Iran-Konflikt ohne Lösung – Korrektur nimmt weiter Fahrt auf

Der Iran-Konflikt zeigt weiterhin keine Anzeichen einer Entspannung. Die Börsen bleiben fest im Bann der Geopolitik. Vor allem die geschlossene Straße von Hormus sowie wiederholte Angriffe auf Öl- und Gasinfrastruktur sorgen für anhaltende Verunsicherung und treiben die Energiepreise nach oben.
Die Folgen sind inzwischen deutlich sichtbar: Der DAX hat im März in der Spitze rund 10 % verloren, während der S&P 500 erstmals seit 2023 wieder unter seine 200-Tageslinie gefallen ist – ein klares technisches Warnsignal.
Mit jedem weiteren Tag ohne Lösung steigen die wirtschaftlichen Schäden. Hohe Energiepreise wirken zunehmend als Belastungsfaktor für die Konjunktur, während gleichzeitig der Inflationsdruck wieder anzieht. Damit geraten auch die Notenbanken unter Zugzwang, ihre geldpolitische Lockerung zu überdenken oder sogar zu verschieben.
Zum Wochenschluss dürfte der Große Verfall die ohnehin hohe Volatilität zusätzlich verstärken. Die Märkte stehen damit vor einer entscheidenden Phase:
Ohne eine deutliche Entspannung im Konflikt droht eine weitere Ausdehnung der Korrektur – im Extremfall steigt sogar die Gefahr, dass sich die aktuelle Bewegung in Richtung eines Bärenmarktes entwickelt.


Wichtige Wochentermine

  • Freitag:
    • Großer Verfallstermin

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX verliert im März nun bereits 10% und bewegt sich damit auf Korrekturniveau. Die Unterseite des Broadening Tops wurde erreicht. Bei Druchbruch würden die 22.5/22.3 in den Fokus rücken.
Der Bereich der 22.900 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb >> 23.020 > 23.100/.150 > 23.350 > 23.440/.480 > 23.520
  • Unterhalb >> 22.900 > 22.750 > 22.670/.600 > 22.500 > 23.300

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Nur eine technische Erholung – Fed rückt in den Fokus

Die Märkte setzen ihre Gegenbewegung fort, sodass das Wochenplus weiter ausgebaut werden konnte. Dennoch bleibt Vorsicht angebracht: Die Indizes notieren weiterhin unterhalb wichtiger Widerstände, und ohne eine echte Lösung im Iran-Konflikt bleibt die aktuelle Bewegung eher ein fragiler Hoffnungstrade als der Beginn einer nachhaltigen Trendwende.
Die Erholung wirkt bislang vor allem technisch geprägt und könnte jederzeit wieder in sich zusammenfallen – insbesondere wenn die geopolitische Lage erneut eskaliert. Entsprechend bleibt die Volatilität hoch.
Der DAX hat inzwischen die erste relevante Widerstandszone erreicht. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber würde den Weg in Richtung 200-Tageslinie öffnen. Scheitert der Index jedoch an diesem Bereich, droht rasch wieder ein Rücklauf zum Wochentief.
Der morgige Mittwoch könnte den nächsten entscheidenden Impuls liefern: Dann steht der Zinsentscheid der Federal Reserve sowie die Pressekonferenz von Jerome Powell im Fokus. Besonders spannend wird sein, wie Powell die neuen Inflationsrisiken durch die Schließung der Straße von Hormus bewertet und welche Signale er für die weitere Geldpolitik sendet.
Damit bleibt der Markt im Spannungsfeld zwischen technischer Erholung, geopolitischem Risiko und geldpolitischer Unsicherheit – ein Umfeld, das weiterhin schnelle Richtungswechsel begünstigt.


Wichtige Wochentermine

  • Mittwoch:
    • 11:00 Uhr EU Verbraucherpreise Februar (endgültig)
    • (!) 13:30 Uhr US Erzeugerpreise Februar
    • (!) 19:00 Uhr US Fed Zinsentscheid
    • (!) 19:30 Uhr US Fed Pressekonferenz
  • Donnerstag:
    • 13:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 13:30 Uhr US Philadelphia Fed Index März
    • (!) 14:15 Uhr EU EZB Zinsentscheid
    • (!) 14:45 Uhr EU EZB Pressekonferenz
  • Freitag:
    • Großer Verfallstermin

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX mit der technischen Erholung bis an die ersten Widerstandszone um 23.850. Notenbanken neben der Iran-Frage nun im Blick – hohe Vola möglich!
Bei Bruch Chance auf die 200-TL. Bei Abpraller Fokus auf Wochentief.
Der Bereich der 23.450 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb >> 23.850/.870 > 24.030 > 24.170 (200-TL) > 24.220 > 24.350 (100-TL)
  • Unterhalb >> 23.520 > 23.480/.440 > 23.320 > 23.170 > 23.020

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Volatile Woche im Zeichen des Iran-Konflikts – Bessere Saisonalität benötigt einen Trigger

Abschluss einer erneut hochvolatilen Handelswoche, die komplett im Bann des Iran-Krieges stand. Besonders die Schließung der Straße von Hormus und der damit verbundene starke Anstieg der Ölpreise sorgen für Verunsicherung an den Märkten. Je länger diese Situation anhält, desto größer werden die Risiken für die Weltkonjunktur.
Der DAX beendet die Woche mit einem deutlichen Monatsminus und notiert klar unter seiner 200-Tageslinie. Dennoch bewegt sich der Index weiterhin innerhalb der seit fast einem Jahr bestehenden Seitwärtsrange. Damit bleiben die Vorgaben für die neue Woche zunächst schwach. Gleichzeitig gilt: Jeder ernsthafte Lösungsansatz im Konflikt könnte jederzeit einen kräftigen Short-Squeeze auslösen.
Saisonal würde das Umfeld grundsätzlich passen. Ab Mitte März beginnt häufig eine Phase, in der sich die Märkte stabilisieren und die zuvor hohe Volatilität ihren Peak erreicht hat. Dieses saisonale Muster benötigt jedoch einen klaren positiven Impuls, um greifen zu können.

Neben der Geopolitik rücken in der kommenden Woche auch die geldpolitischen Entscheidungen der Federal Reserve und der Europäische Zentralbank in den Fokus. Besonders spannend wird sein, wie die Notenbanker die neuen Inflationsrisiken durch die gestiegenen Energiepreise einschätzen.

Die Märkte bleiben im Spannungsfeld zwischen Geopolitik, Inflation und Geldpolitik – ein Umfeld, das weiterhin hohe Schwankungen verspricht.


Wichtige Wochentermine

  • Montag:
    • 13:30 Uhr US Empire State Manufacturing Index März
    • 14:15 Uhr US Industrieproduktion Februar
  • Dienstag:
    • (!) 11:00 Uhr DE ZEW Konjunkturerwartungen März
  • Mittwoch:
    • 11:00 Uhr EU Verbraucherpreise Februar (endgültig)
    • (!) 13:30 Uhr US Erzeugerpreise Februar
    • (!) 19:00 Uhr US Fed Zinsentscheid
    • (!) 19:30 Uhr US Fed Pressekonferenz
  • Donnerstag:
    • 13:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 13:30 Uhr US Philadelphia Fed Index März
    • (!) 14:15 Uhr EU EZB Zinsentscheid
    • (!) 14:45 Uhr EU EZB Pressekonferenz
  • Freitag:
    • Großer Verfallstermin

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX mit einer volatilen Woche innerhalb seiner Juni-Seitwärtsrange, die er nun nahezu komplett durchlaufen konnte. Der Schaden hält sich in Grenzen, wenn hier eine Stabilisierung gelingen kann. Bei Bruch der Spanne könnte hingegen gar ein Bärenmarkt drohen. Es braucht eine Lösung im Irankrieg.
Der Bereich der 23.450 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb >> 23.500/.590 > 23.720 > 23.850 > 23.950/24.030 > 24.170 (200-TL) > 24.360 (100-TL)
  • Unterhalb >> 23.240 > 23.030/22.990 > 22.930 > 22.870 > 22.770

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Geopolitik ohne Ende – Märkte bleiben Spielball des Iran-Konflikts

Die Börsen bleiben weiter fest im Griff der Geopolitik. Der Krieg rund um den Iran und die Entwicklung der Ölpreise bestimmen das Marktgeschehen nahezu vollständig. Donald Trump sucht zunehmend nach Wegen für einen Ausweg aus dem Konflikt – nicht zuletzt, weil steigende Energiepreise im Jahr der Zwischenwahlen zu einem politischen Problem werden könnten.
Das iranische Regime sitzt derweil fest im Sattel und verfügt mit der Straße von Hormus über einen strategisch wichtigen Hebel, um Druck auf die USA und den Westen auszuüben. Ohne eine rasche diplomatische Lösung drohen die wirtschaftlichen Schäden weiter zu wachsen – entsprechend steigt auch der Belastungsfaktor für die Aktienmärkte.
Der DAX konnte heute immerhin sein Montags-Gap schließen, benötigt nun jedoch einen klaren Bodenbildungsprozess. Bleibt dieser aus, rückt die 23.000-Punkte-Marke als nächste kritische Unterstützung in den Fokus.
Zum Wochenschluss stehen noch einmal die US-Inflationsdaten auf der Agenda. Entscheidend bleibt jedoch weiterhin die geopolitische Lage. Ohne einen ersten Hoffnungsschimmer im Iran-Konflikt dürfte die Risikobereitschaft gering bleiben – viele Investoren werden kaum bereit sein, übermäßig stark investiert ins Wochenende zu gehen.


Wichtige Wochentermine

  • Freitag:
    • 13:30 Uhr US Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter Februar
    • (!) 13:30 Uhr US PCE-Kernrate Februar
    • 13:30 Uhr US BIP Q4 (2. Veröffentlichung)
    • 15:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan März (vorläufig)
    • 15:00 Uhr US JOLTS-Daten (offene Stellen) Januar

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX schließt das Montags-Gap und notiert damit wieder auf Wocheneinstand (März -6,7%). Die Bullen müssen von hier einen Bodenbildungsprozess einleiten, benötigen dafür aber einen passenden Trigger. Andernfalls bleiben die Vorgaben auch für die kommende Woche schwach.
Der Bereich der 23.560 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb >> 23.740 > 23.850/.890 > 23.950/24.070 > 24.170 (200-TL) > 24.360 (100-TL)
  • Unterhalb >> 23.650 > 23.560 > 23.440/.400 > 23.220 > 23.070/23.000

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Geopolitik drückt weiter auf die Märkte – Turnaround Tuesday verpufft

Die Börsen bleiben fest im Sog der Geopolitik. Die derzeit wenig klare Strategie der Administration von Donald Trump im Iran-Konflikt sorgt zunehmend für Sorgen, dass sich der Krieg und damit auch die Unterbrechung der Straße von Hormus länger hinziehen könnten.
Der gestrige „Turnaround Tuesday“ erweist sich damit – wie bereits befürchtet – als Bewegung auf sehr dünnem Fundament. Der DAX gibt einen Großteil seiner Gewinne bereits wieder ab und notiert weiterhin deutlich unter seiner 200-Tageslinie, was das angeschlagene technische Bild bestätigt.
Solange keine klaren Lösungsansätze im Konflikt erkennbar sind, dürfte die Volatilität hoch bleiben. Gleichzeitig steigen die wirtschaftlichen Risiken: hohe Ölpreise wirken als direkte Konjunkturbremse, während der Energiepreisschock gleichzeitig die Inflation anheizen könnte. Damit wächst erneut die Gefahr eines Stagflationsszenarios.
Der Markt bleibt damit gefangen zwischen geopolitischer Unsicherheit und zunehmenden makroökonomischen Risiken – eine Kombination, die kurzfristig wenig Raum für nachhaltige Erholungen lässt.


Wichtige Wochentermine

  • Donnerstag:
    • 13:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 13:30 Uhr US Handelsbilanz Januar
  • Freitag:
    • 13:30 Uhr US Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter Februar
    • (!) 13:30 Uhr US PCE-Kernrate Februar
    • 13:30 Uhr US BIP Q4 (2. Veröffentlichung)
    • 15:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan März (vorläufig)
    • 15:00 Uhr US JOLTS-Daten (offene Stellen) Januar

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX gibt die Turnaround Tuesday Gewinne wieder ab und bleibt unter seiner 200-TL volatil angeschlagen. Ohne echte Lösungen im Iran-Konflikt bleibt das Gerüst jeglicher Erholung weiterhin sehr brüchig.
Der Bereich der 23.650 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb >> 23.800/.850 > 23.950 > 24.090 > 24.170 (200-TL) > 24.370 (100-TL)
  • Unterhalb >> 23.650 > 23.500 > 23.440 > 23.370 > 23.220 > 23k

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