Tech-Rally immer extremer – Einfluss der „Hexen“ – DAX ohne Durchbruch

Die positive Grundstimmung an den Märkten setzte sich am Donnerstag fort. Die gestrige Zinssenkung der Fed kam wie erwartet, doch der weitere geldpolitische Pfad bleibt unklar und widersprüchlich, was Spielraum für Interpretationen lässt – und genau das lieben die Märkte aktuell.
Der Fokus liegt nun zunehmend auf dem Großen Verfallstermin am Freitag, der bereits heute die Kursverläufe maßgeblich beeinflusst und vermutlich auch bis Montag nachwirken dürfte.

Der DAX profitiert heute besonders von einer starken SAP-Reaktion am April-Tief und kann sich spürbar erholen. Dennoch bleibt die Lage technisch fragil, solange der Ausbruch aus der übergeordneten Range fehlt.
An der Wall Street dagegen ein anderes Bild: Neue Allzeithochs bei S&P 500 und Nasdaq 100, angetrieben von der ungebremsten Tech-Rally. Heute sorgte der Intel–Nvidia-Deal erneut für Euphorie. Die Kursreaktionen in diesem Sektor werden zunehmend extremer, was nicht nur Chancen, sondern auch erste Warnsignale mit sich bringt.

Wichtige Wochentermine:

  • Freitag:
    • (!) Großer Verfallstermin
    • 08:00 Uhr DE Erzeugerpreise August

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX nach Test der Supportzone 23.3 mit der ersten Gegenwehr; bisher jedoch nur im techischen Rahmen und ohne Durchbruch. Falls der Bereich 23.3/23.2 keinen Halt bietet, würde die Gap-Zone um 22.7 mit der 200-TL in den Fokus rücken. Die Bullen benötigen Stabilität oberhalb der 23.9.
Der Bereich an der 23.650 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleibt der Cluster zur 23.720 & dem m. Bollinger bei .780 aktiv. Darüber würden nach der 23.860 wieder die 100-TL, welche seit 2 Wochen deckelt, an der 23.900 in den Fokus rücken. Bei Bruch Chance auf 23.940 und 24k (50-TL) und einem guten Wochenabschluss.
  • Unterhalb ist hingegen die Spanne über zur 23.590 und dem offenen Gap bei 23.550 zu nennen. Darunter folgt das Gap-Close und der erneute Lauf zur 23.470. Bei Bruch 23.390/.340.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 23.720 > 23.780 > 23.860 > 23.900 > 23.940 > 24.000 > 24.040 > 24.070 > 24.220 > 24.300 > 24.400 > 24.480 > 24.510 > 24.600 > 24.700 > 24.800 > 24.850
  • Unterstützungen: 23.650 > 23.590 > 23.550 > 23.470 > 23.390 > 23.340 > 23.270 > 23.220 > 23.190 > 23.055
DAX Tageschart

Der Ausblick im Videoformat

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Meine einfache Swingtrading-Strategie für 2025 – Schritt für Schritt erklärt

Swingtrading ist für mich eine Art Brücke zwischen langfristigem Investieren und hektischem Daytrading. Es bietet genügend Ruhe, um klare Entscheidungen zu treffen, und gleichzeitig genug Dynamik, um attraktive Gewinne mitzunehmen. Heute möchte ich dir eine Strategie vorstellen, die ich selbst nutze – simpel, aber effektiv.


1. Die Grundlage: Trend erkennen

Bevor ich überhaupt einen Trade plane, schaue ich, ob der Markt im Trend ist. Ich nutze dafür den 50-Tage- und 200-Tage-Durchschnitt.

  • Liegt der Kurs über beiden Durchschnitten → Aufwärtstrend.
  • Liegt er darunter → Abwärtstrend.

Das ist nicht perfekt, aber es filtert schon mal viele schlechte Setups raus.


2. Der Einstieg: Rücksetzer nutzen

Ich kaufe nie blind in einen steigenden Kurs. Stattdessen warte ich auf eine Korrektur – also eine kleine Verschnaufpause im Aufwärtstrend.
Meist fällt der Kurs dabei auf eine Unterstützungslinie oder in die Nähe des 50-Tage-Durchschnitts. Genau hier suche ich meinen Einstieg.

Beispiel: Aktie steigt von 80 auf 100 €, korrigiert dann zurück auf 95 € → dort liegt meine Chance.


3. Der Stop-Loss

Ohne Stop-Loss kein Trade. Punkt.
Ich setze ihn knapp unter die letzte Unterstützung, also da, wo mein Setup ungültig wäre. Das Risiko pro Trade begrenze ich auf maximal 1–2 % vom Depotwert.


4. Das Kursziel

Ich plane von Anfang an, wo ich wieder aussteigen will. Ein klassisches Chancen-Risiko-Verhältnis ist 1:2.
Heißt: Wenn ich 2 % Risiko eingehe, möchte ich mindestens 4 % Gewinnziel haben. Läuft der Trade besser, kann ich mit einem Trailing Stop den Gewinn laufen lassen.


5. Konkretes Beispiel

Vor ein paar Wochen habe ich eine DAX-Aktie gehandelt:

  • Einstieg bei 98 € nach Rücksetzer.
  • Stop-Loss bei 94 € (Risiko 4 €).
  • Ziel bei 106 € (Chance 8 €).
    Der Kurs hat mein Ziel erreicht, ich habe die Hälfte verkauft und den Rest mit Trailing Stop laufen lassen. Am Ende waren es 12 % Gewinn.

Diese einfache Swingtrading-Strategie ist keine Raketenwissenschaft. Sie basiert auf klaren Regeln: Trend folgen, Rücksetzer kaufen, Risiko begrenzen, Chancen-Risiko beachten.
Das Entscheidende ist nicht die Strategie selbst, sondern die Disziplin, sie immer wieder konsequent umzusetzen.


💬 Hast du schon mal eine Swingtrading-Strategie ausprobiert – oder bist du noch eher beim Buy & Hold?


DAX fällt tief – Wall Street zögert vor Fed-Entscheid – „Sell the news“?

Die Aktienmärkte zeigen auch am Dienstag ein geteiltes Bild. Während S&P 500 und Nasdaq erneut frische Allzeithochs markieren konnten, rutschte der DAX deutlich ab und erreichte im Tagestief an den 23.300 Punkten ein neues Monatstief. Ein weiteres Abrutschen würde die Gap-Zone an der 200-Tageslinie bei etwa 22.700 in den Fokus rücken – eine charttechnisch relevante Unterstützungsregion.
An der Wall Street konnte der starke Handelsauftakt nicht gehalten werden. Zurückhaltung macht sich breit, denn am Mittwochabend steht die mit Spannung erwartete Fed-Zinsentscheidung an. Ein klassisches „Buy the rumor, sell the news“-Szenario scheint nicht ausgeschlossen. Denn: Die Märkte sind – insbesondere im Technologiesektor – stark überkauft. Und passend dazu beginnt die saisonal schwächste 2-Wochen-Phase des Jahres.

Auch die heutigen US-Konjunkturdaten trugen zur Verunsicherung bei: Die Einzelhandelsumsätze, aber auch die Import- und Exportpreise fielen stärker aus als erwartet. Das nährt Zweifel, ob die Fed tatsächlich einen richtigen Zinssenkungszyklus einläuten kann – oder ob Jerome Powell nach seiner Senkung morgen den Märkten signalisieren wird, dass man weiter datenabhängig von Sitzung zu Sitzung entscheidet. Denn die Lage bleibt diffus: Inflationsdruck auf der einen, Abschwächungstendenzen auf der anderen Seite – beide Mandate der Fed scheinen aktuell gegeneinander zu arbeiten.

Wichtige Wochentermine:

  • Mittwoch:
    • 11:00 Uhr EU Verbraucherpreise August (endgültig)
    • (!) 20:00 Uhr US Fed-Zinsentscheid
    • (!) 20:30 Uhr US Fed-Pressekonferenz
  • Donnerstag:
    • (!) 14:30 Uhr US Philadelphia-Fed-Index September
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 16:00 Uhr US Index der Frühindikatoren August
  • Freitag:
    • (!) Großer Verfallstermin
    • 08:00 Uhr DE Erzeugerpreise August

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX rutscht als Underperformer durch die Seitwärtsrange der letzten Wochen. Falls die Zone 23.3/23.2 nun keinen Halt und Gegenwehr bietet, würde die Gap-Zone um 22.7 mit der 200-TL in den Fokus rücken.
Der Bereich an der 23.450 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleibt der Cluster zur 23.550 & .590 aktiv. Darüber könnte der Abwärtsdruck wieder etwas herausgenommen werden und die 23.710 in den Fokus rücken. Bei Bruch Chance auf 23.790 und .870.
  • Unterhalb ist hingegen die Spanne über zur 23.390 und 23.330 weiterhin aktiv. Darunter droht über die 23.270 der Test der Supportzone zur 23.220/.190. Bei Bruch öffnet sich die Tür in Richtung der Gap-Zone mit der 23.055 als erste Zwischenmarke.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 23.550 > 23.590 > 23.710 > 23.790 > 23.870 > 23.940 > 23.990 > 24.035 > 24.070 > 24.220 > 24.300 > 24.400 > 24.480 > 24.510 > 24.600 > 24.700 > 24.800 > 24.850
  • Unterstützungen: 23.450 > 23.390 > 23.330 > 23.270 > 23.220 > 23.190 > 23.055
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Swing-Trading – mein Weg zur entspannteren Trading-Variante

Ich habe lange nur Daytrading gemacht – Charts den ganzen Tag offen, jede Bewegung analysiert, ständig rein und raus. Irgendwann hat mich das mental richtig ausgelaugt. Dann bin ich aufs Swing-Trading gestoßen – und plötzlich hat sich mein Trading-Alltag komplett verändert.


Was ist Swing-Trading überhaupt?

Swing-Trading bedeutet: Du hältst deine Positionen länger als ein paar Stunden, meist mehrere Tage oder sogar Wochen. Ziel ist es, größere Bewegungen (die „Swings“) im Markt mitzunehmen, statt nur die kleinen Intraday-Schwankungen.
Für mich war das ein echter Gamechanger: Weniger Stress, weniger Overtrading – und trotzdem gute Chancen auf satte Gewinne.


Die Vorteile von Swing-Trading

  • Weniger Bildschirmzeit: Ich analysiere einmal am Abend, setze meine Orders und gut ist.
  • Klarere Signale: Im 4h- oder Tageschart sind Muster oft viel sauberer als im hektischen 1-Minuten-Chart.
  • Weniger Gebühren: Statt 20 Trades am Tag mache ich vielleicht 3–5 Trades im Monat.
  • Mehr Ruhe: Keine ständige Panik, jede kleine Bewegung zu verpassen.

Natürlich gibt es auch Nachteile: Du musst größere Stopps setzen, was dein Risikomanagement wichtiger macht als je zuvor.


Meine Swing-Trading-Strategie

Ich arbeite hauptsächlich mit dem Tageschart und suche nach Trends oder klaren Chartmustern. Mein Prozess:

  1. Marktanalyse – Welche Märkte sind aktuell im Trend? (z. B. Aktienindex wie Nasdaq, Rohstoffe wie Gold oder Forex-Paare).
  2. Chart-Setups – Unterstützungen, Widerstände, Trendlinien und Moving Averages.
  3. Einstieg – meistens bei Pullbacks im Trend oder beim Ausbruch aus einer längeren Konsolidierung.
  4. Stop-Loss – großzügiger gesetzt (oft unter dem letzten Swing-Tief).
  5. Take-Profit – ich arbeite mit klaren CRVs (meist 2:1 oder 3:1).

Beispiel: Swing-Trade im Gold

Gold lief letztes Jahr in einem starken Aufwärtstrend. Im Tageschart bildete sich eine saubere Flagge – klassisches Fortsetzungsmuster.

  • Einstieg nach Ausbruch bei 1.930 $
  • Stop-Loss bei 1.890 $
  • Ziel bei 2.010 $

Die Bewegung lief über mehrere Tage fast textbook-mäßig durch. Ich musste nicht ständig auf den Bildschirm starren – und genau das hat mich entspannt bleiben lassen.


Typische Fehler beim Swing-Trading

  • Zu enger Stop: Wer aus Daytrading kommt, setzt die Stops oft zu nah. Swing-Trading braucht Luft zum Atmen.
  • Ungeduld: Viele Trades brauchen Tage, bis sie anlaufen. Wer ständig reinschaut, steigt oft zu früh aus.
  • Überhebelung: Nur weil die Stops größer sind, darf die Positionsgröße nicht zu hoch sein.

Swing-Trading ist weniger Stress – aber mehr Geduld

Für mich ist Swing-Trading heute ein fester Bestandteil meines Trading-Mixes. Es ist ruhiger, weniger fehleranfällig, aber auch anspruchsvoll, weil man Geduld lernen muss.
Ich habe durch Swing-Trading nicht nur mehr Konstanz in meine Performance gebracht, sondern auch mehr Freizeit gewonnen. Und ganz ehrlich: Was bringt es, wenn du 8 Stunden am Tag auf Charts starrst und am Ende genauso viel oder sogar weniger verdienst?


Wall Street rennt, DAX pennt – Tech mit Hauch von Übertreibung

Der Montag war ein Wochenauftakt ganz im Stil der Vorwoche: Während S&P 500 und Nasdaq 100 neue Allzeithochs markieren konnten, bleibt der DAX als Underperformer weiter in seiner neutralen Range unterhalb der 100-Tageslinie gefangen.
Impulse aus dem Wirtschaftskalender blieben überschaubar. Die wenigen Daten aus China und den USA enttäuschten durch die Bank, was die Märkte jedoch kaum beeindruckte – der Blick ist voll auf den Fed-Zinsentscheid am Mittwoch gerichtet, bei dem nun endlich eine Zinssenkung erwartet wird.

Bei den Einzelwerten sorgte vor allem Tesla für Aufsehen: Nach einem erneuten Aktienzukauf durch Elon Musk konnte die Aktie deutlich zulegen und den Techsektor anführen. Auch Alphabet (Google) glänzte mit Stärke und kommt mittlerweile auf beeindruckende +18 % im laufenden September; ein bittersüßer Hauch von Übertreibung.

Morgen folgen mit dem deutschen ZEW-Index und den US-Einzelhandelsumsätzen zwei wichtige Frühindikatoren. Bleibt der US-Konsument widerstandsfähig, oder zeigen sich erste tiefergehende Bremsspuren?

Wichtige Wochentermine:

  • Dienstag:
    • 11:00 Uhr DE ZEW-Konjunkturerwartungen September
    • 11:00 Uhr EU Industrieproduktion Juli
    • (!) 14:30 Uhr US Einzelhandelsumsatz August
    • 15:15 Uhr US Industrieproduktion August
  • Mittwoch:
    • 11:00 Uhr EU Verbraucherpreise August (endgültig)
    • (!) 20:00 Uhr US Fed-Zinsentscheid
    • (!) 20:30 Uhr US Fed-Pressekonferenz
  • Donnerstag:
    • (!) 14:30 Uhr US Philadelphia-Fed-Index September
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 16:00 Uhr US Index der Frühindikatoren August
  • Freitag:
    • (!) Großer Verfallstermin
    • 08:00 Uhr DE Erzeugerpreise August

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX bleibt weiter inmitten seiner neutralen Range nahe des Monatstiefs gefangen. Als klarer Underperformer zur weiter starker Wall Street. Unterhalb der 24k hält jede Ablehnung die Tür zu neuen Tiefs direkt offen.
Der Bereich an der 23.710 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleibt der Cluster zur 23.780 und anschließend .870 an der 100-TL aktiv. Darüber wäre die 23.930/.950 als nächstgrößerer Widerstand zu nennen. Bei Bruch Chance auf 24.035 und Lauf zur 50-TL an der 24.070.
  • Unterhalb ist hingegen die Spanne über zur 23.660 und 23.600 weiterhin aktiv. Darunter droht wieder der Weg zum Monatstief über die 23.550 zur 23.480. Bei Bruch droht weiterer Abgabedruck zur 23.430/.390.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 23.700 > 23.780 > 23.870 > 23.930 > 23.950 > 23.980 > 24.035 > 24.070 > 24.220 > 24.300 > 24.400 > 24.480 > 24.510 > 24.600 > 24.700 > 24.800 > 24.850
  • Unterstützungen: 23.660 > 23.600 > 23.550 > 23.480 > 23.420 > 23.390 > 23.350 > 23.280 > 23.180 > 23.150
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