Aktienmärkte in Warteposition: US-Inflationsdaten im Fokus

Nach dem jüngsten Short-Squeeze warten die Märkte vor der nächsten Widerstandszone ab. Anschlusskäufer halten sich offensichtlich noch zurück, was nicht zuletzt auf die im Vorfeld der morgen veröffentlichten US-Inflationsdaten zurückzuführen ist. Charttechnisch wäre ein kleiner Rückschlag oder eine Konsolidierung nicht überraschend. Solche Zwischenschritte sind oftmals notwendig, um die nächste Aufwärtsbewegung zu stützen.

Sollten die Inflationsdaten die Erwartungen der Investoren erfüllen oder sie positiv überraschen, könnten die US-Indizes ihre Bodenbildung fortsetzen und den positiven Trend Richtung Wochenschluss bestätigen. Andererseits könnte ein negativer Ausreißer in den Inflationsdaten den Wind aus den Segeln nehmen. Ein derartiger negativer Impuls könnte dazu führen, dass die Märkte ihre Wochengewinne wieder abgeben, wodurch das Chartbild weiterhin unsicher bleibt.

Wichtige Termine:

  • 13:30 Uhr Eurozone EZB Protokoll
  • 14:30 Uhr USA Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
  • 14:30 Uhr USA Verbraucherpreise September

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Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX abermals die Woche schwächer beendete und sich um Stabilität an der 15.000-er Marke müht. Wochenkerze erneut mit langer Lunte Die nächstgrößere Supportzone wäre erst bei 14.8/14.6 zu finden. Die Bullen müssen die 15.3 herausnehmen, um eine Aufhellung zur 15.6 und im Anschluss 16k zu ermöglichen. Darüber bestehen Chancen das Jahreshoch anzulaufen. Unterhalb der 15k würde die Supportzone 14.8/14.6 in den Fokus rücken. Bei Bruch droht der Weg zur 14k.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

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Xetra-Schluss: Abwartend

Xetra-DAX Schluss heute bei 15.460,01 und +0,24%. Wochenperformance: +1,51%. Performance Oktober: +0,48%.

Der DAX agiert vor seinem Kombiwiderstand sehr abwartend. Ein Zwischenschritt bleibt auf diesem Niveau wahrscheinlich. Am Abend folgt das Fed-Protokoll.

Anbei der DAX im Wochenverlauf.


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Pivot-Punkte S&P500, Dow Jones und Nasdaq100 – 11.10.

Anbei die heutigen Pivot-Punkte für den S&P500, Dow Jones und Nasdaq100.


Die Pivot-Punkte dienen als technische Analysewerkzeuge für Händler, um potenzielle Unterstützungs- und Widerstandsniveaus für die jeweiligen Indizes zu identifizieren. Sie werden täglich berechnet und können für kurzfristige Handelsentscheidungen nützlich sein. Pivot-Punkte werden anhand der Hoch-, Tief- und Schlusskurse des Vortages berechnet und dienen dazu, mögliche Wendepunkte für die Kursbewegungen der Indizes zu prognostizieren. Wenn der Kurs eines Index über dem Pivot-Punkt liegt, kann dies als ein bullisches Signal interpretiert werden, das auf eine mögliche Fortsetzung des Aufwärtstrends hindeutet. Liegt der Kurs hingegen unter dem Pivot-Punkt, deutet dies auf eine mögliche Umkehr des Abwärtstrends hin.


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USA Erzeugerpreise ziehen an

USA Erzeugerpreise September: 2,2% – erwartet: 1,6% – Vormonat: 2,0%

USA Erzeugerpreise September – Kernrate: 2,7% – erwartet: 2,3% – Vormonat: 2,2%


Die Erzeugerpreise in den USA stiegen im September stärker als erwartet, was auf erhöhte Kosten für Waren und Dienstleistungen hinweist. Der allgemeine Index der Erzeugerpreise legte im September um 2,2% zu, während Analysten lediglich einen Anstieg von 1,6% erwartet hatten. Dies stellt eine Beschleunigung gegenüber dem Vormonat dar, in dem die Erzeugerpreise um 2,0% gestiegen waren.

Noch deutlicher wird der Preisauftrieb, wenn man die Kernrate betrachtet, die Lebensmittel- und Energiepreise ausklammert. Hier stiegen die Preise im September um 2,7%, verglichen mit den erwarteten 2,3% und dem Anstieg von 2,2% im Vormonat.

Die steigenden Erzeugerpreise könnten Anzeichen von Inflationsdruck in der Wirtschaft sein. Höhere Erzeugerpreise bedeuten oft, dass Unternehmen steigende Kosten haben, die sie möglicherweise an die Verbraucher weitergeben, was wiederum zu einem Anstieg der Verbraucherpreise führen könnte.

Die über den Erwartungen liegende Kernrate deutet darauf hin, dass der Preisauftrieb breit angelegt ist und nicht nur auf volatile Faktoren wie Lebensmittel- und Energiepreise zurückzuführen ist. Dies könnte für die Zentralbank ein Signal sein, ihre Geldpolitik enger zu fassen, um möglichen Inflationsrisiken entgegenzuwirken.


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Chart-Check: Und jetzt das Allzeithoch?

Der Chart-Check im Video.

Die Wall Street springt deutlich nach oben und setzt sich von wichtigen Unterstützungen ab. Ein Zwischenschritt muss eingeplant werden. Verläuft dieser im bullischen Muster könnte ein großes Kaufsignal folgen. Allzeithoch? Wirklich undenkbar?


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