Der DAX erreichte in der vergangenen Woche die große Widerstandszone und prallte wie erwartet dynamisch Richtung 12.000 nach unten ab. In der neuen Woche muss nun eine Stabilisierung gelingen, ansonsten droht eine Fortsetzung der Abwärtsbewegung. Die Augen dürften hierbei abermals auf Donald Trump gerichtet sein, welcher in der vergangenen Woche sich offen und siegesgewiss für einen globalen Handelskrieg ausgesprochen hat. Wird er weiter Öl ins Feuer gießen? Dann dürfte die “Trump-Rally” bald zügig nach unten rückabgewickelt werden.

Des Weiteren folgen in der neuen Handelswoche eine ganze Reihe an Wirtschaftsdaten, die EZB-Ratssitzung und der US-Arbeitsmarktbericht. Abermals eine mit Spannung getränkte Woche.

Blicken wir auf unsere Chartreihe, beginnend beim Big Picture im DAX Monatschart, wo der Monatsstart unterhalb der 12.500 und des 23,6-er Retracements erfolgte. Diese Zone stellt auf Monatssicht nun den ersten relevanten Widerstand dar. Im bärischen Fall auch den Hochpunkt für März. Auf der Unterseite wurde der Test des m. Bollinger bei knapp 12.030 durch den niedrigen Start wahrscheinlich, welcher nun bereits am 01. März erfolgte. Darunter folgen die 11.500/.750, welche auch den 2009-er Aufwärtstrend beinhalten. Das 50-er Retracement verläuft bei knapp 11.150. Wohl das Worst-Case Szenario für den März.

Im ideal stabilisiert sich der DAX oberhalb der 11.500/.750 und bildet so den Grundstock für eine ausgedehnte Erholung in den kommenden Wochen. Das charttechnische Bild hellt sich oberhalb der 12.500 wieder etwas auf.

DAX Monatschart

Zoomen wir weiter in den DAX Wochenchart, wo der erneute Rücksetzer zur 12.000 fest einzuplanen war (siehe Wochenausblick). Die aufkommende Dynamik mahnt jedoch weiter zur Vorsicht. In der vergangenen Handelswoche konnte die große Widerstandszone bei 12.600 noch angelaufen werden, bevor der DAX kollabierte und direkt zur wichtigen Supportzone 11.870/.950 rutschte. Diese Zone entscheidet nun auch die kommende Woche an den Börsen. Oberhalb wäre eine Inside-Week (Wochenkerze innerhalb der Vorwochenkerze) als Art Übergangswoche möglich und wahrscheinlich. Eine erste interessante obere Anlaufstation würde die 12.300 darstellen. Unterhalb der 11.870 droht hingegen die direkte Fortsetzung der Abwärtsbewegung. Der GD100 bei 11.700 wäre eine erste Anlaufstation, gefolgt vom 2009-er Aufwärtstrend bei knapp 11.500.

Die 11.870 entscheidet somit die kommenden Woche. Im bullischen Fall Inside-Week mit Erholung zur 12.300. Im bärischen Fall mit Rutsch zum 2009-er Aufwärtstrend. Der GD200 verläuft im übrigen knapp oberhalb der 11.000.

Übergeordnet könnte sich seit April 2017 auch eine große SKS-Formation andeuten, welche in einer rechten Schulter Ausmaße von 11.870 bis zur 12.950 annehmen könnte und sich noch viele Wochen hinziehen dürfte. Das Bild für die Bullen hellt sich erst oberhalb der 13k nachhaltig wieder auf. Die 11.870 ist auch für diese Formation von Bedeutung.

DAX Wochenchart

Blicken wir anschließend zum DAX Tageschart (Future & Xetra), wo der Test der wichtigen Supportzone noch besser zu erkennen ist. Die Bullen müssen diesen Tiefpunkt in der kommenden Woche – vermutlich bereits zum Wochenstart – verteidigen, um weitere Arbeitsdynamik zu vermeiden. Nach der 12.150 wären die Zone um 12.300 dann obere Anlaufzonen. Darüber würde die Gefahr auf der Unterseite wieder abnehmen. Vermutlich wird der DAX die ganze Handelswoche jedoch um Stabilität bemüht sein.

Eine Auffälligkeit im Xetra-DAX. Die bärische Bewegung wird mit hohem Volumen begleitet. Bei der bullischen Bewegung herrscht hingegen nur ein niedriges Volumen vor.

DAX Tageschart Future
DAX Tageschart Xetra

Anbei auch noch der DAX Prognosechart, den ich euch bereits nach Rutsch unter den GD200 präsentiert hatte. Nach der erste Erholungsbewegung setze der erwartete Rücksetzer mit voller Wucht ein. Kann der Support verteidigt werden? Dann wäre die Ausbildung einer großen SKS-Formation weiter der realistische Weg. 

DAX Prognosechart

Der Marktüberblick im Video:

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Handelswoche.

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