Die Woche Pause ist vorüber und es geht auf Trading-Portal.NET wieder wie gewohnt weiter. Das Bild beim DAX hat sich hingegen nicht verändert und es bleibt ein Nervenspiel auf Messers Schneide. Wichtige Impulsgeber stellen in der kommenden Woche natürlich die Ergebnisse der Berichtssaison dar (u.a. berichtet die Deutsche Bank am Mittwoch), aber auch der ifo-Index und die EZB-Ratssitzung am Donnerstag sind nicht zu vernachlässigen. Wichtige Worte zu Italien werden von Draghi erwartet. Am Freitag erwartet uns abschließend noch das US BIP Q3 in der ersten Veröffentlichung. Nervenspiel 2.0. Wer blinzelt zuerst? 

Blicken wir auf unsere Chartreihe, beginnend beim Big Picture im DAX Monatschart, wo die Bullen den DAX über die 13.200 treiben müssten, damit ein neues Allzeithoch ermöglicht werden kann. Gut zu erkennen ist auch, die große Seitwärtsphase seit 2017, wo sich Bullen und Bären einen offenen Schlagabtausch liefern. Seit 2015 hat der DAX große Probleme signifikant neue Hochpunkte zu erarbeiten. Den Seitwärtstrend von 2017 droht der DAX aktuell nach unten zu verlassen. Der Monatsabschluss wird somit eine besondere Bedeutung erhalten. Können die Bullen den DAX doch noch vom Monatstief deutlich zurückdrängen und damit den Grundstein für die Jahresendrally legen, welche meistens im Zeitraum September/ Oktober ihren Startpunkt findet? Ein Monatsschluss mit neuem Tiefpunkt deutet hingegen weiter Ungemach im 4. Quartal an. 

Ein Rücklauf über das das 38,2-er Retracement bei 11.730 wäre wichtig, um nachfolgend die Spanne zum m. Bollingerband (12.500) aktiv zu halten. Unterhalb droht übergeordnet hingegen weiter Abgabedruck Richtung 11.150/10.500.

DAX Monatschart

Zoomen wir weiter in den DAX Wochenchart, wo der DAX eine Insideweek ohne neue Signale ausbilden konnte. Die Bullen könnten hineininterpretieren, dass sie eine bärische Folgekerze nach Bruch der Supportzone vermeiden konnten. Die Bären könnten für sich beanspruchen, dass sie nach Test der Widerstandszone .830/.870 sofort wieder Druck ausüben konnten. Neue Signale müssen schlicht und ergreifend abgewartet werden. Zwischen .400 (bisher nur im Future getestet!) und .830/.870 ist der DAX als neutral zu bewerten. Oberhalb würde sich das Bild deutlich aufhellen und die Jahresendrally wäre wieder im Spiel. Unterhalb droht das Bild nachhaltig für Monate einzutrüben und die 10.2/10.8 würden in den übergeordneten Blickpunkt rücken.

DAX Wochenchart

Blicken wir anschließend zum DAX Tageschart (Future & Xetra), wo die Zwischenmarken der übergeordneten Bewegungen besser zu erkennen sind. Zwischen Doppelboden und Konsolidierungsdreieck mit bärischer Fortsetzung bleibt innerhalb der genannten neutralen Zone alles möglich. Die Volumenentwicklung spricht aktuell jedoch mehr für die Bären, aber das könnte sich schlagartig ändern, wenn die Bären den Bruch der .400-er Marke nicht bewerkstelligen können. Der Wochenauftakt kann somit weiter innerhalb der genannten neutralen Range erfolgen, wo auch das m. Bollingerband (aktuell 12k fallend) ein Ziel darstellen könnte. Oberhalb des Vorwochenhochs könnte ein Shortsqueeze den Bullen in die Karten spielen. Unterhalb der .400 könnte eine SL-Welle die Bären stärken.

DAX Tageschart Future
DAX Tageschart Xetra

Nochmals der DAX Tageschart, wo zu erkennen ist, dass die Bodenbildung unterhalb der 12k stets länger andauerte und stets nochmals der Tiefpunkt angelaufen werden musste.

DAX Tageschart und die Bodenbildung

Im DAX Stundenchart ist des Weiteren ein fallender Trendkanal erkennbar mit der Unterkante bei .400. Auch ein möglicher Doppelboden wäre hier noch abzuleiten.

DAX Stundenchart

Der Marktüberblick im Video:

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Handelswoche.

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