Gegenbewegung als Sell the Rip? – Erste Hoffnung auf Entspannung im Iran-Konflikt

Nach der geopolitisch getriebenen Schwächephase zeigen die Börsen eine Gegenbewegung. Der Markt setzt darauf, dass der Konflikt rund um den Iran sich bald entspannt und die Lieferketten für Öl und Gas nicht nachhaltig gestört werden. Diese Hoffnung allein dürfte jedoch nicht ausreichen – sie wird nun auch durch konkrete Signale der Entspannung bestätigt werden müssen. Andernfalls droht rasch wieder ein klassisches „Sell the Rip“.
An der Wall Street hält sich der S&P 500 weiterhin innerhalb seiner neutralen Range. Stabilisiert wurde der Markt heute auch durch solide US-Konjunkturdaten. Sowohl die ADP-Beschäftigtenzahlen als auch der ISM-Index für den Dienstleistungssektor lieferten keine negativen Überraschungen und stützten damit das Sentiment.
Der DAX konnte sich nach dem Rückgang von rund 7,5 % vom Allzeithoch wieder bis an seine 200-Tageslinie heranarbeiten. Bisher wirkt diese Bewegung jedoch eher technisch geprägt als der Beginn einer nachhaltigen Trendwende.
Die erhöhte Volatilität dürfte damit noch nicht vorbei sein. Historisch ist eine nervöse Marktphase bis etwa Mitte März durchaus typisch – besonders in einem Umfeld, das gleichzeitig von Geopolitik, geldpolitischer Unsicherheit und starken Sektorrotationen geprägt ist.


Wichtige Wochentermine

  • Donnerstag:
    • 13:30 Uhr EU EZB Protokoll
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 14:30 Uhr US Handelsbilanz Januar
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr DE Industrieaufträge Januar
    • 11:00 Uhr EU BIP Q4
    • (!) 14:30 Uhr US Arbeitsmarktbericht Februar
    • 16:00 Uhr US Einzelhandelsumsatz Februar

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX weiter politisch stark volatil getrieben und im direkten Einflussgebiet der 200-TL. Eine nachhaltige Entspannung im Iran-Konflikt birgt jederzeit die Chance auf einen Short-Squeeze. Bis dahin dürfte der Handel volatil geprägt bleiben zwischen Buy the Dip und Sell the Rip.
Der Bereich der 24.000 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb >> 24.100 > 24.180/.230 (Kombiwiderstand mit 200-TL) >> 24.380 (100-TL) – 24.440 >> 24.530/.570 (Gap-Zone)
  • Unterhalb >> 24.920 > 24.850/.800 > 24.650 >> 24.490/.430 (Kombisupport)

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Dunkelroter Handelstag – Geopolitik drückt die Märkte – Trump unter Druck

Ein weiterer dunkelroter Tag an den Börsen. Die Märkte bleiben fest im Bann der Geopolitik mit der Eskalation rund um den Iran. Vor allem der deutliche Anstieg der Energiepreise bei Öl und Gas sorgt für Verunsicherung. Je länger der Konflikt andauert, desto größer werden die Risiken für die Konjunktur – und desto höher die Gefahr eines Wiederaufflammens der Inflation.
Für Donald Trump ist der Konflikt auch innenpolitisch brisant. Im Jahr der Zwischenwahlen ist der politische Preis hoch – eine rasche Lösung muss nicht nur aus Marktsicht dringend gelingen.
Der DAX liegt in der Spitze nun rund 7,5 % unter seinem Allzeithoch und hat seine 200-Tageslinie klar verletzt – ein technisches Warnsignal.
An der Wall Street hält sich der S&P 500 im relativen Vergleich noch etwas besser, doch auch hier wurde der erste größere CTA-Verkaufs-Trigger getestet. Unterhalb dieser Zone droht zusätzlicher, systematischer Abgabedruck.

Am morgigen Mittwoch rücken mit dem US-ISM-Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor sowie dem Federal Reserve Beige Book wichtige Konjunkturdaten in den Fokus. Allerdings überdeckt die geopolitische Lage derzeit nahezu alle makroökonomischen Impulse.
Die Märkte bleiben damit hochsensibel – und die Volatilität dürfte vorerst anhalten.


Wichtige Wochentermine

  • Mittwoch:
    • 09:55 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Februar (endgültig)
    • 14:15 Uhr US ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar Februar
    • (!) 16:00 Uhr US ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Februar
    • 20:00 Uhr US Beige Book der Fed
  • Donnerstag:
    • 13:30 Uhr EU EZB Protokoll
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 14:30 Uhr US Handelsbilanz Januar
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr DE Industrieaufträge Januar
    • 11:00 Uhr EU BIP Q4
    • (!) 14:30 Uhr US Arbeitsmarktbericht Februar
    • 16:00 Uhr US Einzelhandelsumsatz Februar

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX mit einer Abrisskante und 2 starken Abwärtsgaps unter die 200-TL. Ein Schaden, der für eine mögliche Bodenbildung Zeit benötigen wird. „Politische Börsen“ haben in der Regel kurze Beine, aber nur wenn Grundproblematik (Öl-, Gaspreis) wieder eingefangen werden kann. Es gilt eine Beruhigung abzuwarten.
Der Bereich der 24.850 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb >> 24.020 > 24.170/.220 (Kombiwiderstand mit 200-TL) >> 24.400 (Darüber Boden drin)
  • Unterhalb >> 24.790 – .600 >> 24.490/.430 (Kombisupport) >> 24.230/.100

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Zweigeteilter Monatsabschluss – Support & Range hält – Iran-Frage bleibt kurzfristig aktut

Die Börsen beenden die letzte Februarwoche erneut zweigeteilt. An der Wall Street belastete vor allem der Tech-Sektor, sodass die großen Indizes mit leichten Verlusten aus dem Handel gingen. Damit fällt auch die Februarperformance schwächer aus – allerdings wurde der wichtige Supportbereich mehrfach getestet und stets verteidigt.
Der Februar hat seinem Ruf als schwieriger und volatiler Börsenmonat damit alle Ehre gemacht. Trotz massiver Sektorenrotation und zunehmender KI-Zweifel konnte die übergeordnete Range gehalten werden.
Der DAX beendete Woche und Monat hingegen als Outperformer, blieb jedoch ebenfalls innerhalb seiner Spanne zwischen 24.800 und 25.300 Punkten. Ein klarer Ausbruch auf der Ober- oder Unterseite blieb aus – das technische Patt hält vorerst an.

Über dem Wochenende richtet sich der Blick nun auf die geopolitische Lage rund um den Iran. Die Frage nach einem möglichen Militärschlag steht im Raum und könnte kurzfristig für Unsicherheit sorgen. Ein großflächiger Angriff mit Eskalationspotenzial erscheint derzeit jedoch eher unwahrscheinlich. Sollte es bei einer begrenzten Aktion bleiben, dürfte sich der Markt rasch wieder an die geopolitische Gemengelage gewöhnen.
In der kommenden Woche stehen mit dem US-ISM-Einkaufsmanagerindex sowie dem US-Arbeitsmarktbericht zwei zentrale Konjunkturindikatoren an. Sie könnten den nächsten Impuls liefern – insbesondere in einem Markt, der weiterhin sensibel auf Daten und geldpolitische Erwartungen reagiert.


Wichtige Wochentermine

  • Montag:
    • Monatsauftakt März
    • 08:00 Uhr DE Einzelhandelsumsatz Februar
    • 09:55 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Februar (endgültig)
    • (!) 16:00 Uhr US ISM-Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Februar
  • Dienstag:
    • 11:00 Uhr EU Verbraucherpreise Februar (Vorabschätzung)
  • Mittwoch:
    • 09:55 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Februar (endgültig)
    • 14:15 Uhr US ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar Februar
    • (!) 16:00 Uhr US ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Februar
    • 20:00 Uhr US Beige Book der Fed
  • Donnerstag:
    • 13:30 Uhr EU EZB Protokoll
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 14:30 Uhr US Handelsbilanz Januar
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr DE Industrieaufträge Januar
    • 11:00 Uhr EU BIP Q4
    • (!) 14:30 Uhr US Arbeitsmarktbericht Februar
    • 16:00 Uhr US Einzelhandelsumsatz Februar

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX als Outperformer im Februar, aber dennoch ohne Durchbruch und weiter in der Range 25.3 – 24.8, wo er nun wieder die Oberseite tangierte. Range-Trader finden hier wieder ihre Chance.
Die Iran-Frage könnte für den Monatsauftakt den ersten Impuls liefern.
Der Bereich der 25.190 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb >> 25.290/.310 >> 25.410 >> 25.470/.510 (Allzeithoch)
  • Unterhalb >> 25.080 >> 24.970 (m. Bollinger) >> 24.900/.830 (50-TL)

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DAX vor dem Monatsabschluss weiter Outperformer – KI-Skepsis bleibt trotz Nvidia Boom

Einen Tag vor dem Monatsultimo schiebt sich der DAX als Outperformer wieder in Richtung Monatshoch – und damit an die Oberkante der seit drei Wochen aktiven Seitwärtsrange. Ein hoher Monatsschluss könnte wohl auch die Tür für einen konstruktiven Start in den März öffnen. Kommt es hingegen zu einem erneuten, scharfen Abpraller, rückt die Unterseite an der 100-Tageslinie wieder in den Fokus.
An der Wall Street zeigt sich ein zweigeteiltes Bild: Der S&P 500 verharrt weiter in seiner Range. Auffällig ist, dass selbst die sehr starken Quartalszahlen von Nvidia keinen nachhaltigen Schub liefern konnten. Die Verunsicherung rund um die KI-Thematik – Stichwort Capex, Fragmentierung zwischen Gewinnern und Verlierern – hängt weiter im Markt.
Zum Monatsabschluss rücken die US-Erzeugerpreise in den Fokus. Nach einem ohnehin nervösen Februar – der seinem Ruf als volatiler Börsenmonat gerecht wurde – könnte dieser Datensatz den passenden Schlusspunkt setzen.

Gelingt ein stabiler Monatsclose, könnten die Bullen im März kurzfristig wieder das Ruder übernehmen. Allerdings sind Zwischenwahljahre historisch vor allem in der ersten Jahreshälfte häufig schwierig und volatil. Die Range entscheidet – und die Daten liefern den Trigger.


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  • Freitag:
    • (!) 14:00 Uhr DE Verbraucherpreise Februar (Vorabschätzung)
    • (!) 14:30 Uhr US Erzeugerpreise Januar

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX weiter volatil zwischen der 25.300 und dem m. Bollingerband, wo er nun pünktlich zum Monatsabschluss erneut an der Oberkante angekommen ist. Erneut dynamischer Abpraller oder hoher Schluss und gute Vorgabe für den März? Noch finden Range-Trader hier ihre Ansätze.
Der Bereich der 25.100 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb >> 25.150 >> 25.230 >> 25.300 (Verbindungslinie) >> 25.370 > 25.440
  • Unterhalb >> 25.050/25.000 >> 24.900/.880 (Kombi-Support) >> 24.800 (50-TL)

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Tech zieht die Märkte an – Alles blickt nun auf Nvidia

Der Markt zeigt sich vor den heutigen Quartalszahlen von Nvidia (nach der Closing Bell) fester. Vor allem der Tech-Sektor treibt die Indizes an – ein klassisches „Vorschussvertrauen“ in den KI-Marktführer. Die zentrale Frage lautet nun: Kann Nvidia diese Vorschusslorbeeren bestätigen – und vielleicht sogar eine neue Rotation in den Tech-Sektor auslösen?
Der DAX bleibt mit einer Monatsperformance von rund +2,5 % weiterhin Outperformer, bewegt sich jedoch weiterhin in seiner neutralen Monatsrange. Die relative Stärke ist sichtbar, aber ein klarer Befreiungsschlag steht aus.
An der Wall Street notiert der S&P 500 wieder mitten in seiner Seitwärtsrange. Die Unterstützungen wurden zuletzt abermals verteidigt, doch auch hier bleibt die Oberseite hart umkämpft. Ein klarer Impuls fehlt bislang.

Spannend wird sein, ob der Monatsabschluss des saisonal schwierigen Februars ohne größere technische Schäden gelingt. Sollte der Markt die Unterstützungen halten und ohne nachhaltigen Bruch durch die 100-Tageslinien aus dem Monat gehen, wäre ab März durchaus eine Wiederaufnahme der bullischen Bewegung realistisch.
Vieles hängt nun an Nvidia – und daran, ob der KI-Sektor erneut als Stabilitätsanker fungieren kann oder neue Zweifel schürt.


Wichtige Wochentermine

  • Donnerstag:
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
  • Freitag:
    • (!) 14:00 Uhr DE Verbraucherpreise Februar (Vorabschätzung)
    • (!) 14:30 Uhr US Erzeugerpreise Januar

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX weiter volatil zwischen der 25.300 und dem m. Bollingerband, welches seit Anfang Februar immer wieder verteidigt werden konnte. Die Nähe zur Oberseite könnte nochmal eine Schwächetendenz andeuten. Man sollte sich jedoch darauf einstellen, dass diese Spanne nun schon lange Bestand hat und ein baldiger Bruch wahrscheinlich wird (der März bietet sich an).
Der Bereich der 25.110 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb >> 25.110 >> 25.210 >> 25.270/.310 >> 25.430
  • Unterhalb >> 25.050/24.990 >> 24.900/.860 (Kombi-Support mit m. Bollinger) >> 24.770 (50-TL)

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