Die Aktienmärkte beendeten den dritten Verlustmonate in Folge. Droht der weitere Abverkauf oder können die Bullen doch noch auf eine Jahresendrallye setzen? Die Fed steht heute im Fokus.
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Monatsauftakt: Hoffen auf die Saisonalität
Die Aktienmärkte haben einen schwierigen Oktober und damit den dritten Verlustmonat in Folge hinter sich. Für den DAX war eine solche Negativserie zuletzt während des Corona-Crashs im Jahr 2020 zu beobachten. Die Investoren richten nun ihre Blicke auf die kommenden Monate November und Dezember, die historisch gesehen zu den stärksten Phasen an den Aktienmärkten gehören. An der Wall Street ist die Situation ähnlich angespannt, mit der Bemerkung, dass es seit 1946 nicht mehr fünf aufeinanderfolgende Verlustmonate gab. Dies nährt die Hoffnung, dass eine bessere Performance in den kommenden Wochen durchaus im Bereich des Möglichen liegt.
Am Mittwoch stehen einige wichtige wirtschaftliche Ereignisse an, die das Potenzial haben, die Märkte zu bewegen. Besonders im Fokus steht der Zinsentscheid der US-Notenbank Fed. Es wird allgemein erwartet, dass keine weitere Zinserhöhung erfolgen wird. Auch könnten die Aussagen von Fed-Chef Jerome Powell weniger straffungsorientiert („hawkish“) ausfallen, was den Märkten Auftrieb geben könnte.
Wichtige Termine:
Monatsauftakt
02:00 Uhr China Caixin Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Oktober
13:15 Uhr USA ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar Oktober
15:00 Uhr USA ISM-Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Oktober
15:00 Uhr USA JOLTS-Daten (offene Stellen) September
19:00 Uhr USA Fed Zinsentscheid
19:30 Uhr USA Fed Pressekonferenz
Quartalszahlen u. a. von Paypal, Qualcomm
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Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX die nächstgrößeren Supportzone 14.8/14.6 erreicht und bisher verteidigt hat. Ein Abpraller würde stärkere Erholungen ermöglichen. Oberhalb wäre die Range zur 15k aktiv. Anschließend 15.3 und .450/.600. Erst darüber erste Aufhellung. Unterhalb der 14.560 droht hingegen ein weiterer Abwärtsimpuls zur 14.200. Nachfolgend stellen die 14k/13.8 den nächstgrößeren Support.
Xetra-DAX Wochenchart
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Kurzum für den Tageschart:
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