Der DAX legt in hoher Volatilität weiter ein ordentliches Tempo vor. Prognostiziert war zu Wochenbeginn der Rücksetzer in den Supportbereich von 9.200/ 400. Von dort sollte die “Jahresendrally” in Richtung 9.600/ 700 starten. Diese Ziele hat der DAX im Eiltempo abgearbeitet. Vorbörslich hat sich der DAX bereits klar über die 9.700 vorgearbeitet und damit das einst gebrochene waagerechte Dreieck (Auslöser für den letzten Abrutsch) erreicht und den Abwärtstrend von Anfang Dezember überschritten. Damit steht der DAX nun vor seiner Entscheidung. Alles über dieser Marke (absolute Grenze eher mittlere Bollinger bei knapp über 9.800) spricht nicht mehr für eine technische Erholung und könnte weiteres Kurspotential freisetzen. Vielleicht bis zur Unterkante des erst gebrochenen Aufwärtstrends bei 9.950.

Um 10 Uhr folgt der ifo-Index & morgen noch der Hexensabbat. In der aktuellen noch nicht sicher einschätzbaren Lage werde ich daher mit Vorsicht agieren. Das Short von gestern bzw. heute morgen ist noch offen und sollte über den Tagesverlauf geschlossen werden. Der Rücksetzer zum gebrochenen Abwärtstrend bei ca. 9.620 ist noch drin.

  • Update 10:45 Uhr:
  • Kein Tag ohne extreme Bewegungen. Es bleibt dabei. Dies ist kein gesundes Signal für den Markt.
  • Das aktuelle Niveau darf der DAX nicht halten, ansonsten wäre zu den Feiertagen noch eine bullische Überraschung drin.
  • Wochenchart hinzugefügt.
  • Update 11:40 Uhr:
  • Chart hinzugefügt. Mögliches Szenario in Richtung Feiertage.
  • Update 15:45 Uhr:
  • Das mittlere Bollinger hat seine Faszination noch ausgeübt. Wie heute morgen bereits erwähnt; ab hier muss der Kurs abdrehen und weitere Tiefpunkte direkt wahrscheinlich zu halten.
  • Die extreme Volatilität rät weiter zur erhöhten Vorsicht.
  • Update 18:40 Uhr:
  • Der L-DAX springt nach Xetra-Schluss noch über das mittlere Bollinger. Damit hat der DAX innerhalb von 2 Tagen schon über 600 Punkte Gewinn gemacht. Vorgestern hatte ich noch gemutmaßt, dass die FED den Startschuss für die Jahresendrally liefern könnte. Mit solchen extremen Bewegungen hatte ich hingegen nicht gerechnet. Wahrscheinlich war die Kombi FED & der morgige Hexensabbat die passende Mischung.
  • Der DAX ist nun klar am wichtigen Support (9.200/ 400) abgeprallt und hat innerhalb von 2 Tagen eine fast zu starke Bewegung für eine technische Gegenbewegung gestartet. Und dabei folgt morgen erst noch der Verfallstag…
  • Beim Wochenausblick hatte ich es erwähnt. Das obere Ziel im großen waagerechten Dreieck hatte der DAX nicht ganz erreicht und diese Woche sollte entscheiden, ob ein weiterer Versuch unternommen werden kann. Nach dem heutigen Tag besteht diese Chance nun durchaus! Der Verfallstag morgen und danach ein etwas ruhiger, aber positiver Feiertagshandel (Jahresendrally) könnte hierfür sorgen. Jedoch müssen diese beiden Tage noch abgewartet werden… Heutige könnten die US-Börsen am Bollinger noch abdrehen und der DAX wurde für den Verfallstag vielleicht schon weit genug gezogen. Das bleibt die Unbekannte bis morgen. Ein Verweilen über dem mittleren Bollinger, oder morgen gar ein Start darüber, würde für den Angriff auf das AZH sprechen, um die erwähnten Ziele noch voll anzulaufen.
  • Der Euro-Dollar-Kurs, welcher das untere Ziel damals auch nicht ganz angelaufen hat, befinden sich mittlerweile auch wieder auf den Weg dorthin, um “diesen Fehler” zu korrigieren.
  • Update 19:00 Uhr:
  • Ein weiteres mögliches oberes Ziel, welches ich heute schon angesprochen habe, wäre noch die 9.950. Dort verläuft die Unterkante des gebrochenen Aufwärtstrends von Oktober. Ebenso befinden sich dort noch ein offenes Gap. Das wäre durchaus noch ein Ziel für den Verfallstag, sofern das heutige “Schieben” noch nicht gereicht hat. Ein direktes Anlaufen der oberen Begrenzung des waagerechten Dreiecks wäre sehr ungewöhnlich.

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