Immer wieder Sell the Rip – Inflation leicht fester – EZB im Fokus

Am Mittwoch setzten die Aktienmärkte ihre Verluste vom Monatsbeginn fort. In typischer Manier für den schwachen Börsenmonat September zeigen sich Erholungsbewegungen als kurzlebig und werden rasch abverkauft, ein Muster, das oft als „Sell the rip“ beschrieben wird. Unterstützt wurde diese Tendenz durch die leicht festere Kerninflation in den USA, die jedoch die bevorstehende Zinswende der US-Notenbank Fed nächste Woche nicht mehr aufhalten dürfte. Erwartet wird eine moderate Zinssenkung um 25 Basispunkte. In Deutschland ringt der DAX weiterhin mit der Rückeroberung seiner 100-Tage-Linie. Sollte diese Marke nicht nachhaltig gesichert werden können, könnte die psychologisch wichtige 18.000-Punkte-Marke unter Druck geraten.

Am Donnerstag steht eine wichtige Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) an, bei der eine zweite Zinssenkung um ebenfalls 25 Basispunkte erwartet wird. Die Märkte sind gespannt, wie die EZB diesen Schritt hinsichtlich der aktuellen Konjunkturlage begründet und welche weiteren Maßnahmen sie für den Rest des Jahres in Aussicht stellt.

Wichtige Termine:

  • (!) 14:15 Uhr Eurozone EZB-Zinsentscheid
  • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe
  • (!) 14:45 Uhr Eurozone EZB-Pressekonferenz
  • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe
  • 14:30 Uhr USA Erzeugerpreise August

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Der DAX drehte scharf vor der 19k-er Marke ab und setzt damit, wie saisonal durchaus typisch, wieder in die Sommerkorrektur, die sich bis in den Oktober ziehen kann. Durch den scharfen Abverkauf muss auch eine zeitnahe Konsolidierung eingeplant werden. Das m. Bollingerband an der 18.350 stellt hierfür den ersten relevanten Bereich dar. Oberhalb können die Bullen die Konsolidierung zur 18.550 und .660 anstreben. Sollte der DAX diese überwinden, würden die 18.770 und anschließend der Bereich am Allzeithoch um 19k bereits wieder ins Spiel kommen. Unterhalb des m. Bollinger muss eine direkte Fortsetzung der Abwärtsbewegung in Richtung der 18.050 befürchtet werden. Darunter bildet die 17.870/17.800 bereits einen Bereich, wo die Konso spätestens wieder aufgekauft werden muss. Fällt auch diese Unterstützung, droht erneut die Eintrübung zu den Tiefs.

Xetra-DAX Wochenchart
DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX müht sich weiterhin an seiner 100-Tageslinie. Bei Verlust würde die Tür weiter zur 18k aufschlagen werden. Oberhalb wäre hingegen eine ausgedehnte Erholung möglich. Die 18.330 stellen nun die erste relevante Zone.

  • Oberhalb halten die Bullen die Range zur 100-TL bei 18.370 und 18.440 aufrecht. Darüber öffnet sich wieder der Weg über die .490 zum m. Bollinger an der 18.550. Bei Bruch wird die weitere Aufhellung zur 18.590 und .660 möglich.
  • Unterhalb öffnet sich hingegen die Spanne zur Gap-Zone 18.220. Darunter ist der das Gap-Close bei 18.180 zu nennen und die weitere Eintrübung zur 18.100. Bei Bruch droht nach der 18.050 der Lauf zur 17.980.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 18.370 > 18.440 > 18.490 > 18.550 > 18.590 > 18.660 > 18.730 > 18.770 > 18.810 > 18.880 > 18.910 > 18.970 > 19.000 > 19.050 > 19.115 > 19.150 > 19.300 > 19.380
  • Unterstützungen: 18.330 > 18.220 > 18.180 > 18.100 > 18.050 > 18.000 > 17.980 > 17.885 > 17.810 > 17.780 > 17.710 > 17.670 > 17.610 > 17.570 > 17.500 > 17.440 > 17.370> 17.350 > 17.200 > 17.160 > 17.100 > 17.070 > 17.000 > 16.930 > 16.850 > 16.800
DAX Tageschart
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Deutsche Autoindustrie im Abverkauf – Inflation und EZB im Fokus

Am Dienstag konnten die Aktienmärkte kaum neue Impulse aus dem Wirtschaftskalender ziehen, was insbesondere an der Wall Street für eine Fortsetzung der engen Handelsspanne sorgte. In Deutschland geriet der DAX unter zunehmenden Druck, hauptsächlich bedingt durch Sorgen in der Automobilbranche. Gewinnwarnungen von BMW sowie drohende Stellenkürzungen und Werkschließungen bei VW unterstreichen die tiefgreifenden strukturellen Probleme der Branche.

Ein wichtiger Datensatz steht am Mittwoch mit den US-Verbraucherpreisen an. Es wird erwartet, dass dieser die geplante Zinssenkung der US-Notenbank Fed in der kommenden Woche nicht mehr beeinflussen wird. Sollten sich jedoch Anzeichen einer verfestigten Inflation zeigen, könnte dies die Märkte empfindlich treffen, zumal diese sich in der saisonal schwachen Phase oft auf negative Aspekte konzentrieren. Die Aufmerksamkeit wird sich übermorgen zudem auf die Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) verlagern.

Wichtige Termine:

  • (!) 14:30 Uhr USA Verbraucherpreise August

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Der DAX drehte scharf vor der 19k-er Marke ab und setzt damit, wie saisonal durchaus typisch, wieder in die Sommerkorrektur, die sich bis in den Oktober ziehen kann. Durch den scharfen Abverkauf muss auch eine zeitnahe Konsolidierung eingeplant werden. Das m. Bollingerband an der 18.350 stellt hierfür den ersten relevanten Bereich dar. Oberhalb können die Bullen die Konsolidierung zur 18.550 und .660 anstreben. Sollte der DAX diese überwinden, würden die 18.770 und anschließend der Bereich am Allzeithoch um 19k bereits wieder ins Spiel kommen. Unterhalb des m. Bollinger muss eine direkte Fortsetzung der Abwärtsbewegung in Richtung der 18.050 befürchtet werden. Darunter bildet die 17.870/17.800 bereits einen Bereich, wo die Konso spätestens wieder aufgekauft werden muss. Fällt auch diese Unterstützung, droht erneut die Eintrübung zu den Tiefs.

Xetra-DAX Wochenchart
DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX wird durch den Autosektor als Underperformer weiter nach unten gezogen. Die 100-Tageslinie an der 18.350 wurde verletzt und würde bei Verlust die Tür weiter zur 18k aufschlagen. Die 18.330/.360 stellen nun die erste relevante Zone.

  • Oberhalb halten die Bullen die Range zur 18.440. Darüber öffnet sich wieder der Weg über die .490 zum m. Bollinger an der 18.540. Bei Bruch wird die weitere Aufhellung zur 18.590 und .680 möglich.
  • Unterhalb öffnet sich hingegen die Spanne zur Gap-Zone 18.230/.180. Darunter ist der Bereich 18.080/.050 zu nennen. Bei Bruch droht nach der 18k der Lauf zur 17.920.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 18.360 > 18.440 > 18.490 > 18.540 > 18.590 > 18.680 > 18.730 > 18.770 > 18.810 > 18.880 > 18.910 > 18.970 > 19.000 > 19.050 > 19.115 > 19.150 > 19.300 > 19.380
  • Unterstützungen: 18.330 > 18.270 > 18.230 > 18.180 > 18.080 > 18.050 > 18.000 > 17.920 > 17.885 > 17.810 > 17.780 > 17.710 > 17.670 > 17.610 > 17.570 > 17.500 > 17.440 > 17.370> 17.350 > 17.200 > 17.160 > 17.100 > 17.070 > 17.000 > 16.930 > 16.850 > 16.800
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DAX Stundenchart

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Aktienmärkte starten fester, aber technische Erholung bleibt bisher begrenzt

Nach einer der schwächsten Handelswochen seit fast zwei Jahren erlebten die Aktienmärkte zu Beginn dieser Woche eine technische Erholung. Trotz eines festeren Starts konnten jedoch bisher keine nennenswerten Widerstände überwunden werden, was das charttechnische Bild trüb lässt. Es bleibt die Warnung, dass die Volatilität auch im weiteren Verlauf des Septembers hoch bleiben dürfte, insbesondere vor den wichtigen geldpolitischen Entscheidungen der Europäischen Zentralbank (EZB) und der US-Notenbank (Fed) in den kommenden zwei Wochen.

Die Aktienrückkäufe/ Buybacks, eine wesentliche Stütze der Markte, treten zunehmend in ihre Blackout-Phase ein und pausieren anschließen bis Oktober, was den Druck auf die Märkte zusätzlich erhöhen könnte. Für Dienstag bleibt der Wirtschaftskalender relativ leer mit nur wenigen Datenpunkten wie der Handelsbilanz aus China und den endgültigen Verbraucherpreisen aus Deutschland, die keine marktbewegenden Ereignisse versprechen. Die Blicke der Investoren richten sich bereits auf die EZB-Sitzung am Donnerstag, von der neue Impulse für die Märkte erwartet werden.

Wichtige Termine:

  • 05:00 Uhr China Handelsbilanz August
  • 08:00 Uhr BRD Verbraucherpreise August (endgültig)

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Der DAX drehte scharf vor der 19k-er Marke ab und setzt damit, wie saisonal durchaus typisch, wieder in die Sommerkorrektur, die sich bis in den Oktober ziehen kann. Durch den scharfen Abverkauf muss auch eine zeitnahe Konsolidierung eingeplant werden. Das m. Bollingerband an der 18.350 stellt hierfür den ersten relevanten Bereich dar. Oberhalb können die Bullen die Konsolidierung zur 18.550 und .660 anstreben. Sollte der DAX diese überwinden, würden die 18.770 und anschließend der Bereich am Allzeithoch um 19k bereits wieder ins Spiel kommen. Unterhalb des m. Bollinger muss eine direkte Fortsetzung der Abwärtsbewegung in Richtung der 18.050 befürchtet werden. Darunter bildet die 17.870/17.800 bereits einen Bereich, wo die Konso spätestens wieder aufgekauft werden muss. Fällt auch diese Unterstützung, droht erneut die Eintrübung zu den Tiefs.

Xetra-DAX Wochenchart
DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX konnte zum Wochenauftakt direkt seine 100-Tageslinie verteidigen und eine Erholung zum m. Bollingerband einleiten. Die Bullen benötigen einen deutlich größeren Kraftakt, um das Bild wieder aufzuhellen. Die 100-TL an der 18.360 stellt weiterhin die erste relevante Zone.

  • Oberhalb halten die Bullen die Range zur 18.440 und nachfolgend .490. Darüber öffnet sich wieder der Weg zum m. Bollinger an der 18.540. Bei Bruch wird die weitere Aufhellung zur 18.610 und .670 möglich.
  • Unterhalb öffnet sich hingegen die Spanne zur 18.290. Darunter ist die Gap-Zone 18.230/.180 zu nennen. Bei Bruch droht der Lauf zur 18.060, wo die nächstgrößere Supportzone angesiedelt wäre.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 18.420 > 18.440 > 18.490 > 18.540 > 18.610 > 18.670 > 18.730 > 18.770 > 18.810 > 18.880 > 18.910 > 18.970 > 19.000 > 19.050 > 19.115 > 19.150 > 19.300 > 19.380
  • Unterstützungen: 18.360 > 18.290 > 18.230 > 18.180 > 18.060 > 18.000 > 17.970 > 17.885 > 17.810 > 17.780 > 17.710 > 17.670 > 17.610 > 17.570 > 17.500 > 17.440 > 17.370> 17.350 > 17.200 > 17.160 > 17.100 > 17.070 > 17.000 > 16.930 > 16.850 > 16.800
DAX Tageschart
DAX Stundenchart

Der Ausblick im Videoformat

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Abverkauf in den September – Ausblick bleib mau – Sommerkonso läuft

In der ersten Handelswoche des Septembers, einem Monat der traditionell als der volatilste und schwächste im Börsenjahr gilt, zeigten sich die Aktienmärkte entsprechend nervös und endeten mit deutlichen Verlusten. Dies spiegelt die anhaltende Unsicherheit wider, die vor allem durch die konjunkturellen Entwicklungen in den USA und die bevorstehenden geldpolitischen Entscheidungen geprägt ist. Die Märkte scheinen vor allem auf weitere klare Hinweise zu warten, die Aufschluss über die Stärke der US-Wirtschaft und den weiteren geldpolitischen Kurs der US-Notenbank geben könnten. Diese Unsicherheiten dürften bis in den Oktober hinein bestehen bleiben, besonders im Vorfeld der US-Wahlen, was die Märkte weiterhin in Atem halten wird.

Der schwache Start in den September könnte zwar kurzfristig Raum für technische Gegenbewegungen bieten, doch sind übergeordnet weitere Kursrückgänge in den kommenden Wochen wahrscheinlich. Der Beginn der Blackout-Periode der Buybacks dürfte die Kauflaune nun auch noch zusätzlich belasten. Die Marktstimmung wird vor allem aber von den makroökonomischen Daten abhängen. In der kommenden Woche stehen weniger Termine auf dem Wirtschaftskalender, doch einige davon haben das Potenzial, marktbewegend zu sein. Besonders im Fokus stehen dabei die Veröffentlichung der US-Verbraucherpreise am Mittwoch, die wichtige Hinweise auf die Inflationsentwicklung geben könnten. Am Donnerstag richtet sich das Augenmerk auf die geldpolitischen Entscheidungen der Europäischen Zentralbank, bei denen eine weitere Zinssenkung um 25 Basispunkte erwartet wird. Diese Entscheidungen könnten wichtige Signale für die Markterwartungen und die zukünftige geldpolitische Ausrichtung in der Eurozone setzen.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 10:30 Uhr Eurozone sentix-Konjunkturindex September
  • Dienstag:
    • 08:00 Uhr BRD Verbraucherpreise August (endgültig)
  • Mittwoch:
    • (!) 14:30 Uhr USA Verbraucherpreise August
  • Donnerstag:
    • (!) 14:15 Uhr Eurozone EZB-Zinsentscheid
    • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • (!) 14:45 Uhr Eurozone EZB-Pressekonferenz
    • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 14:30 Uhr USA Erzeugerpreise August
  • Freitag:
    • 11:00 Uhr Eurozone Industrieproduktion Juli
    • 16:00 Uhr USA Konsumklima Uni Michigan September (vorläufig)

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Der DAX drehte scharf vor der 19k-er Marke ab und setzt damit, wie saisonal durchaus typisch, wieder in die Sommerkorrektur, die sich bis in den Oktober ziehen kann. Durch den scharfen Abverkauf muss auch eine zeitnahe Konsolidierung eingeplant werden. Das m. Bollingerband an der 18.350 stellt hierfür den ersten relevanten Bereich dar. Oberhalb können die Bullen die Konsolidierung zur 18.550 und .660 anstreben. Sollte der DAX diese überwinden, würden die 18.770 und anschließend der Bereich am Allzeithoch um 19k bereits wieder ins Spiel kommen. Unterhalb des m. Bollinger muss eine direkte Fortsetzung der Abwärtsbewegung in Richtung der 18.050 befürchtet werden. Darunter bildet die 17.870/17.800 bereits einen Bereich, wo die Konso spätestens wieder aufgekauft werden muss. Fällt auch diese Unterstützung, droht erneut die Eintrübung zu den Tiefs.

Xetra-DAX Wochenchart
DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX mit einem sehr schwachen Monatsauftakt. Die 100-Tageslinie wurde rasch erreicht und in den Wochenabschluss verletzt. Sie stellt in der neuen Woche den ersten relevanten Bereich. Oberhalb kann eine Erholung eingeleitet werden. Die 18.360 stellen somit die erste relevante Zone.

  • Oberhalb halten die Bullen die Range zur 18.400, welche nachfolgend zum m. Bollinger bei .490 erweitert werden kann. Darüber öffnet sich wieder der Weg zur 18.530 und .580. Bei Bruch wird die weitere Aufhellung zur 18.670 möglich.
  • Unterhalb öffnet sich hingegen die Spanne über die 18.300 zur 18.230. Darunter sind die 18.180 zu nennen. Bei Bruch droht der Lauf zur 18.060, wo die nächstgrößere Supportzone angesiedelt wäre.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 18.400 > 18.490 > 18.530 > 18.580 > 18.650 > 18.670 > 18.730 > 18.770 > 18.810 > 18.880 > 18.910 > 18.970 > 19.000 > 19.050 > 19.115 > 19.150 > 19.300 > 19.380
  • Unterstützungen: 18.360 > 18.300 > 18.230 > 18.180 > 18.060 > 18.000 > 17.970 > 17.885 > 17.810 > 17.780 > 17.710 > 17.670 > 17.610 > 17.570 > 17.500 > 17.440 > 17.370> 17.350 > 17.200 > 17.160 > 17.100 > 17.070 > 17.000 > 16.930 > 16.850 > 16.800
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DAX Stundenchart

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ISM stabil – Märkte nervös im Vorfeld der US-Arbeitsmarktdaten

Die Bemühungen der Aktienmärkte um Stabilität setzten sich auch am Donnerstag fort, unterstützt durch positive Signale im Dienstleistungssektor. Der ISM-Index für Dienstleistungen blieb stabil, was den Rezessionsängsten etwas den Wind aus den Segeln nahm. Trotzdem bleibt die Lage angesichts der jüngsten Flut schwacher Konjunkturdaten und der traditionell schwachen Börsenmonate September und Oktober angespannt.

Die Widersprüchlichkeit der jüngsten Wirtschaftsdaten sorgt weiterhin für Verunsicherung unter den Anlegern. Während der Dienstleistungssektor relative Stärke zeigt, deuten andere Indikatoren auf eine mögliche Abschwächung der Wirtschaft hin. Diese Gemengelage macht die Märkte besonders sensibel für neue Daten. Ein wichtiger Test für die Märkte steht am Freitag an, wenn der US-Arbeitsmarktbericht veröffentlicht wird. Nach dem überraschend schwachen Bericht im Vormonat, der die Märkte schockierte und Rezessionsängste schürte, liegt nun der Fokus darauf, ob sich der Trend der Arbeitsmarktabschwächung fortsetzt. Sollten die neuen Daten eine weitere Verschlechterung zeigen, könnte dies erneut zu turbulenten Reaktionen an den Märkten führen und die Hoffnungen auf eine wirtschaftliche Stabilisierung dämpfen.

Wichtige Termine:

  • 08:00 Uhr BRD Industrieproduktion Juli
  • 08:00 Uhr BRD Handelsbilanzsaldo Juli
  • 11:00 Uhr Eurozone BIP Q2 (endgültig)
  • (!) 14:30 Uhr US Arbeitsmarktbericht August

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Der DAX mit sehr starken Bewegungen im August. Die Verteidigung des Bullenmarkt-Aufwärtstrends bei 17.100 konnte sehr dynamisch bis zum Allzeithoch wieder aufgekauft werden, obwohl das konjunkturelle Umfeld herausfordernd bleibt. Das Sommertief sollte damit sehr wahrscheinlich bereits gefunden sein. Ein weiterer Rücksetzer und damit die Konsolidierung der letzten starken Anstiegsbewegung muss im schwächsten Börsenmonat September (nicht der Anfang) jedoch eingeplant werden. Die 18.660 stellen den ersten relevanten Support dar. Oberhalb können die Bullen die Konsolidierung weiter aufschieben und die Range zur .810 und 19.030 aktiv halten. Sollte der DAX diese überwinden, würde sogar noch der Bereich um 19.2k ins Spiel kommen. Unterhalb der 18.660 droht der Beginn der Konsolidierung zur 18.440/.390 (m. Bollinger). Darunter bilden die 18.230 und 18.1 den nächsten Anlaufbereich. Zonen, die im Sinne einer bullischen Konsolidierung nicht direkt angelaufen werden sollen.

Xetra-DAX Wochenchart
DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX nach der Umkehr an der 19.000-er Marke nur mit schwachen Gegenbewegungen. Der Rücklauf zur 100-Tageslinie muss weiterhin zeitnah eingeplant werden. Die 18.600 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb halten die Bullen die Range zur 18.650/.670. Darüber öffnet sich wieder der Weg ins Gap bei .740. Bei Bruch wird die weitere Aufhellung zur 18.810 möglich.
  • Unterhalb öffnet sich hingegen die Spanne zur 18.530/.490 ans m. Bollingerband. Darunter sind nach der 18.460 die 18.390 zu nennen. Bei Bruch droht bei .350/.330 der Test der 100-Tageslinie.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 18.600 > 18.650 > 18.670 > 18.740 > 18.780 > 18.810 > 18.880 > 18.910 > 19.000 > 19.060 > 19.090 > 19.170 > 19.300 > 19.380
  • Unterstützungen: 18.600 > 18.530 > 18.490 > 18.460 > 18.390 > 18.350 > 18.330 > 18.290 > 18.240 > 18.180 > 18.115 > 18.040 > 17.970 > 17.885 > 17.810 > 17.780 > 17.710 > 17.670 > 17.610 > 17.570 > 17.500 > 17.440 > 17.370> 17.350 > 17.200 > 17.160 > 17.100 > 17.070 > 17.000 > 16.930 > 16.850 > 16.800
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