Zum impulsarmen Wochenauftakt konnte der DAX die heftigen Verluste vom Freitag etwas eindämmen, aber es bleibt die Frage wie weit sich der angeschlagene DAX aus dem Fenster lehnen kann und möchte. Gestern konnte bei der 9.780 ein wichtiges Ziel abarbeiten, welches ich im Wochenausblick auch angesprochen habe. In dieser Region verläuft die in der ersten Abwärtswelle verletzte Aufwärtstrendlinie, aber kann der DAX hier wirklich bereits mit einem Doppelboden abdrehen? Dagegen spricht nicht nur das aktuelle überwiegend negative Marktumfeld, sondern auch der Blick in den Intermarket, wo in den USA und auch in Asien weitere Rücksetzer sehr wahrscheinlich sind.

Auf der Oberseite gibt es im Bereich 10.050/080 einen ersten Widerstand, danach bei knapp 10.120 den GD100 im Wochenchart, welchen ich im Ausblick als mögliche obere Wochenbegrenzung benannte hatte und schließlich folgt um den Bereich 10.150 die erste härte Nuss, welche für den impulsarmen DAX bereits zu viel sein könnte. Bei einem Sprung über die 10.200 müsste man sich über eine weitere Formation (symmetrisches Dreieck?) Gedanken machen, aber dafür müssten die Bullen erstmal etwas mehr zeigen. Wichtige Impulse sind heute nicht zu erwarten.

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Letztes Update am: [last-modified]

  • 19:15 Uhr
  • Tja von wegen impulslos… VW konnte heute erneut mit Schreckensmeldungen die Automobilbranche und somit die Schwergewichte im DAX tief ins Minus drücken. Seit März hat die VW Aktie nun schon 60% an Wert verloren – sicherlich auch ein Teil Übertreibung, aber die Unsicherheit schürt eben auch Ängste und das mag die Börse ganz und gar nicht.
  • Die Bewegung kommt jedoch nicht von ungefähr, sondern die bärische Grundverfassung im Markt habe ich in meinen Ausblicken stets betont. Der DAX konnte mit der 9.550 nun eine Marke erreichen, die ich durchaus als gutes Ziel für ein 2. Standbein gesehen habe. Aber wird er hier nun abdrehen? Kommt es noch zum Turnaround Tuesday? Dagegen spricht noch der US-Markt, der seine Korrekturbewegung wie vermutet ebenso eingeleitet hat, aber weiterhin Luft nach unten aufweist. Es ist auch fraglich, ob er auf diesem Niveau eine so starke Umkehrformation ausbilden wird, welche den Weg zu neuen AZH liefern sollte. Bei den Märken in Asien sieht die Sache – wie im Wochenausblick ebenso angesprochen – sehr ähnlich aus. Auch im übergeordneten Chartbild muss man sich die Frage stellen, ob vielleicht eine 2. Abwärtswelle am wahrscheinlichsten und auch am “saubersten” wäre. Der Xetra-Schlusskurs nah am Tagestief spricht zudem gegen einen Turnaround Tuesday…
  • Mögliche Ziele für eine 2. Abwärtswelle hatte ich ebenso im Wochenausblick benannt. Unterhalb des Zwischentiefs bei knapp 9.300 werden wir uns damit befassen müssen. Die 8.700 wäre zumindest eine sehr interessante Anlaufregion, wo u.a. der GD200 im Wochenchart, eine wichtige Trendlinie und das 50-er Retracement seit 2012 verläuft.
  • Aktuell ist somit erhöhte Vorsicht geboten! Das CRV (Chancen-Risiko-Verhältnis) ist unterdurchschnittlich und das ist auch der Grund warum ich nach einer sehr erfolgreichen Woche nun eine hohe Cashquote halte. Zwischen Abpraller mit 2. Standbein und Start in die Jahresendrally bis scharfe 2. Abwärtswelle und folgender Jahresendrally (siehe böse Formation aus Wochenausblick) ist alles möglich. Leichte Vorteile hat wohl die 2. Abwärtswelle.

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