Börsenpsychologie: Warum unsere Emotionen uns oft im Weg stehen

Hallo und willkommen zurück auf trading-portal.net! Ich bin Alex und heute möchte ich über ein Thema sprechen, das viele Trader und Anleger unterschätzen: Psychologie an der Börse. Egal ob du gerade erst angefangen hast oder schon ein paar Jahre investierst, die eigenen Emotionen können oft der größte Gegner sein.


Warum Psychologie an der Börse so wichtig ist

Vielleicht hast du das auch schon erlebt: Du siehst, wie der Kurs einer Aktie plötzlich fällt, und panisch verkaufst du – nur um danach zuzusehen, wie er sich wieder erholt. Oder umgekehrt: Der Kurs steigt, und die Gier packt dich. Du kaufst zu einem höheren Preis, nur um kurz darauf einen Rückgang zu erleben. Das Problem liegt oft nicht an der Strategie, sondern an uns selbst. Die Börse lässt Emotionen hochkochen: Angst, Gier, Hoffnung und Panik. Diese Gefühle beeinflussen unser Verhalten und können dazu führen, dass wir rationale Entscheidungen über Bord werfen.


Die 3 größten Emotionen beim Trading

  1. Angst: Wenn die Kurse fallen, übernimmt die Angst das Steuer. Wir fürchten größer werdende Verluste und verkaufen oft zu früh.
    • Tipp: Setze klare Stop-Loss-Limits und halte dich daran. Du solltest vorher wissen, wie viel Verlust du bereit bist zu tragen.
  2. Gier: Wenn es gut läuft, neigen wir dazu, mehr zu riskieren oder zu lange in einer Position zu bleiben.
    • Tipp: Gewinne zu sichern ist wichtig! Plane im Voraus, bei welchem Gewinnniveau du aussteigen möchtest.
  3. Hoffnung: Eine der gefährlichsten Emotionen! Wenn der Kurs einer Aktie stark gefallen ist, hoffen wir oft auf eine plötzliche Erholung, statt die Verluste zu begrenzen.
    • Tipp: Hoffnung gehört nicht in dein Trading. Beurteile Positionen objektiv und frage dich, ob sie noch Sinn ergeben.

Wie du Emotionen kontrollierst: 4 praktische Tipps

  1. Erstelle einen Trading-Plan: Plane deine Ein- und Ausstiege im Voraus. So hast du einen klaren Plan, an den du dich auch in turbulenten Zeiten halten kannst.
  2. Nutze Stop-Loss-Orders: Stop-Loss-Limits helfen dir, Emotionen zu vermeiden. Wenn eine Position automatisch geschlossen wird, musst du nicht emotional reagieren.
  3. Reduziere dein Risiko: Hohe Risiken führen zu mehr Stress. Investiere nur so viel, wie du bereit bist zu verlieren, und nutze nie zu hohe Hebel.
  4. Atme durch und bleib ruhig: Klingt banal, hilft aber enorm. Wenn du merkst, dass Emotionen hochkommen, mache eine Pause, geh spazieren oder analysiere die Situation mit etwas Abstand.

Der „Fear and Greed Index“: Ein nützliches Tool

Ein interessantes Werkzeug, um die Stimmung am Markt zu messen, ist der Fear and Greed Index. Dieser zeigt, ob die Mehrheit der Anleger gerade ängstlich oder gierig ist. Hohe Gier bedeutet oft, dass die Märkte überhitzt sind, während extreme Angst oft Kaufgelegenheiten bietet.

Mein Tipp: Behalte den Index im Blick, aber lass dich nicht zu stark davon beeinflussen. Er sollte ein Anhaltspunkt sein, keine Entscheidungsgrundlage.


Fazit: Emotionale Kontrolle ist entscheidend

Erfolg an der Börse bedeutet nicht nur, die richtige Strategie zu haben. Es geht darum, die eigenen Emotionen im Griff zu behalten und rational zu handeln. Denk daran:

Der beste Trader ist der, der seine Emotionen kontrolliert.

Ich hoffe, dieser Artikel hilft dir, in Zukunft ruhiger und gelassener zu handeln. Hast du schon Erfahrungen mit emotionalem Trading gemacht? Schreib es mir gerne in die Kommentare oder teile deine Tipps mit der Community.

Bis zum nächsten Mal und erfolgreiche Trades! Dein Alex

Trading und Investieren für Anfänger: Mein Weg zur Börse und wertvolle Tipps

Hallo und willkommen auf trading-portal.net! Ich bin Alex und wenn du auf diesem Blog gelandet bist, dann interessierst du dich vermutlich für die Börse, Trading oder einfach dafür, dein Geld sinnvoll anzulegen. Hier teile ich meine Erfahrungen, meine Fehler (ja, die gab es zu Genüge!) und vor allem meine wertvollen Tipps, die dir dabei helfen können, bessere Entscheidungen zu treffen und langfristig Vermögen aufzubauen.


Mein erster Schritt: Warum ich überhaupt angefangen habe

Ich erinnere mich noch genau an meine ersten Berührungspunkte mit der Börse. Es war zu einer Zeit, in der ich schlichtweg gemerkt habe, dass das Sparbuch und das Girokonto kaum noch Zinsen abwerfen. Du kennst das sicher: Man spart ein bisschen Geld, doch am Ende des Jahres kommt kaum was dazu. Das hat mich frustriert. Ich wollte mein Geld arbeiten lassen.

Also habe ich angefangen, mich intensiver mit der Börse zu beschäftigen. Anfangs war das alles sehr verwirrend: Aktienkurse, Charts, Trading-Plattformen, Begriffe wie ETF, Derivate, Optionsscheine – da steigt man als Anfänger erstmal nicht durch. Aber Schritt für Schritt wurde es klarer.


Meine ersten Fehler: Der Einstieg ins Trading

Klar, Fehler gehören dazu, vor allem in der Welt des Tradings. Und ich habe einige davon gemacht. Hier sind zwei typische Fehler, die du unbedingt vermeiden solltest:

  1. Zu hohe Erwartungen: Am Anfang dachte ich, ich werde schnell reich. „Kauf ein paar Aktien, ein paar Hebelprodukte – und zack, bin ich Millionär.“ Ein großer Irrtum! Der Börsenmarkt ist kein Casino. Erfolgreiches Trading erfordert Geduld, Wissen und vor allem eine Strategie.
  2. Emotionales Trading: Wenn der Kurs meiner ersten Aktie fiel, bin ich nervös geworden und habe schnell verkauft – aus Angst vor noch größeren Verlusten. Im Nachhinein hätte ich nur ruhig bleiben müssen, denn der Kurs hat sich erholt.

Lektion gelernt: Lass dich nicht von Emotionen steuern. Setze dir feste Stop-Loss-Limits und halte an deinem Plan fest.


Trading-Strategien: Die wichtigsten Methoden kurz erklärt

Damit du nicht die gleichen Fehler machst wie ich, möchte ich dir hier die bekanntesten Trading-Strategien kurz vorstellen:

  1. Buy and Hold: Eine der einfachsten Strategien. Man kauft Aktien von soliden Unternehmen und hält sie über Jahre oder sogar Jahrzehnte.
    • Vorteil: Wenig Aufwand, langfristig oft profitabel.
    • Nachteil: Kursschwankungen müssen ausgesessen werden.
  2. Swing Trading: Hier nutzt du mittelfristige Kursbewegungen. Man kauft Aktien, wenn der Kurs fällt, und verkauft sie, wenn er steigt.
    • Vorteil: Gewinne innerhalb weniger Tage oder Wochen möglich.
    • Nachteil: Du musst den Markt regelmäßig beobachten.
  3. Day Trading: Man kauft und verkauft Aktien innerhalb eines Tages.
    • Vorteil: Schnelle Gewinne.
    • Nachteil: Sehr risikoreich und stressig.
  4. ETF-Sparpläne: Für Anfänger oft die beste Wahl. Man investiert monatlich einen festen Betrag in ETFs (Indexfonds).
    • Vorteil: Geringe Kosten, breites Risiko durch Streuung.
    • Nachteil: Langsamere Gewinne im Vergleich zu spekulativen Anlagen.

Mein Tipp: Wenn du neu bist, starte mit ETFs oder Buy-and-Hold. Trading kannst du immer noch Schritt für Schritt lernen.


Risiko- und Moneymanagement: Deine Versicherung an der Börse

Ein ganz wichtiges Thema ist das Risiko- und Moneymanagement. Ohne das wirst du langfristig kein erfolgreicher Trader sein. Hier ein paar einfache Regeln:

  1. Investiere nie mehr, als du bereit bist zu verlieren.
  2. Streue dein Risiko: Investiere nie dein gesamtes Geld in eine einzige Aktie oder einen einzigen Sektor.
  3. Setze Stop-Loss-Limits: Lege fest, bei welchem Verlust du automatisch verkaufst, um größeres Unglück zu vermeiden.
  4. Nutze nicht zu viel Hebel: Hebelprodukte können verlockend sein, sind aber auch extrem risikoreich.

Fazit: Jeder kann die Börse verstehen – mit Geduld und Wissen

Trading und Investieren sind keine Raketenwissenschaft. Wenn ich das lernen konnte, kannst du das auch! Der wichtigste Schritt ist der Anfang: Fang klein an, lies viel, probiere dich aus und lerne aus deinen Fehlern. Wenn du dranbleibst, wirst du sehen, dass die Börse ein fantastisches Instrument ist, um langfristig finanzielle Freiheit zu erreichen.

Ich freue mich darauf, dich hier auf meinem Blog mit weiteren Artikeln und Tipps zu begleiten. Hast du Fragen oder Anregungen? Schreib’s mir gerne in die Kommentare oder schick mir eine Nachricht.

Bis zum nächsten Artikel! Dein Alex

Auftakt in den Jahresabschluss – DAX kraftlos, Wall Street am Rekordhoch -Überrascht die Fed?

Die Aktienmärkte starteten zweigeteilt in die neue Handelswoche. Während die Wall Street mit fester Tendenz den Auftakt in die traditionell starke Saisonalität der letzten beiden Dezemberwochen unterstrich, zeigte sich der DAX deutlich schwächer. Nach seiner beeindruckenden Rally der vergangenen Wochen agiert der DAX nun als Underperformer, da offenbar viel Positives bereits eingepreist ist. Eine Konsolidierung der letzten Rally scheint zum Jahreswechsel bzw. im neuen Jahr zunehmend wahrscheinlicher.

Auf dem Wirtschaftskalender standen die Einkaufsmanagerindizes für das Verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor im Fokus. Das Bild war weltweit ähnlich: Während das verarbeitende Gewerbe weiterhin schwächelt, konnte sich der Dienstleistungssektor behaupten – in den USA sogar mit starken Zahlen, was jedoch Inflationssorgen neu befeuern könnte. Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf die nächsten wichtigen Termine. Am Dienstag stehen die US-Einzelhandelsumsätze im Fokus. Sollten diese ebenfalls stark ausfallen, könnte dies Spekulationen über eine frühere Zinspause der Fed anheizen. Außerdem werden der ifo-Geschäftsklimaindex und die ZEW-Konjunkturerwartung aus Deutschland erwartet.

Der wichtigste Termin der Woche bleibt jedoch der Zinsentscheid der US-Notenbank am Mittwoch. Hier wird eine weitere Senkung um 25 Basispunkte erwartet, jedoch dürfte der Ausblick für 2025 und die Signalwirkung für den künftigen geldpolitischen Kurs im Fokus der Anleger stehen.

Wichtige Termine:

  • 10:00 Uhr BRD ifo-Geschäftsklimaindex Dezember
  • 11:00 Uhr BRD ZEW-Konjunkturerwartungen Dezember
  • 11:00 Uhr Eurozone ZEW-Konjunkturerwartungen Dezember
  • (!) 14:30 Uhr USA Einzelhandelsumsatz November
  • 15:15 Uhr USA Industrieproduktion November

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Der DAX erreichte in der vergangenen Woche nochmal ein neues Allzeithoch bei 20.522,82 Punkten und bleibt damit im Dezember der große Outperformer. Der starke Impuls seit Ende November hat damit seine Mindestziele erreicht. Nun muss der Beginn eines Top-Bildungsprozesses erwatet werden. Eine nachfolgende Konsolidierung könnte das Ausbruchsniveau bei 19.700 Punkten in den Fokus rücken – eine Bewegung, die sich möglicherweise bis ins neue Jahr verzögern könnte. Der Bereich an der 20.400 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt die Range zum Allzeithoch an der 20.520 aktiv, welche bei Bruch die Tür zur 20.650 öffnet. Darüber würde gar die 20.770/.800 in den Fokus rücken.

Unterhalb würde hingegen die Spanne zur 20.280 im Blickpunkt bleiben. Darunter droht die Eintrübung zur 20.150 und anschließend 20.000.

DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX startet als klarer Underperformer in die neue Woche. Der Impuls von Ende November zeigt nach Erreichen seiner Mindestziele nun Konsolidierungswillen. Der Auftakt in eine Top-Bildung muss daher erwartet werden, welche sich über die positive Saisonalität hinziehen kann. Die 20.330 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne über die .360 zur 20.400 aktiv. Darüber würde sich der Weg zur 20.420 und .450 wieder öffnen. Bei Bruch wird die weitere Bewegung zum Allzeithoch an der 20.525 möglich.
  • Unterhalb öffnet sich hingegen wieder die Range zur 20.285/.255. Darunter ist die Bewegung zur 20.200 und 20.160 aktiv. Bei Bruch folgt die Eintrübung in Richtung Gap bei 20.100/.010.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 20.360 > 20.400 > 20.420 > 20.450 > 20.500 > 20.525 > 20.590 > 20.650 > 20.770
  • Unterstützungen: 20.330 > 20.285 > 20.255 > 20.200 > 20.160 > 20.100 > 20.010 > 19.960 > 19.930 >19.850 > 19.800 > 19.670 > 19.630 > 19.580 > 19.540 > 19.470 > 19.410 > 19.365 > 19.310 > 19.285 > 19.260 > 19.200 > 19.160 > 19.080 > 19.030 > 19.015 > 18.975 > 18.910 > 18.850 > 18.810 > 18.760 > 18.720
DAX Tageschart
FDAX Tageschart

Der Ausblick im Videoformat

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DAX 20.500 und am Top? Letzte (echte) Handelswoche des Jahres mit vielen Großereignissen

Die Aktienmärkte blicken auf eine zweigeteilte Woche zurück. An der Wall Street überzeugte vor allem der Nasdaq, getragen von den starken Zugewinnen großer Technologiekonzerne, während der Dow Jones als deutlicher Underperformer das Schlusslicht bildete. Der DAX hingegen setzte seine Outperformance fort und erreichte mit über 20.500 Punkten ein neues Rekordhoch. Damit bleibt der DAX der klare Gewinner der letzten Wochen, gestützt durch Hoffnungen auf weitere Zinssenkungen der EZB, einen schwachen Euro, der die Exporte stützt, und mögliche fiskalpolitische Stimuli in Deutschland nach einer Regierungsbildung. Das Bewertungsniveau in Europa, insbesondere in Deutschland, gilt im Vergleich zu den USA im Verhältnis „günstiger“. Die starke Rallye beim DAX ist jedoch mittlerweile charttechnisch ausgereizt und könnte vor einer Konsolidierung stehen, die sich jedoch bis ins neue Jahr verzögern könnte. Die letzten beiden Handelswochen des Jahres, die historisch meist positiv geprägt sind, könnten eher von einer Richtungslosigkeit geprägt sein, bevor im neuen Jahr eine Konsolidierung einsetzen könnte.

Die kommende Handelswoche bringt die letzten bedeutenden Impulsgeber des Jahres. Erwartet werden die Einkaufsmanagerindizes für das Verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor, der ifo-Geschäftsklimaindex und die ZEW-Konjunkturerwartungen aus Deutschland sowie die Einzelhandelsumsätze aus den USA. Am Mittwoch steht der Zinsentscheid der US-Notenbank an, bei dem eine weitere Zinssenkung um 25 Basispunkte erwartet wird. Im Fokus steht jedoch der Ausblick für 2025 – ob die Fed weiterhin von einer stabilen Konjunktur und rückläufiger Inflation ausgeht oder ob eine Zinspause erforderlich wird. Der große Verfallstermin am Freitag könnte zudem für erhöhte Volatilität sorgen. Gleichzeitig wird die PCE-Kernrate gemeldet, ein wichtiger Inflationsindikator für die US-Notenbank, der die Erwartungen für die Geldpolitik im neuen Jahr beeinflussen könnte.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 03.00 Uhr China Industrieproduktion November
    • 09:15 Uhr Eurozone Rede von EZB-Präsidentin Christine Lagarde
    • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Dezember (vorläufig)
    • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Dezember (vorläufig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Dezember (vorläufig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Dezember (vorläufig)
    • 14:30 Uhr USA Empire State Manufacturing Index Dezember
    • 15:45 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Dezember
    • 15:45 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Dezember
  • Dienstag:
    • 10:00 Uhr BRD ifo-Geschäftsklimaindex Dezember
    • 11:00 Uhr BRD ZEW-Konjunkturerwartungen Dezember
    • 11:00 Uhr Eurozone ZEW-Konjunkturerwartungen Dezember
    • (!) 14:30 Uhr USA Einzelhandelsumsatz November
    • 15:15 Uhr USA Industrieproduktion November
  • Mittwoch:
    • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise November (endgültig)
    • (!) 20:00 Uhr USA Fed-Zinsentscheid
    • (!) 20:30 Uhr USA Fed-Pressekonferenz
  • Donnerstag:
    • 08:00 Uhr BRD GfK-Konsumklima Januar
    • 13:00 Uhr GB BoE-Zinsentscheid
    • 14:30 Uhr USA BIP Q3 (endgültig)
    • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • (!) 14:30 Uhr USA Philadelphia-Fed-Index Dezember
    • 16:00 Uhr USA Index der Frühindikatoren November
  • Freitag:
    • (!) Großer Verfallstermin
    • 08:00 Uhr BRD Erzeugerpreise November
    • (!) 14:30 Uhr USA PCE-Kernrate November
    • 16:00 Uhr USA Konsumklima Uni Michigan Dezember (endgültig)

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Der DAX erreichte in der vergangenen Woche nochmal ein neues Allzeithoch bei 20.522,82 Punkten und bleibt damit im Dezember der große Outperformer. Der starke Impuls seit Ende November hat damit seine Mindestziele erreicht. Nun muss der Beginn eines Top-Bildungsprozesses erwatet werden. Eine nachfolgende Konsolidierung könnte das Ausbruchsniveau bei 19.700 Punkten in den Fokus rücken – eine Bewegung, die sich möglicherweise bis ins neue Jahr verzögern könnte. Der Bereich an der 20.400 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt die Range zum Allzeithoch an der 20.520 aktiv, welche bei Bruch die Tür zur 20.650 öffnet. Darüber würde gar die 20.770/.800 in den Fokus rücken.

Unterhalb würde hingegen die Spanne zur 20.280 im Blickpunkt bleiben. Darunter droht die Eintrübung zur 20.150 und anschließend 20.000.

DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX mit einem neuen Allzeithoch an der 20.522,82, welches jedoch direkt abverkauft wurde. Der Impuls von Ende November hätte damit nun seine Mindestziele für den Abschluss erreicht. Der Auftakt in eine Top-Bildung muss daher erwartet werden. Die 20.400 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 20.450 und nachfolgend 20.500 aktiv. Darüber würde sich nach dem Allzeithoch bei 20.525 der der Weg zur 20.590 öffnen. Bei Bruch wird die weitere Bewegung zur 20.650 möglich.
  • Unterhalb öffnet sich hingegen wieder die Range zur 20.330. Darunter ist die Bewegung zur 20.280 und 20.255 wieder aktiv. Bei Bruch folgt die Eintrübung über die 20.185 und anschließend in Richtung Gap bei 20.100/.010.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 20.400 > 20.450 > 20.500 > 20.525 > 20.590 > 20.650 > 20.770
  • Unterstützungen: 20.330 > 20.280 > 20.255 > 20.180 > 20.130 > 20.100 > 20.010 > 19.960 > 19.930 >19.850 > 19.800 > 19.670 > 19.630 > 19.580 > 19.540 > 19.470 > 19.410 > 19.365 > 19.310 > 19.285 > 19.260 > 19.200 > 19.160 > 19.080 > 19.030 > 19.015 > 18.975 > 18.910 > 18.850 > 18.810 > 18.760 > 18.720
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EZB senkt weiter die Zinsen – Konjunkturprognosen gehen nach unten – US Preisdruck nimmt zu

Die Aktienmärkte blieben auch am Donnerstag in engen Handelsspannen gefangen. Der DAX verfehlte knapp ein neues Allzeithoch, nachdem die EZB ihre geldpolitischen Beschlüsse verkündet hatte. Trotz der weiterhin flachen Konsolidierung des steilen Anstiegs der letzten zwei Wochen gab es heute wenig Bewegung, obwohl mehrere Wirtschaftsinstitute ihre Prognosen für Deutschland im Jahr 2025 nach unten korrigierten. Die Mehrheit der Analysten erwartet weiterhin kein Wachstum und erhöhte Unsicherheit, insbesondere im Hinblick auf die Zollgefahr durch die USA.

Die EZB senkte erneut die Zinsen – bereits das vierte Mal in Folge – auf 3,00%. Weitere Zinssenkungen für 2025 werden erwartet, was die Märkte stützt, aber auch die Unsicherheit über die konjunkturelle Entwicklung in Europa widerspiegelt.

In den USA überraschten die Erzeugerpreise mit einer deutlichen Festigkeit, was zeigt, dass die US-Notenbank Fed weniger stark in ihrer Zinswende voranschreiten kann als ursprünglich erwartet. Dennoch wird die Fed voraussichtlich am kommenden Mittwoch die Zinsen noch um 25 Basispunkte senken, was als das letzte größere Marktereignis dieses Jahr gelten könnte.

Für den Freitag stehen noch wenige Wirtschaftsdaten an, darunter die Handelsbilanz aus Deutschland sowie die Industrieproduktion aus der Eurozone.

Wichtige Termine:

  • 08:00 Uhr BRD Handelsbilanz Oktober
  • 11:00 Uhr Eurozone Industrieproduktion Oktober

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Der DAX konnte in der vergangenen Woche enorm zulegen und einen direkten Sprung über 1.200 Punkte hinlegen. Ein Durchschnaufen und eine Zwischenkonsolidierung erscheint überfällig und könnte im saisonalen Muster bis Mitte Dezember erfolgen. Bis zur Ausbruchszone würde dies alles im bullischen Muster verlaufen. Dezember und auch der Januar sind und bleiben auch starke Börsenmonate. Der Bereich an der 20.000 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb können die Bullen die Range über die 20.130 zur 20.380 aufrecht erhalten. Darüber würde eine weitere bullische Bewegung zur 20.680/.730 in den Blickpunkt rücken.

Unterhalb würde sich hingegen der Weg zur Ausbruchszone an der 19.660 öffnen. Ein Durchbruch würde ein Warnsignal in den Jahresabschluss darstellen und weitere Ziele bei 20.360 und .200 in den Fokus rücken.

DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX weiter in der Range der Vortage und innerhalb einer sehr flachen Konsolidierung, welche die Vorteile klar bei den Bullen hält. Freitage waren zuletzt in der Mehrzahl fester geprägt. Die Bären müssen auf ein Doppeltop an der 20.460 setzen. Die 20.390 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 20.420 und .460 aktiv. Darüber öffnet sich der Weg zur 20.490 und .520. Bei Bruch wird die weitere Bewegung zur 20.570/.600 möglich.
  • Unterhalb öffnet sich hingegen die Range über die 20.360 zur 20.330. Darunter ist die Bewegung zur 20.280 und 20.230 wieder aktiv. Bei Bruch folgt die Eintrübung über die 20.180 zur 20.130 und anschließend in Richtung Gap bei 20.100/.010.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 20.390 > 20.420 > 20.460 > 20.490 > 20.520 > 20.570 > 20.600 > 20.680
  • Unterstützungen: 20.360 > 20.330 > 20.280 > 20.230 > 20.180 > 20.130 > 20.100 > 20.010 > 19.960 > 19.930 >19.850 > 19.800 > 19.670 > 19.630 > 19.580 > 19.540 > 19.470 > 19.410 > 19.365 > 19.310 > 19.285 > 19.260 > 19.200 > 19.160 > 19.080 > 19.030 > 19.015 > 18.975 > 18.910 > 18.850 > 18.810 > 18.760 > 18.720
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