Rallye setzt sich fort, aber Vorsicht geboten

Die Aktienmärkte erlebten eine weitere Aufwärtswelle, getrieben durch überraschend positive Inflationsdaten aus den USA. Der Nasdaq verzeichnete in nur 14 Handelstagen einen beeindruckenden Anstieg von über 12,5%. Auch der DAX zeigt Stärke und hat nun die Abwärtstrendlinie übersprungen und sich seiner 200-Tage-Linie genähert. Diese Marktbelebung wird durch einen Short-Squeeze weiter angeheizt, bei dem Anleger, die auf fallende Kurse gewettet hatten, nun gezwungen sind, ihre Positionen zu schließen.

Die neuesten US-Inflationsdaten deuten darauf hin, dass die Federal Reserve mit ihren Maßnahmen zur Inflationsbekämpfung auf dem richtigen Weg sein dürfte. Die ersten Prognosen, dass die Inflation bereits im Jahr 2024 wieder das Ziel von 2% erreichen könnte, verstärken den Optimismus. Trotzdem bleibt Vorsicht geboten. Während die Märkte wieder auf ein Goldlöckchen-Szenario mit „Soft Landing“ der Wirtschaft hoffen, besteht auch das Risiko eines stärkeren Abschwungs aufgrund des vorangegangenen massiven Straffungszyklus. Die geldpolitischen Maßnahmen wirken oft mit Verzögerung, und ihre vollen Auswirkungen sind möglicherweise noch nicht sichtbar.

Wichtige Termine:

  • 03:00 Uhr China Industrieproduktion Oktober
  • 11:00 Uhr Eurozone Industrieproduktion September
  • 14:30 Uhr USA Erzeugerpreise Oktober
  • 14:30 Uhr USA Einzelhandelsumsatz Oktober
  • 14:30 Uhr USA Empire State Manufacturing Index November

Hinweis: Hole mehr aus Trading-Portal.NET und aktiviere Deinen Informationsvorsprung mit Trading-Portal.NET Premium. Alle Vorteile ansehen.

Trading-Portal.NET Newsletter abonnieren:


Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX die Supportzone 14.8/14.6 verteidigen und eine deutliche Gegenbeweung bis zur nächsten Widerstandszone an der 15.4 einleiten konnte. Ein übergeordneter bullischer Durchbruch ist dies noch nicht. Ein 5-Weller wurde abgeschlossen und eine Konsolidierung zur 15k sollte nun eingeplant werden. Oberhalb der Zone um 15.220 bleibt jedoch weiter der Cluster zur 15.290 und anschließend .370 aktiv. Bei Bruch folgt an der 15.450/.600 die erste größere Widerstandszone. Unterhalb wäre hingegen die Spanne für die Konsolidierung zur 15k/14.950 geöffnet. Bei Bruch droht wieder die Eintrübung zur Supportzone 14.8/14.6.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

Es ist eine „Premium-Mitgliedschaft“ erforderlich, um den kompletten Inhalt anzuzeigen. Ebenso erhältst du damit Zugriff auf das Trading-Portal.NET Dashboard.

Du bist bereits Premium-Mitglied? Dann logge dich einfach ein!

Der Ausblick im Videoformat

Im Trading-Chat werdet ihr über die charttechnischen Veränderungen stets aktuell informiert.

Möchtet ihr die Trades der Profis kostenlos & vollautomatisch nachbilden?

Xetra-Schluss: Pain-Trade deluxe

Xetra-DAX Schluss heute bei 15.614,43 und +1,76%. Wochenperformance: +2,49%. Performance November: +5,43%.

Die US-Inflation fällt und drückt die Bären weiter ins Verderben. Der DAX überspringt den Abwärtstrend und testet seine 200-Tagelinie. Nasdaq +12,5% in 14 Tagen.

Anbei der DAX im Wochenverlauf.


Trading-Portal.NET Newsletter abonnieren:

Pivot-Punkte S&P500, Dow Jones und Nasdaq100 – 14.11.

Anbei die heutigen Pivot-Punkte für den S&P500, Dow Jones und Nasdaq100.


Die Pivot-Punkte dienen als technische Analysewerkzeuge für Händler, um potenzielle Unterstützungs- und Widerstandsniveaus für die jeweiligen Indizes zu identifizieren. Sie werden täglich berechnet und können für kurzfristige Handelsentscheidungen nützlich sein. Pivot-Punkte werden anhand der Hoch-, Tief- und Schlusskurse des Vortages berechnet und dienen dazu, mögliche Wendepunkte für die Kursbewegungen der Indizes zu prognostizieren. Wenn der Kurs eines Index über dem Pivot-Punkt liegt, kann dies als ein bullisches Signal interpretiert werden, das auf eine mögliche Fortsetzung des Aufwärtstrends hindeutet. Liegt der Kurs hingegen unter dem Pivot-Punkt, deutet dies auf eine mögliche Umkehr des Abwärtstrends hin.


Trading-Portal.NET Newsletter abonnieren:

USA Verbraucherpreise – Besser!

USA Verbraucherpreise Oktober (Monat): 0,0% – erwartet: 0,1% – Vormonat: 0,4%

USA Verbraucherpreise August Oktober (Jahr): 3,7% – erwartet: 3,3% – Vormonat: 3,7%

USA Verbraucherpreise Kernrate – Oktober (Monat): 0,2% – erwartet: 0,3% – Vormonat: 0,3%

USA Verbraucherpreise Kernrate Oktober (Jahr): 4,0% – erwartet: 4,1% – Vormonat: 4,1%


Die neuesten Daten zu den US-Verbraucherpreisen zeigen im Oktober eine Stagnation auf Monatsbasis mit einer Veränderung von 0,0%, was leicht unter den erwarteten 0,1% liegt. Dies markiert eine deutliche Abschwächung im Vergleich zum Anstieg von 0,4% im Vormonat. Trotz dieser Monatsstagnation blieb die jährliche Inflationsrate mit 3,7% unverändert, übertreffend die Erwartungen von 3,3%.

Die Kerninflation, die volatile Preiskomponenten wie Lebensmittel und Energie ausschließt, stieg im Oktober um 0,2%, was etwas unter den prognostizierten 0,3% und dem Vormonatswert von ebenfalls 0,3% liegt. Auf Jahresbasis sank die Kerninflationsrate leicht von 4,1% auf 4,0%, was dennoch über den Erwartungen von 4,1% liegt.

  • Monatsstagnation: Die Stagnation der Verbraucherpreise auf Monatsbasis könnte auf eine Verlangsamung der Inflation oder auf saisonale Anpassungen hindeuten. Dies könnte eine willkommene Nachricht für Verbraucher und politische Entscheidungsträger sein, da sie auf eine mögliche Entspannung der Preisdrucke hindeutet.
  • Jährliche Inflation: Die konstante jährliche Inflationsrate von 3,7% deutet jedoch darauf hin, dass die langfristigen inflationären Tendenzen weiterhin bestehen. Dies könnte auf anhaltende Herausforderungen in den Lieferketten und anhaltende Nachfrageeffekte zurückzuführen sein.
  • Kerninflation: Die leichte Abnahme der Kerninflation könnte darauf hindeuten, dass einige der zugrunde liegenden inflationären Drücke nachlassen, obwohl der Rückgang geringfügig ist.

Trading-Portal.NET Newsletter abonnieren:

BRD ZEW-Konjunkturerwartungen gemischt

BRD ZEW-Konjunkturerwartungen – Oktober: 9,8 – erwartet: 5,0 – Vormonat: -1,1

BRD ZEW Aktuelle Lage Oktober: -79,8 – erwartet: -76,9 – Vormonat: -79,9

Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland zeigten im Oktober eine überraschende Verbesserung, wobei der Index auf 9,8 stieg und damit die Erwartungen von 5,0 deutlich übertraf. Dieser Anstieg steht im starken Kontrast zum negativen Wert von -1,1 im Vormonat und signalisiert ein wachsendes Vertrauen in die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands.Trotz dieser positiven Entwicklung in den Erwartungen bleibt die Einschätzung der aktuellen Lage mit einem Wert von -79,8 weiterhin kritisch. Dieser Wert liegt noch unter den bereits pessimistischen Erwartungen von -76,9 und zeigt kaum eine Veränderung gegenüber dem Vormonatswert von -79,9. Die anhaltend negative Bewertung der aktuellen Lage spiegelt die fortwährenden Herausforderungen wider, mit denen die deutsche Wirtschaft konfrontiert ist, einschließlich globaler Unsicherheiten und Innenpolitik.

  • ZEW-Konjunkturerwartungen: Der deutliche Anstieg der Erwartungen könnte auf eine Reihe von Faktoren zurückzuführen sein, darunter möglicherweise eine Verbesserung der globalen Wirtschaftsaussichten, erste Anzeichen einer Stabilisierung in bestimmten Sektoren oder positive Reaktionen auf politische Maßnahmen in Deutschland und Europa.
  • Aktuelle Lage: Die konstant niedrige Bewertung der aktuellen Lage deutet darauf hin, dass die kurzfristigen Aussichten für die Wirtschaft weiterhin schwierig bleiben. Dies könnte auf anhaltende Probleme wie Lieferkettenunterbrechungen, Energiepreiskrisen und die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie zurückzuführen sein.

Trading-Portal.NET Newsletter abonnieren: