Im Oktober verzeichneten die Einzelhandelsumsätze in der Eurozone eine geringfügige Veränderung. Im Monatsvergleich stiegen die Umsätze um 0,1%, was jedoch leicht unter den Erwartungen von 0,2% lag. Dies zeigt eine minimale Erholung im Vergleich zum Vormonat, in dem ein Rückgang von 0,1% zu verzeichnen war. Auf Jahresbasis sanken die Einzelhandelsumsätze um 1,2%, was ebenfalls knapp unter den Prognosen von -1,1% liegt, aber eine Verbesserung gegenüber dem Rückgang von 2,9% im Vormonat darstellt.
Diese Zahlen deuten darauf hin, dass der Einzelhandel in der Eurozone weiterhin Herausforderungen gegenübersteht, möglicherweise aufgrund anhaltender wirtschaftlicher Unsicherheiten oder Veränderungen im Verbraucherverhalten. Der geringe monatliche Anstieg könnte jedoch ein Zeichen für eine beginnende Stabilisierung im Einzelhandelssektor sein.
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Market Briefing: So wird 2024
Das Market Briefing im Video.
Die Aktienmärkte bleiben weiter zweigeteilt. DAX mit AZH, Wall Street mit Zurückhaltet. Der Fokus bleibt auf das Goldlöckchen-Szenario gerichtet, was in der Umsetzung jedoch als unwahrscheinlich anzusehen ist. Und wie wird das Jahr 2024? Wir blicken heute genauer drauf.
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Pivot-Punkte für den DAX (06.12.)
Anbei die heutigen Pivot-Punkte für den DAX (Xetra).
Die Pivot-Punkte dienen als technische Analysewerkzeuge für Händler, um potenzielle Unterstützungs- und Widerstandsniveaus für die jeweiligen Indizes zu identifizieren. Sie werden täglich berechnet und können für kurzfristige Handelsentscheidungen nützlich sein. Pivot-Punkte werden anhand der Hoch-, Tief- und Schlusskurse des Vortages berechnet und dienen dazu, mögliche Wendepunkte für die Kursbewegungen der Indizes zu prognostizieren. Wenn der Kurs eines Index über dem Pivot-Punkt liegt, kann dies als ein bullisches Signal interpretiert werden, das auf eine mögliche Fortsetzung des Aufwärtstrends hindeutet. Liegt der Kurs hingegen unter dem Pivot-Punkt, deutet dies auf eine mögliche Umkehr des Abwärtstrends hin.
Im Oktober erlebte die Industrie in Deutschland einen deutlichen Rückgang bei den Auftragseingängen. Im Monatsvergleich (m/m) fielen die Aufträge um 3,7%, was weit unter den erwarteten 0,2% liegt und einen starken Kontrast zum leichten Anstieg von 0,2% im Vormonat bildet. Auch im Jahresvergleich (y/y) zeigt sich ein negativer Trend. Die Auftragseingänge sanken um 7,3%, was deutlich schlechter als die erwarteten -3,9% ist und eine Verschlechterung im Vergleich zum Rückgang von 4,3% im Vormonat darstellt.
Diese Daten deuten auf eine signifikante Abschwächung der Nachfrage in der deutschen Industrie hin. Der stärkere als erwartete Rückgang könnte auf eine Reihe von Faktoren wie globale wirtschaftliche Unsicherheiten, Schwierigkeiten in der Lieferkette oder eine nachlassende Inlandsnachfrage zurückzuführen sein. Diese Entwicklungen könnten wichtige Implikationen für die Gesamtwirtschaft Deutschlands und ihre zukünftige Wachstumsperspektive haben.
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DAX am Allzeithoch – Rosinenpickerei
Das aktuelle Bild der Finanzmärkte zeigt eine auffallende Zweiteilung, insbesondere an der Wall Street, wo eine spürbare Umschichtung zwischen den Indizes stattfindet, um die laufende Rallye aufrechtzuerhalten. Der DAX hat seit seinem Oktobertief eine beeindruckende Rallye von +13% hingelegt und ein neues Allzeithoch erreicht.
Trotz der gemischten Wirtschaftsdaten scheinen die Märkte insgesamt positiv zu reagieren und sich die Rosinen aus den Datensätzen zu picken. Besonders der ISM-Dienstleistungsindex in den USA sticht als starke Komponente hervor. Jedoch gibt es auch Anlass zur Besorgnis, insbesondere bezüglich der starken Preiskomponente, die die letzten Schritte bei der Inflationsbekämpfung erschweren könnte. Trotzdem liegt der Fokus weit auf die für die Märkte positiven Daten, was auf eine selektive Wahrnehmung hindeutet. Die Märkten neigen aktuell dazu, vornehmlich das beste Szenario in ihre Bewertungen einfließen zu lassen. Doch diese Herangehensweise birgt Risiken, da sie das Überraschungspotenzial nach unten verschieben kann. Wenn die Märkte primär positive Signale einpreisen, könnten unerwartet negative Entwicklungen zu einer schnellen und scharfen Anpassungen führen.
Wichtige Termine:
08:00 Uhr BRD Auftragseingang Industrie Oktober
11:00 Uhr Eurozone Einzelhandelsumsätze Oktober
14:15 Uhr USA ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar November
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Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX mit 5 Gewinnwochen in Folge über 12% direkt zulegen konnte und nun kurz vor dem Allzeithoch notiert. Stark überkauft, aber bisher ohne Umkehrtendenz (die aber auch plötzlich auftreten kann). Der Zwischenschritt sollte geduldig abgewartet werden. Die Zone um 16.230 stellt nun den ersten relevanten Bereich. Oberhalb bleibt die Tür zur 16.450 und dem AZH geöffnet. Anschließend ist die Verbindungslinie an der 16.6 zu nennen. Bei Bruch durch die 16.730 öffnet sich der Cluster zur 17k. Unterhalb stellen hingegen die 16.050 die ersten Anlaufzone. Bei Bruch droht die überfällige Konsolidierung zur 15.750/.650.
Xetra-DAX Wochenchart
Xetra-DAX Tageschart: Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.
Kurzum für den Tageschart:
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