtsrange über die 50-Tageslinie laufen und notiert seit Mai unverändert. Bei Sprung über die 24.4 könnte nochmal ein neues knappes Allzeithoch in den Fokus rücken.
Ein erster neutraler Cluster ist zwischen 23.6 und 24.1 zu nennen.
Oberhalb bleibt die Spanne zur 24.4 aktiv. Darüber Chance auf AZH 24.640 bzw. direkt ein neues Hoch um 24.8.
Unterhalb ist der Cluster zur 23.2 aktiv. Darunter droht weiterer Abgabedruck zur 22.7.

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX startet schwächer, aber innerhalb seiner neutralen Range in die neue Woche. Bei Bruch durch die 24.4 könnte sogar nochmal ein knappes neues AZH in den Fokus rücken.
Der Bereich an der 24.100 (m. B.) wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleibt der Cluster zur 24.185/.200 aktiv. Darüber Chance auf 24.290. Im Anschluss erneut der Weg zur Begrenzungslinie bei 24.350/.370.
  • Unterhalb bleibt hingegen die Range über die 24.025 zur 50-TL bei 23.950 im Fokus. Darunter droht über die 23.910 wieder die Eintrübung zur 23.850. Bei Bruch weitere Eintrübung über die 23.800 zur .730

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 24.185 > 24.200 > 24.290 > 24.350 > 24.370 > 24.430 > 24.530 > 24.600
  • Unterstützungen: 24.100 > 24.025 > 24.000 > 23.950 > 23.910 > 23.850 > 23.800 > 23.730 > 23.650 > 23.570 > 23.520 > 23.420 > 23.390 > 23.250
DAX Tageschart

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Friedensfantasie trifft auf harte Daten – Ereignisreiche Woche voraus

Die Märkte blicken auf eine insgesamt positive Handelswoche zurück – getragen vor allem von den großen US-Techs, allen voran Apple mit der besten Wochenperformance seit 2020. Die Marktbreite blieb jedoch schwächer, und viele Werte konnten nicht in gleichem Maße zulegen. Negative Einflüsse wie stagflationäre US-Daten (Payrolls, ISM) oder die neu eingeführten Zölle wurden kurzerhand beiseitegeschoben – nun steht wieder die Geopolitik im Vordergrund.
Am kommenden Freitag wollen sich Putin und Trump in Alaska zur Ukraine-Frage treffen. Die von Trump gesetzte harte Russland-Deadline scheint damit plötzlich vergessen. Für die Märkte sind die Friedenshoffnungen groß – doch wie realistisch ist ein Durchbruch in einem Vieraugengespräch ohne Beteiligung der Ukraine? Die Gefahr: Putin könnte Zeit gewinnen, Sanktionen umgehen und dennoch einen diplomatischen Prestigeerfolg verbuchen – ein direktes Treffen mit dem US-Präsidenten, auf US-Boden, als Symbol politischer Augenhöhe.

Die kommende Woche dürfte von dieser politischen Erwartungshaltung begleitet sein, aber auch die Makrodaten rücken in den Fokus: Dienstag stehen die US-Inflationszahlen an – ein erneuter Preisdruck könnte die Märkte belasten. Freitag folgen die US-Einzelhandelsumsätze. Eine Mischung aus höheren Preisen und schwachen Konjunkturdaten würde die Stagflationssorgen neu entfachen – das klare Negativszenario.
Die Märkte werden wohl zwischen Friedensfantasie und harten Wirtschaftsdaten pendeln – eine spannende, potenziell volatile Woche steht bevor.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • %%
  • Dienstag:
    • China Deadline
    • 11:00 Uhr DE ZEW-Konjunkturerwartungen August
    • (!) 14:30 Uhr US Verbraucherpreise Juli
  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr DE Verbraucherpreise Juli (endgültig)
  • Donnerstag:
    • 11:00 Uhr EU Industrieproduktion Juni
    • 11:00 Uhr EU BIP Q2 (1. Veröffentlichung)
    • (!) 14:30 Uhr US Erzeugerpreise Juli
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
  • Freitag:
    • Kleiner Verfallstermin
    • Treffen Putin – Trump
    • 04:00 Uhr CN Industrieproduktion Juli
    • (!) 14:30 Uhr US Einzelhandelsumsatz Juli
    • 14:30 Uhr US Empire State Manufacturing Index August
    • 15:15 Uhr US Industrieproduktion Juli
    • 16:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan August (vorläufig)

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Der DAX konnte in der vergangenen Woche wieder in seine Seitwärtsrange über die 50-Tageslinie laufen und notiert seit Mai unverändert. Bei Sprung über die 24.4 könnte nochmal ein neues knappes Allzeithoch in den Fokus rücken.
Ein erster neutraler Cluster ist zwischen 23.6 und 24.1 zu nennen.
Oberhalb bleibt die Spanne zur 24.4 aktiv. Darüber Chance auf AZH 24.640 bzw. direkt ein neues Hoch um 24.8.
Unterhalb ist der Cluster zur 23.2 aktiv. Darunter droht weiterer Abgabedruck zur 22.7.

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX seit Mai unverändert, aber wieder mit Sprung in die Range oberhalb der 50-TL. Bei Bruch durch die 24.4 könnte gar nochmal ein knappes neues AZH in den Fokus rücken.
Geopolitik könnte Volatilität erhöhen. Montag vom Wirtschaftskalender her noch sehr impulsarm.
Der Bereich an der 24.100 (m. B.) wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleibt der Cluster über die 24.170 zur .250 aktiv. Darüber Chance auf die Widerstandszone 24.350/.370. Bei Bruch folgt nach der 24.430 die weitere Aufhellung zur 24.530 und dem AZH.
  • Unterhalb bleibt hingegen die Range über die 24k zur 50-TL bei 23.950 im Fokus. Darunter droht über die 23.910 wieder die Eintrübung zur 23.850. Bei Bruch Lauf zur 23.750 und anschließend zum unteren Bollinger bei 23.650.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 24.170 > 24.250 > 24.350 > 24.370 > 24.430 > 24.530 > 24.600
  • Unterstützungen: 24.100 > 24.025 > 23.950 > 23.910 > 23.850 > 23.750 > 23.650 > 23.570 > 23.520 > 23.420 > 23.390 > 23.250
DAX Tageschart

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Trump dominiert die Märkte – Zinshoffnungen, Zolldrohungen und Friedensfantasien

Die Märkte stehen aktuell vollständig im Bann von Donald Trump. Kaum ein Tag ohne neue Schlagzeile: Gestern drohte er 100 % Zölle auf Halbleiterimporte an – direkt gefolgt die Entspannung, da umfangreiche Ausnahmen angekündigt wurden. Die Börsen reagieren erleichtert.
Zusätzlich treiben Zinssenkungshoffnungen weiter das Geschehen. Und nun kommt sogar noch ein neuer Impuls hinzu: Putin und Trump haben ihre Bereitschaft für ein echtes Treffen signalisiert. Die Hoffnung auf Frieden in der Ukraine sorgt für Fantasie – auch wenn bisherige Gesprächsformate zwischen den beiden meist ohne Ergebnis blieben. Ein echtes Treffen könnte Putin vor allem als politischen Gewinner inszenieren, ohne dass sich real am Konflikt etwas ändert.
Die Börse schaut aktuell nur auf die positiven Optionen – eine klassische „Hope-Phase“. Aber Vorsicht: Zinssenkungen sind nur dann bullish, wenn gleichzeitig die Konjunktur stabil bleibt. Und hier deuten die letzten Daten eher in Richtung eines Stagflationsrisikos, das die Märkte bislang konsequent ausblenden.

Am Freitag bleibt der Wirtschaftskalender leer, doch ein Thema bleibt offen:
Treten die angedrohten Sekundärsanktionen gegen Russland morgen in Kraft? Oder reicht Putins Gesprächsbereitschaft, um dieses Druckmittel erneut zu entschärfen?

Wichtige Wochentermine:

  • Freitag:
    • Sekundärsanktionen gegen Russland?

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Der DAX mit einem Abverkauf in den Monatswechsel. Die Saisonalität wird zwischen Ende August und September wieder deutlich anspruchsvoller und die notwendige Konsolidierung nach der starken April-Rally könnte damit ihren Auftakt genommen haben.
Die 23.8 stellt die erste relevante Zone.
Oberhalb kann eine erste Aufhellung in den Cluster 23.950 zum Kombiwiderstand 24.1/24.2 gelingen. Darüber Aufhellung 24.450.
Unterhalb ist der Cluster zur 23.580 und 23.4 aktiv. Darunter droht weiterer Abgabedruck zur Kombisupportzone an der 100-TL 23.230 und 23.150 (m. B. weekly). Bei Bruch droht die nächste Eintrübung über die 23.050 zur 22.7.

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX erlebt nach der politischen Meldung einen Short-Squeeze bis an die obere Verbindungslinie (die seit Juli stets zum Ausstieg genutzt wird). Vom Tageshoch hat man sich am Ende wieder stärker abgesetzt. Zeichnet sich ein neuer Trendkanal ab?
Der Bereich an der 23.100 (m. B.) wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleibt der Cluster über die 24.120 zur .190 aktiv. Darüber bleibt die Verbindungslinie an der 24.380 im Fokus. Bei Bruch weitere Aufhellung über die 24.420 zum o. Bollinger bei 24.500.
  • Unterhalb bleibt hingegen die Range zum Support mit der 50-TL bei 23.940/.920 im Fokus. Darunter droht über die 23.850 wieder die Eintrübung zur 23.750. Bei Bruch Lauf zum unteren Bollinger bei 23.670.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 24.150 > 24.190 > 24.380 > 24.420 > 24.500 > 24.650
  • Unterstützungen: 24.100 > 24.000 > 23.940 > 23.920 > 23.850 > 23.750 > 23.670 > 23.570 > 23.520 > 23.420 > 23.390 > 23.250
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