Die Aktienmärkte mit Zurückhaltung vor der heutigen Fed-Tagung. Wird die Fed-Chef Powell die Märkte heute negativ überraschen? Wie ist die Erwartungshaltung. Meine Einschätzung.
Die Erzeugerpreise, auch bekannt als Produzentenpreise, zeigen an, wie sich die Preise für von Unternehmen hergestellte Güter ändern. Ein Anstieg der Erzeugerpreise kann auf zunehmende Kosten in der Produktion hinweisen, während ein Rückgang der Erzeugerpreise auf Preisdruck und eine geringere Inflation hindeuten kann.
Im August sind die Erzeugerpreise in Deutschland im Vergleich zum Vormonat um 0,3% gestiegen, was über den Erwartungen von 0,2% liegt. Im Jahresvergleich verzeichneten die Erzeugerpreise jedoch einen Rückgang von 12,6%. Dies deutet auf eine anhaltende Deflation (fallende Preise) hin.
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Märkte unter Druck vor dem FOMC-Meeting
Die Aktienmärkte zeigten sich auch am Dienstag leicht unter Druck. Besonders der DAX wurde durch eine erneute Abstufung der BIP-Prognosen für Deutschland belastet, diesmal von der OECD. In Kanada gab es eine überraschend starke Inflation auf der Oberseite, was die Anleiherenditen beeinflusste und die Unsicherheit vor dem anstehenden FOMC-Meeting (Federal Open Market Committee) der Federal Reserve erhöhte.
Es wird allgemein erwartet, dass die Fed bei ihrem Meeting morgen die Zinsen nicht erhöhen wird und den Pivot noch als „Pause“ deklarieren wird. Besonderes Interesse dürfte diesmal die „Dotplots“ der Fed-Mitglieder gelten. Diese zeigen die erwarteten Zinssätze der einzelnen Mitglieder. Die Frage, ob die Zinsen länger auf einem hohen Niveau gehalten werden sollen als bisher angenommen, dürfte damit im Mittelpunkt stehen.
Wichtige Termine:
03:00 Uhr China PBoC Zinsentscheid
08:00 Uhr BRD Erzeugerpreise August
20:00 Uhr USA Fed Zinsentscheid
20:30 Uhr USA Fed Pressekonferenz
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Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX weiter sein Broadening-Top durchläuft. Die Seitwärtsrange der letzten Wochen wurde weiterhin verteidigt. Das m. Bollinger bei der 16k deckelte auch in der 6. Woche. Weitere Tiefpunkte in die Zone 15.5 und im ideal auch 15.2 bleiben in diesem Muster wahrscheinlich. Viel tiefer darf der DAX jedoch nicht fallen, da ansonsten eine größere Korrektur tief in den 14k-Bereich wahrscheinlich wird. Ein Rücklauf über die 16k würde hingegen den Bereich 16.3 wieder in den Fokus rücken.
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