Xetra-Schluss: Support verletzt.

Xetra-DAX Schluss heute bei 15.937,58 und -0,63% Wochenperformance: -1,30%. Performance Juli: -1,30%.

Der DAX bleibt der Underperformer und verletzt seinen ersten Support. Ein erneuter Test des Schlüsselsupports wird wahrscheinlich.

Anbei der DAX im Wochenverlauf.


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USA Industrieaufträge Mai

USA Auftragseingang Industrie Mai (m/m): 0,3% – erwartet: 0,8% – Vormonat: 0,3%


Der Auftragseingang in der Industrie ist ein wichtiger Wirtschaftsindikator, da er Einblick in das zukünftige Produktionsvolumen und die allgemeine Wirtschaftsaktivität gibt.

In den USA betrug der Auftragseingang in der Industrie im Mai 0,3%, was unter den erwarteten 0,8% liegt. Dies zeigt, dass das Wachstum im Vergleich zu den Erwartungen langsam ist. Interessanterweise ist dies der gleiche Wert wie im Vormonat (0,3%), was darauf hindeutet, dass das Wachstum im Auftragseingang der Industrie stabil bleibt, aber möglicherweise nicht in dem Tempo zunimmt, das einige erwartet haben.


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Pivot-Punkte S&P500, Dow Jones und Nasdaq100 – 05.07.

Anbei die heutigen Pivot-Punkte für den S&P500, Dow Jones und Nasdaq100.


Die Pivot-Punkte dienen als technische Analysewerkzeuge für Händler, um potenzielle Unterstützungs- und Widerstandsniveaus für die jeweiligen Indizes zu identifizieren. Sie werden täglich berechnet und können für kurzfristige Handelsentscheidungen nützlich sein. Pivot-Punkte werden anhand der Hoch-, Tief- und Schlusskurse des Vortages berechnet und dienen dazu, mögliche Wendepunkte für die Kursbewegungen der Indizes zu prognostizieren. Wenn der Kurs eines Index über dem Pivot-Punkt liegt, kann dies als ein bullisches Signal interpretiert werden, das auf eine mögliche Fortsetzung des Aufwärtstrends hindeutet. Liegt der Kurs hingegen unter dem Pivot-Punkt, deutet dies auf eine mögliche Umkehr des Abwärtstrends hin.


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Eurozone Erzeugerpreise fallen weiter

Eurozone Erzeugerpreise Mai (m/m): -1,9% – erwartet: -1,8% – Vormonat: -3,2%

Eurozone Erzeugerpreise Mai (y/y): -1,5% – erwartet: -1,3% – Vormonat: 0,9%


Die Erzeugerpreise in der Eurozone, auch als Industriegüterpreise bekannt, stellen die durchschnittlichen Änderungen der Verkaufspreise für Güter und Dienstleistungen, die von den Herstellern produziert werden, dar. Sie können ein Indikator für zukünftige Inflationstrends sein, da erhöhte Kosten oft auf die Verbraucher weitergegeben werden.

Die Daten zeigen, dass die Erzeugerpreise in der Eurozone im Mai gegenüber dem Vormonat um -1,9% gesunken sind, was stärker als die erwarteten -1,8% ist. Dies ist jedoch eine Verbesserung gegenüber dem Vormonat, in dem die Preise um -3,2% gefallen sind. Ein Rückgang der Erzeugerpreise kann auf eine geringere Nachfrage oder fallende Inputkosten hindeuten. Auf Jahresbasis sind die Erzeugerpreise im Mai um -1,5% gegenüber dem Vorjahr gesunken, was ebenfalls stärker ist als die erwarteten -1,3% und eine Umkehrung des Trends im Vergleich zum Vormonat darstellt, in dem die Preise um 0,9% gestiegen sind. Dies deutet auf eine generelle Abnahme des Preisdrucks auf Herstellerebene hin, was sich möglicherweise auf die Verbraucherpreisinflation auswirkt.


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Startet der Bärenmarkt erst noch?

Bärenmarkt an den Aktienmärkten: Beginnt er erst? Ein Blick in die Historie.

Die weitverbreitete Meinung ist, dass der Bärenmarkt bereits vorüber ist und es im neuen Bullenmarkt nur noch nach oben gehen kann. Was aber, wenn wir nie wirklich in einem Bärenmarkt waren – sondern innerhalb einer Korrektur – und der Bärenmarkt erst noch folgt? Diese provokante These soll hier mit einem Blick in die Geschichte der Bärenmärkte näher untersucht werden. Bitte beachtet dafür das Video am Ende des Artikels.

1. Bärenmärkte und Rezessionen

Historisch gesehen gehen Bärenmärkte und Rezessionen Hand in Hand. Es gibt kaum Beispiele, in denen ein Bärenmarkt vor dem Beginn einer Rezession endete. Vielmehr hat der Auftakt in die Rezession erst eine Marktkorrektur hervorgerufen. In den USA droht in der 2. Jahreshälfte die Rezession.

2. Rückblick auf 100 Jahre Bärenmärkte

Wenn wir uns die vergangenen 100 Jahre ansehen, so haben Rezessionen stets signifikante Rücksetzer verursacht, insbesondere bei langanhaltenden Rezessionen. Die jüngsten Rücksetzer waren jedoch im Vergleich gering. Könnte es sein, dass es sich lediglich um eine Korrektur und nicht um den eigentlichen Bärenmarkt gehandelt hat?

3. Bärenmärkte und die Geldpolitik

Der geldpolitische Senkungszyklus hat sich in der Vergangenheit für die Märkte als negativer als der Straffungszyklus erwiesen. Die Performance nach dem geldpolitischen Wendepunkt („Pivot“) sackte in der deutlichen Mehrzahl spürbar ab. Kampf der Notenbank gegen die Rezession, oder hervorgerufenen Systemereignissen.

4. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache

Vom geldpolitischen Wendepunkt bis zum BM-Boden zeigt sich in der Regel eine echte Schwäche erst mit dem Wendepunkt. Im historischen Mittel ging es nach dem geldpolitischen Pivot für den S&P500 um -28,3% nach unten, über einen Zeitraum von 14 Monaten.

5. Bärenmarkt und Geldpolitik (II)

Bärenmärkte beginnen somit häufig erst am geldpolitischen Wendepunkt und endeten in der Regel erst mit dem Ende des geldpolitischen Lockerungszyklus, wovon die Märkte aktuell sehr weit entfernt sind.

6. Bärenmarkt und Arbeitsmarkt

Erst eine Eintrübung am Arbeitsmarkt führt in der Regel zu einem Rutsch an den Aktienmärkten und bildet häufig das Tief des Bärenmarktes. In den USA gibt es jetzt erst Tendenzen für eine Eintrübung am Arbeitsmarkt.

7. Bärenmärkte und die Aktienbewertung

Bärenmärkte verändern das Bewertungsniveau der Aktienmärkte signifikant. Der Blick zum „Buffett-Indikator“ zeigt, dass die Märkte trotz Korrektur historisch teuer geblieben sind.

Eine kurze Zusammenfassung:

Bärenmärkte gehen Hand in Hand mit Rezessionen. Sie starten fast immer erst mit einer geldpolitischen Umkehr (Pivot) und enden erst beim Ende des geldpolitischen Lockerungszyklus. Bärenmärkte finden ihr Tief meist bei einer Eintrübung am Arbeitsmarkt. Bärenmärkte verbessern das Bewertungsniveau. Die Märkte stehen momentan genau vor diesen Wendepunkten. Was meint der Marktzyklus? Im Video zeige ich die aktuelle Phase im historischen Kontext auf.

Was spricht dagegen?

  • Die Komponente Zeit! Die Märkte sind sehr weit gelaufen, um ein tieferes Hoch aus dem Marktzyklus auszubilden. Der DAX befindet sich gar bereits am Allzeithoch.
  • Denken Sie auch daran, dass drei aufeinanderfolgende durchwachsene Jahre sehr selten an Aktienmärkten sind.
  • Wir hatten zudem stets Netto-Zuflüsse in den Markt. Das Anlegerverhalten hat sich durch das passive Investieren signifikant verändert.
  • Aktienrückkäufe (Buybacks) bewegen sich auf Rekordniveau und stützen die Märkte.
  • In der Historie folgte nach einem starken ersten Halbjahr fast immer ein solides zweites Halbjahr.

Letztendlich gibt es viele Punkte, die für beide Seiten plausibel sind. Wie so oft sind es die Signale und Trigger, die entscheidend sind.

Unabhängig davon, ob wir uns nun in oder vor einem Bärenmarkt finden oder nicht, die kommenden Monate werden schwieriger sein, als die Märkte aktuell erwarten. Das Goldlöckchen-Szenario ist nicht mehr vorhanden. Die Geldpolitik ist stark restriktiv, die Konjunktur trübt sich weiter ein und wird sich im Jahresverlaufs in den Unternehmensbilanzen widerspiegeln.

Ihre Meinung ist gefragt! Kommentieren Sie gerne unter diesem Artikel und vergessen Sie nicht, meinen Kanal zu abonnieren, um stets die neuesten Informationen zum Thema Börse und Charttechnik zu erhalten.


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