…but remember to come back in September.”?

Könnte eine der bekanntesten Börsenweisheiten diesmal so richtig zuschlagen? Im Gegensatz zu den Vorjahren trübte sich das Chartbild nun bereits merklich ein und könnte bei weiterer Schwäche in der saisonal schwierigen Zeit ein großes Verkaufssignal auslösen. Nie war die Gefahr größer in dieser fast 10-jährigen Rekord-Hausse.

Blicken wir auf unsere Chartreihe, beginnend beim Big Picture im DAX Monatschart, wo die letzten 3 Monatskerzen eine kleine Lunte ausbilden konnte und ein Verkaufssignal vermieden wurde. Das 38,2-er Retracement bei 11.730 konnte abermals als Support verteidigt werden und so musste der Hausse-Aufwärtstrend bei 11.550 noch keiner Belastungsprobe unterzogen werden. Im Monatschart ist somit der Wille eine Stabilisierung erkennbar. Das mittlere Bollingerband verläuft im Mai um 12.240 und stellt eine erste relevant Marke dar. Darüber ist das 23,6-er Retracement bei 12.440 zu nennen und dürfte bald einen Test unterzogen werden. Ein Rutsch unter das mittlere Bollingerband könnten die Stabilisierungsbemühungen wieder eintrüben.

DAX Monatschart

Zoomen wir weiter in den DAX Wochenchart, wo der DAX nach mehreren Abprallern am GD100 (aktuell 11.880) die 2. Phase (Anstiegs- und Gipfelphase) bei der Ausbildung der rechten Schulter für die SKS-Formation starten konnte, welche uns durchaus mehrere Wochen begleiten dürfte. Der Abschluss könnte mit erneutem Test der Nackenlinie (untere blaue Verbindungslinie) gebildet werden, welche dann passenderweise vom Hausse-Aufwärtstrend gekreuzt werden könnte und eine zusätzliche Supportverstärkung darstellt. Nach Ausbildung der rechten Schulter droht somit ein neues Jahrestief.

Der DAX konnte in den vergangenen 2 Woche knapp die nächste wichtige Widerstandszone tangieren. Das mittlere Bollingerband verläuft nun bei .620 und stellt bereits ein interessantes Niveau für den Gipfel der rechten Schulter dar. Die linke Schulte kann zwar Ausmaße bis an die 12.950 vorweisen, allerdings ist die ganze SKS-Formation bereits gut 200 Punkte nach unten versetzt und könnte damit die Schulter auf der Gegenseite entsprechende niedriger ausbilden. Erst oberhalb der 12.950 würde sich das Chartbild wieder aufhellen. Ein nachhaltiger Rutsch unter die 12.470 würde zunehmend für einen Gipfel sprechen.

Der GD200 verläuft bei 11.110.

DAX Wochenchart

Blicken wir anschließend zum DAX Tageschart (Future & Xetra), wo die Zwischenmarken der übergeordneten Bewegungen besser zu erkennen sind. Der DAX rangiert zuletzt abwartend zwischen ema200 (ca. .525) und sma200 (ca. .660). Er könnte in dieser Zone durchaus bereits eine tiefergestellte rechte Schulter vollenden, allerdings fehlen bisher die Signale. Oberhalb der .660 wäre noch eine Erweiterung möglich. Zu nennen wäre die .750/.870/.950. Unterhalb der .525 bieten die .430/.470 einen letzten Halt, bevor eine Gipfelbildung wahrscheinlich wird. Speziell die .160 – .250 würde eine interessante Zielzone darstellen. Darunter wäre gar das Gap-Close bei 12.011 zu erwarten.

Die rechte Schulter kann noch etwas Geduld einfordern.

DAX Tageschart Future
DAX Tageschart Xetra

Anbei noch der  DAX Tageschart mit der übergeordneten SKS-Formation. Die untere Zone für die rechte Schulter (grün) konnte fast erreicht werden. Anschließend droht der Rutsch Richtung Nackenlinie. Im blauen Kasten habe ich die Zeitspanne Mai/ September 2017 markiert. Ganz klassisch setze Schwäche bis in den September ein, bevor die Jahresendrally durchstartete. Damals wurde die linke Schulter bis zur Nackenlinie abgelaufen. Nun stehen wir 1 Jahr später bei der rechten Schulter…

Die SKS-Formation im Tageschart

Der Marktüberblick im Video:

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Handelswoche.

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