Schaukelbörse setzt sich fort – Märkte weiter in engen Handelsspannen

Auch am Mittwoch blieben die Märkte im Muster der klassischen Schaukelbörse gefangen: enge Handelsspannen, wenig Bewegung, kaum neue Impulse. Ein typisches Bild für die erste Dezemberhälfte. Schwächere ADP-Arbeitsmarktdaten und ein gemischter ISM-Report haben die Erwartungen an eine Zinssenkung der Fed in der kommenden Woche weiter untermauert – inzwischen sind nahezu 100 % eingepreist. Zwischenzeitliche Gerüchte über eine schwächere Nachfrage nach Microsofts KI-Produkten wurden dagegen rasch relativiert.
Der DAX verteidigt weiterhin seine Range zwischen der 200-Tageslinie und der Widerstandszone um 24.000 Punkte. Auch an der Wall Street bleibt das Bild unverändert: Die Indizes verharren in einer engen Spanne direkt vor ihren Allzeithochs. Eine fortgesetzte, flache Konsolidierung bleibt trotz der hohen Zurückhaltung weiterhin wahrscheinlich.
Am Donnerstag rücken weitere Daten vom US-Arbeitsmarkt in den Fokus: die Challenger-Stellenstreichungen sowie die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe.


Wichtige Wochentermine

  • Donnerstag:
    • 13:30 Uhr US Challenger Stellenstreichungen November
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr DE Auftragseingang Industrie Oktober
    • 11:00 Uhr EU BIP (endgültig)
    • (!) 14:30 Uhr US PCE-Kernrate November
    • 14:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan Dezember (vorläufig

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX bleibt weiter innerhalb seiner engen Range und verteidigt weiterhin seine 200-Tageslinien. Oberhalb würde die neutrale Range Richtung 24k aktiv bleiben. Eine fortgesetzte Konsolidierung muss jedoch eingeplant bleiben.
Der Bereich 23.730 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleibt weiterhin die Spanne über die 23.800 zur 23.840 aktiv. Darüber rückt nach der 23.910 die Widerstandszone mit der 100-TL bei 23.970 in den Fokus. Bei Bruch Chance auf Aufhellung und nächste Ziele bei 24.040.
  • Unterhalb ist hingegen die Range zur 23.610 wieder zu nennen. Darunter ist mit einem erneuten Test des sma200 bei 23.515 zu rechnen. Bei Bruch droht der Fall zurück in die Range zum ema200 mit ersten Zonen bei der 23.420 und anschließend 23.360

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 23.730 > 23.800 > 23.840 > 23.910 > 24.970 > 24.040 > 24.100 > 24.140 > 24.220 > 24.340 > 24.420 > 24.500 > 24.540 > 24.640 > 24.750 > 24.840
  • Unterstützungen: 23.610 > 23.530 > 23.515 > 23.430 > 23.360 > 23.240 > 23.170 > 23.140 > 23.020 > 22.940 > 23.900 > 22.780 > 22.750 > 22.630

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Impulsarmer Dienstag – Märkte weiter in saisonaler Konsolidierung

Die Märkte zeigen sich an einem impulsarmen Dienstag ohne nennenswerte Vorgaben aus dem Wirtschaftskalender mit einer leichten Gegenbewegung, nachdem der Monatsauftakt zuvor schwächer verlaufen war. Neue Signale bleiben damit aus – das aktuelle, richtungslose Auf und Ab fügt sich weiterhin gut in die typische Saisonalität der ersten Dezemberhälfte.
Der DAX konsolidiert weiter oberhalb seiner 200-Tageslinie (SMA200). Solange diese hält, bleiben direkte Angriffe auf den Kombiwiderstand im Bereich der 24.000 Punkte möglich. In der ersten Dezemberhälfte sollte jedoch weiterhin mit einer fortgesetzten Konsolidierung gerechnet werden. Erst ein klarer Rutsch unter die 200-Tageslinie wäre ein ernstes Warnsignal und könnte den Bären zusätzliche Dynamik liefern.
An der Wall Street bleibt das Bild ähnlich: Die großen Indizes halten sich in einer engen Range nahe ihrer Allzeithochs. Auch hier spricht vieles für eine Fortsetzung der begonnenen leichten Konsolidierung.
Der Mittwoch bringt dafür wieder potenzielle Impulse: Auf dem Wirtschaftskalender stehen die US-ADP-Beschäftigtenzahlen und – noch wichtiger – der ISM-Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor. Beide könnten für neue Bewegung am Markt sorgen.


Wichtige Wochentermine

  • Mittwoch:
    • 09:55 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor November (endgültig)
    • 11:00 Uhr EU Erzeugerpreise Oktober
    • 14:15 Uhr US ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar November
    • 15:15 Uhr US Industrieproduktion November
    • (!) 16:00 Uhr US ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor November
  • Donnerstag:
    • 13:30 Uhr US Challenger Stellenstreichungen November
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr DE Auftragseingang Industrie Oktober
    • 11:00 Uhr EU BIP (endgültig)
    • (!) 14:30 Uhr US PCE-Kernrate November
    • 14:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan Dezember (vorläufig

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX konnte die Wochenverluste am Dienstag reduzieren und konnte weiterhin seine 200-Tageslinien verteidigen. Oberhalb würde die neutrale Range Richtung 24k aktiv bleiben.
Der Bereich 23.620 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleibt weiterhin die Spanne über die 23.700 zur 23.740 aktiv. Darüber rückt der Cluster 23.800 und .840 in den Fokus. Bei Bruch folgt der Test der Widerstandszone mit der 100-TL bei 23.970.
  • Unterhalb ist hingegen die Range zum sma200 bei 23.510 wieder zu nennen. Darunter droht der Fall zurück in die Range zum ema200 mit ersten Zonen bei der 23.430 und anschließend 23.360. Bei Bruch droht weiterer Abgabedruck zur 23.240 und den ema200 bei 23.170.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 23.700 > 23.740 > 23.800 > 23.840 > 23.970 > 24.040 > 24.100 > 24.140 > 24.220 > 24.340 > 24.420 > 24.500 > 24.540 > 24.640 > 24.750 > 24.840
  • Unterstützungen: 23.620 > 23.510 > 23.430 > 23.360 > 23.240 > 23.170 > 23.140 > 23.020 > 22.940 > 23.900 > 22.780 > 22.750 > 22.630

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Schwacher Dezemberauftakt – Konsolidierung noch im Rahmen, aber Risiken steigen

Die Märkte starteten mit Schwäche in den Dezember, nachdem sie in der Thanksgiving-Woche noch deutliche Zugewinne verbuchen konnten. Die aktuelle Abkühlung verläuft jedoch bislang vollkommen im Rahmen einer normalen Konsolidierung, wie sie in der ersten Dezemberhälfte – insbesondere nach einer starken Thanksgiving-Phase – saisonal häufig zu beobachten ist.
Der DAX testete erneut seine 200-Tageslinie (SMA200) und bewegt sich damit weiter mitten in seiner übergeordneten Seitwärtsrange. Für eine nachhaltige Aufhellung benötigen die Bullen einen Ausbruch über 24.000 Punkte, während die Bären auf einen Test der Novembertiefs setzen. Diese Abwärtsdynamik sollte aus bullischer Sicht jedoch unbedingt vermieden werden, da sonst eine charttechnische Eintrübung droht – und damit eine Absage an einen versöhnlichen Jahresausklang.
An der Wall Street fällt die Konsolidierung zur Stunde noch moderat aus. Die US-Indizes bleiben weiterhin in Schlagweite ihrer Allzeithochs, allerdings bleibt eine volatile und leicht abwärtsgerichtete Fortsetzung des Musters in der ersten Dezemberhälfte einzuplanen.
Wenig Unterstützung kam heute vom ISM-Einkaufsmanagerindex: Der Wert fiel erneut schwach aus – und besonders bemerkenswert ist, dass einziger Wachstumsbereich die bezahlten Preise waren. Für die US-Konjunktur ist das kein gutes Zeichen, doch zugleich steigen damit wieder die Erwartungen an weitere Zinssenkungen der Fed.
Am Dienstag rücken die US-JOLTS-Daten (offene Stellen, Oktober) in den Fokus. Sie könnten wichtige Hinweise darauf liefern, wie robust der US-Arbeitsmarkt zum Jahresende wirklich ist.


Wichtige Wochentermine

  • Dienstag:
    • 11:00 Uhr EU Verbraucherpreise (Vorabschätzung)
    • 16:00 Uhr US JOLTS-Daten (offene Stellen) Oktober
  • Mittwoch:
    • 09:55 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor November (endgültig)
    • 11:00 Uhr EU Erzeugerpreise Oktober
    • 14:15 Uhr US ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar November
    • 15:15 Uhr US Industrieproduktion November
    • (!) 16:00 Uhr ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor November
  • Donnerstag:
    • 13:30 Uhr US Challenger Stellenstreichungen November
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr DE Auftragseingang Industrie Oktober
    • 11:00 Uhr EU BIP (endgültig)
    • (!) 14:30 Uhr US PCE-Kernrate November
    • 14:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan Dezember (vorläufig

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX startet nach der Erholung der Vorwoche mit Schwäche in die neue Woche, aber konnte bisher weiterhin seine 200-Tageslinien verteidigen. Oberhalb würde die neutrale Range Richtung 24k aktiv bleiben.
Der Bereich 23.590/.620 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleibt weiterhin die Spanne über die 23.670 (m. B.) zur 23.740 aktiv. Darüber kann die weitere Aufhellung in Richtung 23.840 gelingen. Bei Bruch folgt nach der 23.890 der Test der Widerstandszone mit der 100-TL bei 23.970.
  • Unterhalb ist hingegen die Range zum sma200 bei 23.500 wieder zu nennen. Darunter droht der Fall zurück in die Range zum ema200 mit ersten Zonen bei der 23.440 und anschließend 23.360. Bei Bruch droht weiterer Abgabedruck zur 23.280 und den ema200 bei 23.160.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 23.620 > 23.670 > 23.740 > 23.840 > 23.890 > 23.970 > 24.040 > 24.080 > 24.140 > 24.220 > 24.340 > 24.420 > 24.500 > 24.540 > 24.640 > 24.750 > 24.840
  • Unterstützungen: 23.590 > 23.500 > 23.440 > 23.360 > 23.280 > 23.160 > 23.140 > 23.020 > 22.940 > 23.900 > 22.780 > 22.750 > 22.630

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Thanksgiving schlägt wieder zu – Rally, dann Luftholen?

Die Thanksgiving-Woche, die historisch betrachtet oft für gute Laune sorgt, hat ihrem Ruf erneut alle Ehre gemacht: Nach der kurzen Schwächeperiode Anfang November legten die Aktienmärkte wieder deutlich zu.
Der DAX konnte am Mittwoch seine Wochengewinne deutlich ausbauen und sich erfolgreich oberhalb der 200-Tage-Linie stabilisieren. Damit lebt die Chance, über die Marke von 23.750 Punkten erneut die Widerstandszone bei 24.000 anzusteuern. Auch die Wall Street hat einen Großteil ihrer jüngsten Verluste aufgeholt und befindet sich wieder in Schlagweite zum Allzeithoch.
Doch Vorsicht vor zu viel Euphorie: Die nächsten Widerstände könnten die Rallye vorerst ausbremsen. Historisch folgt auf die Thanksgiving-Woche Anfang Dezember oft eine erneute, kurze Schwächephase. Da die US-Börsen am Donnerstag geschlossen bleiben und am Freitag nur verkürzt bei dünnen Umsätzen handeln, ist der wesentliche Teil dieser Handelswoche nun bereits gelaufen.


Wichtige Wochentermin

  • Donnerstag:
    • Thanksgiving – US-Börse geschlossen
    • 08:00 Uhr DE GfK-Konsumklima Dezember
    • 13:30 Uhr EU EZB Protokoll
  • Freitag:
    • Thanksgiving – US-Börse endet 19:00 Uhr
    • 08:00 Uhr DE Einzelhandelsumsatz Oktober
    • (!) 14:00 Uhr DE Verbraucherpreise November (Vorabschätzung)

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX schafft wieder die Erholung über seine 200-Tageslinien. Oberhalb bleiben die Bullen nun im Vorteil. Die nächsten größeren Widerstände stehen knapp unter der 24k.
Die Wall Street bleibt Donnerstag geschlossen. Freitag verkürzter Handel.
Der Bereich an der 23.630 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleibt die Range zum m. Bollinger 23.700/.730 aktiv. Darüber folgt direkt die nächste Aufhellung und weitere Ziele bis 23.820. Anschließend beginnt ab der 23.910 die nächstgrößere Widerstandszone mit der 50-TL (23.950) und der 100-TL (23.990).
  • Unterhalb ist hingegen die Range zur 23.540 und der 200-TL bei 23.490 wieder zu nennen. Darunter droht wieder eine Eintrübung und Abgabedruck zur 23.350/.320. Anschließend 23.250 und danach der ema200 bei 23.150.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 23.630 > 23.700 > 23.730 > 23.820 > 23.910 > 23.950 > 23.990 > 24.080 > 24.140 > 24.220 > 24.340 > 24.420 > 24.500 > 24.540 > 24.640 > 24.750 > 24.840
  • Unterstützungen: 23.540 > 23.490 > 23.350 > 23.320 > 23.250 > 23.150 > 23.095 > 23.050 > 23.000 > 22.930 > 22.780 > 22.750 > 22.630

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Warum Trading meistens scheitert (und wie du es trotzdem schaffst) – Mein Weg vom Zocker zum Trader

Hallo Leute und herzlich Willkommen auf meinem neuen Blog hier auf trading-portal.net!

Ich bin Alex, und ich freue mich riesig das ihr hierher gefunden habt. In diesem Blog werde ich euch ab sofort regelmäßig mitnehmen in die Welt der Börse. Wir werden über Charttechnik sprechen, über langweiliges (aber wichtiges) Sparen und natürlich über das, was uns alle am meisten nervt: Warum der Markt genau dann dreht, wenn man gerade eingestiegen ist.
Zum Start wollte ich aber mal ganz ehrlich sein. Ich weiß, wie das im Internet oft aussieht. Da posten Leute Screenshots von 500% Gewinn an einem Tag, fahren dicke Autos und tun so, als wäre Trading das einfachste der Welt. Spoiler: Ist es nicht.
Als ich angefangen habe, habe ich mein erstes Konto fast komplett gegen die Wand gefahren. Warum? Weil ich keine Ahnung von Risikomanagement hatte und dachte ich bin schlauer als der Markt.

Der größte Feind bist du selbst

Es ist eigentlich verrückt. Wir verbringen Stunden damit, Indikatoren wie den RSI oder MACD zu lernen, wir zeichnen Widerstandslinien bis der Chart aussieht wie ein Gemälde von Picasso. Aber das eigentliche Problem sitzt meistens 50 cm vor dem Bildschirm.
Gier und Angst sind die zwei Gefühle, die dein Depot schneller leeren können als du gucken kannst.
Ich erinnere mich an einen Trade vor ein paar Jahren. Ich war long im DAX, der Kurs lief super an. Ich war 50 Punkte vorne. Mein Plan war eigentlich, den Gewinn bei 60 Punkten mitzunehmen. Aber dann dachte ich: „Komm Alex, da geht noch was, der bricht gleich aus!“.

Was ist passiert? Der Markt drehte, lief zurück auf meinen Einstieg. Und statt rauszugehen (wie ein profi), habe ich den Stop Loss nach unten gezogen, weil ich nicht wahrhaben wollte, dass ich falsch liege. Ende vom Lied: Ein riesiger Verlust, nur weil ich mein Ego nicht unter Kontrolle hatte.

Die wichtigste Regel: Überlebe den nächsten Tag

Wenn ihr eine Sache aus diesem ersten Artikel mitnehmt, dann bitte diese: Kapitalerhalt ist wichtiger als Gewinnmaximierung.
Viele Anfänger fragen mich: „Alex, welche Strategie nutzt du?“. Dabei ist die Strategie fast egal, wenn das Risk- und Moneymanagement nicht stimmt.
Ich nutze strikt die 1%-Regel. Das heisst, ich riskiere pro Trade niemals mehr als 1% meines gesamten Trading-Kapitals.

Rechnen wir das mal kurz durch:

  • Du hast ein Konto mit 10.000 Euro.
  • Dein Risiko pro Trade ist 100 Euro.

Das klingt für manche vielleicht nach wenig („Da werde ich ja nie reich!“), aber überleg mal andersrum. Wenn du 1% riskierst, musst du 100 mal hintereinander verlieren, um pleite zu gehen. Das ist statistisch fast unmöglich, selbst wenn du blind auf Kaufen oder Verkaufen drückst.

Wenn du aber 10% pro Trade riskierst, weil du schnell reich werden willst, dann reichen 4-5 schlechte Trades hintereinander (und die kommen garantiert!), um dein Konto so stark zu dezimieren das du kaum noch chancen hast, das wieder aufzuholen.

Aktuelle Marktlage: Volatilität als Chance?

Schauen wir uns kurz an was gerade an den Märkten los ist. Die Zentralbanken spielen immer noch mit den Zinsen, die Inflation ist zwar etwas runter aber immer noch ein Thema. Das sorgt für ordentlich Bewegung.
Für uns Trader ist das eigentlich gut. Wir brauchen Volatilität (Schwankungen). Ein Markt der sich nicht bewegt, bringt uns kein Geld. Aber gerade jetzt ist es wichtig, nicht blind in fallende Messer zu greifen.
Ich beobachte aktuell sehr stark die Tech-Werte in den USA. Viele sind stark korrigiert. Wer hier langfristig denkt (Thema Investieren & Sparen), für den ergeben sich gerade jetzt Chancen, die man vielleicht in 5 Jahren feiern wird. Wer kurzfristig tradet, sollte aber aufpassen: Die Märkte sind nervös. Ein einziger Satz von Jerome Powell (Chef der US-Notenbank) reicht, um den Nasdaq mal eben 2% in die eine oder andere Richtung zu schicken.

Mein Fazit für heute

Trading ist kein Sprint, es ist ein Marathon. Es geht nicht darum, heute den Jackpot zu knacken, sondern Ende des Jahres eine positive Bilanz zu haben.
Ich werde euch hier in den nächsten Wochen zeigen, wie ich meine Charts analysiere, welche ETFs ich für den langfristigen Vermögensaufbau nutze und wie ich versuche, meine Emotionen im Griff zu behalten. Und ja, ich werde auch meine Verlusttrades posten. Denn aus denen lernt man am meisten.

Schreibt mir gerne mal in die Kommentare (wenn die Funktion dann live ist), was eure größten Anfängerfehler waren. Habt ihr auch schonmal den Stop Loss weggezogen und gebetet? 😉

Bis zum nächsten Mal und immer schön diszipliniert bleiben!