Aktienmärkte bauen Erholung aus, aber Vorsicht an ersten Widerständen

Nach einem turbulenten Wochenstart konnten die Aktienmärkte die Gewinne des „Turnaround Tuesday“ im weiterhin nachrichtenarmen Umfeld ausbauen. Trotz der positiven Bewegung verläuft die Erholung innerhalb bärischer Muster und hat sich heute ersten bedeutenden Widerständen genähert. Schwäche oder gar ein dynamischer Abpraller von diesen Niveaus könnte schnell wieder Raum für Rückgänge Richtung des Wochentiefs schaffen.

Die unmittelbaren Rezessionsängste in den USA haben sich dank leicht verbesserter Konjunkturdaten vorerst etwas gelegt. Dennoch bleibt der Markt aufgrund der jüngsten wirtschaftlichen Indikatoren angespannt und wartet auf weitere Daten, die Aufschluss über die Wirtschaftslage geben könnten. Am Donnerstag stehen unter anderem die Anträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA und der Atlanta Fed GDPNow Indikator für das dritte Quartal auf dem Programm, die weitere Hinweise auf die wirtschaftliche Entwicklung liefern könnten.

Wichtige Termine:

  • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
  • 18:00 Uhr USA Atlanta Fed GDPNow (Q3)

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Der DAX konsolidiert weiter die Anstiegsbewegung seit letzten Herbst und erreicht mit dem Apriltief eine erste interessante Anlaufzonen. Die Bullen müssen in der neuen Handelswoche den Abwärtssog ausbremsen, um eine bullische Struktur der Konsolidierung zu wahren. Der Bereich der 17.480 stellt die nächstgrößere Supportzone, wo scharfe Gegenbewegungen möglich werden. Die erste neutrale Range würde dann von 17.8 zur 17.950 reichen. Oberhalb weitere Aufhellung zur 18.280 möglich. Bei Bruch 17.550. Unterhalb würde hingegen bereits die 17.1 in den Fokus rücken.

Xetra-DAX Wochenchart
DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX konnte sich wieder über seine seine 200-Tage-Linie (SMA 200 bei 17.450) schieben und damit das erste Abwärtsgap schließen. Die Erholung erreichte damit knapp das 38,2-er Fibu-Level, was einer schwach bis normalen Konsolidierung entspricht. Der bevorstehende Angriff des Iran stellt in dieser Woche weiterhin einen Unsicherheitsfaktor dar. Die 17.555 stellt den ersten relevanten Bereich.

  • Oberhalb wäre die Range zur 17.690 zu nennen. Darüber der Lauf zur 17.720 und anschließend zur .830. Bei Bruch weitere Aufhellung zur 17.950/18k.
  • Unterhalb wäre die Spanne zur 200-TL bei 17.450 erneut im Fokus. Die 17.350 stellen den ersten Cluster, gefolgt von der Bewegung zur .200. Darunter droht wieder die Eintrübung zur 17.330. Bei Bruch öffnet sich wieder die Tür in Richtung der Wochentiefs mit ersten Marken bei 17.270 und .200/.160.

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Aktienmärkte suchen nach Boden: Unsicherheiten und volatile Datenlage prägen das Bild

Nach den turbulenten Abverkäufen der letzten Tage ringen die Aktienmärkte um Stabilität und zeigen Anzeichen einer Gegenbewegung. Allerdings ist der charttechnische Schaden durch die jüngsten Marktereignisse deutlich, was nach Erholungsrallye zügig wieder zu Verkaufsdruck führen könnte. Die Volatilität bleibt ein beständiges Merkmal des aktuellen Marktumfelds. Der DAX kämpft darum, sich oberhalb seiner kritischen 200-Tage-Linie zu stabilisieren. Sollte dies gelingen, könnte eine ausgedehntere Erholung in Aussicht stehen. Jüngste Konjunkturdaten aus den USA (ISM) haben die unmittelbaren Rezessionssorgen etwas gelindert, da sie besser als erwartet ausfielen. Doch die Märkte bleiben angespannt und werden die bevorstehenden Wirtschaftsdaten genau beobachten.

Die geopolitische Lage trägt weiterhin zur Unsicherheit bei, insbesondere durch den drohenden Angriff des Iran auf Israel. Die Veröffentlichung der deutschen Handelsbilanz und Industrieproduktionszahlen am Mittwoch wird ebenfalls mit Spannung erwartet, da sie potenziell Aufschluss über den Zustand der deutschen Wirtschaft geben und damit die allgemeinen Konjunktursorgen beeinflussen könnten.

Wichtige Termine:

  • 08:00 Uhr BRD Handelsbilanz Juni
  • 08:00 Uhr BRD Industrieproduktion Juni

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Der DAX konsolidiert weiter die Anstiegsbewegung seit letzten Herbst und erreicht mit dem Apriltief eine erste interessante Anlaufzonen. Die Bullen müssen in der neuen Handelswoche den Abwärtssog ausbremsen, um eine bullische Struktur der Konsolidierung zu wahren. Der Bereich der 17.480 stellt die nächstgrößere Supportzone, wo scharfe Gegenbewegungen möglich werden. Die erste neutrale Range würde dann von 17.8 zur 17.950 reichen. Oberhalb weitere Aufhellung zur 18.280 möglich. Bei Bruch 17.550. Unterhalb würde hingegen bereits die 17.1 in den Fokus rücken.

Xetra-DAX Wochenchart
DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX kämpft nach den Abverkäufen um Stabilität, aber seine 200-Tage-Linie (SMA 200 bei 17.430) bleibt hart umkämpft. Erst wenn diese Marke nachhaltig überwunden wird, kann eine stärkere Erholung eingeleitet werden. Ein stabiler Boden wird jedoch Zeit benötigen. Der bevorstehende Angriff des Iran stellt in dieser Woche einen größeren Unsicherheitsfaktor dar, was die Volatilität erhöhen könnte. Der sma200 bei 17.430 stellt den ersten relevanten Bereich.

  • Oberhalb wäre die Range über die .500 zur .550 zu nennen. Darüber der Lauf ins erste Gap bei 17.625/.660. Bei Bruch Aufhellung zur 17.745.
  • Unterhalb bleibt der Markt fragil und unter Druck. Die 17.350 stellen den ersten Cluster, gefolgt von der Bewegung zur .200. Darunter droht der erneute Lauf zur 17.1/17.080. Bei Bruch die Fortsetzung des Abverkaufs in Richtung 17k/16.930.

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Aktienmärkte im freien Fall: Unsicherheiten und politische Fehler schüren Ängste

Die Aktienmärkte erlebten zu Beginn dieser Woche eine Fortsetzung der massiven Verkäufe, die bereits in der letzten Woche begonnen hatten. Der japanische Nikkei-Index verzeichnete den stärksten Einbruch seit 1987, ein alarmierendes Signal, das auch die Märkte in den USA und Europa beeinflusste. Sowohl die Wall Street als auch der DAX verletzten ihre 200-Tage-Linien, was die Sorgen der Investoren weiter verstärkte. Ein leichter Rückzug vom Tagestiefststand am Montag lässt die Hoffnung auf eine mögliche technische Erholung am „Turnaround Tuesday“ aufkeimen. Jedoch bleibt die geopolitische Lage angespannt, insbesondere durch die erwarteten Auseinandersetzungen zwischen dem Iran und Israel, was zusätzliche Unsicherheit in die Märkte bringt.

Analysten sehen die Ursachen für den Marktsturz in den Wachstumssorgen in den USA sowie einem möglichen politischen Fehler der US-Notenbank, die mit ihrer Zinspolitik möglicherweise zu spät reagiert hat. Zusätzlich konnten die Unternehmensgewinne die hohen Erwartungen nicht erfüllen, was zu einer schnellen Korrektur der zuvor überoptimistischen Marktprognosen führte.

Obwohl eine Erholung am Dienstag möglich erscheint, ist der Markt möglicherweise noch nicht am Tiefpunkt angekommen. Die anhaltend hohe Volatilität und neuen Unsicherheiten im Markt dürften in den kommenden Wochen weiterhin für Volatilität sorgen.

Wichtige Termine:

  • 08:00 Uhr BRD Auftragseingang Industrie Juni
  • 11:00 Uhr Eurozone Einzelhandelsumsatz Juni
  • 14:30 Uhr USA Handelsbilanz Juni

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Der DAX konsolidiert weiter die Anstiegsbewegung seit letzten Herbst und erreicht mit dem Apriltief eine erste interessante Anlaufzonen. Die Bullen müssen in der neuen Handelswoche den Abwärtssog ausbremsen, um eine bullische Struktur der Konsolidierung zu wahren. Der Bereich der 17.480 stellt die nächstgrößere Supportzone, wo scharfe Gegenbewegungen möglich werden. Die erste neutrale Range würde dann von 17.8 zur 17.950 reichen. Oberhalb weitere Aufhellung zur 18.280 möglich. Bei Bruch 17.550. Unterhalb würde hingegen bereits die 17.1 in den Fokus rücken.

Xetra-DAX Wochenchart
DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX verliert in nur einer Handelswoche über 8% und verletzt seine 200-Tageslinie. Der Markt deutlich überverkauft und die Chance auf eine Gegenbewegung zum Turnaround Tuesday ist gegeben. Ein nachhaltiger Boden wird jedoch Zeit benötigen. Der bevorstehende Angriff des Iran stellt in dieser Woche noch einen größeren Unsicherheitsfaktor. Die 17.300 stellen den ersten relevanten Bereich.

  • Oberhalb wäre die Range zur 200-Tageslinie an der 17.420 zu nennen. Darüber der Lauf in die Gap-Zone an der 17.520. Bei Bruch über die 18.570 der Lauf ins Gap Close 18.630/.660.
  • Unterhalb stellen die 17.1 den ersten Cluster. Direkt darunter 17.065/17k. Bei Bruch die Fortsetzung des Abverkaufs in Richtung 16.8.

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Tech-Quartalsberichte und US-Wirtschaftsdaten lösen Börsenturbulenzen aus

Die vergangene Handelswoche endete für die Aktienmärkte mit deutlichen Verlusten, geprägt durch eine Kombination aus schwacher Saisonalität und enttäuschenden Quartalsberichten großer Technologiekonzerne. Experten hatten im Vorfeld deutlich bessere Ergebnisse erwartet, die hohe Erwartungshaltung führte zu spürbaren Kursstürzen, als die tatsächlichen Zahlen veröffentlicht wurden. Zusätzlich verunsicherte die Entscheidung der US-Notenbank Fed, die Leitzinsen vorerst unverändert zu lassen und bis September keine Änderungen vorzunehmen, den Markt weiter. Dies wurde insbesondere nach der Veröffentlichung schwacher US-Konjunkturdaten kritisch gesehen. Der ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe und enttäuschende Arbeitsmarktzahlen deuteten auf eine mögliche Rezession hin, was Fragen aufwirft, ob die Fed die wirtschaftliche Abschwächung möglicherweise unterschätzt hat.

Die kommende Woche bietet weniger wirtschaftliche Daten, doch der Fokus liegt auf dem ISM-Index für den Dienstleistungssektor, der am Montag veröffentlicht wird. Ein weiterer schwacher Bericht könnte die Rezessionsängste verstärken und zusätzlichen Druck auf die Märkte ausüben. Eine positive Überraschung hingegen könnte den Aktienmärkten den dringend benötigten Auftrieb geben und zu einer Erholung führen. Trotz der potenziellen Erholungschancen wird eine anhaltende Volatilität auf den Märkten erwartet. Anleger sollten sich auf weiterhin unsichere Handelsbedingungen einstellen.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 03:45 Uhr China Caixin Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Juli
    • 09:55 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Juli (endgültig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Juli (endgültig)
    • 10:30 Uhr Eurozone sentix-Konjunkturindex August
    • 11:00 Uhr Eurozone Erzeugerpreise Juni
    • (!) 16:00 Uhr USA ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Juli
  • Dienstag:
    • 08:00 Uhr BRD Auftragseingang Industrie Juni
    • 11:00 Uhr Eurozone Einzelhandelsumsatz Juni
    • 14:30 Uhr USA Handelsbilanz Juni
  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr BRD Handelsbilanz Juni
    • 08:00 Uhr BRD Industrieproduktion Juni
  • Donnerstag:
    • 05:00 Uhr China Handelsbilanz Juli
    • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr BRD Verbraucherpreise Juli (endgültig)

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Xetra-DAX Wochenchart
DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX verliert 1.000 Punkte in nur 3 Handelstagen und läuft mit dem Apriltief in eine größere Supportzone. Die Abwärtsdynamik suggeriert jedoch, dass noch mit Test der 200-Tagelinie (sma200: 17.440, ema200: 17.560) in den weiteren Tagen gerechnet werden muss. Der ISM kann einen wichtigen Impuls für die Märkte liefern. Ein leicht besserer Datensatz den Turnaround Tuesday triggern. Die 17.740 stellen den ersten relevanten Bereich.

  • Oberhalb wäre die Range zur 17.840 zu nennen. Darüber der Lauf ins Gap zum ersten größeren Widerstand an der 17.950. Bei Bruch 18.030 und Gap Close 18.070.
  • Unterhalb stellen 17.660 den ersten Cluster. Darunter würde der ema200 bei 17.550 in den Fokus rücken. Bei Bruch der sma200 bei 17.440.

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Widerstand hält – Konjunktursorgen flammen wieder auf – US-Arbeitsmarktbericht im Fokus

Die Aktienmärkte erlebten am Donnerstag erneut eine sehr volatile Handelssitzung, wobei der DAX von seinem Wochenhoch auf ein neues Wochentief fiel und somit deutliche Stabilität vermisst ließ. In einer fortgesetzten breiten Seitwärtsbewegung steht der deutsche Leitindex vor der Herausforderung, einen weiteren Rückgang unter kritische Unterstützungsniveaus zu vermeiden. An der Wall Street zeigte sich zunächst ein positiver Handelsbeginn, der jedoch durch ernüchternde Konjunkturdaten gedämpft wurde. Der ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe in den USA zeigte eine deutliche Abkühlung der Wirtschaft, was die Sorge um eine tiefere wirtschaftliche Abschwächung verstärkt. Als Reaktion darauf wendeten sich die US-Indizes deutlich von wichtigen Widerstandsbereichen ab.

Die nach Börsenschluss veröffentlichten Quartalsergebnisse von Technologie-Schwergewichten wie Apple und Amazon werden den Markt zum Handelsauftakt am Freitag noch prägen. Zum Wochenabschluss steht außerdem der US-Arbeitsmarktbericht an, der eine Schlüsselrolle spielt. Dieser Bericht ist besonders kritisch in einem Umfeld, in dem die Anleger auf Zeichen achten, die auf die weitere Richtung der US-Wirtschaft und die Reaktion der Federal Reserve hinweisen könnten. Ein überraschend schwacher Bericht könnte die Sorgen um eine bevorstehende Rezession weiter schüren und den Märkten zusätzlichen Abwärtsdruck verleihen.

Wichtige Termine:

  • (!) 14:30 Uhr USA Arbeitsmarktbericht Juli
  • 16:00 Uhr USA Auftragseingang Industrie Juni

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Der DAX hält sich seit April innerhalb einer volatilen Seitwärtsrange. Von der Rekordjagd an der Wall Street konnte er nicht mehr profitieren. Wichtige Supportbereiche werden bisher jedoch gehalten. Die erste neutrale Range dürfte von der 18.2 über die .320 (m. Bollinger) zur 18.470 reichen. Oberhalb könte der Cluster zur 18.7 wieder geöffnet werden. Bei Bruch Allzeithoch an der 18.9. Unterhalb stellt die 18k den nächsten Support. Bei Bruch wird das Apriltief 17.8 und 17.6 unter Druck gesetzt.

Xetra-DAX Wochenchart
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Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

Der DAX erlebte abermals dünne Höhenluft innerhalb seiner Seitwärtsrange und fiel direkt auf sein Wochentief. Ohne Stabilität im 18k-Bereich droht der Weg zum Apriltief. Die 18.200 stellen den ersten relevanten Bereich.

  • Oberhalb wäre die Range über die .250 zur 100-Tageslinie bei 18.320 zu nennen. Darüber folgt wieder die Erholung zur 18.400. Bei Bruch weitere Aufhellung zur .440/.500.
  • Unterhalb stellen 18.130/.100 den ersten Cluster. Darunter droht der Weg zur 18k. Bei Bruch 17.960 und .890.

Der Ausblick im Videoformat