Zurückhaltender Auftakt…

Nachdem die Aktienmärkte die beste Handelswoche des Jahres verzeichnet hatten, begannen die sie die neue Woche etwas vorsichtiger. Der DAX zeigte sich verhalten und verzeichnete minimale Einbußen, was auf die starken Zugewinne der letzten Tage folgt. Schwache Wirtschaftsdaten aus Deutschland und dem Euro-Raum ließen keinen Spielraum für eine direkte Fortsetzung der Aufwärtsbewegung. In den USA bleibt die Konsolidierung aktuell trotz einer überhitzten Marktlage bisher aus. Der Nasdaq überzeugt weiterhin als Outperformer mit Robustheit.

Mit Blick auf den morgigen Tag dürften die Veröffentlichung der deutschen Industrieproduktion und die Erzeugerpreise der Eurozone das Interesse der Anleger wecken. Diese Daten könnten weitere Weichenstellungen für die Einschätzung der Inflation und der geldpolitischen Erwartungen darstellen.

Wichtige Termine:

  • 04:00 Uhr China Handelsbilanz September
  • 08:00 Uhr BRD Industrieproduktion Deutschland September
  • 11:00 Uhr Eurozone Erzeugerpreise September

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Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX die Supportzone 14.8/14.6 verteidigen und eine erste deutliche Gegenbeweung einleiten konnte. Ein bullischer Durchbruch ist dies noch nicht. Oberhalb der Zone um 15.050 steht ein erster Cluster zur 15.290. Anschließend folgt an der 15.450/.600 die erste größere Widerstandszone. Bei Bruch Chance auf 16k. Unterhalb wäre hingegen die Spanne zur 14.8 wieder aktiv. Nachfolgend die 14.560.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

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Xetra-Schluss: Leichte Schwäche

Xetra-DAX Schluss heute bei 15.135,97 und -0,35%. Wochenperformance: -0,35%. Performance November: +2,20%.

Der DAX startet mit leichter Schwäche in die neue Handelswoche. Konsolidierung nach dem Anstieg. Auffällige Divergenz zur Wall Street.

Anbei der DAX im Wochenverlauf.


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Pivot-Punkte S&P500, Dow Jones und Nasdaq100 – 06.11.

Anbei die heutigen Pivot-Punkte für den S&P500, Dow Jones und Nasdaq100.


Die Pivot-Punkte dienen als technische Analysewerkzeuge für Händler, um potenzielle Unterstützungs- und Widerstandsniveaus für die jeweiligen Indizes zu identifizieren. Sie werden täglich berechnet und können für kurzfristige Handelsentscheidungen nützlich sein. Pivot-Punkte werden anhand der Hoch-, Tief- und Schlusskurse des Vortages berechnet und dienen dazu, mögliche Wendepunkte für die Kursbewegungen der Indizes zu prognostizieren. Wenn der Kurs eines Index über dem Pivot-Punkt liegt, kann dies als ein bullisches Signal interpretiert werden, das auf eine mögliche Fortsetzung des Aufwärtstrends hindeutet. Liegt der Kurs hingegen unter dem Pivot-Punkt, deutet dies auf eine mögliche Umkehr des Abwärtstrends hin.


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Pivot-Punkte für den DAX (06.11.)

Anbei die heutigen Pivot-Punkte für den DAX (Xetra).


Die Pivot-Punkte dienen als technische Analysewerkzeuge für Händler, um potenzielle Unterstützungs- und Widerstandsniveaus für die jeweiligen Indizes zu identifizieren. Sie werden täglich berechnet und können für kurzfristige Handelsentscheidungen nützlich sein. Pivot-Punkte werden anhand der Hoch-, Tief- und Schlusskurse des Vortages berechnet und dienen dazu, mögliche Wendepunkte für die Kursbewegungen der Indizes zu prognostizieren. Wenn der Kurs eines Index über dem Pivot-Punkt liegt, kann dies als ein bullisches Signal interpretiert werden, das auf eine mögliche Fortsetzung des Aufwärtstrends hindeutet. Liegt der Kurs hingegen unter dem Pivot-Punkt, deutet dies auf eine mögliche Umkehr des Abwärtstrends hin.


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BRD Auftragseingang Industrie

BRD Auftragseingang Industrie September (m/m): 0,2% – erwartet: -1,0% – Vormonat: 1,9%

BRD Auftragseingang Industrie September (y/y): -4,3 – erwartet: -3,0% – Vormonat: -4,2%


Die deutsche Industrie hat einen unerwartet positiven Auftragseingang für September verzeichnet, der den Erwartungen mit einem leichten Monatszuwachs von 0,2% trotzte, verglichen mit den prognostizierten -1,0%. Dies stellt eine deutliche Verlangsamung gegenüber dem Vormonat dar, in dem die Aufträge um 1,9% stiegen, doch signalisiert das Ergebnis eine gewisse Resilienz in der Produktionstätigkeit trotz anhaltender wirtschaftlicher Unsicherheiten. Auf Jahressicht hingegen setzt sich der negative Trend fort, wobei der Auftragseingang um 4,3% zurückging und damit geringfügig schlechter ausfiel als der vorherige Wert von -4,2%. Analysten hatten mit einer etwas geringeren Jahresschrumpfung von -3,0% gerechnet. Dies unterstreicht die Herausforderungen, vor denen die Branche im Kontext von Lieferkettenstörungen, globalen wirtschaftlichen Spannungen und steigenden Energiekosten steht.

Die Diskrepanz zwischen den monatlichen und jährlichen Daten weist auf eine komplexe Dynamik in der deutschen Industrie hin. Während die monatlichen Zahlen möglicherweise auf eine Anpassungsfähigkeit und kurzfristige Nachfrageerholung hindeuten, spiegelt der jährliche Rückgang tiefere strukturelle Probleme wider, die durch den weltweiten wirtschaftlichen Druck und innerstaatliche Herausforderungen verschärft werden.


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