Positive Auftaktstimmung – Thanksgiving-Woche startet mit technischer Erholung – Daten im Fokus

Die Märkte sind positiv, wenn auch impulsarm, in die traditionell stärkere Thanksgiving-Woche gestartet. Nach drei Wochen deutlicher Schwäche deutet sich damit eine technische Erholung an.
An der Wall Street konnten die Indizes ihre 100-Tageslinien zunächst behaupten und nehmen nun Kurs auf die erste bedeutende Widerstandszone rund um 50-Tageslinie und mittleres Bollinger-Band. Hier wird sich entscheiden, ob die Erholung Substanz hat oder lediglich ein klassischer Dead Cat Bounce bleibt.
Der DAX zeigt sich hingegen weiter wacklig. Er verharrt aktuell zwischen seinen 200-Tageslinien und muss erst Stabilität beweisen, bevor an eine nachhaltigere Gegenbewegung gedacht werden kann.
Im verkürzten US-Handelsverlauf (Donnerstag US-Feiertag, Freitag verkürzt geöffnet) rücken nun wichtige Konjunkturdaten (u.a. Einzelhandelsumsätze, Erzeugerpreise (PPI), PCE-Inflationsdaten) in den Mittelpunkt
Diese Zahlen werden darüber entscheiden, wie belastbar die aktuelle Erholung ist – ob es also nur ein kurzer Reflex bleibt oder tatsächlich der Auftakt zur Jahresendrally im historischen Muster der Thanksgiving-Woche wird.
Bereits am Dienstag stehen die US-Produzentenpreise (PPI) und die Einzelhandelsumsätze an – Daten, die endlich wieder ein klareres Bild über den Zustand der US-Konjunktur liefern können.


Wichtige Wochentermine

  • Dienstag:
    • 08:00 Uhr DE BIP Q3 (2. Veröffentlichung)
    • 14:30 Uhr US Erzeugerpreise Sepember
    • (!) 14:30 Uhr US Einzelhandelsumsatz September
    • (!) 16:00 Uhr US Verbrauchervertrauen Conference Board November
    • 16:00 Uhr US Richmond Fed Manufacturing Index November
  • Mittwoch:
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • (!) 14:30 Uhr US PCE-Kernrate Oktober
    • 14:30 Uhr US Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter
    • 14:30 Uhr US BIP Q3
    • 20:00 Uhr US Fed Beige Book
  • Donnerstag:
    • Thanksgiving – US-Börse geschlossen
    • 08:00 Uhr DE GfK-Konsumklima Dezember
    • 13:30 Uhr EU EZB Protokoll
  • Freitag:
    • Thanksgiving – US-Börse endet 19:00 Uhr
    • 08:00 Uhr DE Einzelhandelsumsatz Oktober
    • (!) 14:00 Uhr DE Verbraucherpreise November (Vorabschätzung)

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX startet fester in die neue Woche, aber hängt weiter zwischen seinen 200-Tageslinien fest. Erst oberhalb (23.5+) würde es eine erste Aufhellung & und die Chance für Erholungspotential in Richtung 24k geben. Unterhalb bleibt die Lage für den DAX noch fragil.
Der Bereich bei 23.250 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleibt weiterhin die Spanne über die 23.330 zur 23.390 aktiv. Darüber folgt der Cluster zum sma200 bei 23.480/.510. Bei Bruch erste Aufhellung mit weiteren Anlaufmarken bei 23.590 und .620.
  • Unterhalb ist hingegen die Range zum ema200 bei 23.140 wieder zu nennen. Darunter bleibt die Lage direkt fragil und eine Spanne zur 23.050/.030 aktiv. Bei Bruch droht weiterer Abgabedruck zu neuen Tiefs 23.940/.900; übergeordnet die Gap-Zone 22.8/22.6.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 23.270 > 23.330 > 23.390 > 23.480 > 23.510 > 23.590 > 23.620 > 23.700 > 23.830 > 23.850 > 23.980 > 24.030 > 24.080 > 24.140 > 24.220 > 24.340 > 24.420 > 24.500 > 24.540 > 24.640 > 24.750 > 24.840
  • Unterstützungen: 23.140 > 23.050 > 23.020 > 22.940 > 23.900 > 22.780 > 22.750 > 22.630

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Vom Demo-Account zum Funded Trader: Mein ultimativer Guide, um Prop Trading Challenges wirklich zu bestehen (ohne durchzudrehen)

Heute muss ich mal Tacheles reden. Wenn ich mir die Foren und Discord-Gruppen so anschaue, blutet mir echt das Herz. Da sehe ich hunderte von talentierten Tradern, die ein riesiges Potenzial haben, aber sie verbrennen ihr Geld in sogenannten „Prop Trading Challenges“, als gäbe es kein Morgen mehr. Ich kenne das. Ich war genau an dem Punkt. Man sieht die großen Zahlen – 100.000 Dollar Account, 200.000 Dollar Account – und rechnet sich schon den Gewinnanteil aus, bevor man überhaupt den ersten Trade gesetzt hat.
In diesem Artikel nehme ich euch mal mit auf meine Reise und zeige euch, wie ich es endlich geschafft habe, „Funded“ zu werden. Kein Bullshit, keine versteckten Verkäufe. Einfach nur die nackte Wahrheit darüber, wie man diese verdammten Challenges besteht und endlich mit Fremdkapital handelt.
Lehnt euch zurück, holt euch einen Kaffee. Das hier wird ausführlich, aber es könnte euch den nächsten 500-Euro-Fehlversuch sparen.

Der Elefant im Raum: Warum 90% scheitern

Fangen wir mal mit der harten Realität an. Die meisten Prop-Firmen (Anbieter wie FTMO, Apex, Topstep etc.) leben davon, dass wir scheitern. Das ist deren Geschäftsmodell – zumindest teilweise. Die Gebühren für die Challenges sind Einnahmen. Aber: Sie suchen auch wirklich gute Trader.

Warum scheitern also so viele?

Es liegt meistens nicht an der Strategie. Ob ihr nun Smart Money Concepts (SMC) handelt, Support & Resistance oder einfach nur gleitende Durchschnitte – das ist fast egal.
Das Problem ist der Zeitdruck (auch wenn der bei vielen Anbietern mittlerweile wegfällt) und der Drawdown.
Ich erinnere mich noch genau an meinen ersten Versuch. Ich war super motiviert, hab die 10k Challenge gekauft. Erster Tag: +2%. Ich fühlte mich wie der König der Wall Street.

Zweiter Tag: Ein kleiner Verlust.

Dritter Tag: Ich wollte den Verlust schnell wieder reinholen. Position vergrößert. Zack, -4%.

Und dann ging das Kopfkino los. „Mist, ich muss das aufholen“. Das Ende vom Lied kennt ihr. Account blown.
Das war mir eine Lehre. Ich hab realisiert, das ich gar nicht gegen den Markt kämpfe, sondern gegen mich selbst und die Regeln der Prop Firm.

Die Mathematik hinter dem Wahnsinn (Mein Aha-Erlebnis)

Hier ist der Punkt, den die meisten übersehen. Und sorry, falls ich hier mal ein Komma vergesse, aber ich schreib das gerade einfach so runter wie es mir in den Kopf kommt.
Wenn eine Prop Firm sagt: „Du hast 10% maximalen Drawdown“, dann lügen sie nicht, aber es fühlt sich anders an.
Angenommen, du hast ein 100.000$ Konto. Der Max Drawdown ist 10.000$ (also bei 90.000$ ist Schluss).
Das bedeutet: Dein eigentliches Konto ist nicht 100.000$ groß. Es ist 10.000$ groß!

Die restlichen 90k sind nur „Margin“, damit du größere Positionen öffnen kannst. Sobald ich das verstanden hatte, hat sich mein Trading komplett verändert. Ich habe aufgehört, 1% vom 100k Konto zu riskieren (was 1000$ wären), weil das in Wahrheit 10% meines echten Risikokapitals waren.

Mein Tipp an euch: Behandelt den Drawdown als euer totales Kontoguthaben. Wenn du 10.000$ Luft hast, dann riskiere pro Trade maximal 0,5% bis 1% von diesen 10.000$ – nicht vom Gesamtkonto!

Die Strategie, mit der ich die Wende geschafft habe

Nachdem ich also mein Lehrgeld bezahlt hatte, hab ich mir einen Plan zurechtgelegt. Ich nenne ihn den „Schildkröten-Plan“. Klingt unsexy, ich weiß. Aber Schildkröten kommen an, Hasen werden oft überfahren.

Ich habe mich auf Qualität statt Quantität konzentriert.

  1. Feste Handelszeiten: Ich handle nur noch zur London Session (9:00 – 11:00 Uhr) oder New York Open. Dazwischen? Mache ich den Bildschirm aus. Früher saß ich den ganzen Tag davor und hab aus Langeweile Trades erzwungen. Tödlich.
  2. Das Setup: Ich warte auf ein spezifisches Setup. Bei mir ist das ein Liquiditätsabgriff an einem Hoch oder Tief gefolgt von einem Strukturbruch (Market Structure Shift). Wenn das nicht passiert, klicke ich nicht. Punkt.
  3. News-Filter: Ich prüfe jeden Morgen den Wirtschaftskalender. Ist heute CPI? Ist heute NFP? Wenn ja, halte ich die Füße still oder reduziere das Risiko massiv. Nichts killt einen Prop-Account schneller als eine Slippage während den News.

Ein Wort zu den Anbietern (und meine Erfahrungen)

Ich werde oft gefragt: „Alex, welcher Anbieter ist der beste?“.
Ehrlich gesagt: Es kommt drauf an.

  • FTMO: Der Klassiker. Teurer als andere, aber die Auszahlungen sind pünktlich wie ein Schweizer Uhrwerk. Ich liebe deren Dashboard. Die Spreads sind fair. Wer seriös Forex traden will, landet meistens hier.
  • Apex / Topstep: Das ist eher für die Futures-Trader unter euch. Hier geht es oft günstiger los, aber die Regeln mit dem „Trailing Drawdown“ können echt fies sein. Das heißt, der Stop-Loss für dein Konto zieht nach oben nach, wenn du im Profit bist. Das hat mich am Anfang wahnsinnig gemacht, weil man Gewinne nicht laufen lassen kann, ohne dass der Drawdown gefährlich nah kommt.

Ich persönlich habe mein Hauptkonto derzeit bei einer Firma, die keine Zeitbegrenzung mehr hat. Das nimmt so viel psychologischen Druck raus. Früher, als man in 30 Tagen die 10% schaffen musste, war das reines Glücksspiel. Jetzt kann man sich Zeit lassen. Nutzt das! Es rennt euch nichts weg.

Warum Psychologie wichtiger ist als der Chart

Ich weiß, das klingt wie so ein Glückskeks-Spruch. Aber im Prop Trading ist es die Wahrheit.
Wenn du dein eigenes Geld auf einem Brokerkonto hast und mal 5% verlierst, ist das ärgerlich, aber du bist noch im Spiel. Bei einer Prop Firm bist du raus. Game Over.

Deswegen habe ich mir eine eiserne Regel auferlegt:
Nach zwei Verlust-Trades am Tag ist Schluss.
Keine Diskussion. Rechner aus. Rausgehen.

Warum? Weil der dritte Trade meistens ein „Rache-Trade“ ist. Man will das Geld zurückholen. Und genau dann macht man Fehler, erhöht das Lot-Size und… naja, ihr wisst schon.
Einmal hatte ich einen Tag, da war ich morgens 2% im Plus. Ich wurde gierig, wollte 4%. Am Ende des Tages war ich 3% im Minus und fast am Daily Loss Limit. Ich hab mich so über mich selbst geärgert, dass ich fast die Tastatur zerlegt hätte. Das war der Moment, wo ich die „2-Loss-Rule“ eingeführt habe. Seitdem läuft es konstanter.

Mein Setup für den Erfolg (Checkliste)

Bevor ich euch jetzt entlasse und ihr euch in die nächste Challenge stürzt, hier meine Checkliste, die ich vor JEDEM Start durchgehe:

  • [ ] Verstehe ich die Regeln zu 100%? (News-Trading erlaubt? Weekend-Holding erlaubt?)
  • [ ] Habe ich einen Plan für den Drawdown? (Wie viel darf ich maximal verlieren pro Tag?)
  • [ ] Ist meine Strategie „langweilig“ genug? (Wenn Trading aufregend ist, machst du was falsch)
  • [ ] Bin ich mental fit? (Kein Stress mit der Freundin, gut geschlafen?)

Es ist machbar, aber kein Sprint

Leute, lasst euch nicht von den Instagram-Gurus blenden, die jeden Tag Auszahlungsbelege posten. Prop Trading ist ein Geschäft. Und wie jedes Geschäft braucht es Zeit, einen Plan und vor allem Disziplin.
Ich habe drei Versuche gebraucht, bis ich meinen ersten Payout hatte. Und das ist okay. Seht die Gebühren für die Challenges als Ausbildungskosten.
Es ist ein geiles Gefühl, wenn man dann endlich die E-Mail bekommt: „Congratulations, you are now a funded trader“. Dann weiß man, wofür man die ganzen Stunden vor den Charts verbracht hat.
Ich hoffe, dieser Einblick hat euch geholfen. In den nächsten Wochen werde ich mal tiefer in meine genaue Entry-Strategie reingehen und vielleicht auch mal ein Live-Trading Video dazu machen, wenn ihr Bock drauf habt.

Bleibt geduldig, schützt euer Kapital!

Unsicherheit dominiert – Konsolidierung setzt sich fort – Hoffnung Thanksgiving?

Die Märkte blicken auf eine von Unsicherheit geprägte Handelswoche zurück, in der sich die Konsolidierung – trotz der eigentlich typischen Jahresendrally-Bestrebungen – weiter fortgesetzt hat. Eine Mischung aus dünner Liquidität, einem seit April stark überhitzten Markt, wachsender Skepsis gegenüber dem KI-Hype, Fragen zur US-Konjunktur und Inflation sowie der daraus resultierenden Unsicherheit über den geldpolitischen Kurs der Fed bildeten den Nährboden für die anhaltende Schwäche.
Der DAX weitete seine Korrektur inzwischen auf 7 % aus und rutschte erstmals seit Mai wieder unter die 23.000 Punkte. Auch die Wall Street spürte zunehmend den Druck. Der Nasdaq 100 verlor bereits über 8 % vom Allzeithoch. Der S&P 500 gab rund 5 % nach.
Historisch enden normale Konsolidierungen häufig genau in diesem Bereich – doch die Märkte müssen noch kämpfen. Besonders wichtig bleiben die 100-Tageslinien, die bei beiden US-Indizes aktuell umkämpft sind. Bei Bruch dieser Zone drohen weitere spürbare Abgaben.
Der DAX schloss sogar unter seiner 200-Tageslinie. Ohne Rücklauf, käme als nächstes Ziel die Gap-Zone 22.800–22.600 Punkte ins Spiel – ein technisch attraktiver Bereich.
Mit der verkürzten Thanksgiving-Woche könnte nun zumindest ein etwas freundlicheres Umfeld warten – vorausgesetzt, es gibt keine neuen negativen Impulse. Saisonal zählt diese Woche traditionell zu den stärkeren Börsenperioden.
Allerdings drängt sich nach dem langen US-Shutdown nun eine Reihe verspäteter Wirtschaftsdaten in den Kalender. Im Fokus stehen kommende Woche vor allem: die US-Inflationsdaten, die Einzelhandelsumsätze, die gemeinsam ein klareres Bild über den Zustand der US-Wirtschaft liefern werden.
Die Wall Street bleibt am Donnerstag geschlossen (Thanksgiving) und am Freitag nur verkürzt geöffnet.


Wichtige Wochentermine

  • Montag:
    • (!) 10:00 Uhr DE ifo-Geschäftsklimaindex November
  • Dienstag:
    • 08:00 Uhr DE BIP Q3 (2. Veröffentlichung)
    • 14:30 Uhr US Erzeugerpreise Oktober
    • (!) 14:30 Uhr US Einzelhandelsumsatz Oktober
    • (!) 16:00 Uhr US Verbrauchervertrauen Conference Board November
    • 16:00 Uhr US Richmond Fed Manufacturing Index November
  • Mittwoch:
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • (!) 14:30 Uhr US PCE-Kernrate Oktober
    • 14:30 Uhr US Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter
    • 14:30 Uhr US BIP Q3
    • 20:00 Uhr US Fed Beige Book
  • Donnerstag:
    • Thanksgiving – US-Börse geschlossen
    • 08:00 Uhr DE GfK-Konsumklima Dezember
    • 13:30 Uhr EU EZB Protokoll
  • Freitag:
    • Thanksgiving – US-Börse endet 19:00 Uhr
    • 08:00 Uhr DE Einzelhandelsumsatz Oktober
    • (!) 14:00 Uhr DE Verbraucherpreise November (Vorabschätzung)

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX mit Wochenschluss unter den 200-Tageslinien. Erst oberhalb würde es eine erste Aufhellung & und die Chance für Erholungspotential geben. Unterhalb bleibt die Lage für den DAX noch fragil. Die Thanksgiving Woche ist gerne fester geprägt.
Der Bereich am ema200 bei 23.140 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb würde sich die Tür weiter ins erste Gap bis 23.270 öffnen. Darüber folgt der Cluster 23.320 und .390. Anschließend folgt der wichtige Widerstand am sma200 bei 23.470/.500. Bei Bruch würde die direkte Abwärtsgefahr wieder abnehmen.
  • Unterhalb ist hingegen die Range zur 23.095 zur 23.050 wieder zu nennen. Darunter droht der erneute Test der Wochentiefs um 22.930. Bei Bruch droht weiterer Abgabedruck in die Gap-Zone 22.8/22.6 mit ersten Marken bei 22.780/.750.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 23.270 > 23.320 > 23.390 > 23.470 > 23.500 > 23.590 > 23.660 > 23.700 > 23.830 > 23.850 > 23.980 > 24.030 > 24.080 > 24.140 > 24.220 > 24.340 > 24.420 > 24.500 > 24.540 > 24.640 > 24.750 > 24.840
  • Unterstützungen: 23.140 > 23.095 > 23.050 > 23.000 > 22.930 > 22.780 > 22.750 > 22.630

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Erholung – aber die Bullen stehen noch vor der Bewährungsprobe

Den Märkten gelang am Donnerstag eine kräftige Erholungsbewegung, nachdem die Nvidia-Earnings die Erwartungen erneut übertreffen konnten. Der KI-Sektor zeigt sich jedoch zunehmend gespalten: Während Nvidia weiterhin als großer Gewinner hervorsticht, geraten viele andere KI-Werte unter Druck und werden hinterfragt. Genau deshalb bleibt fraglich, ob Nvidia allein als Impuls wirklich ausreicht, um den gesamten Markt nachhaltig zu stabilisieren.
Heute testeten die Indizes bereits die ersten großen Widerstände. Ein dynamischer Abpraller an diesen Marken muss nun unbedingt vermieden werden – erst ein Ausbruch darüber würde das Chartbild wieder klar aufhellen.
Der DAX konnte im Tagesverlauf erneut bis an seine 200-Tage-Linie laufen, doch ein nachhaltiger Sprung darüber gelang auch heute nicht. Damit bleibt es für den DAX eine klassische Make-or-Break-Zone vor dem Wochenende:
Durchbruch → Chance auf eine spürbare Entlastungsrally
Erneuter Abpraller → Risiko weiterer Schwäche
Zusätzlich dürfte der morgige Kleine Verfallstermin die Volatilität weiter oben halten – ein Umfeld, in dem schnelle Richtungswechsel jederzeit möglich sind.
Die Bullen benötigen jedenfalls mehr als nur Nvidia, um den ersehnten Befreiungsschlag zu landen.


Wichtige Wochentermine

  • Freitag:
    • Kleiner Verfallstermin
    • 09:30 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe November (vorläufig)
    • 09:30 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor November (vorläufig)
    • 15:45 Uhr US S&P Global Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe November (vorläufig)
    • 15:45 Uhr US S&P Global Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor November (vorläufig)
    • 16:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan November (endgültig)

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX kämpft weiter an seinen 200-Tageslinien. Der sma200 vor der 23.5 konnte am Donnerstag nur erfolglos getestet werden. Erst oberhalb würde es eine erste Aufhellung geben. Unterhalb bleibt die Lage für die DAX noch fragil. Der Kleine Verfall am Freitag kann die Vola zusätzlich erhöhen.
Der Bereich an der 23.380 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur Widerstandszone mit dem sma200 zur 23.470 und .510 weiter aktiv. Darüber kann eine erste Aufhellung gelingen mit ersten Ziel bei 23.590. Anschließend 23.660/.700.
  • Unterhalb ist hingegen die Range zur 23.270 wieder zu nennen. Darunter wird die Range zum ema200 bei 23.140 abermals durchlaufen. Bei Bruch drohen neue Tiefs zur 23.050/23.000, was direkt negativ wäre in den Wochenschluss.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 23.380 > 23.470 > 23.510 > 23.590 > 23.660 > 23.700 > 23.830 > 23.850 > 23.980 > 24.030 > 24.080 > 24.140 > 24.220 > 24.340 > 24.420 > 24.500 > 24.540 > 24.640 > 24.750 > 24.840
  • Unterstützungen: 23.270 > 23.180 > 23.140 > 23.050 > 23.000 > 22.930 > 22.780

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November-Schieflage: Schwächster November seit 2008 – Entscheidet Nvidia?

Die Märkte weiten ihre Verluste im eigentlich historisch starken November weiter aus und verzeichnen inzwischen die schwächste November-Performance seit 2008.
Der DAX notiert mittlerweile rund 6,5 % unter seinem Allzeithoch und hat heute die 200-Tage-Linie an der Unterkante der Mai-Seitwärtsrange nach unten verletzt. Genau hier müssen die Bullen jetzt aktiv werden – gelingt es ihnen nicht, die 23.000 Punkte zu verteidigen, droht die nächste charttechnische Eintrübung.
Auch an der Wall Street setzt sich die Schwäche fort. Die Indizes weiten ihre Konsolidierung aus, bislang jedoch geordnet in Form einer ABC-Korrektur. Nun rückt die 100-Tage-Linie als zentrale Buy-the-Dip-Zone und wichtige Unterstützungsmarke in den Fokus. Die große Frage: Können die Bullen dort wieder zugreifen?
Ein entscheidender Trigger könnte bereits morgen kommen: Nvidia veröffentlicht nachbörslich seine Earnings – und diese könnten für die gesamte KI-Story richtungsweisend werden. Gibt es frischen Treibstoff für den Hype? Oder werden die zunehmenden Zweifel und Bewertungsängste bestätigt?

Zusätzlich wird morgen das Fed-Protokoll veröffentlicht. Da aufgrund des Shutdowns weiterhin viele Daten fehlen, bleibt der geldpolitische Pfad extrem unsicher. Auch hier drängt sich die Frage auf, ob im Dezember tatsächlich schon weitere Zinssenkungen folgen – oder ob die Fed zurückrudern muss.
Trotz aller Unsicherheit bietet das negative Sentiment auch Chancen:
Je trüber das Umfeld, desto größer das Überraschungspotenzial – insbesondere, wenn ein starker Impuls (z. B. Nvidia) auf eine zunehmend pessimistische Marktstimmung trifft.


Wichtige Wochentermine

  • Mittwoch:
    • 11:00 Uhr EU Verbraucherpreise Oktober
    • 20:00 Uhr US Fed Protokoll
    • (!) Nvidia Earnings
  • Donnerstag:
    • 11:00 Uhr EU Industrieproduktion September
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 14:30 Uhr US Arbeitsmarktbericht September
    • (!) 14:30 Uhr US Philadelphia-Fed-Index November
  • Freitag:
    • Kleiner Verfallstermin
    • 09:30 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe November (vorläufig)
    • 09:30 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor November (vorläufig)
    • 15:45 Uhr US S&P Global Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe November (vorläufig)
    • 15:45 Uhr US S&P Global Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor November (vorläufig)
    • 16:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan November (endgültig)

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX schaukelt mit Schwung durch seine komplette Mai-Seitwärtsrange und verletzt seine 200-Tageslinien. Die Bullen müssen vor der 23k nun Willen zeigen und rasch den Weg zurück über die 200-TL packen, um den Grundstein für einen versöhnlichen Jahresausklang zu legen.
Der Bereich an der 23.240 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 23.325 und .360 weiter aktiv. Darüber folgt der Lauf ins Gap und der Test der 200-TL (sma200) bei 23.460. Bei Bruch Chance auf erste Aufhellung zur 23.500 und .590.
  • Unterhalb ist hingegen die Range über die 23.200 um ema200 bei 23.140 wieder zu nennen. Darunter folgen die 23.050. Bei Bruch droht der Rutsch unter die 23k zur 22.930.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 23.325 > 23.360 > 23.460 > 23.500 > 23.590 > 23.700 > 23.830 > 23.850 > 23.980 > 24.030 > 24.080 > 24.140 > 24.220 > 24.340 > 24.420 > 24.500 > 24.540 > 24.640 > 24.750 > 24.840
  • Unterstützungen: 23.240 > 23.200 > 23.140 > 23.050 > 23.00 > 22.930 > 22.780

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