Market Briefing: Jetzt der Durchbruch?

Das Market Briefing im Video.

Die Aktienmärkte starten mit Schwung in den November. Kann nun sogar der große Befreiungsschlag gelingen? Die Datenlage in dieser Woche bietet bisher Stück für Stück kleine positive Überraschungen.


Trading-Portal.NET Newsletter abonnieren:

Fester Monatsauftakt…

Der November hat an den Aktienmärkten mit einer festen Tendenz begonnen, was angesichts der historisch starken Performance dieses Monats positive Erwartungen weckt. Mehrere Wirtschaftsdaten aus den USA haben zur positiven Stimmung beigetragen, insbesondere weil sie Anzeichen für eine Abschwächung am Arbeitsmarkt und in der Wirtschaft zeigen. Dies gibt Hoffnung, dass die Maßnahmen der US-Notenbank Fed zur Bekämpfung der Inflation Früchte tragen. Die US-Anleiherenditen reagierten prompt mit einem Rückgang, was die Aktienmärkte weiter stützte. Die Investoren gehen nun davon aus, dass der Höhepunkt der Zinserhöhungen erreicht sein dürfte, was den Märkten Auftrieb verleiht.

Am Donnerstag werden noch die geldpolitischen Entscheidungen der Fed abschließend bewertet. Nachbörslich werden zudem die Quartalszahlen von Apple erwartet, einem der Schwergewichte im Technologie-Sektor.

Trotz der ersten positiven Entwicklungen zeigen die technischen Indikatoren, dass die Märkte kurzfristig etwas überkauft sind. Dies könnte darauf hindeuten, dass eine Zwischenkonsolidierung sinnvoll und notwendig sein könnte, bevor die Kurse weiter ansteigen können.

Wichtige Termine:

  • 09:55 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Oktober (endgültig)
  • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Oktober (endgültig)
  • 13:00 Uhr GB BoE-Zinsentscheid
  • 13:00 Uhr USA Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
  • 15:00 Uhr USA Auftragseingang Industrie September
  • Quartalszahlen u. a. von Apple, Coinbase, moderna

Hinweis: Hole mehr aus Trading-Portal.NET und aktiviere Deinen Informationsvorsprung mit Trading-Portal.NET Premium. Alle Vorteile ansehen.

Trading-Portal.NET Newsletter abonnieren:


Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX die nächstgrößeren Supportzone 14.8/14.6 erreicht und bisher verteidigt hat. Ein Abpraller würde stärkere Erholungen ermöglichen. Oberhalb wäre die Range zur 15k aktiv. Anschließend 15.3 und .450/.600. Erst darüber erste Aufhellung. Unterhalb der 14.560 droht hingegen ein weiterer Abwärtsimpuls zur 14.200. Nachfolgend stellen die 14k/13.8 den nächstgrößeren Support.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

Es ist eine „Premium-Mitgliedschaft“ erforderlich, um den kompletten Inhalt anzuzeigen. Ebenso erhältst du damit Zugriff auf das Trading-Portal.NET Dashboard.

Du bist bereits Premium-Mitglied? Dann logge dich einfach ein!

Der Ausblick im Videoformat

Im Trading-Chat werdet ihr über die charttechnischen Veränderungen stets aktuell informiert.

Möchtet ihr die Trades der Profis kostenlos & vollautomatisch nachbilden?

Xetra-Schluss: Fester vor der Fed

Xetra-DAX Schluss heute bei 14.923,27 und +0,76%. Wochenperformance: +1,61%. Performance November: +0,76%.

Solider Monatsauftakt. Renditen kommen nach den US-Daten deutlich zurück und stützen die Märkte. Fed ab 19 Uhr im Fokus.

Anbei der DAX im Wochenverlauf.


Trading-Portal.NET Newsletter abonnieren:

FOMC/ Fed-Ratssitzung – Keynotes – 01.11.23

Dieser Bereich wird fortlaufend aktualisiert.

FED-Zinsentscheid: 5,50% – erwartet: 5,50% – Vormonat: 5,50%



Die Keynotes aus dem Begleittext und der Pressekonferenz:

  • Begleittext:
    • ​US-Notenbank belässt Fed Funds Target Rate unverändert bei 5,25-5,5%; wie erwartet.
    • FED: VERSCHÄRFUNG DER FINANZ- UND KREDITBEDINGUNGEN WIRD DIE WIRTSCHAFT BELASTEN
    • Wenig Veränderung im Begleittext. Aber die strafferen Financial Conditions wurden aufgenommen. Wink an die Renditen. Damit dürfte definitiv der Zinsgipfel stehen
    • Der Markt erwartet nun im Juni 2024 erste Zinssenkungen. Dovishe Verschiebung
    • Die Fed ändert auch die Definition des Wirtschaftswachstums von „solide“ zu „stark“ und ersetzt die „Verlangsamung“ des Beschäftigungswachstums durch „moderat“.
    • FED: WIR SIND BEREIT, DEN GELDPOLITISCHEN KURS GEGEBENENFALLS ANZUPASSEN, WENN RISIKEN FÜR DIE ERREICHUNG IHRER ZIELE AUFTRETEN.
    • FED: DAS VOTUM FÜR DIE POLITIK WAR EINSTIMMIG.
  • Pressekonferenz:
    • https://youtube.com/live/n44_Qpejgwg?feature=share
    • Powell tritt gegen 19:30 Uhr vor die Kameras. Hier gibt es dann den Live-Feed.
    • Zu Beginn der PK wird Powell nochmal den Begleittext vortragen… 
    • PK startet…
    • POWELL: OHNE PREISSTABILITÄT FUNKTIONIERT DIE WIRTSCHAFT NICHT.
    • POWELL: DIE AUSWIRKUNGEN DER STRAFFUNG SIND NOCH NICHT IN VOLLEM UMFANG ZU SPÜREN.
    • POWELL: IN ANBETRACHT DESSEN, WIE WEIT WIR GEKOMMEN SIND, UND INMITTEN DER UNGEWISSHEIT BEWEGEN WIR UNS VORSICHTIG.
    • POWELL: WIR WERDEN UNSERE ENTSCHEIDUNGEN AUFGRUND DER GESAMTHEIT DER DATEN UND DER ABWÄGUNG DER RISIKEN TREFFEN.
    • POWELL: DAS WIRTSCHAFTSWACHSTUM HAT DIE ERWARTUNGEN WEIT ÜBERTROFFEN.
    • POWELL: DER ARBEITSMARKT BLEIBT ANGESPANNT.
    • POWELL: DER STELLENZUWACHS IST KRÄFTIG, ABER GERINGER ALS ZU BEGINN DES JAHRES.
    • POWELL: DAS NOMINALE LOHNWACHSTUM HAT EINIGE ANZEICHEN EINER ABSCHWÄCHUNG GEZEIGT.
    • POWELL: DIE NACHFRAGE NACH ARBEITSKRÄFTEN ÜBERSTEIGT IMMER NOCH DAS ANGEBOT.
    • POWELL: EIN PAAR MONATE MIT GUTEN INFLATIONSDATEN SIND NUR DER ANFANG DESSEN, WAS NÖTIG IST.
    • POWELL: ES IST NOCH EIN WEITER WEG, UM DIE INFLATION AUF 2 % ZU BRINGEN.
    • POWELL: RESTRIKTIVER POLITISCHER KURS ÜBT DRUCK AUF DIE INFLATION AUS.
    • POWELL: WIR SIND ENTSCHLOSSEN, EINE AUSREICHEND RESTRIKTIVE HALTUNG EINZUNEHMEN.
    • BEI DER ENTSCHEIDUNG, OB EINE WEITERE STRAFFUNG ERFORDERLICH IST, WERDEN WIR DIE KUMULATIVE STRAFFUNG, DIE ZEITLICHE VERZÖGERUNG SOWIE DIE WIRTSCHAFTLICHEN UND FINANZIELLEN ENTWICKLUNGEN BERÜCKSICHTIGEN.
    • POWELL: DIE INFLATION IST ZWAR ZURÜCKGEGANGEN, LIEGT ABER IMMER NOCH WEIT ÜBER DEM ZIELWERT.
    • POWELL: BIP WAR STARK, WIRD ABER VORAUSSICHTLICH ABNEHMEN.
    • POWELL: WIR ACHTEN AUF DEN ANSTIEG DER LÄNGERFRISTIGEN RENDITEN.
    • POWELL: VERSCHÄRFTE FINANZIELLE BEDINGUNGEN AUFGRUND HÖHERER LANGFRISTIGER ZINSSÄTZE, EINES STÄRKEREN DOLLARS UND NIEDRIGERER AKTIENKURSE KÖNNTEN SICH AUF DIE KÜNFTIGEN ZINSBEDINGUNGEN AUSWIRKEN.
    • DIE ERWARTUNG HÖHERER LEITZINSEN DER FED SCHEINT NICHT ZU HÖHEREN LÄNGERFRISTIGEN ZINSEN ZU FÜHREN.
    • POWELL: WIR HABEN NOCH KEINE ENTSCHEIDUNGEN ÜBER ZUKÜNFTIGE TREFFEN GETROFFEN.
    • POWELL: DIE VORSTELLUNG, DASS ES SCHWIERIG WÄRE, NACH EINER PAUSE WIEDER ANZUHEBEN, IST NICHT RICHTIG.
    • POWELL: DIE FED-MEMBER HABEN BEI DIESER SITZUNG KEINE REZESSION IN IHRE PROGNOSE AUFGENOMMEN.
    • POWELL: DIE FINANZIELLEN BEDINGUNGEN HABEN SICH EINDEUTIG VERSCHÄRFT.
    • POWELL: MIT DER ZEIT WIRD SICH DAS AUSWIRKEN, WIR WISSEN NUR NICHT, WIE SCHNELL DAS SEIN WIRD.
    • POWELL: ES IST SCHWER ZU SAGEN, WIE VIELE ZINSERHÖHUNGEN DIE VERSCHÄRFTEN FINANZIELLEN BEDINGUNGEN NACH SICH ZIEHEN WERDEN.
    • POWELL: WENN WIR ZU EINEM URTEIL KOMMEN, DAS WIR VERSCHÄRFEN MÜSSEN, WERDEN WIR DAS TUN.
    • POWELL: WIR SCHAUEN UNS DEN ARBEITSMARKT, DAS WIRTSCHAFTSWACHSTUM UND DIE FINANZIELLEN BEDINGUNGEN AN.
    • POWELL: WIR DENKEN IM MOMENT ÜBERHAUPT NICHT AN ZINSSENKUNGEN.
    • POWELL: DIE NÄCHSTE FRAGE WIRD SEIN, WIE LANGE DIE RESTRIKTIVE POLITIK BEIBEHALTEN WERDEN SOLL.
    • POWELL: DIE ZINSSENKUNGEN SIND EINFACH NICHT ZUR SPRACHE GEKOMMEN.
    • POWELL: ES GIBT JEDE MENGE RISIKEN DA DRAUSSEN.
    • POWELL: EIN STILLSTAND DER REGIERUNG IST EINE POTENZIELLE RISIKOQUELLE.
    • IM GROSSEN UND GANZEN MACHEN WIR FORTSCHRITTE AUF DEM ARBEITSMARKT UND BEI DER INFLATION, UND WIR KONZENTRIEREN UNS SEHR DARAUF, DIE POLITIK AUSREICHEND RESTRIKTIV ZU GESTALTEN.
    • WIR SIND NACH WIE VOR DER MEINUNG, UND UNSERE KOLLEGEN AUCH, DASS WIR WAHRSCHEINLICH EIN LANGSAMERES WACHSTUM UND EINE AUFWEICHUNG DER ARBEITSMARKTBEDINGUNGEN ERLEBEN WERDEN.
    • POWELL: WIR SEHEN JETZT DIE AUSWIRKUNGEN DER ZINSERHÖHUNGEN VON 2022.
    • POWELL: WIR MÜSSEN POLITIK UNTER GROSSER UNSICHERHEIT MACHEN.
    • POWELL: DIE WIRKSAMKEIT DER DOTPLOTS NIMMT IM ZEITRAUM ZWISCHEN DEN SITZUNGEN AB.
    • POWELL: WIR SIND IN DIESEM ZINSERHÖHUNGSZYKLUS SEHR WEIT GEKOMMEN UND STEHEN KURZ VOR DEM ENDE DES ZYKLUS.
    • POWELL: WIR DENKEN NICHT DARAN, DAS TEMPO DES BILANZABBAUS ZU ÄNDERN.
    • POWELL: QT SPIELT BEIM ANSTIEG DER LÄNGERFRISTIGEN ZINSSÄTZE MÖGLICHERWEISE EINE RELATIV GERINGE ROLLE.
    • POWELL: DER INFLATIONSFORTSCHRITT WIRD IN KLUMPEN ERFOLGEN UND HOLPRIG SEIN.
    • POWELL: DIE GUTE NACHRICHT IST, DASS WIR BEI DER INFLATION FORTSCHRITTE MACHEN.
    • POWELL: WENN ES NICHT GELINGT, DIE INFLATION ZU KONTROLLIEREN, BESTEHT DIE GEFAHR HÖHERER INFLATIONSERWARTUNGEN.
    • POWELL: ES IST KLAR, DASS SICH DIE INFLATIONSERWARTUNGEN IN EINER GUTEN POSITION BEFINDEN.
    • POWELL: DIE LOHNERHÖHUNGEN SIND IN DEN LETZTEN 18 MONATEN DEUTLICH ZURÜCKGEGANGEN.
    • POWELL: DIE LÖHNE SIND BISHER NICHT DER HAUPTTREIBER DER INFLATION.
    • POWELL: IN ZUKUNFT KÖNNTE ES SEIN, DASS DER ARBEITSMARKT FÜR DIE INFLATION AN BEDEUTUNG GEWINNT.
    • POWELL: WIR HABEN JETZT EINEN PUNKT ERREICHT, AN DEM SICH DIE RISIKEN ZWISCHEN ZU VIEL UND ZU WENIG AUSGLEICHEN.
    • PK beendet

Erwartungshaltung:

  • Die Fed dürfte ihren Zinsgipfel bei 5,50% festigen. Dies dürfte weiterhin noch nicht als „Pivot“ tituliert, sondern als „Pause“ deklarieret werden. Das offensive Erwähnen des Pivots wäre bullisch.
  • Das QT wird vermutlich unverändert fortgeführt.
  • Powell wird weiter die Bereitschaft erklären die Inflation auf das Ziel von 2% zu bringen. Die Wortwahl dürfte hier auch entscheidend sein. Eher defensiv oder formuliert er das Ziel klar und kraftvoll? Der Anstieg der Anleiherenditen erlaubt eine zurückhaltendere Wortwahl.
  • Die Fed wird wahrscheinlich von Termin zu Termin schauen und entscheiden.
  • Die Märkte reagierten mit Ende der Fed Pressekonferenz zuletzt in der Mehrheit negativ (nach Sprung zum Auftakt).

Trading-Portal.NET Newsletter abonnieren:

USA ISM Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe

USA ISM Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Oktober: 46,7 – erwartet: 47,0- Vormonat: 47,1

USA ISM Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Oktober (Preise): 45,1 – erwartet: 45,0 – Vormonat: 43,8


Die neuesten Daten des Institute for Supply Management (ISM) zeigen, dass der Einkaufsmanagerindex (PMI) für das verarbeitende Gewerbe in den USA im Oktober auf 46,7 gefallen ist, leicht unter den Markterwartungen von 47,0 und dem Vormonatswert von 47,1.

  • Unterhalb der Wachstumsschwelle: Ein PMI-Wert unter 50 deutet auf eine Kontraktion der industriellen Aktivität hin. Der Oktober-Wert von 46,7 ist der dritte Monat in Folge unter dieser Schwelle und weist auf anhaltende Herausforderungen im verarbeitenden Gewerbe hin.
  • Preisdruck: Der Subindex für Preise stieg im Oktober auf 45,1, was über den Erwartungen von 45,0 und dem Vormonatswert von 43,8 liegt. Dies deutet darauf hin, dass der Preisdruck nachgelassen hat, aber immer noch vorhanden ist.

Trading-Portal.NET Newsletter abonnieren: