BRD Industrieproduktion schwach

BRD Industrieproduktion September (m/m): -0,4% – erwartet: 0,2% – Vormonat: -1,4%

BRD Industrieproduktion September (y/y): -3,50% – erwartet: %% – Vormonat: -3,86%


Im September erlebte die Industrieproduktion in Deutschland einen weiteren Rückgang. Im Monatsvergleich (m/m) sank die Produktion um 0,4%, was entgegen den Erwartungen von einem Anstieg um 0,2% lag und eine Fortsetzung des negativen Trends vom Vormonat darstellt, als die Produktion um 1,4% zurückging. Im Jahresvergleich (y/y) fiel die Industrieproduktion um 3,50%, was eine leichte Verbesserung im Vergleich zum Rückgang von 3,86% im Vormonat bedeutet. Die Erwartungen für den Jahresvergleich wurden nicht angegeben.

Diese Daten zeigen, dass die deutsche Industrieproduktion sowohl auf Monats- als auch auf Jahressicht weiterhin unter Druck steht. Der anhaltende Rückgang könnte auf verschiedene Faktoren wie globale wirtschaftliche Unsicherheiten, Probleme in der Lieferkette oder nachlassende Nachfrage sowohl im Inland als auch im Ausland zurückzuführen sein.


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Wann sind „bad news“ wieder bad?

Die Aktienmärkte zeigen weiterhin eine starke Performance und halten ihre Rallye am Leben. An der Wall Street ist jedoch weiterhin eine deutliche Zweiteilung zwischen Nebenwerten und Wachstumstiteln zu beobachten. Der DAX setzt seinen Aufwärtstrend fort und erreicht ein neues Rekordhoch, mit einem beeindruckenden Zuwachs von über 2.000 Punkten und mehr als 14% seit Ende Oktober.

Interessanterweise spielen die Märkte weiterhin das Szenario „bad news are good news“ aus. Die Abkühlung des Arbeitsmarktes und der Rückgang der Inflation – wie heute durch die Lohnstückkosten angezeigt – werden von den Märkten positiv aufgefasst. In Europa und Deutschland wird die Schwäche in Industrie und Einzelhandel als potenzieller Inflationsdämpfer gesehen, was die Hoffnungen auf baldige Zinssenkungen stärkt. Diese Entwicklung führt jedoch zu einer kritischen Frage: Ab wann werden schlechte Nachrichten wieder als schlecht angesehen bzw. als zu negativ? Es besteht ein schmaler Grat zwischen der erfolgreichen Bekämpfung der Inflation und einer konjunkturellen Abschwächung. Die Märkte könnten sich in einer heiklen Lage befinden, in der sie einerseits von einer lockeren Geldpolitik profitieren, andererseits aber auch das Risiko einer wirtschaftlichen Abkühlung in Betracht ziehen müssen.

Diese Dynamik erfordert von Investoren und Analysten eine sorgfältige Abwägung der verschiedenen Wirtschaftsindikatoren und deren potenziellen Auswirkungen auf die Märkte. Die Frage, wann und wie die Notenbanken auf diese sich verändernden Bedingungen reagieren werden, bleibt ein Schlüsselelement für die zukünftige Marktentwicklung.

Wichtige Termine:

  • 04:00 Uhr China Handelsbilanz November
  • 08:00 Uhr BRD Industrieproduktion Oktober
  • 11:00 Uhr Eurozone BIP Q3 (endgültig)
  • 14:30 Uhr USA Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche

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Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX mit 5 Gewinnwochen in Folge über 12% direkt zulegen konnte und nun kurz vor dem Allzeithoch notiert. Stark überkauft, aber bisher ohne Umkehrtendenz (die aber auch plötzlich auftreten kann). Der Zwischenschritt sollte geduldig abgewartet werden. Die Zone um 16.230 stellt nun den ersten relevanten Bereich. Oberhalb bleibt die Tür zur 16.450 und dem AZH geöffnet. Anschließend ist die Verbindungslinie an der 16.6 zu nennen. Bei Bruch durch die 16.730 öffnet sich der Cluster zur 17k. Unterhalb stellen hingegen die 16.050 die ersten Anlaufzone. Bei Bruch droht die überfällige Konsolidierung zur 15.750/.650.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

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Xetra-Schluss: Weiteres Rekordhoch

Xetra-DAX Schluss heute bei 16.656,44 und +0,75%. Wochenperformance: +1,58%. Performance Dezember: +2,72%.

Der DAX haussiert und erreicht ein weiteres Rekordhoch. Über 2.000 Pkt & +14% seit Ende Oktober. Die Wall Street weiter sehr zweigeteilt.

Anbei der DAX im Wochenverlauf.


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Pivot-Punkte S&P500, Dow Jones und Nasdaq100 – 06.12.

Anbei die heutigen Pivot-Punkte für den S&P500, Dow Jones und Nasdaq100.


Die Pivot-Punkte dienen als technische Analysewerkzeuge für Händler, um potenzielle Unterstützungs- und Widerstandsniveaus für die jeweiligen Indizes zu identifizieren. Sie werden täglich berechnet und können für kurzfristige Handelsentscheidungen nützlich sein. Pivot-Punkte werden anhand der Hoch-, Tief- und Schlusskurse des Vortages berechnet und dienen dazu, mögliche Wendepunkte für die Kursbewegungen der Indizes zu prognostizieren. Wenn der Kurs eines Index über dem Pivot-Punkt liegt, kann dies als ein bullisches Signal interpretiert werden, das auf eine mögliche Fortsetzung des Aufwärtstrends hindeutet. Liegt der Kurs hingegen unter dem Pivot-Punkt, deutet dies auf eine mögliche Umkehr des Abwärtstrends hin.


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USA ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar

USA ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar November: 103K- erwartet: 130K – Vormonat: 106K


Im November verzeichnete die ADP-Beschäftigtenzahl in den USA, ein Indikator für die Beschäftigungslage außerhalb der Landwirtschaft, einen Anstieg um 103.000. Dieser Wert liegt unter den Erwartungen von 130.000 und zeigt auch einen leichten Rückgang im Vergleich zum Vormonat, in dem 106.000 neue Stellen geschaffen wurden.

Diese Zahlen deuten darauf hin, dass das Beschäftigungswachstum in den USA im November langsamer voranschritt als erwartet. Dies könnte auf verschiedene Faktoren wie eine Verlangsamung der wirtschaftlichen Aktivität, anhaltende Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt oder sektorspezifische Schwierigkeiten zurückzuführen sein. Die Daten sind ein wichtiger Indikator für den Zustand des Arbeitsmarktes und können Einfluss auf wirtschaftspolitische Entscheidungen haben.


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