Die Handelswoche ist rum: Draghi wird nichts mehr liefern und Trump ist im Amt. Der Markt schließt in seiner engen Seitwärtsrange und verschiebt den Ausbruch um eine weitere Woche.

Im Wochenchart könnte sich somit eine erste Wochenrange von .650 zur .480/.400 abzeichnen. Oberhalb der .650 könnte im Trendkanal noch ein Anstieg zur .750 erfolgen. Außerhalb dieser Marken würden neue Signale erzeugt werden.

In der neuen Handelswoche erwartet uns u.a. der ifo-Geschäftsklimaindex, das GfK-Konsumklima, die Q4-Bilanzsaison und natürlich Trump. Ausreichend für einen Ausbruch? Blicken wir auf unsere Chartreihe.

Im DAX Monatschart gibt es durch die enge Seitwärtsrange weiterhin keine Veränderung. Die Monatskerze wird erst in der übernächsten Woche fertiggestellt. Das obere Bollingerband wurde fast komplett angelaufen und dürfte auch in der neue Woche eine wichtige Begrenzung darstellen. Der Rebound zur Ausbruchzone bleibt weiterhin offen. Falls die aktuelle Monatskerze klein ausfällt, könnte der Februar diesen Part übernehmen. Das mittlere Bollingerband verläuft aktuell bei 10.500.

Im DAX Wochenchart konnte die wichtige 11.400-er Zone angelaufen werden und halten. Oberhalb dieser Marke haben die Bullen weiterhin die besseren Karten in der Hand. Die obere Begrenzung des Trendkanals von Juni verläuft in der kommenden Woche um .770, wo auch das obere Bollingerband (Monatschart) und eine horizontale Begrenzung verläuft. Eine wichtiger oberer Widerstand. Der MACD und die kleinen Wochenkerzen deuten eine erste bärische Divergenz an, welche jedoch oberhalb der 11.400 noch nicht überbewertet werden sollte. Das mittlere Bollingerband verläuft aktuell bei 10.875 (nahe Ausbruchzone). Der GD100 bei 10.625 und der GD200 bei 9.990.

Die erste neutrale Wochenrange im Wochenchart verläuft somit von .400 zur .650. Oberhalb der .650 ergibt sich Potential zur .770. Unterhalb der .400 wird ein Test der 11k wahrscheinlich.

Blicken wir noch zum Tageschart und zum 60-Minutenchart, wo die Zwischenmarken besser zu erkennen sind. Im Tageschart bildete das mittlere Bollingerband (aktuell 11.555) über die ganze Woche die wichtige Unterstützung – der Markt hangelte sich förmlich daran entlang. Beim RSI wurde ein Bruch der wichtiger 50-er Marke stets verhindert. Das ist ein Vorteil für die Bullen, wo jedoch anzumerken bleibt, dass ihnen bisher auch die Kraft fehlte von dieser Zone dynamisch abzuprallen. Der Markt weiterhin noch leicht unter Kaufdruck und befindet sich im “Buy-the-Dips”-Modus. In Richtung .700 überwiegt jedoch die Vorsicht und so bleiben wir vorerst in der Seitwärtsrange gefangen. Der GD100 verläuft aktuell an der Ausbruchzone bei 10.875. Der GD200 verläuft synchron mit der unteren Trendkanalbegrenzung bei 10.500.

In der kommenden Woche bildet das mittlere Bollinger um 11.555 den ersten wichtigen Support. Oberhalb ergeben sich Aufstiegschancen zur .630/.700/.750/.770. Darüber würde gar eine Beschleunigung einsetzen. Auf der Unterseite bilden die .480 & die .400 einen wichtigen Support. Darunter wäre die Tür zur 11.000 geöffnet. Aktuell haben die Bullen einen leichten Vorteil vom mittlere Bollinger nochmals zur Trendkanalobergrenze zu steigen. Dieser Widerstand sollte sich jedoch als zu stark erweisen. Ein nachhaltiger Bruch unter das m. Bollingerband würde diesen Vorteil zunichte machen.

Innerhalb des Aufwärtstrendkanals überwiegen auf diesem Niveau klar die Abwärtsrisiken.

Blicken wir noch zum US-Markt, wo der Dow Jones mehrfach die Seitwärtsrange von Mitte Dezember (1. Chartbild) auf der Unterseite verletzt hat. Im Tageschart (2. Chartbild) erkennen wir den Test einer ersten Unterstützung. Das mittlere Bollingerband bei 19.875 bildet einen wichtigen Widerstand. Darüber könnte nochmals ein Angriff auf die 20k erfolgen. Der RSI würde diese These stützen! Im Wochenchart (3. Chartbild) bildet der MACD jedoch bereits eine ernste bärische Divergenz aus, welche durch den RSI noch nicht ganz bestätigt wurde. Häufig deuten diese beiden Indikatoren jedoch früh einen Gipfel an.

Kurzum: Im Tageschart könnte der Dow oberhalb des mittleren Bollinger nochmal an die 20k heranwandern. Abermals Schwäche in dieser Zone könnte zur 2. Wochenhälfte den ersten Signalen im Wochenchart Nachdruck verleihen und den Gipfel einleiten. Das wird somit eine wichtige Woche für den Dow Jones. Die 19k wäre eine erste wichtige Anlaufzone für eine Korrekturbewegung.

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche!

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