Und wieder ist ein Tag beim Countdown um Griechenland verstrichen und so langsam schwinden sogar die Hoffnungen bei den Optimisten. Sämtliche Chartbilder sind gefährlich eingetrübt und auch der Wochenchart dreht nun so langsam auf rot. Doch was ist wenn das Unerwartete eintritt? Um Griechenland wird jetzt auf höchster Ebene gefeilscht. Beide Seiten würden verlieren, wenn Griechenland in den Bankrott und aus die Euro-Zone rutscht. Zudem ist dies politisch absolut nicht gewollt. Der DAX konnte in der vergangenen Woche kurz nach oben zucken, als nur eine kleine Meldung über den Ticker wanderte, dass eine Lösung vielleicht ansteht. So mancher fauler Kompromiss der Vergangenheit konnte Griechenland schon etwas mehr Zeit verschaffen und die Märkte hatten dies stets ordentlich gefeiert.

Daher erhöhte Vorsicht auf beiden Seiten! Der Markt steht haarscharf auf der Kippe, aber er könnte bei einer “Lösung” noch sehr stark nach oben abdrehen. Es wäre wahrlich nicht das erste Mal, dass ein Wert am GD100 einen Rettungsanker findet. Vorbörslich hängt der DAX genau an diesem Punkt. Ich hatte gestern im Tages- und 60-Minutenchart ein Dreieck eingezeichnet, welches noch Bestand hat, wenn die Tagestiefpunkte von gestern verteidigt werden können. Auf der Oberseite hätte dieses Dreieck Platz bis gut .900 – bei einer faulen Einigung durchaus denkbar, aber eben nur dann…. Die Verkaufssignale drücken nämlich weiter und unterhalb der .350 (Xetra-GD100) dürfte eine mögliche Bodenbildung zu den Akten gelegt werden.

Fazit: Die Bullen haben noch eine Chance jetzt einzugreifen und die Bären in eine Falle zu locken. Scharf abdrehen am GD100 gilt die Devise. Aber dafür muss Griechenland eben mitspielen. Die Signale sprechen momentan für die Bären, welche die Chance haben ihre Verkaufssignale in trockene Tücher zu packen.

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Letztes Update am: 2. Jun 2015 @ 18:05

  • 18:05 Uhr
  • Weiterhin keine Einigung um Griechenland und der DAX rutscht immer weiter ab.
  • Im Tageschart und im 60-Minutenchart ist zu erkennen, dass der DAX wieder droht in den Abwärtstrendkanal einzutauchen. Vom GD100 löst man sich auch immer weiter.
  • Der Wochenchart dreht auch langsam auf “Verkaufen” und deutet das potentielle Rückschlagrisiko an. Ohne Einigung um Griechenland kann hier noch ein großer Rutsch folgen.

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