Der DAX startete am vergangenen Montag mit Schwung in das neue Quartal ohne jedoch ein neues Allzeithoch (AZH) zu erreichen. Danach erfolgte ein Rücklauf ohne im Wochenverlauf einen neuen Angriff auf das AZH zu starten. Umkehrsignale blieben jedoch weiterhin aus und so hält sich der Markt weiter vorsichtig zurück. In der kommenden verkürzten Osterwoche startet die Berichtssaison in den USA. Der Kursstand hat sich mittlerweile deutlich von der Realwirtschaft abgekoppelt. Wird die Divergenz weiter vergrößert, oder kann der Abstand zumindest etwas verringert werden?

Schauen wir auf unsere Chartreihe, beginnend mit dem großen DAX Monatschart, wo die letzte Monatskerze März auf hohem Niveau fertiggestellt werden konnte. Ein hoher Monatsschluss deutet fast immer einen weiteren Hochpunkt im neuen Monat an, welcher jedoch nicht stark ausgeprägt sein muss. In der vergangenen Wochen haben wir genau das gesehen. Direkt in den ersten Handelsstunden ging es für den DAX ein paar Punkte über die Vormonatskerze. Das AZH konnte nicht erreicht bzw. gar überwunden werden. Oberhalb der 12.030 bleiben weitere direkte Angriffsversuche auf das AZH wahrscheinlich. Bei 12.030 und 11.850 haben sich solide Unterstützungen herausgebildet. Darunter wären direkte Angriff auf das AZH vorerst unwahrscheinlich. Die 11.400/.500 stellt weiterhin das Tor zur 11.000 dar. Das mittlere Bollingerband verläuft aktuell weiter um 10.700, nah an der ursprünglichen Ausbruchzone.

Zoomen wir in den DAX Wochenchart, wo der DAX eine rote Wochenkerze mit kleinem neuen Hochpunkt ausbilden konnte. Er wandert seit Mitte Dezember, wie an der Schnurr gezogen in Richtung AZH um 12.400, welches in der neuen Wochen den wichtigen Widerstand darstellt. Darüber wäre eine zügige Bewegung zur 12.470 zu erwarten. Ein Wochenschluss oder Monatsschluss mit klarem AZH würde das große Chartbild zudem aufhellen.

Bei 12.340 verläuft ein erster Widerstand, gefolgt von der 12.300, 12.240 und 12.120. Darunter würde sich das Bild Richtung Supportzone 11.920/12.000 eintrüben. Das mittlere Bollingerband wandert in der neuen Woche zur 11.730 und bildet in dieser Zone einen wichtigen Support. Oberhalb der 11.000 bleibt die übergeordnete Lage für die Bullen vollkommen in Ordnung

Eine erste neutrale Wochenspanne würde ich von 12.320/12.340 zur 12.150 sehen. Ein Start und Halten unter der 12.300 würde aber zunehmend für eine schwächere Wochenspanne in Richtung 12.000 sprechen.

Blicken wir noch auf den Tageschart und den 60-Minutenchart. Der DAX hat sich nach seinem Versuch zum AZH erneut im alten Trendkanal eingefunden. Diese steigende Begrenzung wird in der kommenden Woche den ersten Widerstand zwischen 12.265 und 12.300 bilden. Darüber bilden sich Aufstiegschancen zur 12.340 – ebenfalls steigend – und folgend zum AZH. Darunter wäre das mittlere Bollingerband bei aktuell 12.120 (ebenso steigend) zu nennen. Darunter erfolgt der Test der 12.030. Erst unterhalb droht eine ernste Eintrübung und oberhalb ist stets mit einer neuen Attacke auf das AZH zu rechnen. Der GD100 wandert in der kommenden Woche an die 11.650. Der GD200 zur 11.050.

Erste Spanne somit vom mittleren Bollinger bei .120 zur .265/.300.

Der Blick zum US-Markt. Der Dow Jones schloss auf Wochensicht nahezu unverändert. Ein bullischer Ausbruchversuch über die 20.780 wurde direkt bis auf Tagestief abverkauft. Signale auf der Unterseite wurden nachfolgend trotzdem stets verhindert. In der kommenden Woche beginnt der Dow zwischen GD50, welcher seit Ende März stützt, bei 20.620 und dem mittleren Bollinger bei aktuell 20.730. Darüber ergeben sich Aufstiegschancen zur 20.800/.850./.900. Unterhalb der Supportzone von .380/.420 droht eine Eintrübung und neue Hochstände werden vorerst unwahrscheinlich.

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche!

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