Gemischter Start in den November – DAX stabil, Wall Street weiter KI-getrieben

Ein gemischter Auftakt in den eigentlich stärksten Börsenmonat des Jahres: Der DAX konnte fester in die neue Handelswoche starten, nachdem er die wichtige Supportzone um 24.000 Punkte verteidigt hatte. Allerdings gelang es ihm nicht, den ersten relevanten Widerstand am Trend und mittleren Bollinger-Band zu überwinden. Damit bleibt der Index vorerst richtungslos innerhalb seiner Range – zwischen Hoffnung auf eine Jahresendrally und der Gefahr einer fortgesetzten Konsolidierung.
An der Wall Street zeigt sich das gleiche Muster wie in den vergangenen Wochen: Die Marktbreite bleibt extrem dünn, während vor allem einzelne Tech- und KI-Werte für Auftrieb sorgen. Eine flache Konsolidierung beziehungsweise ein Rücklauf zur Buy-the-Dip-Zone wäre hier aus technischer Sicht sogar ideal, um den überhitzten Markt etwas zu entspannen.
Auf der Datenfront gab es zum Wochenstart lediglich den US-ISM-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe – und der fiel erneut schwach aus. Besonders bemerkenswert: Trotz rückläufiger Aktivität bleibt die Preiskomponente hoch, was auf anhaltenden Inflationsdruck hindeutet. Der Eindruck verfestigt sich, dass die US-Konjunktur zunehmend einseitig auf den massiven Investitionen in KI- und Rechenzentren beruht, während viele andere Sektoren bereits in eine technische Rezession abgleiten.

Am Dienstag rücken die US-JOLTS-Daten zu den offenen Stellen in den Fokus. Der offizielle US-Arbeitsmarktbericht wird dagegen weiterhin nicht veröffentlicht, da der Government Shutdown nach wie vor andauert – und die Datengrundlage der Fed damit zunehmend lückenhaft bleibt.


Wichtige Wochentermine

  • Dienstag:
    • 16:00 Uhr US Industrieproduktion August
    • 16:00 Uhr US JOLTS Stellenangebote September
    • Quartalsberichte u.a. von Uber, AMD, Supermicro, Pfizer
  • Mittwoch:
    • (!) US-Zollentscheidung beim Obersten Gerichtshof
    • 09:55 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Oktober (endgültig)
    • (!) 14:15 Uhr US ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar Oktober
    • (!) 16:00 Uhr US ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Oktober
    • Quartalsberichte u.a. von Robinhood, Mc Donalds, arm , Snap
  • Donnerstag:
    • 09:55 Uhr DE Industrieproduktion September
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 13:30 Uhr US Challenger Stellenstreichungen Oktober
    • Quartalsberichte u.a. von modera, airbnb
  • Freitag:
    • 14:00 Uhr CN Handelsbilanz Oktober
    • 14:00 Uhr DE Handelsbilanz Oktober
    • 16:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan November (vorläufig)

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX verteidigte zum Wochenauftakt die Supportzone an der 24k, aber erlebte am Trend und m. Bollinger auch wieder eine Ablehnung und hält damit seine neutrale Range.
Die Supportzone an der 24.110 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 24.190 und 24.230 am m. Bollinger weiter aktiv. Darüber weitere Aufhellung zur 24.350. Bei Bruch Chance auf 24.380/.410. Anschließend 24.500.
  • Unterhalb ist hingegen die Spanne über die 24.075 zur Supportzone 24k/23.980 weiter zu nennen. Darunter öffnet sich die Tür zur 23.850. Anschließend 23.800

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 24.110 > 24.190 > 24.230 > 24.380 > 24.410 > 24.500 > 24.570 > 24.640 > 24.750 > 24.840
  • Unterstützungen: 24.075 > 24.000 > 23.980 > 23.850 > 23.830 > 23.800 > 23.710 > 23.680 > 23.650 > 23.570 > 23.530 > 23.430 > 23.380 > 23.250 > 23.190 > 23.150 > 23.055

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Zweigeteilter Monatsabschluss – DAX schwächelt, Wall Street weiter KI-getrieben

Die Märkte verabschiedeten sich zweigeteilt aus dem Oktober. Der DAX zeigte sich auf Monatssicht kaum verändert, konnte in der vergangenen Woche nicht von der starken Wall Street profitieren. Zum Monatsende verletzte er sogar unter die wichtige Supportzone um 24.000 Punkten – ein möglicher Hinweis, dass der Start in den November noch mit etwas Schwäche begleitet werden könnte.
An der Wall Street dominierten hingegen erneut die KI-Techs, die trotz sehr schwacher Marktbreite die großen Indizes weiter nach oben trieben. Ihre Earnings überzeugten größtenteils und halten die KI-Story damit am Leben – allerdings sendet die geringe Marktteilnahme ein weiteres Warnsignal, das im aktuell euphorischen Umfeld zu gerne weiter übersehen wird.
Mit dem November startet nun der saisonal stärkste Börsenmonat des Jahres – und das, nachdem die Wall Street bereits sieben Gewinnmonate in Folge verzeichnen konnte. Die spannende Frage lautet: Kann die starke Saisonalität die ohnehin extreme KI-Rally noch weiter antreiben, oder greift die Saisonalität diesmal nicht?
Der weiterhin aktive Government Shutdown, der kurz davorsteht, der längste in der US-Geschichte zu werden, sorgt weiter dafür, dass auch in der kommenden Woche mehrere US-Daten nicht veröffentlicht werden. Dennoch stehen mit den ISM-Einkaufsmanagerindizes (wichtige Frühindikatoren), den ADP-Beschäftigungszahlen und dem US-Konsumklima der Universität Michigan gleich mehrere potenzielle Trigger im Fokus – flankiert von der laufenden Earnings Season, die weiter über den Kursverlauf entscheiden dürfte.


Wichtige Wochentermine

  • Montag:
    • Monatsauftakt November
    • 09:55 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Oktober (endgültig)
    • (!) 16:00 Uhr US ISM-Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Oktober
    • Quartalsberichte u.a. von Palantir, Biontech
  • Dienstag:
    • 16:00 Uhr US Industrieproduktion August
    • 16:00 Uhr US JOLTS Stellenangebote September
    • Quartalsberichte u.a. von Uber, AMD, Supermicro, Pfizer
  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr DE Auftragseingang Industrie September
    • 09:55 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Oktober (endgültig)
    • (!) 14:15 Uhr US ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar Oktober
    • (!) 16:00 Uhr US ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Oktober
    • Quartalsberichte u.a. von Robinhood, Mc Donalds, arm , Snap
  • Donnerstag:
    • 09:55 Uhr DE Industrieproduktion September
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 13:30 Uhr US Challenger Stellenstreichungen Oktober
    • Quartalsberichte u.a. von modera, airbnb
  • Freitag:
    • 14:00 Uhr CN Handelsbilanz Oktober
    • 14:00 Uhr DE Handelsbilanz Oktober
    • 16:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan November (vorläufig)

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX kommt seit Mai nicht von der Stelle und konnte trotz starker Wall Street bullische Formationen nicht aufgreifen. Die Supportzone an der 24k wurde in den Monatsschluss verletzt. Trotz starkem Börsenmonat November wird unterhalb eine Bewegung in Richtung der Septembertiefs noch eingeplant werden müssen.
Die Supportzone an der 23.980/24.010 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 24.075 und 24.115 weiter aktiv. Darüber rückt wieder die das mittlere Bollinger an der 24.190 und .220 in den Fokus. Bei Bruch Chance auf 24.270/.330.
  • Unterhalb ist hingegen die Spanne 23.950 und .880 zu nennen. Darunter folgt die Supportzone 23.830/.800. Bei Bruch droht die weitere Eintrübung in Richtung 23.680/.650.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 23.010 > 24.075 > 24.115 > 24.190 > 24.220 > 24.270 > 24.330 > 24.410 > 24.500 > 24.570 > 24.640 > 24.750 > 24.840
  • Unterstützungen: 23.980 > 23.950 > 23.880 > 23.830 > 23.800 > 23.680 > 23.650 > 23.570 > 23.530 > 23.430 > 23.380 > 23.250 > 23.190 > 23.150 > 23.055

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Nach Fed-Zinssenkung und Trump–Xi-Treffen: Märkte mit „Sell the News“-Tendenz

Nach der Fed-Zinssenkung und dem Treffen zwischen Trump und Xi zeigten sich die Märkte am Donnerstag mit einem leichten Anflug von „Sell the News“. Die Fantasie wurde vorab gekauft, doch nachdem die Ergebnisse im Rahmen der Erwartungen blieben, fehlt es nun an neuen Impulsen, die weiteres Kaufinteresse wecken könnten.
Vor allem an der Wall Street ist der Markt kurzfristig überdehnt. Eine Zwischenkonsolidierung in Richtung der bekannten Buy-the-Dip-Zone rund um das mittlere Bollinger-Band dürfte nun eingeplant werden. Diese Abkühlung wäre charttechnisch sogar gesund, um die Rally wieder auf stabilere Beine zu stellen.
Der DAX präsentierte sich dagegen in dieser Woche unspektakulär. Die Chance auf eine nachhaltige Auflösung der iSKS-Formation blieb ungenutzt – stattdessen wurde die Supportzone um 24.000 Punkte erneut getestet. Ein Bruch dieser Marke könnte neuen Abgabedruck in Richtung der Septembertiefs auslösen.
Nachbörslich stehen heute noch die Earnings von Apple und Amazon im Fokus, die frische Impulse liefern könnten. Am morgigen Freitag, dem Monatsabschluss, bleibt die Datenlage dagegen eher dünn – viele Bundesländer in Deutschland haben zudem Feiertag, was die Handelsaktivität zusätzlich dämpfen dürfte.
Mit dem Start in den November beginnt zugleich der historisch stärkste Börsenmonat des Jahres. Ob sich dieses Muster auch diesmal bestätigt, hängt nun davon ab, ob die Märkte die aktuelle Konsolidierungsphase als neue Einstiegschance nutzen.


Wichtige Wochentermine

  • Freitag:
    • Monatsabschluss
    • 11:00 Uhr EU Verbraucherpreise (Vorabschätzung)
    • (!) 13:30 Uhr US PCE-Kernrate September
    • 14:45 Uhr US Einkaufsmanagerindex Chicago Oktober

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX konnte trotz starker Wall Street die ausgebildete iSKS-Umkehrformation nicht aufgreifen und rutschte abermals zur Supportzone an der 24k. Die Monatskerze, welche morgen komplettiert wird, aktuell mit auffälligem. Bei Bruch durch die 24k muss wohl ein Test der Septembertiefs eingeplant werden.
Der Bereich an der 24.120 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 24.190/.210 weiter aktiv. Darüber rückt wieder die das mittlere Bollinger an der 24.270/.300 in den Fokus. Bei Bruch Chance auf Aufhellung zur 24.390/.410.
  • Unterhalb ist hingegen die Spanne zur 24.050 weiterhin zu nennen. Darunter folgt abermals die Supportzone 24.010 und 23.980. Bei Bruch droht nach der 23.940 wieder die Eintrübung in Richtung 23.850.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 24.190 > 24.210 > 24.270 > 24.300 > 24.390 > 24.410 > 24.500 > 24.570 > 24.640 > 24.750 > 24.840
  • Unterstützungen: 24.120 > 24.050 > 24.030 > 23.010 > 23.980 > 23.940 > 23.850 > 23.730 > 23.680 > 23.570 > 23.530 > 23.430 > 23.380 > 23.250 > 23.190 > 23.150 > 23.055

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Mein Trading-Journal – das ehrliche Spiegelbild meiner Entscheidungen

Wenn ich heute mein Trading-Journal öffne, fühle ich mich manchmal wie ein Archäologe.
Ich blättere durch alte Trades, alte Gedanken – und sehe, wer ich als Trader einmal war.
Die Emotionen, die Euphorie, die Fehler. Alles steht da. Ungefiltert.
Und genau das ist der Punkt: Ein Trading-Journal ist keine Sammlung von Zahlen.
Es ist ein Spiegel. Und manchmal zeigt er Dinge, die man gar nicht sehen will.


1. Der Anfang: Warum ich damit anfing

Ich hab früher nie aufgeschrieben, was ich tat. Ich dachte, ich würde es mir schon merken.
Pustekuchen.
Nach einer Woche wusste ich nicht mehr, warum ich in einen Trade eingestiegen war.
Erst als ich meine Gedanken festhielt, merkte ich, wie oft ich aus Emotion statt aus Logik handelte.

Heute schreibe ich alles auf – selbst wenn ich mal gar nichts gehandelt habe. Denn auch das ist eine Entscheidung.


2. Was in meinem Journal steht

Ich halte es einfach, aber ehrlich.
Für jeden Trade:

  • Datum & Uhrzeit
  • Instrument & Richtung
  • Einstieg / Ausstieg / Stop / Ziel
  • Grund für den Einstieg
  • Gefühl beim Einstieg (1–10)
  • Kommentar nach dem Exit

Daneben notiere ich meine mentale Verfassung: müde, gestresst, euphorisch, ruhig.
Denn meine Erfahrung: Die Stimmung hat mehr Einfluss auf das Ergebnis als jeder Indikator.


3. Die schmerzhaften Einträge

Ich erinnere mich an einen Eintrag:

„DAX Long ohne Plan, weil alle auf Twitter bullish waren.“
Er endete mit einem Verlust von 4 %.

Aber darunter schrieb ich:

„Nicht der Markt war schuld. Ich war’s.“

Das war der Moment, in dem mein Journal anfing, mich besser zu machen.


4. Der Blick zurück

Einmal im Monat lese ich meine letzten 20 Trades durch.
Ich markiere Fehler, aber auch Dinge, die gut liefen.
So erkenne ich Muster.
Ich sehe, wann ich zu früh, zu spät, zu groß oder zu ängstlich war.

Diese Rückschau ist brutal ehrlich – aber sie macht mich besser als jedes Tradingbuch.


5. Warum das Journal mein bester Lehrer wurde

Das Journal verurteilt nicht. Es erinnert.
Es zwingt mich, Verantwortung zu übernehmen – und das ist das Fundament für Wachstum.

Wenn ich heute einen Verlust habe, denke ich nicht mehr: Warum ich?
Sondern: Was sagt mein Journal dazu?

Und meistens hat es die Antwort schon längst parat.


Ein Trading-Journal ist kein Pflichtprogramm.
Es ist eine Art Tagebuch über deinen Weg – mit allen Höhen und Tiefen.
Und je ehrlicher du schreibst, desto größer wird dein Fortschritt.
Denn Märkte verändern sich ständig.
Aber der, der sie handeln will, sollte sich selbst noch besser kennen.


💬 Führst du ein Trading-Journal – und wenn ja, schreibst du nur Zahlen oder auch Gedanken und Emotionen dazu?


Warum ich immer noch trade – und warum ich gar nicht anders kann

Manchmal frage ich mich selbst: Warum tue ich mir das an?
Warum setze ich mich jeden Morgen wieder vor diesen Chart, obwohl ich weiß, dass der Markt mich in Sekunden demütigen kann?
Die Antwort ist einfach. Und gleichzeitig überhaupt nicht.


Trading ist keine Arbeit – es ist ein Spiegel

Trading zeigt mir, wer ich wirklich bin.
Nicht die Version, die ich gerne wäre. Sondern die rohe, ungeschminkte, ungeduldige Wahrheit.
Wenn ich verliere, zeigt mir der Markt meine Schwächen.
Wenn ich gewinne, testet er mein Ego.
Und jedes Mal, wenn ich denke, ich hätte ihn verstanden, zeigt er mir, dass ich gar nichts verstanden habe.

Klingt hart? Ist es auch. Aber genau das liebe ich daran.


Der Kick, den kein Job der Welt gibt

Es gibt diesen Moment, wenn du einen perfekten Einstieg findest.
Wenn du siehst, wie die Kerze langsam in deine Richtung läuft.
Der Puls steigt, aber du bleibst ruhig – du weißt, du hast deinen Plan eingehalten.
Das ist kein Glücksspiel. Das ist Kontrolle im Chaos.
Und dieses Gefühl bekommst du nirgendwo sonst.


Ich trade nicht für Geld. Ich trade, um zu verstehen.

Klar, Gewinne motivieren. Aber Geld ist nie der Grund, warum man bleibt.
Das Geld ist nur das Messinstrument – das Echo der Entscheidungen.
Was mich wirklich fasziniert, ist der Rhythmus des Marktes.
Wie er atmet. Wie er Menschen manipuliert. Wie er uns die Illusion von Kontrolle gibt – und sie dann wieder nimmt.
Es ist wie ein Gespräch zwischen Logik und Wahnsinn. Und ich höre einfach gerne zu.


Die Phasen der Zweifel

Natürlich gibt’s Tage, da hasse ich das Ganze.
Wenn drei Setups nacheinander schiefgehen.
Wenn ich mich frage, ob ich wirklich besser bin als die 90 %, die scheitern.
Aber jedes Mal, wenn ich kurz davor bin, aufzuhören, kommt diese eine Bewegung, dieses eine perfekte Setup – und ich weiß: Ich kann nicht aufhören. Nicht, weil ich muss. Sondern, weil ich will.


Trading ist für mich keine Flucht – es ist ein Weg

Ich habe durch Trading Dinge über mich gelernt, die ich nie in einem Buch gefunden hätte:
Geduld, Kontrolle, Demut.
Aber auch, wie dünn die Grenze zwischen Mut und Dummheit ist.

Und vielleicht ist genau das der Punkt.
Ich trade, weil es mich formt. Weil jeder Verlust, jeder Gewinn, jede Pause Teil einer größeren Reise ist.


Ich trade, weil ich mich darin finde.
Weil ich in jedem Chart ein Stück von mir selbst sehe.
Und weil ich weiß:
Egal, wie oft ich falle – ich komme immer wieder zurück.
Nicht, weil ich unbesiegbar bin.
Sondern, weil ich weiß, dass Scheitern nur der Eintrittspreis für Erkenntnis ist.