Market Briefing: Risiken und der Happy Friday

Das Market Briefing im Video.

Die Aktienmärkte startet mit Zurückhaltung in den Freitag und Verfallstermin. Nach der starken Rallye treten erste Warnsignale wieder in den Vordergrund. Allerdings könnte der Verfall und die Saisonalität zusätzlich stützen.


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Schwächetendenzen – Verfallstermin

Nach der beeindruckenden Rallye offenbaren die Indizes an der Wall Street erste Anzeichen von Schwäche. Besonders auffällig ist die Underperformance der Nebenwerte, die Zweifel an der Nachhaltigkeit und den Treibern der jüngsten Aufwärtsbewegung aufkommen lässt. Die großen Indizes könnten diesem Trend folgen, wobei der anstehende Kleine Verfallstermin am Freitag zusätzliche Volatilität ins Spiel bringen dürfte. Der DAX hingegen zeigte sich heute widerstandsfähiger, trotz einer überwiegend negativen Performance seiner Einzelwerte. Die positiven Quartalsergebnisse von Siemens verliehen dem Gesamtindex Auftrieb und halfen, die Verluste in anderen Bereichen auszugleichen.

Das Marktumfeld bleibt jedoch unverändert und wirft weiterhin Fragen auf. Auffällig ist der fortgesetzte Rückgang der Inflationskomponenten. Der Ölpreis hat seit September signifikant nachgelassen und erreicht nun das Niveau von Anfang Juli. Diese rapide Abschwächung der Inflation könnte bald kritischer hinterfragt werden, da sie möglicherweise ein Warnsignal für eine abkühlende Konjunktur darstellt.

Wichtige Termine:

  • Kleiner Verfallstermin
  • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise Oktober (endgültig)
  • 14:30 Uhr USA Baugenehmigungen Oktober
  • 14:30 Uhr USA Baubeginne Oktober

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Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX die Supportzone 14.8/14.6 verteidigen und eine deutliche Gegenbeweung bis zur nächsten Widerstandszone an der 15.4 einleiten konnte. Ein übergeordneter bullischer Durchbruch ist dies noch nicht. Ein 5-Weller wurde abgeschlossen und eine Konsolidierung zur 15k sollte nun eingeplant werden. Oberhalb der Zone um 15.220 bleibt jedoch weiter der Cluster zur 15.290 und anschließend .370 aktiv. Bei Bruch folgt an der 15.450/.600 die erste größere Widerstandszone. Anschließend der Türöffner 15.8/16k. Unterhalb wäre hingegen die Spanne für die Konsolidierung zur 15k/14.950 geöffnet. Bei Bruch droht wieder die Eintrübung zur Supportzone 14.8/14.6.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

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Der Ausblick im Videoformat

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Xetra-Schluss: Einer pusht…

Xetra-DAX Schluss heute bei 15.786,61 und +0,24%. Wochenperformance: +3,62%. Performance November: +6,59%.

Der DAX hält sich heute als Outperformer, obwohl die Mehrheit seiner Werte im Minus notieren. Das Schwergewicht Siemens konnte heute dagegenhalten. Die Wall Street mit ersten Schwächetendenzen.

Anbei der DAX im Wochenverlauf.


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Pivot-Punkte S&P500, Dow Jones und Nasdaq100 – 16.11.

Anbei die heutigen Pivot-Punkte für den S&P500, Dow Jones und Nasdaq100.


Die Pivot-Punkte dienen als technische Analysewerkzeuge für Händler, um potenzielle Unterstützungs- und Widerstandsniveaus für die jeweiligen Indizes zu identifizieren. Sie werden täglich berechnet und können für kurzfristige Handelsentscheidungen nützlich sein. Pivot-Punkte werden anhand der Hoch-, Tief- und Schlusskurse des Vortages berechnet und dienen dazu, mögliche Wendepunkte für die Kursbewegungen der Indizes zu prognostizieren. Wenn der Kurs eines Index über dem Pivot-Punkt liegt, kann dies als ein bullisches Signal interpretiert werden, das auf eine mögliche Fortsetzung des Aufwärtstrends hindeutet. Liegt der Kurs hingegen unter dem Pivot-Punkt, deutet dies auf eine mögliche Umkehr des Abwärtstrends hin.


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USA Industrieproduktion schwach

USA Industrieproduktion Oktober (m/m): -0,6% – erwartet: -0,3% – Vormonat: 0,1%


Die Industrieproduktion in den USA verzeichnete im Oktober einen Rückgang von -0,6%, was über den erwarteten -0,3% liegt und eine Verschlechterung gegenüber dem leichten Anstieg von 0,1% im Vormonat darstellt. Dieser stärkere als erwartete Rückgang deutet auf anhaltende Herausforderungen in der verarbeitenden Industrie und im breiteren Industriesektor hin.

  • Rückgang der Industrieproduktion: Der deutliche Rückgang könnte auf eine Kombination von Faktoren zurückzuführen sein, darunter globale wirtschaftliche Unsicherheiten, anhaltende Lieferkettenprobleme und möglicherweise eine nachlassende Nachfrage.
  • Wirtschaftliche Auswirkungen: Ein Rückgang der Industrieproduktion kann weitreichende Folgen für die Wirtschaft haben, da er auf eine geringere wirtschaftliche Aktivität und möglicherweise auf sinkende Investitionen hindeutet.

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