KI-Hype überstrahlt politische Krisen – Märkte starten turbulent in die Woche

Ein verrückter Auftakt in die neue Handelswoche: Der japanische Nikkei schoss bereits früh um rund 5 % nach oben, nachdem bekannt wurde, dass die Liberaldemokratin Sanae Takaichi neue Premierministerin wird – und wohl eine expansivere, ausgabenfreudige Wirtschaftspolitik anstrebt. Gleichzeitig stiegen die japanischen Anleiherenditen auf Mehrjahreshochs – ein mögliches Warnsignal, dass die Euphorie nicht ganz ohne Schattenseiten bleibt.
In Europa rutscht Frankreich derweil tiefer in eine politische Krise. Nach nur vier Wochen trat erneut der Premierminister zurück – bereits der sechste innerhalb von zwei Jahren. Das Land gilt zunehmend als politisch unregierbar, während die Staatsverschuldung weiter anschwillt. Auch hier steigen die Renditen deutlich – ein klares Zeichen für das schwindende Vertrauen der Märkte.

Doch all diese Risiken werden weiterhin von einem Thema überlagert: Künstliche Intelligenz. Heute wurde der nächste große Deal verkündet – diesmal zwischen AMD und OpenAI. Die AMD-Aktie schoss daraufhin um beeindruckende 35 % nach oben, die zweitstärkste Tagesbewegung in der Geschichte des Unternehmens. Kaum eine Woche vergeht, in der sich die großen KI-Player nicht gegenseitig neue Kooperationen sichern. Es entsteht eine Art geschlossene Kreislaufwirtschaft – die Branche investiert zunehmend in sich selbst, um Wachstum und Nachfrage künstlich aufrechtzuerhalten. Der Hype läuft immer heißer, Warnsignale werden gekonnt ignoriert.

Der Wirtschaftskalender bleibt morgen weitgehend leer. Durch den weiterhin aktiven Government Shutdown – inzwischen Tag 6 – drohen zudem wichtige Arbeitsmarkt- und Inflationsdaten auszufallen. Für die US-Notenbank Fed wird die nächste Zinsentscheidung im Oktober damit immer mehr zur Bauchentscheidung, gestützt auf ein unvollständiges Bild der Wirtschaftslage.


Wichtige Wochentermine

  • Dienstag:
    • 08:00 Uhr DE Industrieaufträge August
    • 14:30 Uhr US Handelsbilanz August
    • 17:00 Uhr US Inflationserwartungen der Konsumenten September
  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr DE Industrieproduktion August
    • (!) 20:00 Uhr US Fed/ FOMC Protokoll
  • Donnerstag:
    • 08:00 Uhr DE Handelsbilanz August
    • 13:30 Uhr EU EZB Protokoll
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 14:30 Uhr US Rede Fed Chef Powell
    • 16:00 Uhr US Auftragseingang Industrie August
  • Freitag:
    • (!) 14:30 Uhr US Arbeitsmarktbericht September
    • 16:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan Oktober (vorläufig)

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX zum Wochenauftakt nur wenig verändert. Er kann vom weiteren KI-Hype an der Wall Street nicht profitieren. Konsolidierende Rücksetzer in die Zone 24.2/24k würden für weitere Hochs sprechen. Neue Abwärtsdynamik birgt hingegen ein Risko, wobei erst ein Bruch zurück unter die 24k als Warnsignal zu verstehen wäre.
Der Bereich an der 24.380 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleiben die Bullen direkt im Vorteil und der Cluster zur 24.485/.500 aktiv. Darüber rücken die 24.590 und das Allzeithoch zunehmend in den Fokus. Bei Bruch folgen hingegen direkt neue Hochs um 24.700.
  • Unterhalb ist hingegen die Spanne zur 24.270 weiterhin zu nennen. Darunter Druck in Richtung des Gaps und der 24.190. Anschließend das Gap-Close 23.160/.115. Bei Bruch Türöffner zur Ausbruchszone in Richtung 24.060.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 24.380 > 24.485/.500 > 24.590 > 24.670 > 24.700 > 24.800 > 24.850
  • Unterstützungen: 24.270 > 24.190 > 24.160 > 24.115 > 24.060 > 23.950 > 23.860 > 23.780 > 23.740 > 23.660 > 23.620 > 23.600 > 23.530 > 23.500 > 23.425 > 23.340 > 23.250 > 23.190 > 23.150 > 23.055

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Ein Tag in meinem Trading-Alltag – zwischen Kaffee, Charts und Emotionen

6:45 Uhr.
Der erste Kaffee läuft durch, während der PC langsam hochfährt. Ich schaue verschlafen auf die Uhr, draußen dämmert es gerade. Kein Wecker der Welt weckt mich so zuverlässig wie das Piepen meiner TradingView-Alerts. Klingt verrückt, aber das ist mein Rhythmus geworden.


Morgens: Der ruhige Start vor dem Sturm

Bevor ich irgendwas trade, lese ich Nachrichten. Kein Social Media, kein Lärm – nur die Märkte.
Ich öffne Investing.com, checke die Termine für den Tag: Zinssitzungen, Arbeitsmarktdaten, Unternehmenszahlen. Alles, was später Volatilität bringen könnte. Dann werfe ich einen Blick auf die Futures. Der DAX – leicht grün, der Nasdaq – unruhig. Typischer Vormittag also.

Dann kommt das Wichtigste: Ich öffne mein Trading-Journal vom Vortag.
Ich lese mir meine eigenen Kommentare durch – wo war ich gut, wo war ich zu gierig, wo hab ich gezögert. Es ist fast wie ein psychologischer Spiegel, und manchmal schmerzt das ganz schön.


Vormittags: Analyse & Vorbereitung

Zwischen 8:30 und 9:00 Uhr läuft bei mir alles auf Hochtouren. Ich zeichne meine Linien, prüfe Setups und lege Alarme. Ich handle nie ohne Plan.
Aber natürlich kommt es anders, als man denkt.
Manchmal platzt direkt um 9:05 Uhr eine Nachricht rein, und alles, was ich vorbereitet habe, ist für die Katz. Dann heißt es: ruhig bleiben, tief durchatmen, Markt beobachten – nicht sofort klicken. Die meisten Fehler entstehen im ersten Adrenalinstoß.


Mittags: Abschalten – wirklich!

Ich hab gelernt, dass man nicht 10 Stunden am Stück konzentriert bleiben kann. Deshalb geh ich mittags meist raus. Kurzer Spaziergang, Handy weg.
Früher dachte ich, das kostet mich Chancen. Heute weiß ich: Es rettet mir Geld.


Nachmittags: Die heiße Phase

15:30 Uhr – US-Marktöffnung. Jetzt wird’s ernst. Ich sitze mit zweitem Kaffee (ja, ich bin süchtig 😅) und beobachte, wie sich alles beschleunigt.
Manchmal gehe ich hier aktiv rein, manchmal schaue ich nur zu. Denn kein Trade ist auch eine Entscheidung.
Ich dokumentiere jede Bewegung, schreibe rein, warum ich handle. Klingt penibel, aber das ist meine Art, die Kontrolle zu behalten.


Abends: Reflexion

Gegen 19 Uhr ist Schluss. Ich schließe alle offenen Positionen, aktualisiere mein Journal, trage Gewinne oder Verluste ein. Kein Drama, kein Jubel – einfach Routine.
Danach Laptop zu, vielleicht noch ein Glas Whisky (ja, das gönne ich mir). Ich will nicht mit Charts einschlafen.


Trading ist kein glamouröser Job, auch wenn es oft so aussieht. Es ist ein Handwerk. Ein Zusammenspiel aus Vorbereitung, Disziplin und der Fähigkeit, mit sich selbst klarzukommen.
Und ganz ehrlich – genau das liebe ich daran.


Rekordjagd in die Jahresendrally – oder Vorboten einer neuen Blase?

Die Aktienmärkte bleiben weiter auf Rekordjagd. Doch während die Kurse neue Höhen erklimmen, mehren sich die warnenden Stimmen. Warren Buffett, Jeff Bezos und der CEO von Goldman Sachs sprechen offen von einer möglichen neuen Dotcom-Blase – und einem bevorstehenden Crash von locker 50%. Doch vielleicht sind genau solche Warnungen selbst die besten Kontraindikatoren? Schließlich zeigt sich die Geschichte oft ähnlich: Wenn die Großen warnen, läuft der Markt erst recht heiß.
Die Bewegung an den Märkten ist ohnehin weiter extrem – und könnte sich im vierten Quartal sogar noch weiter zuspitzen. Wer sich dagegenstellt, würde sich auch gegen die starke Saisonalität stellen, denn das letzte Jahresviertel zählt traditionell zu den besten Börsenphasen.
Allerdings gilt besonders der Oktober als Monat der Fallen, in dem Volatilität in beide Richtungen zunimmt und Zweifel aufkommt – bei Bullen wie bei Bären.
Diese Zweifel könnten diesmal berechtigt sein: Ein anhaltender Government Shutdown würde die ohnehin schwächelnde US-Konjunktur zusätzlich belasten. Auch der Arbeitsmarkt zeigt erste Risse. Bisher gelten schwache Daten an der Börse noch als „bad news are good news“, weil sie Zinssenkungen der Fed wahrscheinlicher machen – doch das Spiel funktioniert nur, solange die Wirtschaft nicht ernsthaft kippt.

Entscheidend wird die anstehende Quartalsberichtssaison. Zeigen sich Margenrückgänge durch Trumps neue Zölle? Und können die KI-Tech-Giganten ihre hohen Erwartungen weiter erfüllen? Jede Enttäuschung könnte den Rally-Zug ins Wanken bringen – eine Rally, die ohnehin fast ausschließlich von der KI-Euphorie getragen wird und Bewertungsniveaus erreicht hat, die an historische Extreme erinnern.
Alles Zutaten für einen höchst spannenden und wohl auch volatileren Oktober – bevor dann der traditionell starke November das Zepter übernehmen dürfte.


Wichtige Wochentermine

  • Montag:
    • 11:00 Uhr EU Einzelhandelsumsatz August
    • 19:00 Uhr EU Anhörung von EZB-Präsidentin Lagarde vor dem Europäischen Parlament
  • Dienstag:
    • 08:00 Uhr DE Industrieaufträge August
    • 14:30 Uhr US Handelsbilanz August
    • 17:00 Uhr US Inflationserwartungen der Konsumenten September
  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr DE Industrieproduktion August
    • (!) 20:00 Uhr US Fed/ FOMC Protokoll
  • Donnerstag:
    • 08:00 Uhr DE Handelsbilanz August
    • 13:30 Uhr EU EZB Protokoll
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 14:30 Uhr US Rede Fed Chef Powell
    • 16:00 Uhr US Auftragseingang Industrie August
  • Freitag:
    • (!) 14:30 Uhr US Arbeitsmarktbericht September
    • 16:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan Oktober (vorläufig)

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX notiert nach Auflösung der Konsolidierung direkt wieder vor dem Allzeithoch. Seit Mai wird dieses Niveau immer wieder zum Ausstieg genutzt. Konsolidierende Rücksetzer würde für weitere Hochs sprechen. Abwärtsdynamik birgen ein Risko, wobeo erst ein Bruch zurück unter die 24k als Warnsignal zu verstehen wäre.
Der Bereich an der 24.410 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleiben die Bullen direkt im Vorteil und der Cluster zur 24.490 aktiv. Darüber rückt das Allzeithoch an der 24.600 in den Fokus, wo durchaus ein Zwischenschritt einzuplanen wäre. Bei Bruch folgen hingegen direkt neue Hochs um 24.670 und 24.710.
  • Unterhalb ist hingegen die Spanne zur 24.300 weiterhin zu nennen. Darunter Druck in Richtung des Gaps 23.230 und .190. Anschließend das Gap-Close 23.160/.115. Bei Bruch Türöffner zur Ausbruchszone in Richtung 24k.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 24.410 > 24.490 > 24.600 > 24.670 > 24.710 > 24.800 > 24.850
  • Unterstützungen: 24.300 > 24.230 > 24.190 > 24.160 > 24.115 > 24.030 > 23.950 > 23.860 > 23.780 > 23.740 > 23.660 > 23.620 > 23.600 > 23.530 > 23.500 > 23.425 > 23.340 > 23.250 > 23.190 > 23.150 > 23.055

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DAX vorm Allzeithoch – Shutdown als Unsicherheitsfaktor unterschätzt?

Am Donnerstag präsentieren sich die Märkte erneut zweigeteilt. Der DAX sprang nach dem Ausbruch aus seiner Konsolidierungsformation nach oben und näherte sich um rund 0,5 % seinem Allzeithoch. Mit diesem Anstieg wurde im Eiltempo das rechnerische Ziel der Formation erreicht. Rücksetzer unter die 24.400 Punkte könnten nun einen Konsolidierungsschub in Richtung des heutigen Gaps einleiten. Alles oberhalb hingegen spricht für die Chance auf einen weiteren Run ans Allzeithoch – wenn auch fundamental betrachtet auf dünnem Eis.
An der Wall Street zeigt sich ein gemischtes Bild. Nach neuen Rekorden von S&P 500 und Nasdaq fehlen aktuell klare Impulse, auch weil aufgrund des Government Shutdown mehrere wichtige Konjunkturdaten nicht veröffentlicht werden. Damit richtet sich der Blick verstärkt auf die Politik. Besonders die jüngste Drohung von Donald Trump, den Shutdown für Entlassungswellen zu nutzen, sorgt für Gesprächsstoff. Historisch wurden Shutdowns an der Börse häufig nach wenigen Tagen „ausgesessen“ – diesmal jedoch scheint eine schnelle Einigung in weiter Ferne. Die Gräben sind tief, und ein längerer Shutdown könnte angesichts der bereits schwächelnden Konjunktur und des nachlassenden Arbeitsmarktes durchaus belastend wirken.
Morgen zum Wochenschluss befindet sich Deutschland im Feiertag, die Börse hat jedoch mit dünnerem Volumen geöffnet. In den USA richtet sich der Fokus auf den ISM-Index für den Dienstleistungssektor. Der offizielle Arbeitsmarktbericht fällt hingegen aufgrund des Shutdowns aus.


Wichtige Wochentermine

  • Freitag:
    • Feiertag Deutschland – Börse geöffnet
    • 09:55 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor September (endgültig)
    • (!) 14:30 Uhr US Arbeitsmarktbericht September
    • (!) 16:00 Uhr US ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor September

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX springt nach Auflösung der Konsolidierung direkt in Richtung Allzeithoch. Kann ein Happy Friday sogar die Tür zur 24.6 aufschlagen? Erst ein Bruch zurück unter die 24k wäre als Warnsignal zu verstehen.
Der Bereich an der 24.400 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleiben die Bullen direkt im Vorteil und der Cluster zur 24.480/.500 aktiv. Darüber rückt über die 24.550 das Allzeithoch an der 24.640 in den Fokus, wo durchaus ein Zwischenschritt einzuplanen wäre. Bei Bruch folgen hingegen direkt neue Hochs um 24.730 und 24.800.
  • Unterhalb ist hingegen die Spanne zur 24.290 und .240 weiterhin zu nennen. Darunter Druck in Richtung des Gaps bei 23.160/.115. Bei Bruch droht der Weg zur Ausbruchszone 24.030/23.940.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 24.400 > 24.480 > 24.500 > 24.550 > 24.640 > 24.730 > 24.800 > 24.850
  • Unterstützungen: 24.290 > 24.240 > 24.190 > 24.160 > 24.115 > 24.030 > 23.940 > 23.860 > 23.780 > 23.740 > 23.660 > 23.620 > 23.600 > 23.530 > 23.500 > 23.425 > 23.340 > 23.250 > 23.190 > 23.150 > 23.055

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Meine größten Trading-Fehler – und warum sie mich heute besser gemacht haben

Wenn ich ehrlich bin, habe ich im Trading wahrscheinlich mehr Fehler gemacht, als ich zählen kann. Rückblickend ist es fast schon lustig, aber damals hat’s richtig weh getan – finanziell und mental. Ich möchte dir hier ein paar meiner größten Patzer erzählen, vielleicht erkennst du dich ja sogar wieder.


Fehler Nr. 1: All-in im ersten Jahr

Klassiker. Ich hatte gerade mal ein paar Wochen Charts geschaut, da war ich überzeugt: „Jetzt hab ich’s verstanden, das ist die perfekte Gelegenheit!“ Also Konto aufgeladen, fast alles in einen einzigen DAX-Trade gesteckt. Ergebnis? In 15 Minuten 30 % vom Konto weg.
Das hat wehgetan.
Heute weiß ich: Risikomanagement schlägt Selbstvertrauen. Ohne feste Positionsgrößenregeln wird jeder Trade zum Glücksspiel.


Fehler Nr. 2: Strategie-Hopping

Es lief nicht, also hab ich alle paar Tage was Neues ausprobiert: Moving Average Crossover, dann Bollinger Bands, dann Fibonacci, dann wieder irgendwas aus einem Forum. Ergebnis: Chaos pur, null Konstanz.

Die Lektion: Eine Strategie muss getestet und durchgezogen werden. Sonst weißt du nie, ob sie wirklich funktioniert oder du sie nur nicht lang genug ausprobiert hast.


Fehler Nr. 3: Gewinne zu früh mitnehmen

Ich erinnere mich noch an meinen ersten Gewinn-Trade. Ich war so nervös, dass ich nach +10 Punkten sofort geschlossen habe. Natürlich lief der Markt danach noch 150 Punkte in meine Richtung. 🤦‍♂️
Dieses „bloß schnell sichern“ hat mich hunderte Male Performance gekostet.
Heute sage ich: Plan vor dem Einstieg – und daran halten. Egal ob Gewinn oder Verlust.


Fehler Nr. 4: Revenge Trading

Oh ja, mein ganz persönlicher Killer. Zwei Verluste in Folge? Sofort wieder rein, oft mit doppelter Positionsgröße. Das Konto musste ja „gerettet“ werden. Ergebnis: noch mehr Verluste und Frust.
Heute weiß ich: Nach zwei Verlusten → Laptop zu. Ganz einfach.


Fehler Nr. 5: Den Markt „wissen“ wollen

Ich war überzeugt, dass ich schlauer bin als alle anderen. „Klar geht der Markt jetzt runter, das ist doch logisch.“ → Der Markt ging hoch.
Fakt ist: Der Markt hat immer Recht. Meine Meinung zählt null, nur mein Setup zählt.


Fehler sind unvermeidbar – aber lehrreich

Wenn ich zurückblicke, bin ich fast dankbar für diese Fehler. Klar, sie haben Geld gekostet, aber ohne sie hätte ich nie die Disziplin gelernt, die ich heute habe.
Trading ist wie ein Spiegel – er zeigt dir nicht nur den Markt, sondern auch deine Schwächen. Und wenn du daraus lernst, wirst du nicht nur ein besserer Trader, sondern auch ein gelassenerer Mensch.