Schwacher Oktoberauftakt – Inflation und geopolitische Spannungen im Fokus

Die erste Handelswoche des Oktobers endete für die Aktienmärkte mit Schwäche, eine Entwicklung, die typisch für den oft volatilen und schwierigen Börsenmonat Oktober ist. Trotz positiver Konjunkturdaten aus den USA, die auf eine anhaltend robuste Wirtschaft hinweisen, waren die Märkte von einer gewissen Zurückhaltung geprägt. Auch der Arbeitsmarktbericht zeigte starke Zahlen, was normalerweise ein positiver Indikator wäre, jedoch bleiben die Preiskomponenten weiterhin erhöht, was die Sorge vor einer Rückkehr der Inflation schürt. Zusätzlich belastet der geopolitische Konflikt im Nahen Osten zwischen Israel und dem Iran die Marktstimmung, da befürchtet wird, dass eine Eskalation den Ölpreis weiter in die Höhe treiben und somit inflationäre Drucke verstärken könnte. Diese Entwicklungen stellen die Erwartungen einer deutlichen Zinswende in Frage. Zinsfutures haben bereits einige der erwarteten Zinssenkungen in den USA zurückgenommen, was darauf hindeutet, dass die Federal Reserve möglicherweise vorsichtiger agieren muss.

Die Märkte stehen nun vor der Herausforderung, auf neue Inflationsdaten aus den USA zu reagieren, die in der kommenden Woche veröffentlicht werden. Sollten diese ebenfalls hoch ausfallen, könnte dies die Zinssenkungserwartungen weiter dämpfen und den Fokus erneut stark auf das Inflationsthema lenken. Darüber hinaus startet am Freitag mit den Quartalsberichten von großen Finanzinstituten wie JP Morgan, Wells Fargo und BlackRock die neue Earnings Season, die zusätzliche Volatilität in die Märkte bringen dürfte. Die Investoren müssen sich also auf eine weitere Woche einstellen, in der die Nervosität an den Märkten wahrscheinlich anhalten wird.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 08:00 Uhr BRD Auftragseingang Industrie August
    • 11:00 Uhr Eurozone Einzelhandelsumsatz August
  • Dienstag:
    • 08:00 Uhr BRD Industrieproduktion August
  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr BRD Handelsbilanz August
    • 20:00 Uhr USA FOMC-Protokoll
  • Donnerstag:
    • 13:30 Uhr Eurozone EZB-Protokoll
    • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • (!) 14:30 Uhr USA Verbraucherpreise September
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr BRD Verbraucherpreise September (endgültig)
    • 14:30 Uhr USA Erzeugerpreise September
    • 16:00 Uhr USA Verbrauchervertrauen Uni Michigan Oktober (vorläufig)
    • Quartalszahlen u.a. von JP Morgan, Wells Fargo, Black Rock

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Der DAX nach dem Sprung über die 19k-er Marke nun mit dem Rücklauf zur Ausbruchszone. Oberhalb der Zone bleiben die Bullen direkt im Vorteil. Erst bei Bruch könnte nochmal Schwung in die saisonal schwache Phase liefern.

Der Bereich an der 19.190 stellt die erste relevante Zone. Oberhalb können die Bullen weiterhin die Range zur 19.410 aufrechterhalten. Sollte der DAX diese nachhaltig überwinden, würde der Cluster 19.660 aktiviert werden. Unterhalb bleibt hingegen die Ausbruchszone 19k/18.910 im Fokus. Darunter würde wieder die Eintrübung zur 18.700 drohen, anschließend das m. Bollinger an der 18.450, wo stärkere Gegenwehr möglich wird.

Xetra-DAX Wochenchart
DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX beendete die Woche als Underperformer, aber verteidigte trotzdem seine Ausbruchszone an der 19k. Ein erneuter Angriff auf den Support erscheint nach Zwischenschritt wahrscheinlich. Die 19.080 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Range zur 19.170 und .210 aktiv. Darüber folgt die weitere Aufhellung zur 19.300. Bei Bruch 19.410.
  • Unterhalb öffnet sich hingegen die Spanne an die 18.990. Darunter folgt die Eintrübung zum m. Bollinger an der 18.900. Bei Bruch droht der Weg zur 18.850 und anschließend .770.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 19.170 > 19.210 > 19.250 > 19.300 > 19.410 > 19.440 > 19.500 > 19.560 > 19.650 > 19.750
  • Unterstützungen: 19.080 > 18.990 > 18.900 > 18.850 > 18.770 > 18.720 > 18.690 > 18.630 > 18.550 > 18.530 > 18.460 > 18.400 > 18.360 > 18.280 > 18.240 > 18.180 > 18.100 > 18.050 > 18.000 > 17.970 > 17.885 > 17.810 > 17.780 > 17.710 > 17.670 > 17.610 > 17.570 > 17.500 > 17.440 > 17.370> 17.350 > 17.200 > 17.160 > 17.100 > 17.070 > 17.000 > 16.930 > 16.850 > 16.800
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Geopolitik sorgt für Zurückhaltung – Ausbruchszone im Fokus

Die Aktienmärkte zeigten sich am Mittwoch zurückhaltend, nachdem der Iran in der Nacht zuvor Israel mit Raketen angegriffen hatte. Die Märkte warten nun angespannt auf die Reaktion Israels und wägen die potenzielle Eskalation des Konflikts ab, welche weitere Unsicherheit in die Finanzmärkte bringen könnte. Währenddessen näherten sich die großen Indizes wie der S&P 500 und der DAX ihrer kritischen Ausbruchzone, unterhalb derer sich das charttechnische Bild eintrüben würde. In den USA sorgten die stärker als erwartet ausgefallenen ADP-Beschäftigungszahlen für etwas Optimismus, da sie die Hoffnung nährten, dass der offizielle Arbeitsmarktbericht am Freitag ebenfalls positiv ausfallen könnte. Dies könnte jedoch die Erwartungen an einen starken Zinssenkungszyklus der Fed dämpfen.

Am morgigen Donnerstag, dem Tag der Deutschen Einheit, bleibt der Handel in Deutschland offen, und es stehen wichtige Daten an: das letzte EZB-Protokoll, die US-Industrieaufträge und vor allem der ISM-Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor, der ein entscheidender Indikator für die US-Wirtschaft ist. Der Fokus liegt jedoch auf dem offiziellen US-Arbeitsmarktbericht am Freitag, der maßgeblich die Richtung der Märkte bestimmen könnte.

Wichtige Termine:

  • Tag der Deutschen Einheit – Börse geöffnet
  • 09:55 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor September (endgültig)
  • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor September (endgültig)
  • 13:30 Uhr Eurozone EZB-Protokoll
  • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe
  • (!) 16:00 Uhr USA ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor September
  • 16:00 Uhr USA Auftragseingang Industrie August

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Der DAX konnte nach dem China-Stimulus den Ausbruch über die 19k-er Marke vollziehen und als Outperformer nah am Wochenhoch schließen. Oberhalb der Zone bleiben die Bullen klar im Vorteil. Erst ein Rücklauf könnte nochmal Schwung in die saisonal schwache Phase liefern. Die neue Handelswoche wird viele starke Impulse, vor allem aus den USA, mit sich bringen.

Der Bereich an der 19.230 stellt die erste relevante Zone. Oberhalb können die Bullen weiterhin die Range zur 19.470 aufrechterhalten. Sollte der DAX diese nachhaltig überwinden, würde der Cluster 19.660 und .750 aktiviert werden. Bei Bruch folgt gar der Türöffner zur großen 20k Marke. Unterhalb rückt hingegen die Ausbruchszone 19.050/18.950 in den Fokus. Darunter würde wieder die Eintrübung zur 18.720 drohen, anschließend das m. Bollinger an der 18.450.

Xetra-DAX Wochenchart
DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX dehnt seine Wochenschwäche weiter aus und nähert sich der Ausbrauchszone. Oberhalb der 19k hält er sein Ausbruchniveau. Vorsicht: Bei Bruch zurück würde sich das Bild rasch wieder eintrüben. Die 19.150 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Range zur 19.215 und .250 aktiv. Darüber folgt die weitere Aufhellung zur 19.340. Bei Bruch 19.410/.440.
  • Unterhalb öffnet sich hingegen die Spanne an die 19.060. Darunter folgt das Gap-Close 18.960/.940. Bei Bruch droht der Weg zur 18.850 in Richtung m. Bollinger.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 19.215 > 19.250 > 19.285 > 19.340 > 19.410 > 19.440 > 19.500 > 19.560 > 19.650 > 19.750
  • Unterstützungen: 19.150 > 19.060 > 19.000 > 18.960 > 18.940 > 18.850 > 18.790 > 18.730 > 18.690 > 18.630 > 18.550 > 18.530 > 18.460 > 18.400 > 18.360 > 18.280 > 18.240 > 18.180 > 18.100 > 18.050 > 18.000 > 17.970 > 17.885 > 17.810 > 17.780 > 17.710 > 17.670 > 17.610 > 17.570 > 17.500 > 17.440 > 17.370> 17.350 > 17.200 > 17.160 > 17.100 > 17.070 > 17.000 > 16.930 > 16.850 > 16.800
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Schwacher Quartalsauftakt – Angriff des Iran auf Israel steht unmittelbar bevor

Die Aktienmärkte hatten einen schwierigen Start ins vierte Quartal, beeinflusst durch die anhaltenden geopolitischen Spannungen und die Sorge vor einem Angriff Irans auf Israel. Diese Unsicherheit trieb den Volatilitätsindex VIX nach oben und führte zu Zurückhaltung bei den Investoren. Die gemeldeten Wirtschaftsdaten aus den USA waren gemischt und verstärkten das Bild einer widersprüchlichen Wirtschaftslage. Während die Job Openings überraschend positiv ausfielen, zeigt der sechs Monate in Folge geschrumpfte ISM-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe, dass die US-Industrie zunehmend unter Druck steht. Am Donnerstag wird der ISM für den Dienstleistungssektor erwartet, dessen Ausfall entscheidend sein könnte, um keine neuen Konjunktursorgen zu schüren. Der Arbeitsmarktbericht am Freitag wird ebenfalls genau beobachtet werden, da solide Zahlen hier Hoffnung auf eine stabilere Konjunkturlage geben könnten.

In dieser angespannten Marktphase bleibt der Fokus der Anleger vorerst auf die geopolitische Entwicklung zwischen Iran und Israel gerichtet, während die Aktienmärkte sich einem kritischen Punkt nähern. Ein Rückfall unter die jüngsten Ausbruchszonen könnte zu einem Fehlausbruch führen und potenziell stärkeren Verkaufsdruck auslösen, insbesondere da der Oktober traditionell als ein volatiler und schwächerer Monat für die Börsen gilt.

Wichtige Termine:

  • 14:15 Uhr USA ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar September

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Der DAX konnte nach dem China-Stimulus den Ausbruch über die 19k-er Marke vollziehen und als Outperformer nah am Wochenhoch schließen. Oberhalb der Zone bleiben die Bullen klar im Vorteil. Erst ein Rücklauf könnte nochmal Schwung in die saisonal schwache Phase liefern. Die neue Handelswoche wird viele starke Impulse, vor allem aus den USA, mit sich bringen.

Der Bereich an der 19.230 stellt die erste relevante Zone. Oberhalb können die Bullen weiterhin die Range zur 19.470 aufrechterhalten. Sollte der DAX diese nachhaltig überwinden, würde der Cluster 19.660 und .750 aktiviert werden. Bei Bruch folgt gar der Türöffner zur großen 20k Marke. Unterhalb rückt hingegen die Ausbruchszone 19.050/18.950 in den Fokus. Darunter würde wieder die Eintrübung zur 18.720 drohen, anschließend das m. Bollinger an der 18.450.

Xetra-DAX Wochenchart
DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX startet mit Schwäche ins neue Quartal. Der bevorstehende Angriff des Iran auf Israel sorgt für Zurückhaltung und Rücklauf zur Ausbruchszone. Oberhalb der 19k hält er sein Ausbruchniveau. Vorsicht: Bei Bruch zurück würde sich das Bild rasch wieder eintrüben. Die 19.260 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Range zur 19.380 aktiv. Darüber folgt die weitere Aufhellung über die .410 zur 19.470. Bei Bruch 19.570.
  • Unterhalb öffnet sich hingegen nach der 19.215 die Spanne zum Gap an der 19.090. Darunter folgt der Weg zur 19.030 und dem Gap-Close 18.960. Bei Bruch droht der Weg zur 18.840 und in Richtung m. Bollinger bei 18.790.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 19.260 > 19.285 > 19.360 > 19.420 > 19.500 > 19.560 > 19.650 > 19.750
  • Unterstützungen: 19.215 > 19.150 > 19.110 > 19.090 > 19.030 > 18.960 > 18.840 > 18.790 > 18.730 > 18.690 > 18.630 > 18.550 > 18.530 > 18.460 > 18.400 > 18.360 > 18.280 > 18.240 > 18.180 > 18.100 > 18.050 > 18.000 > 17.970 > 17.885 > 17.810 > 17.780 > 17.710 > 17.670 > 17.610 > 17.570 > 17.500 > 17.440 > 17.370> 17.350 > 17.200 > 17.160 > 17.100 > 17.070 > 17.000 > 16.930 > 16.850 > 16.800
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China eingepreist? – Starker schwächster Börsenmonat – US-Konjunktur im Blick

Die Aktienmärkte haben den Monat September trotz einiger Herausforderungen insgesamt positiv abgeschlossen. Auch wenn es zum Monatsende leichte Abgaben gab, konnte der DAX – trotz der traditionell schwachen Saisonalität im September – eine solide positive Performance zeigen. Von den erneuten starken Gewinnen in China konnte er diesmal nicht profitieren. Besonders die Gewinnwarnungen aus dem Automobilsektor durch Unternehmen wie VW und Stellantis hatten einen belastenden Einfluss.

Für den Oktober, der vor allem in US-Wahljahren von Schwierigkeiten und erhöhter Volatilität begleitet sein kann, bleibt das Marktumfeld herausfordernd. Der DAX befindet sich weiterhin auf einem potenziellen Ausbruchsniveau, wobei ein Rückgang unter 19.000 Punkte als Warnsignal betrachtet werden sollte. Zum Start in den Oktober stehen wichtige Wirtschaftsdaten an. In der Eurozone werden die Inflationsdaten erwartet, die sich vermutlich weiterhin in Richtung des 2%-Ziels der EZB bewegen und damit die Tür für weitere Zinssenkungen im Oktober offen halten könnten. In den USA werden der ISM-Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe und die Job Openings veröffentlicht, die einen weiteren Einblick in die Lage der US-Konjunktur geben werden.

Wichtige Termine:

  • Quartalsauftakt
  • 09:55 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe September (endgültig)
  • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe September (endgültig)
  • (!) 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise September (Vorabschätzung)
  • 16:00 Uhr USA ISM-Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe September
  • 16:00 Uhr USA JOLTS-Daten (offene Stellen) August

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Der DAX konnte nach dem China-Stimulus den Ausbruch über die 19k-er Marke vollziehen und als Outperformer nah am Wochenhoch schließen. Oberhalb der Zone bleiben die Bullen klar im Vorteil. Erst ein Rücklauf könnte nochmal Schwung in die saisonal schwache Phase liefern. Die neue Handelswoche wird viele starke Impulse, vor allem aus den USA, mit sich bringen.

Der Bereich an der 19.230 stellt die erste relevante Zone. Oberhalb können die Bullen weiterhin die Range zur 19.470 aufrechterhalten. Sollte der DAX diese nachhaltig überwinden, würde der Cluster 19.660 und .750 aktiviert werden. Bei Bruch folgt gar der Türöffner zur großen 20k Marke. Unterhalb rückt hingegen die Ausbruchszone 19.050/18.950 in den Fokus. Darunter würde wieder die Eintrübung zur 18.720 drohen, anschließend das m. Bollinger an der 18.450.

Xetra-DAX Wochenchart
DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX startete nach mehreren Gewinnwarnungen etwas schwächer in die neue Woche. Oberhalb der 19k hält er sein Ausbruchniveau. Ein Rücklauf und Retest muss entsprechend eingeplant werden. Vorsicht: Ein Bruch zurück würde das Bild rasch wieder eintrüben. Die 19.360 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Range zur 19.420 aktiv. Darüber folgt die weitere Aufhellung zur 19.500. Bei Bruch 19.560.
  • Unterhalb öffnet sich hingegen die Spanne zur 19.285. Darunter folgt der Weg zur 19.230/.215. Bei Bruch droht der Weg in Richtung der Ausbruchszone zur 19.150/.110.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 19.360 > 19.420 > 19.500 > 19.560 > 19.650 > 19.750
  • Unterstützungen: 19.285 > 19.230 > 19.215 > 19.150 > 19.110 > 19.030 > 18.970 > 18.920 > 18.850 > 18.790 > 18.730 > 18.690 > 18.630 > 18.550 > 18.530 > 18.460 > 18.400 > 18.360 > 18.280 > 18.240 > 18.180 > 18.100 > 18.050 > 18.000 > 17.970 > 17.885 > 17.810 > 17.780 > 17.710 > 17.670 > 17.610 > 17.570 > 17.500 > 17.440 > 17.370> 17.350 > 17.200 > 17.160 > 17.100 > 17.070 > 17.000 > 16.930 > 16.850 > 16.800
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China-Stimulus belebt DAX – Neuer Zinszyklus treibt Goldlöckchen Hoffnung immer höher

Die Aktienmärkte konnten die vergangene Handelswoche positiv abschließen und damit ihre Monatsperformance für den September weiter ins Positive ziehen, was durchaus bemerkenswert ist, da dieser Monat historisch als der schwächste Börsenmonat des Jahres gilt. Besonders der DAX stach heraus, da er ein deutliches neues Allzeithoch erreichte, angetrieben vor allem durch die Hoffnung auf weitere Zinssenkungen und die umfangreichen Stimulusmaßnahmen in China. Der exportorientierte DAX könnte somit von einer globalen konjunkturellen Belebung profitieren, auch wenn die Binnenkonjunktur in Deutschland schwach bleibt und eine Rezession zum Jahresschluss wahrscheinlich ist. Die erneute Gewinnwarnung von Volkswagen, welcher am Freitagabend nach Börsenschluss veröffentlicht wurde, unterstreicht dieses Umfeld deutlich.

In der kommenden Woche endet der September und damit auch das Quartal, was zusätzliche Aufmerksamkeit auf die Märkte lenken dürfte. Besondere Beachtung finden der ISM-Einkaufsmanagerindex und der US-Arbeitsmarktbericht am Freitag, die wichtige Einblicke in den Zustand der US-Wirtschaft bieten werden. Die Märkte setzen derzeit stark auf das sogenannte Goldlöckchen-Szenario, das von einer rückläufigen Inflation, mehreren bevorstehenden Zinssenkungen und einer gleichzeitig stabilen Konjunktur mit Gewinnwachstum bei den Unternehmen ausgeht. Ob die Konjunktur tatsächlich stabil bleibt, werden diese Daten aufzeigen. Es bleibt jedoch ebenso fraglich, ob bei einer anhaltend guten Konjunktur eine starke Zinswende mit vielen Zinssenkungen wirklich umsetzbar ist, oder ob der Markt sich ein zu positives Szenario ausmalt. Angesichts der anhaltenden schwachen Saisonalität, die in einem US-Wahljahr typischerweise bis Ende Oktober andauert, ist mit weiterhin erhöhter Volatilität zu rechnen.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • Quartalsabschluss
    • 03:30 Uhr China Einkaufsmanagerindizes September
    • (!) 14:00 Uhr BRD Verbraucherpreise September (Vorabschätzung)
    • 19:00 Uhr USA Rede Fed Chef Powell „Economic Outlook“
  • Dienstag:
    • Quartalsauftakt
    • 09:55 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe September (endgültig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe September (endgültig)
    • (!) 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise September (Vorabschätzung)
    • 16:00 Uhr USA ISM-Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe September
    • 16:00 Uhr USA JOLTS-Daten (offene Stellen) August
  • Mittwoch:
    • 14:15 Uhr USA ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar September
  • Donnerstag:
    • Tag der Deutschen Einheit – Börse geöffnet
    • 09:55 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor September (endgültig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor September (endgültig)
    • 13:30 Uhr Eurozone EZB-Protokoll
    • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • (!) 16:00 Uhr USA ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor September
    • 16:00 Uhr USA Auftragseingang Industrie August
  • Freitag:
    • (!) 14:30 Uhr USA Arbeitsmarktbericht September

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Der DAX konnte nach dem China-Stimulus den Ausbruch über die 19k-er Marke vollziehen und als Outperformer nah am Wochenhoch schließen. Oberhalb der Zone bleiben die Bullen klar im Vorteil. Erst ein Rücklauf könnte nochmal Schwung in die saisonal schwache Phase liefern. Die neue Handelswoche wird viele starke Impulse, vor allem aus den USA, mit sich bringen.

Der Bereich an der 19.230 stellt die erste relevante Zone. Oberhalb können die Bullen weiterhin die Range zur 19.470 aufrechterhalten. Sollte der DAX diese nachhaltig überwinden, würde der Cluster 19.660 und .750 aktiviert werden. Bei Bruch folgt gar der Türöffner zur großen 20k Marke. Unterhalb rückt hingegen die Ausbruchszone 19.050/18.950 in den Fokus. Darunter würde wieder die Eintrübung zur 18.720 drohen, anschließend das m. Bollinger an der 18.450.

Xetra-DAX Wochenchart
DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der China Stimulus und die Zinssenkungsfantasien peitschten den DAX als Outperformer zum neuen Allzeithoch. Oberhalb der 19k hält der DAX sein Ausbruchniveau mit Chancen auf die 20k. Quartalsabschluss. 2. Gewinnwarnung von VW (nachbörslich veröffentlicht) könnte den Auftakt eintrüben. Die 19.400 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Range zur 19.470/.490 aktiv. Darüber folgt die weitere Aufhellung zur 19.560/.580. Bei Bruch 19.650. Anschließend .750.
  • Unterhalb öffnet sich hingegen die Spanne zur 19.310. Darunter folgt der Weg zur 19.230. Bei Bruch droht der Weg in Richtung der Ausbruchszone zur 19.150/.110.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 19.400 > 19.470/.490 > 19.560/.580 > 19.650 > 19.750
  • Unterstützungen: 19.310 > 19.230 > 19.150> 19.110 > 19.030 > 18.970 > 18.920 > 18.850 > 18.790 > 18.730 > 18.690 > 18.630 > 18.550 > 18.530 > 18.460 > 18.400 > 18.360 > 18.280 > 18.240 > 18.180 > 18.100 > 18.050 > 18.000 > 17.970 > 17.885 > 17.810 > 17.780 > 17.710 > 17.670 > 17.610 > 17.570 > 17.500 > 17.440 > 17.370> 17.350 > 17.200 > 17.160 > 17.100 > 17.070 > 17.000 > 16.930 > 16.850 > 16.800
DAX Tageschart
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