In der vergangenen Woche gab es für den DAX den Rückwärtsgang zurück in den Trendkanal. Anschlussverkäufe blieben jedoch aus, allerdings ebenso der Buy-the-Dips Modus, obwohl die US-Börsen eine gute Vorlage dafür geboten haben. Laut letztem Wochenausblick sollte bei schwachem Start eine Wochenrange von .800 >.650(!) > .480 realistisch sein. Die Spanne reichte am Ende von .797 zur .535. In der neuen Woche bleibt die Nachrichtenlage relativ dünn. Blicken wir daher gleich auf unsere Chartreihe und beginnen mit dem DAX Monatschart.

Die Monatskerze Januar wurde mit sehr keinem Kerzenkörper beendet. Gerne weisen diese Formationen auf Unsicherheit bei der weiteren Kursentwicklung hin und können eine schwächere folgende Monatskerze andeuten. Oberhalb der .900 wäre diese Chance jedoch hinfällig und ein weiterer Anstieg wahrscheinlich. Bleibt der DAX auf Monatssicht jedoch klar unterhalb des Vormonatshoch wäre ein Rücksetzer zur Ausbruchzone knapp unterhalb der 11.000 im Februar realistisch. Ein Zurücktauchen unter die 10.800 wäre ein Warnsignal für für die weitere bullische Entwicklung. Das mittlere Bollingerband im Monatschart verläuft aktuell bei 10.540. Darunter droht sogar ein großer Gipfel im Chartbild.

Zoomen wir weiter in den Wochenchart, wo der DAX die Woche direkt im Trendkanal beginnen musste und damit sofort eine Spanne von .800 zur .650 aktivierte. Das Zurücktauchen in den Trendkanal kann als Warnung für die Bullen verstanden werden, allerdings fehlen weiterhin größere Umkehrsignale. Interessant ist der Blick zum RSI & MACD, wo sich ein bärisches Signal andeutet(!). Erst eine weitere schwache Woche würde dieses Signal bestätigen. Eine erste wichtige Marke stellt die .660 dar, wo bereits kurzfristig eine Richtungsentscheidung anstehen könnte. Auf der Unterseite warten die .530/.480 und wichtig die .400. Oberhalb der .660 wäre ein Weg zur .800 und .850 (Trendkanal) möglich. Bei erneutem durchbrechen des Trendkanals wäre ein Run zur 12k möglich. Doch wird der Trendkanal wirklich nochmals durchbrochen? Ich sehe dieses Szenario nach dem Fehlausbruch der vergangenen Woche als unwahrscheinlich an. Trendkanaloberkante ja, aber mehr nicht. Unterhalb der 11.400 wird die Tür zur 11k geöffnet.

Das mittlere Bollingerband verläuft aktuell bei 10.012, der GD100 bei 10.600 und der GD200 beim großen Aufwärtstrend um 9.945.

Anbei noch der Blick zum Tageschart und 60-Minutenchart. Direkt zum Wochenstart erfolgte der Rutsch zurück in den Trendkanal, wo man sich bis zum Wochenschluss neutral um das mittlere Bollingerband bewegte. Eine seriöse Prognose für die nächste Bewegung ist daher nur schwerlich möglich. Eine Auffälligkeit war die Schwäche zum US-Markt, welche einen Korrekturwillen beim DAX darstellen könnte.

Das mittlere Bollingerband um aktuell 11.640 wird somit zur neuen Woche eine wichtige Marke für die nächste kurzfristige Richtungsentscheidung darstellen. Oberhalb ergeben sich nochmals Aufstiegschancen zur Trendkanaloberkante über die .740/.800/.850. Auf der Unterseite sind die .535/.480/.400 zu nennen. Ober- und unterhalb dieser Range ergeben sich übergeordnet neue Signale.

Anbei noch der Blick zum US-Markt (Dow Jones m60 & Tageschart, S&P500 und Nasdaq), welcher am Freitag einen deutlich besseren Abschluss finden konnte. Der Dow Jones konnte so wieder über die 20.000-er Marke steigen ohne jedoch ein neues Jahreshoch zu erreichen. Durch den kleinen Squeeze am Freitag wurde nahezu punktgenau das Abwärts-Gap von Montag geschlossen. Wollte der Markt das Gap nur nicht offen lassen, oder folgt doch noch ein Angriff auf das Jahreshoch? Unterhalb besteht die Gefahr für ein kleines Doppeltop. Oberhalb könnte sogar die 20.300 noch attackiert werden. Die Bullen werden zum Wochenstart bereits zeigen müssen, ob die Bewegung am Freitag nur dem Gap geschuldet war. Unterhalb der 19.700 drohen ernste Eintrübungen im Chartbild.

S&P500 und Nasdaq bewegen sich weiterhin innerhalb eines Trendkanals ohne die Oberseite voll angelaufen zu haben.

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche!

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