Pivot-Punkte S&P500, Dow Jones und Nasdaq100 – 14.06.

Anbei die heutigen Pivot-Punkte für den S&P500, Dow Jones und Nasdaq100.


Die Pivot-Punkte dienen als technische Analysewerkzeuge für Händler, um potenzielle Unterstützungs- und Widerstandsniveaus für die jeweiligen Indizes zu identifizieren. Sie werden täglich berechnet und können für kurzfristige Handelsentscheidungen nützlich sein. Pivot-Punkte werden anhand der Hoch-, Tief- und Schlusskurse des Vortages berechnet und dienen dazu, mögliche Wendepunkte für die Kursbewegungen der Indizes zu prognostizieren. Wenn der Kurs eines Index über dem Pivot-Punkt liegt, kann dies als ein bullisches Signal interpretiert werden, das auf eine mögliche Fortsetzung des Aufwärtstrends hindeutet. Liegt der Kurs hingegen unter dem Pivot-Punkt, deutet dies auf eine mögliche Umkehr des Abwärtstrends hin.


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USA Erzeugerpreise deutlich rückläufig

USA Erzeugerpreise Mai: 1,1% – erwartet: 1,5% – Vormonat: 2,3%

USA Erzeugerpreise Mai – Kernrate: 2,8% – erwartet: 2,9% – Vormonat: 3,1%


Die Erzeugerpreise in den USA sind im Mai 2023 um 1,1% gestiegen, was unter den Markterwartungen von 1,5% liegt. Im Vergleich zum Vormonat, als der Anstieg bei 2,3% lag, hat sich die Inflation damit verlangsamt. Der Kern-Erzeugerpreisindex, der Lebensmittel- und Energiepreise ausschließt und als zuverlässigerer Indikator für den zugrunde liegenden Preistrend gilt, stieg im Mai um 2,8%. Auch dieser Wert blieb hinter den Prognosen von 2,9% zurück und war niedriger als der Anstieg von 3,1% im Vormonat.

Die Erzeugerpreise spiegeln die Inflation auf Großhandelsebene wider und sind ein früher Indikator für Preisveränderungen auf Verbraucherebene. Ein geringerer Anstieg der Erzeugerpreise könnte daher darauf hindeuten, dass der Inflationsdruck nachlässt, was Raum für eine weniger straffe Geldpolitik der Federal Reserve lassen könnte.


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Eurozone Industrieproduktion nur kleiner Rebound

Eurozone Industrieproduktion April (m/m): 1,0% – erwartet: 1,0% – Vormonat: -3,8%

Eurozone Industrieproduktion April (y/y): 0,2% – erwartet: 0,8% – Vormonat: -1,4%


Die Industrieproduktion in der Eurozone ist im April 2023 im Vergleich zum Vormonat um 1,0% gestiegen und entspricht damit den Erwartungen der Analysten. Im März war die Produktion jedoch um 3,8% gesunken, was auf eine Erholung in der Industrie hindeutet. Auf Jahresbasis stieg die Industrieproduktion jedoch nur um 0,2% und blieb damit hinter den Prognosen von 0,8% zurück. Im März hatte die Produktion noch um 1,4% im Vergleich zum Vorjahr abgenommen. Die gemischten Zahlen zeigen, dass die wirtschaftliche Erholung in der Eurozone weiterhin mit Herausforderungen konfrontiert ist.


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FOMC/ Fed-Ratssitzung – Keynotes – 14.06.23

Dieser Bereich wird fortlaufend aktualisiert.

FED-Zinsentscheid: %% – erwartet: 5,25% – Vormonat: 5,25%


Die Keynotes aus dem Begleittext und der Pressekonferenz:

  • Begleittext:
    • FOMC belässt Zinssätze unverändert; Zielspanne bleibt bei 5,00% – 5,25% – Zinssatz für Reserveguthaben unverändert bei 5,15%
    • ZINSPROGNOSE DER FED STEIGT AUF 5,6% ENDE `23, 4,6% ENDE `24
    • Ein hohe und hawkishe Prognose. Märkte in erster Reaktion schwächer.
    • Die Fed senkt ihre Prognose für das reale BIP 2023 auf 1 % für das gesamte Jahr
  • Pressekonferenz:
    • https://youtube.com/live/d-q9S25gFv4?feature=share
    • Powell tritt gegen 20:30 Uhr vor die Kameras. Hier gibt es dann den Live-Feed.
    • Zu Beginn der PK wird Powell nochmal den Begleittext ordentlich wie in der Schule vortragen… 
    • PK startet…
    • Powell: Festes Bekenntnis zum Inflationsziel von 2 % – Volle Auswirkungen der Straffung noch nicht spürbar – Fast alle Entscheidungsträger halten weitere Erhöhungen in diesem Jahr für „angemessen
    • Powell: Die meisten Politiker sehen weiterhin gedämpftes Wachstum – Aktivität im Wohnungsbau weiterhin schwach – Arbeitsmarkt bleibt sehr angespannt – Einige Anzeichen für ein besseres Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt – Nachfrage nach Arbeitskräften übersteigt das Angebot an Arbeitskräften erheblich
    • Powell: Inflation bleibt deutlich über dem 2%-Ziel – Inflationsdruck bleibt hoch – Rückkehr zu 2% ‚ist noch ein weiter Weg‘ – Inflation hat sich etwas abgeschwächt – Inflationserwartungen scheinen gut verankert
    • Fragerunde beginnt.
    • Powell: Es wird einige Zeit dauern, bis die volle Wirkung der geldpolitischen Entscheidungen spürbar werden, vor allem in Bezug auf die Inflation“ – Fed-Projektionen sind kein Plan und keine Entscheidung“ – Entscheidungen werden weiterhin von Sitzung zu Sitzung getroffen
    • Juli-FOMC ein „Live-Meeting“. Vorher keine Aussagen
    • Powell erwähnt immer wieder Verzögerungseffekte der Geldpolitik und das die Maßnahmen noch nicht vollständigen im Markt und der Wirtschaft angekommen sind.
    • Powell: Die Risiken für die Inflation liegen weiter auf der Oberseite.
    • Powell: Keine großen Fortschritte bei der Kerninflation (PCE)
    • Powell: Keine großen Fortschritte beim Kern-PCE-Wert – Er möchte, dass sich der Kern-PCE-Wert „entschieden“ nach unten bewegt – gibt zu, dass die Fed-Prognosen für die Inflation der letzten 2 Jahre „falsch“ waren
    • Powell: Zinssenkungen sind erst in ein paar Jahren geplant
    • POWELL: WIR BEOBACHTEN GEWERBLICHE IMMOBILIENSEKTOR GANZ GENAU
    • PK beendet. In der Summe ziemlich in meinen Erwartungen. Eine dovishe Maßnahme wird hawkish verpackt. In Teilen nicht ganz glaubwürdig und darauf wird der Markt spekulieren.

Erwartungshaltung:

  • Die Fed dürfte ihren Zinsgipfel bei 5,25% festigen, aber dies als Zinspause verkaufen, um sich alle Türen offenzuhalten
  • Das QT wird vermutlich unverändert fortgeführt.
  • Das Kurz-Statement dürfte eher dovisher ausfallen. Die Pressekonferenz hingegen eher hawkish geprägt sein.
  • Powell wird weiter die Bereitschaft erklären die Inflation auf das Ziel von 2% zu bringen. Risiken der Finanzstabilität wird die Fed mit ihren „Tools“ (neue Liquidität) entgegentreten.
  • Powell dürfte die zu hohe Kerninflation und die Unsicherheit bezüglich der Verzögerungseffekte deutlich als Unsicherheitsfaktor erwähnen.
  • Die Fed wird wahrscheinlich von Termin zu Termin schauen und keine Forward Guidance verkünden.
  • Die Märkte reagierten mit Ende der Fed Pressekonferenz zuletzt in der Mehrheit negativ (nach Sprung zum Auftakt).

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60s: Reaktion auf die Fed

Die geldpolitischen Beschlüsse der Fed stehen heute Abend im Fokus. Wie wird der Markt auf den Zinsgipfel reagieren? Fed-Chef Powell bisher mit einer schwachen Performance zum „Fed-Day“.

Börse in 60 Sekunden:


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