Market Briefing: Ein geteilter Markt

Das Market Briefing im Video.

Die Aktienmärkte versuchen die Rallye zu halten, aber es treten immer größere Warnsignale auf, welche die bullische Bewegung untergraben und hinterfragen. Die Märkte setzen auf ein Szenario. Doch wie wahrscheinlich ist dieses?


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Pivot-Punkte für den DAX (05.12.)

Anbei die heutigen Pivot-Punkte für den DAX (Xetra).


Die Pivot-Punkte dienen als technische Analysewerkzeuge für Händler, um potenzielle Unterstützungs- und Widerstandsniveaus für die jeweiligen Indizes zu identifizieren. Sie werden täglich berechnet und können für kurzfristige Handelsentscheidungen nützlich sein. Pivot-Punkte werden anhand der Hoch-, Tief- und Schlusskurse des Vortages berechnet und dienen dazu, mögliche Wendepunkte für die Kursbewegungen der Indizes zu prognostizieren. Wenn der Kurs eines Index über dem Pivot-Punkt liegt, kann dies als ein bullisches Signal interpretiert werden, das auf eine mögliche Fortsetzung des Aufwärtstrends hindeutet. Liegt der Kurs hingegen unter dem Pivot-Punkt, deutet dies auf eine mögliche Umkehr des Abwärtstrends hin.


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Tauziehen zwischen Bullen & Bären

Die neue Handelswoche hat mit einer auffälligen Zweiteilung an den Aktienmärkten begonnen. Während der DAX und US-Nebenwerte sich als Outperformer stabilisieren konnten, musste der Technologie-Sektor, insbesondere die Nasdaq, empfindliche Rückschläge hinnehmen. Diese starke Marktsegmentierung deutet darauf hin, dass die jüngste Rallye an Dynamik verliert und möglicherweise eine Pause bevorsteht. Verschiedene Faktoren verstärken diese Annahme. Eingedeckte Leerverkäufe, Aktienrückkäufe vor der Blackout-Periode und ein allgemein bullisches Marktgefühl/ Sentiment könnten die Rallye ebenso untergraben. Historisch gesehen gab es in den ersten Dezemberwochen oft eine Schwächephase, was ein weiteres Indiz für eine bevorstehende Marktkonsolidierung sein könnte.

Die aktuell gemeldeten Wirtschaftsdaten stützen weiterhin nicht das von den Märkten erhoffte Goldlöckchen-Szenario. Der Außenhandel in Deutschland bleibt schwach. Ähnlich enttäuschend sind die Daten aus der Eurozone, wie der Sentix Konjunkturindex zeigt. In den USA überrascht die Industrieproduktion mit dem stärksten Rückgang seit den Covid-Lockdowns.

Diese Entwicklungen stellen die Frage, ab wann „bad news“ nicht mehr als „good news“ für die Märkte gelten. Bisher waren schwache Konjunkturdaten oft ein Signal für eine lockere Geldpolitik, was die Aktienmärkte stützte. Doch angesichts der aktuellen Datenlage könnte sich diese Wahrnehmung ändern. Die Märkte könnten anfangen, schlechte Wirtschaftsdaten als tatsächliche Risiken für das Wachstum und die Unternehmensgewinne zu betrachten. Dies markiert einen schmalen Grat für Investoren, die zwischen Hoffnung auf geldpolitische Unterstützung und der Realität einer schwächelnden Wirtschaft balancieren müssen.

Wichtige Termine:

  • 09:55 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor November (endgültig)
  • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor November (endgültig)
  • 11:00 Uhr Eurozone Erzeugerpreise Oktober
  • 16:00 Uhr USA ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor November
  • 16:00 Uhr USA JOLTS-Daten (offene Stellen) Oktober

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Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX mit 5 Gewinnwochen in Folge über 12% direkt zulegen konnte und nun kurz vor dem Allzeithoch notiert. Stark überkauft, aber bisher ohne Umkehrtendenz (die aber auch plötzlich auftreten kann). Der Zwischenschritt sollte geduldig abgewartet werden. Die Zone um 16.230 stellt nun den ersten relevanten Bereich. Oberhalb bleibt die Tür zur 16.450 und dem AZH geöffnet. Anschließend ist die Verbindungslinie an der 16.6 zu nennen. Bei Bruch durch die 16.730 öffnet sich der Cluster zur 17k. Unterhalb stellen hingegen die 16.050 die ersten Anlaufzone. Bei Bruch droht die überfällige Konsolidierung zur 15.750/.650.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

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Der Ausblick im Videoformat

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Xetra-Schluss: DAX unverändert

Xetra-DAX Schluss heute bei 16.404,76 und +0,04%. Wochenperformance: +0,04%. Performance Dezember: +1,17%.

Stark zweigeteilter Auftakt in die neue Handelswoche. Der DAX hält sich mit den Nebenwerten noch am besten. Tech unter Druck. Eine Konsolidierung liegt in der Luft.

Anbei der DAX im Wochenverlauf.


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USA Auftragseingang Industrie schwach

USA Auftragseingang Industrie Oktober (m/m): -3,6% – erwartet: -2,6% – Vormonat: 2,3%


Im Oktober verzeichnete die Industrie in den Vereinigten Staaten einen deutlichen Rückgang der Auftragseingänge. Die Aufträge sanken um 3,6% im Monatsvergleich (m/m), was stärker ist als der erwartete Rückgang von 2,6%. Dies stellt eine signifikante Veränderung im Vergleich zum Vormonat dar, in dem die Auftragseingänge um 2,3% gestiegen waren.

Dieser Rückgang könnte auf verschiedene Faktoren zurückzuführen sein, wie eine Abschwächung der globalen Nachfrage, Herausforderungen in der Lieferkette oder eine generelle Verlangsamung der Wirtschaftstätigkeit. Der größere als erwartete Rückgang zeigt eine mögliche Verunsicherung in der industriellen Nachfrage und könnte Auswirkungen auf die Wirtschaftspolitik und die Prognosen für das zukünftige Wirtschaftswachstum in den USA haben.


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