Die Märkte haben sich entschieden und trotz mehrmaliger Anläufe auf wichtige Supportzonen wurde keine weitere Korrekturbewegung vorm FED-Zinsentscheid eingeleitet. Damit wurde eine bullische Positionierung vor der FED und zum Großen Verfall am Freitag wahrscheinlich. Dieses Szenario wird jedoch eher nicht die Wunschbewegung der Bullen sein, obwohl es momentan danach ausschaut. Was wäre Szenario 1 gewesen? Ich hatte dieses im Ausblick bereits angesprochen, wo der DAX bis zum Freitag eine Korrekturbewegung in Richtung 2. Standbein durchlaufen sollte, um zum FED-Zinsentscheid mit Doppelboden durchzustarten. Doch wo ist nun dieser solide Doppelboden? Wo ist der notwendige saubere Rücksetzer? Er fehlt! Im DAX und ebenso im US-Markt! Das nun im Aufbau begriffene Szenario 2 lässt leider keinen besonders positiven Abschluss vermuten, da der weitere Rücksetzer in meinen Augen nahezu einen Pflichtrücksetzer darstellt. Denkbar wäre zur FED oder auch zum Verfall ein heftiger bullischer Fake-Out (Fehlausbruch), welcher dann komplett in sich zusammenfallen wird. In diesem Bild ist ein potentielle 2. Standbein in einer Bodenbildung natürlich weiterhin möglich, allerdings ist eine 2. starke Abwärtswelle mit neuem Tief in der Wahrscheinlichkeit klar angestiegen. Von dort wäre danach vielleicht per iSKS ein Sprung in die Jahresendrally möglich.

Kurzum: Die nächsten 2 Tagen werden wahrscheinlich extrem volatil. Kurzfristig können die Bullen auf einen Sprung nach oben spekulieren (Ziele: knapp .400 > .530 > .650/.700). Diese Marken werden vermutlich am Ende nur das Sprungbrett in die Tiefe darstellen.

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Letztes Update am: [last-modified]

  • 19:25 Uhr
  • Die Marktteilnehmer warten gespannt auf morgen Abend, wenn die US-amerikanische Notenbank FED endlich für Klarheit beim ersten Zinsschritt sorgen wird – so hofft man zumindest. Es kann durchaus sein, dass jede Entscheidung der FED negativ aufgenommen wird. Der eigentlich (Mini-)Zinsschritt aber eben auch eine weitere Verzögerung, die die Glaubwürdigkeit der FED infrage stellen könnte. Die US-Märkte sind bereits sehr weit oben positioniert, da wäre selbst für ein Fake-Out nach oben gar nicht mehr so viel Luft. Wird hier nur ein Puffer aufgebaut, damit der Rutsch nicht zu drastisch ausfällt? Eine gar bullische Trendwende ist in meinen Augen der unwahrscheinlichste Fall. Man muss ebenso anmerken, dass die aktuellen Chartbilder durch die Bewegung der letzten Wochen gar nicht mehr so nach Doppelboden ausschauen, sondern eher nach einer Zwischenkonsolidierung. Eine 2. scharfe Abwärtswelle sollte man daher bei seinem Handeln an der Börse stets im Hinterkopf behalten.
  • Freitag Mittag folgt noch der große Verfallstermin (Hexensabbat). Erst danach wird man die übergeordnete Bewegung erkennen können. Diese Termine werden sehr oft stark bullisch gepusht. Das Zusammenspiel mit der FED am Abend zuvor kann daher für richtig Stress sorgen. Im besten Fall können die Märkte bis zum Freitag Mittag gehalten oder gar gepusht werden, aber wehe man kommt bereits am Donnerstag Abend kräftig unter Druck. Dann könnten sich große Marktteilnehmer zu Positionsschließungen oder Umschichtungen gezwungen sehen. Ein solches Szenario kann dann dunkel-dunkel-rot enden.

dax daxwoche

nasdaq

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1 Kommentar

  1. 1a – großen Dank!

    P.S. Die Summe von 11+7 ist IMMER 18! 😉

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