Falsche Freude an den Märkten?

Die Aktienmärkte zeigen weiterhin eine beeindruckende Stärke, wobei vor allem der Technologieindex Nasdaq mit einem Anstieg von 13% in nur 15 Handelstagen und der Sprung auf das Jahreshoch heraussticht. Dieser Aufwärtstrend wird durch das Eindecken von Leerverkäufen weiter angetrieben, was eine überfällige Konsolidierung bisher verhindert hat. Das Allzeithoch des Nasdaq liegt nun in greifbarer Nähe. Der DAX zeigt mit etwas Verzögerung nun ebenso Stärke und konnte die wichtige 200-Tage-Linie überschreiten. Ein nachhaltiger Durchbruch über diese Marke könnte das Ziel von 16.000 Punkten wieder in den Vordergrund rücken.

Interessanterweise spiegeln die aktuellen Wirtschaftsdaten, wie die US-Erzeugerpreise, die weiterhin deutlich fallen, ein gemischtes Bild wider. Dieser stärkste Rückgang seit 2020 wirft Fragen auf: Ist der rasche Rückgang der Inflation und der Ölpreise wirklich ein positives Zeichen für die Wirtschaft, oder könnten diese Entwicklungen Vorboten einer drohenden Rezession sein? Die Märkte feiern momentan den Erfolg der Inflationsbekämpfung, doch es bleibt die Sorge, dass der Preis dafür ein wirtschaftlicher Abschwung sein könnte.

Wichtige Termine:

  • 14:30 Uhr USA Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
  • 14:30 Uhr USA Philadelphia-Fed-Index November
  • 15:15 Uhr USA Industrieproduktion Oktober

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Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX die Supportzone 14.8/14.6 verteidigen und eine deutliche Gegenbeweung bis zur nächsten Widerstandszone an der 15.4 einleiten konnte. Ein übergeordneter bullischer Durchbruch ist dies noch nicht. Ein 5-Weller wurde abgeschlossen und eine Konsolidierung zur 15k sollte nun eingeplant werden. Oberhalb der Zone um 15.220 bleibt jedoch weiter der Cluster zur 15.290 und anschließend .370 aktiv. Bei Bruch folgt an der 15.450/.600 die erste größere Widerstandszone. Anschließend der Türöffner 15.8/16k. Unterhalb wäre hingegen die Spanne für die Konsolidierung zur 15k/14.950 geöffnet. Bei Bruch droht wieder die Eintrübung zur Supportzone 14.8/14.6.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

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Xetra-Schluss: 200-Tagelinie

Xetra-DAX Schluss heute bei 15.748,17 und +0,86%. Wochenperformance: +3,37%. Performance November: +6,33%.

Der DAX folgt der Wall Street & kann über seine 200-Tagelinie springen. Die 16k rücken in den Fokus, wenn der Bruch nachhaltig gelingt. Vor allem die Bewegung an der WS ist schon stark überdehnt.

Anbei der DAX im Wochenverlauf.


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Pivot-Punkte S&P500, Dow Jones und Nasdaq100 – 15.11.

Anbei die heutigen Pivot-Punkte für den S&P500, Dow Jones und Nasdaq100.


Die Pivot-Punkte dienen als technische Analysewerkzeuge für Händler, um potenzielle Unterstützungs- und Widerstandsniveaus für die jeweiligen Indizes zu identifizieren. Sie werden täglich berechnet und können für kurzfristige Handelsentscheidungen nützlich sein. Pivot-Punkte werden anhand der Hoch-, Tief- und Schlusskurse des Vortages berechnet und dienen dazu, mögliche Wendepunkte für die Kursbewegungen der Indizes zu prognostizieren. Wenn der Kurs eines Index über dem Pivot-Punkt liegt, kann dies als ein bullisches Signal interpretiert werden, das auf eine mögliche Fortsetzung des Aufwärtstrends hindeutet. Liegt der Kurs hingegen unter dem Pivot-Punkt, deutet dies auf eine mögliche Umkehr des Abwärtstrends hin.


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USA Empire State Manufacturing Index

USA Empire State Manufacturing Index November: 9,10 – erwartet: -2,80 – Vormonat: -4,60


Der Empire State Manufacturing Index, der die Geschäftsbedingungen in der verarbeitenden Industrie im Staat New York misst, zeigte für November eine überraschende Wende. Der Index stieg auf 9,10, was deutlich über den erwarteten -2,80 und dem Vormonatswert von -4,60 liegt. Dieser Anstieg deutet auf eine unerwartete Verbesserung der Geschäftsbedingungen in der Region hin.

Analyse:

  • Positive Entwicklung: Der signifikante Anstieg des Indexes könnte auf eine Stärkung der industriellen Aktivität in der Region hindeuten. Dies könnte durch eine Verbesserung der Nachfrage, eine Stabilisierung in den Lieferketten oder durch günstige wirtschaftliche Bedingungen bedingt sein.
  • Übertreffen der Erwartungen: Dass der Index die Prognosen so deutlich überschreitet, könnte auf eine unterschätzte Dynamik im verarbeitenden Gewerbe hinweisen oder darauf, dass sich die Unternehmen schneller von den Herausforderungen der letzten Monate erholen.

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USA Einzelhandelsumsätze besser als erwartet

USA Einzelhandelsumsätze Oktober: -0,1% – erwartet: -0,3% – Vormonat: 0,9%

USA Einzelhandelsumsätze Kernrate Oktober: 0,1% – erwartet: -0,2% – Vormonat: 0,8%


Die Einzelhandelsumsätze in den USA verzeichneten im Oktober einen leichten Rückgang von -0,1%, der jedoch besser als die erwarteten -0,3% ausfiel. Dieser Rückgang folgt auf einen starken Anstieg von 0,9% im Vormonat. Die Kernrate der Einzelhandelsumsätze, die ohne Autos berechnet wird, zeigte einen geringfügigen Anstieg von 0,1%, was ebenfalls über den Erwartungen von -0,2% und unter dem Vormonatswert von 0,8% liegt.

  • Gesamteinzelhandelsumsätze: Der leichte Rückgang könnte auf eine Vielzahl von Faktoren zurückzuführen sein, darunter saisonale Anpassungen, das Ende von Konjunkturanreizen oder eine abwartende Haltung der Verbraucher angesichts wirtschaftlicher Unsicherheiten.
  • Kernrate: Der leichte Anstieg in der Kernrate könnte darauf hinweisen, dass die Verbraucher weiterhin in bestimmten Bereichen ausgeben, obwohl sie möglicherweise bei größeren Anschaffungen wie Autos zurückhaltender sind.

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