In diesem Jahr wurden am Markt schon so einige gemeine Fallen gelegt. Man erinnert sich hierbei natürlich an die Verbalintervention von Yellen direkt am Abwärtstrend und natürlich auch an den Sprung zum mittleren Bollingerband im Monatschart beim DAX. Es wurden zu gerne falschen Fährten gelegt, um dann doch die entgegensetzte Richtung einzuschlagen. Auch in der neuen Handelswoche könnte erneut eine solche Falle drohen!

Im Ausblick von der vergangenen Woche berichtete ich von neuen Gefahren im Markt. Der zu erwartende Rücksetzer wurde abgearbeitet und wir könnten nun in die kurze Phase der Erholung eintauchen. Ein erster Hinweis dafür könnte der Freitag gewesen sein, wo erneut schwache Daten – diesmal vom US-Arbeitsmarkt – für einen kleinen Schocker sorgen. Im Tagesverlauf konnten die Märkte das Ruder jedoch herumreißen, was jedoch wahrlich kein bullisches Signal sein muss. Vielmehr könnte eine große Umkehrformation entstehen. Die Q1-Berichtssaison läuft nun so langsam auch in ihr Finale und besonders erfreulich ist sie bisher nicht verlaufen. Im DAX droht ein Gewinnrückgang von 8%, im EuroStoxx sogar um 19% und beim deutlich höher bewerteten US-Markt ebenso um 9%. Belastend dürfte auch der weitere sehr verhaltene Ausblick wirken. Das ist alles kein gutes Omen für die nun anstehende schwache Börsensaison.

Schauen wir am Anfang wieder zum DAX Monatschart, der die ersten Befürchtungen von der letzten Woche bestätigen konnte. Der Abprall am mittleren Bollinger bei 10.500 war ein Warnsignal und die neue Monatskerze bekam schon unterhalb der 10.200 kalte Füße. Wie bereits in der vergangenen Woche geschrieben, stellt ein früher Abpraller an der 10.170 den wohl schlechteste Fall für die Bullen dar. Aber noch ist die Monatskerze Mai sehr geduldig. Eine Kaufsignal folgt oberhalb der 10.500. Unterhalb der 9.300 droht hingegen ein neues Jahrestief.

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Der DAX Wochenchart wurde dank dem Rebound am Freitag noch halbwegs gerettet. Zwar wurde das 38,2-Retracement bei 10.120 zum Wochenstart direkt unterschritten und bildet nun den nächsten soliden Widerstand, allerdings konnte das mittlere Bollingerband um 9.845 in den letzten Handelsstunden noch überwunden werden. Zwischen 9.845 und 10.120 könnte nun vorerst die Open Range der neuen Woche benannt werden. Oberhalb der 10.120 geht es in Richtung GD100 bei knapp 10.330 und unterhalb der 9.845 geht es zum nächsten Retracement knapp unter die 9.600. Der GD200 verläuft bei 9.325.

Übergeordnet könnte sich seit März eine SKS-Formation (Schulter-Kopf-Schulter) herausbilden. Daher wäre eine Range zwischen 9.500 und 10.100 in den nächsten Wochen durchaus möglich und für die Bullen mit Vorsicht zu genießen.

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Blicken wir zum DAX Tageschart, wo sich eine Erholung andeutet, welche jedoch schnell wieder in sich zusammenfallen könnte. Ähnlichkeiten zu Dezember, wo eine kurze Erholung nur genutzt wurde, um eine SKS-Formation abzuschließen, zeichnen sich immer mehr ab. Auf der Oberseite sind Anlaufpunkte bei 10.070/10.120/10.170/10.200 zu finden. Zum Wochenschluss konnte das 38,2-er Retracement und der GD100 mit Mühe verteidigt werden. Die 9.850 bildet somit den ersten Support. Darunter bildet die 9.550/9.600 einen weiteren Support, wo man ebenso noch scharf nach oben abdrehen könnte, um zumindest eine rechte Schulter auszubilden. Unterhalb der 9.300 droht hingegen auch beim Tageschart ein neues Jahrestief.

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Die Bullen könnten ihre Chance bekommen, um ein paar Nadelstiche zu setzen. Auf niedrigen Niveau würde so jedoch nur der überverkauften Bereich abgebaut werden, damit die Bären dann mit voller Kraft zuschlagen können. Schnappt die Falle wieder zu?

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Letztes Update am: 8. Mai 2016 @ 14:59

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