Strukturelle Schwäche im US-Arbeitsmarktbericht – Märkte zwischen Hoffnung und Konjunktursorgen

Nach dem US-Arbeitsmarktbericht zeigten sich die Märkte erneut schwächer. Die Daten fielen strukturell enttäuschend aus und lassen die Börsen zwischen zwei Polen schwanken: der Hoffnung auf weitere Zinssenkungen auf der einen Seite und der Sorge, dass sich die US-Konjunktur stärker als erwartet abkühlt, auf der anderen. Stabile Einzelhandelsumsätze wirken dieser Angst zwar entgegen, könnten zugleich aber auch als potenzieller Inflationstreiber interpretiert werden. Die Verunsicherung bleibt damit im Markt deutlich spürbar.
Der übermorgen anstehende US-Inflationsbericht könnte nun zum entscheidenden Zünglein an der Waage werden.

Charttechnisch steht die Wall Street vor ersten wichtigen Unterstützungen an der 50-Tageslinie. Auch der DAX hat seine Outperformance eingebüßt und notiert an der 24.000-Punkte-Marke erneut an einer kombinierten Unterstützungszone, in der auch die 100-Tageslinie verläuft. Die zentrale Frage lautet: Können die Bullen diese Zone verteidigen und damit den Startschuss für eine festere zweite Dezemberhälfte geben – oder droht zunächst ein weiterer Rücksetzer?

Am morgigen Handelstag rückt der deutsche ifo-Geschäftsklimaindex für Dezember in den Fokus, gefolgt vom wichtigen US-CPI-Report am darauffolgenden Tag. Zudem wirft der Große Verfallstermin bereits seinen langen Schatten voraus.


Wichtige Wochentermine

  • Mittwoch:
    • (!) 10:00 Uhr DE ifo-Geschäftsklimaindex Dezember
    • 11:00 Uhr EU Verbraucherpreise November (endgültig)
  • Donnerstag:
    • (!) 14:15 Uhr EU EZB-Zinsentscheid
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • (!) 14:30 Uhr US Verbraucherpreise November
    • (!) 14:30 Uhr US Philly Fed Herstellungsindex Dezember
    • (!) 14:45 Uhr EU EZB-Pressekonferenz
  • Freitag:
    • Großer Verfallstermin
    • 08:00 Uhr DE GfK-Konsumklima Januar
    • 16:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan Dezember (endgültig)

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX rutscht wieder an die Supportzone an der 100-Tageslinie bzw. der 24.000-Punkte-Marke, welche in der vergangenen Woche stets verteidigt werden konnte. Kann der Abpraller in Richtung der positiven Saisonalität gelingen? Bei Bruch droht weiteres Abwärtspotential um 200 – 300 Pkt.
Der Bereich der 24.100 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleibt die Spanne über die 24.180 zur .230 nennen. Darüber rückt der Cluster 24.300 in den Blickpunkt. Bei Bruch Chance auf 24.360 und .440.
  • Unterhalb ist hingegen über die 24.000 der Kombisupport an der 23.950 wieder zu nennen. Darunter folgt nach der 23.920 der Weg zum m. Bollinger an der 23.820. Bei Bruch 23.740.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 24.180 > 24.230 > 24.300 > 24.360 > 24.440 > 24.540 > 24.660 > 24.750 > 24.840
  • Unterstützungen: 24.100 > 23.950 > 23.950 > 23.920 > 23.820 > 23.740 > 23.680 > 23.660 > 23.620 > 23.520 > 23.430 > 23.360 > 23.240 > 23.170 > 23.140 > 23.020 > 22.940 > 23.900 > 22.780 > 22.750 > 22.630

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Abwartender Wochenstart – alles blickt auf Arbeitsmarkt und Inflation

Ein zurückhaltender Auftakt in die letzte vollständige Handelswoche des Jahres. Die Börsen pendeln in einem abwartenden Auf und Ab im Vorfeld der entscheidenden Daten: Am morgigen Dienstag stehen die US-Arbeitsmarktzahlen an, am Donnerstag folgen die US-Inflationsdaten. Die zentrale Frage lautet, ob diese Veröffentlichungen die aktuellen Annahmen der Fed bestätigen – oder ob Überraschungen den Zinspfad erneut infrage stellen. Ideal wären Daten im Mittelfeld: Zu schwache Arbeitsmarktzahlen könnten Konjunktursorgen schüren, zu robuste Daten hingegen weitere Zinssenkungserwartungen auspreisen.

Am heutigen Montag blieben die Impulsgeber entsprechend rar. Der DAX schloss nach der aufkommenden Schwäche vom Freitag nahezu unverändert. Oberhalb der 24.000 Punkte bleiben die Bullen grundsätzlich im Vorteil, auch wenn ein erneuter Test dieser Zone einkalkuliert werden sollte. An der Wall Street halten die wichtigen Unterstützungen bislang ebenfalls stand, wobei Tests im Umfeld der anstehenden Daten durchaus wahrscheinlich bleiben.

Am Dienstag rücken neben dem US-Arbeitsmarktbericht für November auch die US-Einzelhandelsumsätze sowie die deutschen ZEW-Konjunkturerwartungen für Dezember in den Fokus.
Saisonal ist die zweite Dezemberhälfte – ebenso wie die erste Januarwoche – in der Mehrzahl der Fälle freundlich geprägt. Ob sich dieses Muster erneut durchsetzt, hängt jedoch maßgeblich davon ab, ob die kommenden Daten mitspielen.


Wichtige Wochentermine

  • Dienstag:
    • 09:30 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Dezember (vorläufig)
    • 09:30 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Dezember (vorläufig)
    • (!) 11:00 Uhr DE ZEW-Konjunkturerwartungen Dezember
    • (!) 14:30 Uhr US Arbeitsmarktbericht November
    • (!) 14:30 Uhr US Einzelhandelsumsatz November
  • Mittwoch:
    • (!) 10:00 Uhr DE ifo-Geschäftsklimaindex Dezember
    • 11:00 Uhr EU Verbraucherpreise November (endgültig)
  • Donnerstag:
    • (!) 14:15 Uhr EU EZB-Zinsentscheid
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • (!) 14:30 Uhr US Verbraucherpreise November
    • (!) 14:30 Uhr US Philly Fed Herstellungsindex Dezember
    • (!) 14:45 Uhr EU EZB-Pressekonferenz
  • Freitag:
    • Großer Verfallstermin
    • 08:00 Uhr DE GfK-Konsumklima Januar
    • 16:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan Dezember (endgültig)

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX am Montag nur wenig verändert und weiterhin oberhalb der Supportzone an der 100-Tageslinie bzw. der 24.000-Punkte-Marke. Ein erneuter Test muss jedoch weiter eingeplant werden. US-Arbeitsmarktbericht steht im Fokus.
Der Bereich der 24.215 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleibt die Spanne über die 24.300 in Richtung der .370 nennen. Darüber rückt der Cluster 24.450 in den Blickpunkt. Bei Bruch Chance auf 24.540.
  • Unterhalb ist hingegen über die 24.170 die 24.120 wieder zu nennen. Darunter folgt nach der 24.050 abermals der Test der Supportzone 23.980/.950. Bei Bruch droht wieder die Eintrübung in Richtung 23.880 und .780.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 24.215 > 24.300 > 24.370 > 24.450 > 24.540 > 24.660 > 24.750 > 24.840
  • Unterstützungen: 24.170 > 24.120 > 24.070 > 24.050 > 23.980 > 23.950 > 23.880 > 23.780 > 23.740 > 23.680 > 23.660 > 23.620 > 23.520 > 23.430 > 23.360 > 23.240 > 23.170 > 23.140 > 23.020 > 22.940 > 23.900 > 22.780 > 22.750 > 22.630

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Vergiss Support & Resistance: Wie ich mit Supply & Demand endlich die Märkte verstanden habe (Der Smart Money Guide)

Kennt ihr das? Ihr zeichnet eine wunderschöne Unterstützungslinie im Chart ein. Der Kurs kommt runter, berührt die Linie perfekt. Ihr geht Long, setzt den Stop-Loss knapp darunter.
Und dann?
Zack. Der Kurs dippt kurz unter eure Linie, holt euch den Stop-Loss, und schießt dann wie eine Rakete nach oben. Ohne euch.
Ich kann gar nicht zählen, wie oft mir das am Anfang passiert ist. Ich saß vor dem Bildschirm und dachte: „Der Markt hasst mich. Die sehen meinen Stop!“.
Aber die Wahrheit ist: Ja, sie sehen ihn. Oder besser gesagt: Sie wissen, wo er liegt.
„Sie“ sind die großen Jungs. Banken, Hedgefonds, Institutionen. Das sogenannte Smart Money.

Heute zeige ich euch, wie ich aufgehört habe, „Retail-Trader-Futter“ zu sein und angefangen habe, mit den Banken zu schwimmen, statt gegen sie. Willkommen in der Welt von Supply & Demand (Angebot und Nachfrage).

Warum deine Trendlinien oft Bullshit sind

Lass uns mal logisch denken. Wenn JP Morgan oder die Deutsche Bank 500 Millionen Euro in EUR/USD tauschen wollen, können die nicht einfach auf „Kaufen“ klicken. Wenn sie das täten, würde der Kurs sofort explodieren und sie bekämen einen miserablen Einstiegspreis (Slippage).
Sie brauchen einen Gegenspieler. Sie brauchen jemanden, der VERKAUFT, damit sie KAUFEN können.
Und wo finden sie viele Verkäufer?
Genau da, wo wir kleinen Retail-Trader unsere Stop-Losses für Long-Positionen haben. Unter den offensichtlichen Supports.
Das war für mich der größte „Aha-Moment“ meiner Trading-Karriere.
Wenn der Kurs unter eine Unterstützung bricht, verkaufen alle Panikartig (Stop-Losses lösen aus) und Breakout-Trader gehen Short. Es entsteht massive Verkaufs-Liquidität.
Das ist das Buffet für die Banken. Sie kaufen all diese Verkaufsorders auf. Und sobald sie ihre Positionen voll haben, dreht der Markt.

Was sind Supply & Demand Zonen?

Anstatt dünne Linien zu malen, konzentriere ich mich heute nur noch auf Zonen.
Eine Supply-Zone (Angebot) ist ein Bereich, wo offensichtlich massiv verkauft wurde. Eine Demand-Zone (Nachfrage) ist ein Bereich, wo massiv gekauft wurde.
Aber wie erkennt man die? Es reicht nicht, einfach zu schauen, wo der Kurs mal gedreht hat.

Ich achte auf drei Dinge, und das müsst ihr euch echt hinter die Ohren schreiben:

  1. Explosive Bewegung: Der Kurs darf nicht langsam aus der Zone kriechen. Er muss rausschießen. Das zeigt mir: Hier lag so viel Geld, dass der Markt gar keine andere Wahl hatte.
  2. Imbalance (Ungleichgewicht): Wenn der Kurs so schnell steigt, dass er „Lücken“ im Chart hinterlässt (große grüne Kerzen ohne Dochte zur Gegenseite), nennt man das Imbalance oder FVG (Fair Value Gap). Das ist wie ein Magnet. Der Markt will da oft zurück.
  3. Bruch der Struktur (BOS): Die Bewegung muss ein vorheriges Hoch (bei Demand) oder Tief (bei Supply) rausnehmen. Das beweist, dass die Zone Kraft hatte.

Tutorial: So zeichne ich eine Zone ein (Schritt für Schritt)

Okay, genug Theorie. Wie mache ich das morgens im Chart? Nehmen wir mal an, wir suchen einen Long-Einstieg (Demand).

Schritt 1: Der „Move“

Ich scrolle im Chart (meistens H1 oder H4, für Intraday auch M15) zurück und suche die letzte Bewegung, die ein wichtiges Hoch gebrochen hat. Wo hat diese Bewegung ihren Ursprung?

Schritt 2: Die letzte Kerze

Ich suche die letzte rote Kerze VOR der explosiven grünen Bewegung.

Warum die rote? Weil hier die Banken zum letzten Mal verkauft haben, um den Preis zu drücken und Liquidität einzusammeln (Stops der anderen triggern), bevor sie den Markt hochgekauft haben.

Schritt 3: Das Rechteck

Ich ziehe ein Rechteck vom Hoch bis zum Tief dieser roten Kerze. Das ist meine Demand-Zone.

Schritt 4: Geduld (Das Schwierigste)

Jetzt heißt es warten. Der Kurs ist vielleicht schon weit weg. Aber Banken lassen oft „Orders liegen“. Wenn der Kurs irgendwann – vielleicht erst Tage später – in diese Zone zurückkommt, bin ich hellwach. Ich kaufe nicht blind (Limit Order), sondern warte in der Zone auf eine Reaktion auf kleineren Zeiteinheiten (z.B. 5-Minuten Chart).

Ein Praxisbeispiel aus meinem Trading-Journal

Letzte Woche im Gold (XAUUSD).
Der Goldpreis war tagelang im Aufwärtstrend. Alle wollten kaufen. Plötzlich gab es einen scharfen Abverkauf am Morgen. Alle schrien „Trendwechsel!“.
Aber ich sah mir den 4-Stunden-Chart an. Der Abverkauf landete genau in einer alten Demand-Zone von vor drei Tagen.
Dort gab es damals eine riesige Imbalance.
Was habe ich gemacht? Ich habe gewartet, bis der Preis die Zone berührt hat. Im 5-Minuten-Chart bildete sich dann ein kleiner „Strukturbruch“ nach oben (Change of Character). Ich bin Long gegangen. Mein Stop? Ganz eng unter der Zone. Mein Ziel? Das alte Hoch.

Das Ergebnis: Ein Risk-Reward-Verhältnis von 1:8. Ich habe 1% riskiert und 8% gewonnen.

Hätte ich Support & Resistance gehandelt, wäre ich mittendrin ausgestoppt worden, weil der Kurs wild hin und her gewickelt ist, bevor er startete.

Die Gefahren: Nicht jede Zone hält!

Ich muss hier mal kurz den Spielverderber spielen, damit ihr nicht gleich euer ganzes Konto riskiert. Nicht jede Zone funktioniert.Wenn der Markt in einem starken Abwärtstrend ist, wird er viele Demand-Zonen einfach durchbrechen wie Butter. Deswegen ist der Kontext König.

Ich handle Demand-Zonen nur, wenn der übergeordnete Trend auch Long ist. „The Trend is your friend“ gilt immer noch, nur die Einstiege sind anders.
Außerdem: Achtet auf „News“. Wenn Jerome Powell spricht, ist ihm deine kleine 15-Minuten-Supply-Zone völlig egal. Da rauscht der Markt einfach durch. Checkt also immer den Kalender.

Ändere deine Sichtweise!

Seit ich Supply & Demand nutze, ist mein Chart viel sauberer. Keine 20 Indikatoren, keine Fibonacci-Wolken. Nur Preis, Struktur und Zonen.
Es erfordert Übung, das Auge dafür zu schulen. Am Anfang sieht man Zonen überall.

Mein Tipp: Geht in den Chart (TradingView ist super dafür) und macht „Backtesting“. Schaut euch vergangene Bewegungen an und sucht die Zonen, die diese ausgelöst haben. Ihr werdet erstaunt sein, wie präzise der Markt oft reagiert.
Probiert es mal aus und schreibt mir gerne in die Kommentare, ob ihr damit besser fahrt als mit den klassischen Trendlinien. Aber denkt dran: Auch das ist kein Heiliger Gral. Risikomanagement bleibt das Wichtigste!

Bis zum nächsten Mal, euer Alex

Sektorenrotation prägt die Woche – entscheidende Termine stehen bevor

Die Börsen blicken auf eine zweigeteilte Handelswoche zurück, die klar von einer Sektorenrotation geprägt war. Tech-Titel gerieten zunehmend unter Druck und entwickelten sich zu den Underperformern, während defensive Werte deutlich zulegen konnten. Die gemischten Quartalszahlen von Oracle und Broadcom verstärkten diese Bewegung zusätzlich. Entsprechend notierten Nasdaq und S&P 500 aufgrund ihrer hohen Tech-Gewichtung auf Wochensicht im Minus.
Der Dow Jones konnte sich hingegen als klarer Outperformer absetzen und ein neues Allzeithoch markieren. Der DAX folgte dieser Stärke zeitweise und näherte sich dem Hoch um bis zu 1,5 Prozent an, bevor am Freitag leichte Schwäche einsetzte. Wichtige Unterstützungen blieben dabei jedoch intakt.

Die kommende Handelswoche ist zugleich die letzte vollständige Woche des Jahres und bringt noch einmal zahlreiche potenzielle Impulsgeber aus dem Wirtschaftskalender. In den USA stehen sowohl wichtige Arbeitsmarktdaten als auch neue Inflationszahlen an. Die zentrale Frage bleibt dabei, ob die Fed die Risiken innerhalb ihrer beiden Mandate – Preisstabilität und Beschäftigung – korrekt eingeschätzt hat.
In Europa richten sich die Blicke auf den ZEW-Index, den ifo-Geschäftsklimaindex sowie den EZB-Zinsentscheid. Hinzu kommt der Große Verfall am Freitag, der zusätzlich für Volatilität sorgen kann.

Sollten größere Störfeuer von der Datenseite ausbleiben, könnte das Börsenjahr in der anschließenden Santa-Claus-Phase mit zunehmend dünnen Umsätzen und tendenziell fester Tendenz auslaufen.


Wichtige Wochentermine

  • Montag:
    • 03:00 Uhr CN Industrieproduktion November
    • 11:00 Uhr EU Industrieproduktion Oktober
    • 14:30 Uhr US Empire State Manufacturing Index Dezember
  • Dienstag:
    • 09:30 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Dezember (vorläufig)
    • 09:30 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Dezember (vorläufig)
    • (!) 11:00 Uhr US ZEW-Konjunkturerwartungen Dezember
    • (!) 14:30 Uhr US Arbeitsmarktbericht November
    • (!) 14:30 Uhr US Einzelhandelsumsatz November
  • Mittwoch:
    • (!) 10:00 Uhr DE ifo-Geschäftsklimaindex Dezember
    • 11:00 Uhr EU Verbraucherpreise November (endgültig)
  • Donnerstag:
    • (!) 14:15 Uhr EU EZB-Zinsentscheid
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • (!) 14:30 Uhr US Verbraucherpreise November
    • (!) 14:30 Uhr US Philly Fed Herstellungsindex Dezember
    • (!) 14:45 Uhr EU EZB-Pressekonferenz
  • Freitag:
    • Großer Verfallstermin
    • 08:00 Uhr DE GfK-Konsumklima Januar
    • 16:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan Dezember (endgültig)

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX konnte sich in der vergangenen Woche wieder bis an die 24.4 schieben, nachdem der Support an der 100-Tageslinie bzw. der 24.000-Punkte-Marke mehrfach erfolgreich verteidigt werden konnte. Die Umkehr am Freitag sorgte jedoch für eine eingetrübte Wochenkerze, sodass die Supportzone in der neuen Woche nochmal in den Fokus rücken könnte.
Der Bereich der 24.215 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleibt die Spanne über die 24.280 in Richtung der .370 nennen. Darüber rückt der Cluster 24.450 in den Blickpunkt. Bei Bruch Chance auf 24.570.
  • Unterhalb ist hingegen die 24.130 und 24.080 wieder zu nennen. Darunter folgt abermals der Test der Supportzone 23.980/.950. Bei Bruch droht wieder die Eintrübung in Richtung 23.880 und .780.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 24.215 > 24.280 > 24.370 > 24.450 > 24.570 > 24.680 > 24.750 > 24.840
  • Unterstützungen: 24.150 > 24.070 > 24.050 > 23.980 > 23.950 > 23.880 > 23.780 > 23.740 > 23.680 > 23.660 > 23.620 > 23.520 > 23.430 > 23.360 > 23.240 > 23.170 > 23.140 > 23.020 > 22.940 > 23.900 > 22.780 > 22.750 > 22.630

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Markt zweigeteilt – Tech schwach, Value stark, Dow auf Allzeithoch

Die Märkte präsentierten sich heute sehr gemischt, nachdem die gestrigen Impulse von der Fed – klar dovish – und die enttäuschenden Oracle-Zahlen nachwirkten. Vor allem die stark steigenden KI-Capex-Ausgaben bei Oracle sorgten für Druck im gesamten Tech- und KI-Segment. Entsprechend standen diese Bereiche deutlich unter Druck, während Value-Titel spürbar zulegen konnten.
Der Dow Jones markierte ein neues Allzeithoch, und auch der DAX rückt wieder näher an seine Hochs heran – aktuell fehlen nur rund zwei Prozent. Insgesamt typische Bewegungen für den Dezember, in dem die zweite Monatshälfte traditionell fester tendiert. Mit ihr beginnt nun auch die klassische Santa-Claus-Rally-Phase, die sich statistisch bis in die erste Januarwoche erstreckt.
Trotzdem bleibt ein wichtiger Punkt erwähnenswert: Der DAX notiert weiterhin auf dem Niveau von Mai und hat seine übergeordnete Seitwärtsrange lediglich von der Unterkante zurück in die Mitte durchlaufen. Zudem hat die Santa-Claus-Saisonalität in den vergangenen zehn Jahren deutlich schlechter funktioniert als im langfristigen Durchschnitt – ein Mahnzeichen, sich nicht blind auf das Kalenderphänomen zu verlassen.
Für den morgigen Handel sind keine nennenswerten Termine im Wirtschaftskalender angesetzt. In der kommenden Woche rücken jedoch nochmals wichtige Ereignisse in den Fokus: die US-Arbeitsmarktdaten sowie der Große Verfallstermin – die letzten größeren Impulsgeber des Jahres.


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  • Freitag:
    • 08:00 Uhr DE Verbraucherpreise November (endgültig)

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX präsentiert sich auch in dieser Woche weiter als Outperformer, nachdem der Support an der 100-Tageslinie bzw. der 24.000-Punkte-Marke mehrfach erfolgreich verteidigt werden konnte. Seit dem Novembertief hat der Index rund 6 % zugelegt und notiert nun wieder inmitten seiner Seitwärtsrange – ein Bereich, in dem der weitere Weg erfahrungsgemäß stets mühsamer wurde.
Zudem sendet das makroökonomische Umfeld Warnsignale: gesenkte Wachstumsprognosen, eine EZB ohne Aussicht auf Zinssenkungen und ein erstarkender Euro. All das könnte die Entwicklung des DAX mittelfristig wieder belasten.
Der Bereich der 24.150 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleibt die Spanne über die 24.220 zur .290 nennen. Darüber rückt der Cluster 24.360 zur .420 in den Blickpunkt. Bei Bruch Chance auf 24.540/.580.
  • Unterhalb ist hingegen die 24.070/.050 wieder zu nennen. Darunter folgt abermals der Test der Supportzone 23.980/.950. Bei Bruch erste Eintrübung 23.870.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 24.220 > 24.290 > 24.360 > 24.420 > 24.540 > 24.580 > 24.640 > 24.750 > 24.840
  • Unterstützungen: 24.150 > 24.070 > 24.050 > 23.980 > 23.950 > 23.870 > 23.790 > 23.740 > 23.680 > 23.660 > 23.620 > 23.520 > 23.430 > 23.360 > 23.240 > 23.170 > 23.140 > 23.020 > 22.940 > 23.900 > 22.780 > 22.750 > 22.630

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