Mit (An)Spannung in den Quartalswechsel…

Die vergangene Handelswoche brachte an der Wall Street drei leichte Schwächetage in Folge. Damit näherten sich die großen Indizes erneut ihrer bekannten Buy-the-Dip-Zone der letzten Wochen. Genau hier müssen die Bullen jetzt wieder Stärke zeigen – ein Bruch würde das Chartbild erstmals etwas stärker eintrüben. Saisonal gilt der September-Quartalswechsel ohnehin als schwächer, was die Wahrscheinlichkeit eines Rücksetzers zusätzlich erhöht. Verstärkt wird das Risiko durch das anstehende Rebalancing zum Quartalsende, das diesmal zu Lasten der Aktienmärkte gehen dürfte – und das in einer Phase, in der die Unternehmensrückkäufe in der Blackout-Periode sind. Die Bären haben also ihre Chance. Nutzen sie sie nicht, bleibt das Buy-the-Dip-Muster weiter bullish intakt.

In Europa konnte sich der DAX zum Wochenschluss kaum bewegen. Trotz zahlreicher negativer Nachrichten aus Deutschland verteidigte er immerhin sein jüngstes Tief – positiv. Negativ bleibt jedoch, dass er trotz Rekordjagd an der Wall Street seit Mai keinerlei Performance mehr aufbauen konnte und weiterhin in seiner Range verharrt.

Spannung verspricht die neue Handelswoche: Im Fokus steht der US-Arbeitsmarktbericht. Allerdings droht ein Government Shutdown, der die Veröffentlichung verschieben könnte. Nach den zuletzt soliden US-Konjunkturdaten würde ein überraschend starker Jobbericht die Frage aufwerfen, ob die Fed überhaupt noch mehrere Zinssenkungen rechtfertigen kann – insbesondere, wenn die Inflation verfestigt bleibt. In diesem Fall dürfte der Fokus der Notenbank wieder stärker von der Vollbeschäftigung in Richtung Preisstabilität wandern. Ein bewegter Quartalswechsel scheint also unausweichlich.

Wichtige Wochentermine

  • Montag:
    • 16:00 Uhr US Schwebende Hausverkäufe August
  • Dienstag:
    • Quartalsabschluss
    • 08:00 Uhr DE Einzelhandelsumsätze August
    • 14:00 Uhr DE Verbraucherpreise September (Vorabschätzung)
    • 15:45 Uhr US Einkaufsmanagerindex Chicago September
    • (!) 16:00 Uhr US Verbrauchervertrauen Conference Board September
    • 16:00 Uhr US JOLTS-Daten (offene Stellen) Juli
  • Mittwoch:
    • Quartalsauftakt
    • 09:55 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe September (endgültig)
    • 11:00 Uhr EU Verbraucherpreise September (Vorabschätzung)
    • 14:15 Uhr US ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar September
    • (!) 16:00 Uhr US ISM-Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe September
  • Donnerstag:
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 16:00 Uhr US Auftragseingang Industrie August
  • Freitag:
    • Feiertag Deutschland – Börse geöffnet
    • 09:55 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor September (endgültig)
    • (!) 14:30 Uhr US Arbeitsmarktbericht September
    • (!) 16:00 Uhr US ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor September

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX bleibt im September innerhalb der Seitwärtsrange gefangen. Am Freitag konnte jedoch das m. Bollingerband wieder genommen werden. Oberhalb besteht die Chance die 23.950 wieder anzusteuern. Ein neues Monatstief würde hingegen die Tür in Richtung 22.8 öffnen.
Der Bereich an der 23.640 (m. B.) wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleibt der Cluster über die 23.690 zur 23.740 aktiv. Darüber würden die 23.800 und 23.870 in den Blickpunkt rücken. Im Anschluss Lauf zur 100-TL bei 23.920/.940.
  • Unterhalb ist hingegen die Spanne zur 23.510 weiterhin zu nennen. Darunter folgt der Lauf zur 23.450. Bei Bruch 23.340.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 23.640 > 23.690 > 23.740 > 23.800 > 23.870 > 23.920/.940 > 23.980 > 24.000 > 24.070 > 24.220 > 24.300 > 24.400 > 24.480 > 24.510 > 24.600 > 24.700 > 24.800 > 24.850
  • Unterstützungen: 23.620 > 23.510 > 23.450 > 23.340 > 23.250 > 23.190 > 23.150 > 23.055

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So baue ich meine Trading-Watchlist auf – mein ganz persönlicher Ablauf

Es gibt Tage, da sitze ich morgens mit einem Kaffee vor dem Bildschirm und denke mir: „Verdammt, was handle ich heute eigentlich?“ Genau da merkt man, wie wichtig eine gute Watchlist ist. Ohne Plan stolperst du von Chart zu Chart – und das endet meistens in Chaos (und Minus). Deswegen zeige ich dir heute, wie ich meine Watchlist für Swingtrading und kurzfristige Trades zusammenstelle.


1. Mein Start in den Tag – der erste Filter

Ehrlich gesagt, ich beginne ziemlich simpel: mit den Top-Gewinnern und -Verlierern des Vortags. Ich schaue mir an, wer stark gelaufen ist oder heftig abgestürzt ist. Das sind oft die Aktien, die auch am nächsten Tag spannend bleiben.
👉 Tools: Finviz, TradingView-Screener, manchmal auch einfach die Börsenseiten von Yahoo Finance.


2. Charttechnik first

Wenn ich eine Aktie oder einen Index im Blick habe, kommt der Chart-Check.

  • Läuft der Wert in einem klaren Trend?
  • Gibt es eine Range, die kurz vor einem Ausbruch steht?
  • Oder ist der Kurs völlig überzogen und reif für eine Gegenbewegung?

Ich markiere mir direkt Levels, an denen ich reagieren will – Unterstützung, Widerstand, gleitende Durchschnitte.


3. Volumen & Liquidität – mein Muss

Ich habe früher mal den Fehler gemacht, in illiquide Nebenwerte reinzugehen. Katastrophe. Keine Bewegung, hoher Spread – und ich hing fest.
Heute gilt: Nur Werte mit ordentlich Handelsvolumen kommen auf die Liste. Ich will rein und raus können, ohne dass ich selbst den Kurs bewege.


4. News als Turbo

Besonders spannend wird’s, wenn Chart und News zusammenpassen.
Beispiel: Eine Aktie läuft seit Wochen seitwärts – plötzlich kommen Quartalszahlen, und der Kurs bricht aus. Genau solche Situationen setze ich mir dick auf die Liste.


5. Meine Routine am Wochenende

Unter der Woche scanne ich eher schnell, aber am Wochenende nehme ich mir 2–3 Stunden Zeit. Dann baue ich eine strukturierte Watchlist für die kommende Woche:

  • 3–5 Hauptwerte (sehr wahrscheinlich, dass ich sie handle)
  • 5–10 „Beobachtungstitel“ (könnten Setups liefern, wenn Bedingungen erfüllt sind)
  • Rest fliegt raus – Fokus ist alles.

6. Mein kurzes Fazit für euch

Eine Watchlist ist wie ein Einkaufszettel. Wer ohne einkaufen geht, landet am Ende mit Zeug im Wagen, das er gar nicht wollte. Genauso ist es beim Trading.
Mit klarer Routine spare ich mir Stress, Emotionen und – ganz ehrlich – auch Geld.


💬 Jetzt mal ehrlich: Hast du eine feste Watchlist oder springst du auch noch kreuz und quer durch die Charts?


Nächster Schwächetag – Die Zinsfrage wird wieder lauter gestellt – Inflation im Fokus

Die Börsen mussten am Donnerstag erneut einen Schwächetag verkraften. Der DAX kann das mittlere Bollinger-Band weiterhin nicht überwinden, bleibt aber weiterhin innerhalb der Vorwochenrange. Erst ein Bruch darunter würde frischen Abgabedruck erzeugen. Auf der Gegenseite brauchen die Bullen einen nachhaltigen Ausbruch über das Band, um die Tür in Richtung 24.000 Punkte wieder aufzustoßen.
An der Wall Street läuft bereits der dritte Schwächetag in Folge. Bislang wirkt die Konsolidierung allerdings noch recht flach und ordnet sich als Pause im übergeordneten Aufwärtstrend ein. Die bekannte „Buy-the-Dip“-Zone der vergangenen Wochen rückt nun wieder in den Blickpunkt – spannend wird, ob sie auch diesmal Halt geben kann.

Konjunkturseitig überzeugten heute vor allem robuste US-Daten. Sie werfen jedoch die Frage auf, ob die Fed tatsächlich mehrere Zinssenkungen durchziehen wird. Im Fokus stehen nun die morgigen PCE-Inflationsdaten. Ein festerer Wert könnte die Hoffnungen auf weitere Lockerungsschritte schnell wieder dämpfen und die Märkte vor eine neue Belastungsprobe stellen.

Wichtige Wochentermine

Freitag:

  • (!) 14:30 Uhr US PCE-Kernrate August
  • 16:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan September (endgültig)

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    Xetra-DAX Tagesausblick:

    Der DAX müht sich weiterhin unterhalb des m. Bollingerbandes, welches seit Ende August deckelt, allerdings hält auch das Vorwochentief. Oberhalb des m. B. würde die 24k wieder in den Fokus rücken. Ein neues Monatstief die Tür in Richtung 22.8 öffnen.
    Der Bereich an der 23.530 wird die erste relevante Zone darstellen.

    • Oberhalb bleibt der Cluster über die 23.590 zum m. Bollinger an der 23.640 aktiv. Darüber würden die 23.750 in den Blickpunkt rücken. Im Anschluss Lauf zur 23.880 und der 100-TL bei 23.920.
    • Unterhalb ist hingegen die Spanne zur 23.400 weiterhin zu nennen. Darunter folgt der Lauf zur 23.330. Bei Bruch 23.260.

    Relevante Marken in der Übersicht:

    • Widerstände: 23.590 > 23.640 > 23.750 > 23.790 > 23.880 > 23.920 > 23.970 > 24.015 > 24.070 > 24.220 > 24.300 > 24.400 > 24.480 > 24.510 > 24.600 > 24.700 > 24.800 > 24.850
    • Unterstützungen: 23.530 > 23.400 > 23.330 > 23.260 > 23.190 > 23.150 > 23.055

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    Reversal-Trading – wie ich Umkehrpunkte im Markt erkenne und handle

    Reversals sind faszinierend: Du steigst genau dort ein, wo der Markt die Richtung ändert. Wenn du das sauber triffst, fühlt sich das an wie Magie. Ein perfektes Tief gekauft, ein Hoch geshortet – das ist der Traum eines jeden Traders.
    Die Realität? Am Anfang habe ich mit Reversals mehr Geld verbrannt als mit jeder anderen Strategie. Weil ich dachte: „Ach, das ist bestimmt das Top!“ – und der Markt lief noch 200 Punkte weiter. Erst mit klaren Regeln wurde es eine profitable Ergänzung in meinem Werkzeugkasten.


    Was ist ein Reversal-Trade?

    Ein Reversal ist eine Trendumkehr. Der Markt läuft in eine Richtung, stößt auf Widerstand oder Unterstützung – und dreht dann.
    Wichtig: Es geht nicht darum, jede kleine Gegenbewegung mitzunehmen, sondern echte Wendepunkte zu erkennen.


    Meine Werkzeuge für Reversal-Setups

    1. Unterstützung & Widerstand
      Starke Zonen im Chart, an denen der Markt mehrfach reagiert hat.
    2. Candle-Pattern
      Besonders wichtig: Hammer, Shooting Star, Engulfing, Doji.
    3. Divergenzen
      Wenn z. B. der RSI tiefere Tiefs zeigt, der Kurs aber nicht mehr → oft ein Zeichen für eine Trendwende.
    4. Volumen
      Ein Reversal ist glaubwürdiger, wenn es mit starkem Volumen kommt.

    Mein Reversal-Setup Schritt für Schritt

    1. Trend auslaufen lassen – ich springe nicht blind rein, sondern warte, bis der Markt wirklich schwächer wird.
    2. Level identifizieren – starke Unterstützungs- oder Widerstandszonen.
    3. Candle-Bestätigung – eine klare Umkehrkerze (z. B. Hammer).
    4. Einstieg knapp nach der Bestätigungskerze.
    5. Stop-Loss – immer hinter der Zone (bei Long knapp unter dem Support, bei Short knapp über dem Widerstand).
    6. Take-Profit – konservativ am nächsten Level oder per CRV 2:1.

    Beispiel: Reversal im Nasdaq

    Der Nasdaq lief mehrere Tage stark hoch, traf dann auf den Widerstand bei 18.000 Punkten.
    Im Tageschart bildete sich ein Shooting Star mit hohem Volumen.

    • Short-Einstieg: 17.980
    • Stop: 18.050
    • Ziel: 17.600

    → Trade lief perfekt ins Ziel. Ohne Candle-Bestätigung wäre ich aber viel zu früh drin gewesen.


    Typische Fehler beim Reversal-Trading

    • Zu früh einsteigen – den Markt „toppen“ wollen, bevor er wirklich dreht.
    • Kein Volumen beachten – viele Umkehrsignale sind ohne Volumen nur Fake.
    • Zu enger Stop – Märkte testen Levels oft mehrmals, bevor sie wirklich drehen.
    • Jeden Dip als Reversal sehen – manchmal ist es nur eine kleine Korrektur im Trend.

    Reversals sind mächtig, aber nichts für Ungeduldige

    Heute trade ich Reversals nur noch dann, wenn wirklich mehrere Faktoren passen.
    Allein das Bauchgefühl „Das ist bestimmt das Hoch“ reicht nicht. Aber mit klaren Zonen, Candle-Pattern und Volumen ist es eine meiner profitabelsten Strategien geworden.


    KI-Deals weiter im Fokus – Wall Street vor der Entscheidung

    Nach der leichten Schwäche am Dienstag zeigte sich auch der Mittwoch zweigeteilt. Bei einem insgesamt impulsarmen Handelstag konnte sich der DAX zurück an das mittlere Bollinger-Band schieben. Für Auftrieb sorgten vor allem Einzelwerte wie Rheinmetall – befeuert durch neue Russland-Äußerungen von Donald Trump – sowie SAP im Zuge des frischen OpenAI-Deals. Die Marktbreite blieb dagegen verhalten, was wohl auch am schwache ifo-Geschäftsklimaindex lag.
    Ein Ausbruch über das Bollinger-Band könnte den Weg in Richtung 24.000 Punkte ebnen, während unterhalb weiterhin die Monatstiefs im Fokus stehen. An der Wall Street herrscht nach der jüngsten leichten Schwäche aktuell Zurückhaltung – unterhalb der Vortagestiefs könnte sich eine Konsolidierung beschleunigen.
    Der Blick richtet sich auf die kommenden Daten: Morgen stehen das deutsche GfK-Konsumklima für Oktober, die US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sowie die Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter im Fokus.

    Wichtige Wochentermine:

    • Donnerstag:
      • 08:00 Uhr DE GfK-Konsumklima Oktober
      • (!) 14:30 Uhr US BIP Q2 (endgültig)
      • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
      • 14:30 Uhr US Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter August
    • Freitag:
      • (!) 14:30 Uhr US PCE-Kernrate August
      • 16:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan September (endgültig)

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    Xetra-DAX Tagesausblick:

    Der DAX etwas im alten Muster, wo Rheinmetall und seine wenigen KI-Werte für etwas Stabilität sorgten. Das m. Bollingerband, welches seit Ende August deckelt, bleibt weiterhin im Fokus. Oberhalb würde die 24k wieder in den Fokus rücken. Abpraller hingegen das Monatstief,
    Der Bereich an der 23.590 wird die erste relevante Zone darstellen.

    • Oberhalb bleibt der Cluster über die 23.640 zum m. Bollinger an der 23.680 aktiv. Darüber würden die 23.780 folgen. Im Anschluss Lauf zur 23.870 und der 100-TL bei 23.920.
    • Unterhalb ist hingegen die Spanne über die 23.540 zur 23.500 weiterhin zu nennen. Darunter folgt der Lauf zur 23.400. Bei Bruch 23.330/23.300.

    Relevante Marken in der Übersicht:

    • Widerstände: 23.640 > 23.680 > 23.780 > 23.870 > 23.920 > 23.970 > 24.015 > 24.070 > 24.220 > 24.300 > 24.400 > 24.480 > 24.510 > 24.600 > 24.700 > 24.800 > 24.850
    • Unterstützungen: 23.590 > 23.550 > 23.500 > 23.400 > 23.340 > 23.300 > 23.240 > 23.190 > 23.055
    DAX Tageschart

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