Zweigeteilter Quartalsauftakt – DAX über dem Widerstand – Wall Street zurückhaltend

Die Märkte eröffneten das vierte Quartal mit einem gemischten Bild. Während der DAX nach seinem schwachen dritten Quartal mit Schwung in den Oktober startete und sich als Outperformer zeigte, verläuft der Auftakt an der Wall Street etwas verhaltener. Oberhalb von 23.950 Punkten haben die Bullen im DAX jedoch gute Karten, den Druck in Richtung 24.400 Punkte auszubauen. Historisch gilt das vierte Quartal ohnehin als das stärkste des Jahres.
In den USA sorgten gleich zwei Faktoren für Zurückhaltung: Der gestartete Government Shutdown sowie die schwächsten ADP-Beschäftigungszahlen seit zwei Jahren. Zwar waren Shutdowns in der Vergangenheit nie von Dauer eine echte Belastung für die Märkte und wurden meist rasch wieder aufgekauft, dennoch verstärken sie kurzfristig die Unsicherheit.
Der schwache ADP-Bericht nährt zudem die Spekulation auf einen aggressiveren Zinssenkungszyklus der Fed. Doch solange die entscheidenden offiziellen Arbeitsmarktdaten – die aufgrund des Shutdowns vorerst nicht veröffentlicht werden – fehlen, bleibt die US-Datenlage unscharf.

Für morgen stehen die wöchentlichen US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sowie die Auftragseingänge der Industrie im Fokus. Am Freitag folgt – Feiertag in Deutschland, die Börse bleibt geöffnet – mit dem ISM-Index für den Dienstleistungssektor ein weiterer wichtiger Impulsgeber für die Märkte.

Wichtige Wochentermine

  • Donnerstag:
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 16:00 Uhr US Auftragseingang Industrie August
  • Freitag:
    • Feiertag Deutschland – Börse geöffnet
    • 09:55 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor September (endgültig)
    • (!) 14:30 Uhr US Arbeitsmarktbericht September
    • (!) 16:00 Uhr US ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor September

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX springt zum Quartalswechsel über den Mehrfachwiderstands bei ~23.950 und hellt damit das Bild wieder in Richtung der 24.4 auf. Ein Bruch zurück wäre hingegen ein Warnsignal.
Der Bereich an der 24.000 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleibt der Cluster zur 24.115 aktiv. Darüber kann sich der Ausbruch weiter zur 24.190 und .240 entfalten. Bei Bruch ist bereits mit einer beschleunigten Bewegung in Richtung der 24.400 zu rechnen.
  • Unterhalb ist hingegen die Spanne zur Ausbruchszone 23.920 weiterhin zu nennen. Darunter droht wieder die Eintrübung über die 23.860 in Richtung .780. Bei Bruch erneuter Druck zur 23.740 und dem m. Bollinger bei 23.660.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 24.000 > 24.115 > 24.190 > 24.240 > 24.400 > 24.480 > 24.510 > 24.600 > 24.700 > 24.800 > 24.850
  • Unterstützungen: 23.920 > 23.860 > 23.780 > 23.740 > 23.660 > 23.620 > 23.600 > 23.530 > 23.500 > 23.425 > 23.340 > 23.250 > 23.190 > 23.150 > 23.055

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Meine Top-Tools fürs Trading 2026 – ohne die ich nicht mehr arbeiten will

Ich werde oft gefragt: „Alex, welche Tools nutzt du eigentlich beim Trading?“ Und ehrlich gesagt: Ohne die richtigen Werkzeuge würde ich mich fühlen wie ein Handwerker ohne Schraubenzieher. Klar, du kannst improvisieren, aber es wird einfach nicht sauber. Deshalb will ich dir heute zeigen, mit welchen Tools ich täglich arbeite – und warum genau diese meine Favoriten sind.


1. TradingView – mein Hauptchartprogramm

Für mich ist TradingView wie mein zweites Wohnzimmer.

  • Saubere Charts
  • Riesige Auswahl an Indikatoren
  • Community-Ideen (auch wenn ich nicht alles ernst nehme 😅)

Das Beste: Ich kann es am PC, Tablet oder Handy nutzen. Flexibilität ist Gold wert.


2. MetaTrader 5 – für die Orders

Viele Broker laufen immer noch über den guten alten MetaTrader. Ich nutze ihn nicht wegen der Charts (die finde ich altbacken), sondern weil er beim Ordern einfach funktioniert.
Gerade wenn ich mehrere Konten parallel habe, ist MT5 für mich unverzichtbar.


3. Excel & Google Sheets – oldschool, aber effektiv

Klingt langweilig, oder? Aber meine Tradingjournale führe ich fast immer noch in Tabellen. Hier tracke ich:

  • Einstiege / Ausstiege
  • Chancen-Risiko-Verhältnis
  • Emotionen beim Trade (ja, die schreibe ich auch dazu)

Manchmal braucht’s gar keine High-Tech-App, sondern einfach Disziplin.


4. News-Feeds – weil Infos Macht sind

Ich schwöre auf schnelle News.

  • Bloomberg Terminal ist mir zu teuer.
  • Aber mit Investing.com und Finanzen.net Push bin ich immer schnell informiert.
    Gerade im Daytrading entscheidet oft die Geschwindigkeit, und hier darf man nicht zu langsam sein.

5. Discord & Community

Viele unterschätzen den Austausch. Ich nutze Discord-Gruppen (natürlich auch meine eigene Community 😉), um Ideen zu checken, Setups zu diskutieren und mich nicht in der eigenen Blase zu verlieren.


6. Mein Fazit

Ohne Tools kein Trading. Aber: Zu viele Tools sind auch Gift. Am Ende brauchst du eine Handvoll Programme, die du richtig beherrschst. Für mich sind das TradingView, MT5, ein gutes News-Setup und mein eigenes Journal. Der Rest ist Bonus.


💬 Welche Tools nutzt du selbst am liebsten? Vielleicht gibt’s ja noch Geheimtipps, die ich ausprobieren sollte.


Starker Monatsabschluss – Nvidia schreibt Börsengeschichte – Shutdown voraus?

Die Wall Street lieferte abermals einen dunkelgrünen Monatsabschlss – und das im traditionell schwächsten Börsenmonat September. Damit steht nun der fünfte Gewinnmonat in Folge zu Buche, erneut angetrieben vom ungebremsten KI-Hype. Passend dazu erreichte Nvidia heute ein neues Allzeithoch und durchbrach als erstes Unternehmen überhaupt die Marke von 4,5 Billionen Dollar an Marktkapitalisierung.
Auch der DAX konnte sich zum Quartals- und Monatsende versöhnlich zeigen. Zwar bleibt er weiterhin der Underperformer, doch das Monatsminus konnte fast komplett aufgeholt werden. Damit notiert er nun direkt am Mehrfachwiderstand vor der Marke von 24.000 Punkten. Erst ein Ausbruch darüber würde das Chartbild in Richtung der Hochs aufhellen. Im Quartalschart beendete der DAX das dritte Quartal mit einem Doji – also nahezu auf Eröffnungskurs. Besonders bemerkenswert: Er schloss außerhalb der Bollinger-Bänder und liegt aktuell rund 30 Prozent über dem mittleren Bollinger. Einen derart großen Abstand gab es zuletzt vor zehn Jahren.

Spannung verspricht weiterhin die politische Lage in den USA: Am Abend entscheidet sich, ob ein Government Shutdown droht. In der Vergangenheit waren solche Ereignisse für die Märkte zwar selten ein echter Belastungsfaktor, allerdings würden im Falle eines Shutdowns wichtige Konjunkturdaten wie der US-Arbeitsmarktbericht am Freitag zunächst nicht veröffentlicht werden.
Zum Start ins neue Quartal rücken morgen die ADP-Beschäftigtenzahlen und der ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe in den Fokus.

Wichtige Wochentermine

  • Mittwoch:
    • Quartalsauftakt
    • 09:55 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe September (endgültig)
    • 11:00 Uhr EU Verbraucherpreise September (Vorabschätzung)
    • 14:15 Uhr US ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar September
    • (!) 16:00 Uhr US ISM-Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe September
  • Donnerstag:
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 16:00 Uhr US Auftragseingang Industrie August
  • Freitag:
    • Feiertag Deutschland – Börse geöffnet
    • 09:55 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor September (endgültig)
    • (!) 14:30 Uhr US Arbeitsmarktbericht September
    • (!) 16:00 Uhr US ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor September

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX läuft zum Quartalswechsel wieder in Richtung des Mehrfachwiderstands bei ~23.950. Oberhalb würde sich das Bild erstmals wieder Richtung der Hochs aufhellen. Ein neues Monatstief würde hingegen die Tür in Richtung 22.8 öffnen.
Der Bereich an der 23.815 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleibt der Cluster über die 23.870 zum Kombiwiderstand 23.920/.950 aktiv. Darüber erste Aufhellung mit ersten Zielen an der 24k und 24.030. Bei Bruch kann sich Aufwärtsdynamik in Richtung der 24.170/.190 entwickeln.
  • Unterhalb ist hingegen die Spanne über die 23.740 zum m. Bollinger an derr 23.660 weiterhin zu nennen. Darunter folgen 23.625/.600. Bei Bruch erneuter Druck zur 23.530/.500.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 23.815 > 23.870 > 23.920 > 23.950 > 24.000 > 24.030 > 24.170 > 24.190 > 24.400 > 24.480 > 24.510 > 24.600 > 24.700 > 24.800 > 24.850
  • Unterstützungen: 23.740 > 23.660 > 23.625 > 23.600 > 23.530 > 23.500 > 23.425 > 23.340 > 23.250 > 23.190 > 23.150 > 23.055

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Geduld und Disziplin im Trading – warum sie wichtiger sind als jede Strategie

Ich gebe es offen zu: Geduld war nie meine Stärke. Ich wollte Action, wollte ständig im Markt sein, jede Bewegung mitnehmen. Das Ergebnis? Übertrading, unnötige Verluste und ein Konto, das aussah wie eine Achterbahn.
Erst als ich begriffen habe, dass Nichtstun manchmal die beste Entscheidung ist, hat sich mein Trading wirklich verändert.


Geduld: Die unterschätzte Waffe

Die meisten Verluste entstehen nicht, weil wir schlechte Strategien haben, sondern weil wir zu ungeduldig sind.

  • Wir steigen zu früh ein, weil wir Angst haben, den Move zu verpassen.
  • Wir nehmen Gewinne zu schnell mit, weil wir denken: „Sicher ist sicher.“
  • Wir setzen den Stopp viel zu nah, weil wir sofort Ergebnisse sehen wollen.

Heute sage ich mir: „Lieber drei saubere Setups im Monat, als 30 schlechte am Tag.“


Disziplin: Das Rückgrat eines Traders

Disziplin bedeutet:

  • sich an seine Regeln zu halten, auch wenn es schwerfällt
  • Verluste zu akzeptieren, ohne am Plan zu rütteln
  • nicht in den Markt zu springen, nur weil es gerade langweilig ist

Früher dachte ich: „Ein bisschen Flexibilität ist doch okay.“ In Wahrheit war es schlicht Regelbruch – und genau das hat mein Konto ruiniert.


Meine Tricks für mehr Geduld und Disziplin

  1. Trading-Plan drucken – ja, wirklich auf Papier. Der liegt neben mir, damit ich mich nicht rausreden kann.
  2. Checkliste vor jedem Trade – Setup passend? Risiko im Rahmen? Wenn nicht → kein Trade.
  3. Maximal 2–3 Trades am Tag – selbst wenn mehr Setups da sind. So verhindere ich Overtrading.
  4. Trading-Journal – jedes Regelbrechen wird gnadenlos aufgeschrieben. Schwarz auf weiß sieht man, wie teuer Disziplinlosigkeit ist.

Ein persönliches Beispiel

Ich erinnere mich an einen DAX-Trade:
Plan war Einstieg bei 15.600 Punkten nach Rücksetzer. Ich war aber ungeduldig, stieg schon bei 15.640 ein – „wird schon laufen“. Der Markt drehte, mein Stopp flog, und das Setup wäre später genau aufgegangen – nur eben ohne mich.

Das hat mir nochmal gezeigt: Die Geduld auf den richtigen Einstieg zu warten, spart mehr Geld, als jeder Stopp es retten kann.


Disziplin schlägt Talent

Es gibt viele Trader mit genialem Chartwissen, die trotzdem scheitern. Und es gibt welche mit einfachen Strategien, die konsequent Gewinne machen.
Der Unterschied? Disziplin.
Heute sehe ich Geduld und Disziplin wie Muskeln: Man muss sie trainieren, immer wieder, jeden Tag. Und irgendwann merkst du, dass du nicht mehr jeder Bewegung hinterherrennst – sondern gelassen auf deine Chancen wartest.



Börsen zweigeteilt – Quartalswechsel verspricht mehr Volatilität

Die neue Woche begann an den Märkten mit einem gemischten Bild. Der DAX konnte seinen frühen Schwung nicht halten und ging nahezu unverändert aus dem Handel. An der Wall Street setzten dagegen vor allem die Tech-Werte die Akzente und trieben S&P 500 und Nasdaq erneut in Richtung ihrer Allzeithochs.
Doch der anstehende Quartalswechsel dürfte die Volatilität wieder spürbar erhöhen. Neben den üblichen Rebalancing-Effekten wriken vor allem die drohende Haushaltsblockade in den USA, neue Zölle von Donald Trump sowie ein prall gefüllter Konjunkturkalender mit wichtigen Terminen wie den ISM-Einkaufsmanagerindizes und dem US-Arbeitsmarktbericht.
Zum Quartalsabschluss stehen morgen zunächst das US-Verbrauchervertrauen des Conference Board sowie die JOLTS-Daten zu den offenen Stellen im Fokus. Zusätzlich richtet sich der Blick nach Washington – dort fällt die Entscheidung, ob es tatsächlich zu einem Government Shutdown kommt.

Wichtige Wochentermine

  • Dienstag:
    • Quartalsabschluss
    • 08:00 Uhr DE Einzelhandelsumsätze August
    • 14:00 Uhr DE Verbraucherpreise September (Vorabschätzung)
    • 15:45 Uhr US Einkaufsmanagerindex Chicago September
    • (!) 16:00 Uhr US Verbrauchervertrauen Conference Board September
    • 16:00 Uhr US JOLTS-Daten (offene Stellen) Juli
  • Mittwoch:
    • Quartalsauftakt
    • 09:55 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe September (endgültig)
    • 11:00 Uhr EU Verbraucherpreise September (Vorabschätzung)
    • 14:15 Uhr US ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar September
    • (!) 16:00 Uhr US ISM-Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe September
  • Donnerstag:
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 16:00 Uhr US Auftragseingang Industrie August
  • Freitag:
    • Feiertag Deutschland – Börse geöffnet
    • 09:55 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor September (endgültig)
    • (!) 14:30 Uhr US Arbeitsmarktbericht September
    • (!) 16:00 Uhr US ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor September

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX kann sich weiterhin nicht so richtig befreien; bullische Ausflüge werden immer wieder rasch abvergeben, trotz starker US-Börse. Oberhalb der 23.950 würde sich das Bild erstmals wieder Richtung der Hochs aufhellen. Ein neues Monatstief würde hingegen die Tür in Richtung 22.8 öffnen.
Der Bereich an der 23.750 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleibt der Cluster über die 23.840 zur 23.870 aktiv. Darüber steht der Kombiwiderstand (100-TL, Monats-PP, Trendlinie…) bei 23.920/.960 unter Druck. Bei Bruch erste Aufhellung mit ersten Zielen an der 24.030. Weitere Zugewinne wären dann wahrscheinlich.
  • Unterhalb ist hingegen die Spanne zur 23.680 und anschließend zum Kombisupport 23.625 weiterhin zu nennen. Darunter folgt nach der 23.580 wieder Druck zur .500. Bei Bruch 23.400.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 23.750 > 23.840 > 23.870 > 23.920 > 23.960 > 24.000 > 24.030 > 24.180 > 24.300 > 24.400 > 24.480 > 24.510 > 24.600 > 24.700 > 24.800 > 24.850
  • Unterstützungen: 23.680 > 23.625 > 23.590 > 23.500 > 23.400 > 23.340 > 23.250 > 23.190 > 23.150 > 23.055

Der Ausblick im Videoformat

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