Die Börse blickt auf 2 spannende Handelswochen zurück und trotzdem bleiben viele offene Fragen im Raum. Die drei wichtigsten Notenbanken der Welt haben ihre Sitzungen abgeschlossen, wobei die EZB und die FED offensiv überraschten; vielleicht auch ganz bewusst in Kombination. Es ist jedoch durchaus auffällig, dass die Notenbanken selbst bei Überraschungen nur noch wenig bzw. kurzfristig die Märkte pushen können. Der größte Verlierer im Bunde ist wohl Mario Draghi, der trotz einer All-In Strategie den Euro nicht mehr drücken kann. Im Gegenteil, er steigt sogar weiter und belastete seit Monaten mal wieder den Aktienmarkt. Das Wort Parität ist plötzlich aus dem Wortschatz gestrichen… Der schwache Euro bzw. der stärkere Dollar waren sicherlich ein Faktor warum der DAX so abgekapselt vom US-Markt in relativer Schwäche unterhalb der 10.000 die Woche beendete. Ein anderer Grund war der erste Große Verfallstag in diesem Jahr, welcher die 10.000-er Marke nicht als Ziel hatte. Die Reaktion am Freitag Nachmittag zum Verfallsende, als die 10.000 wieder “freigegeben” wurde, war daher umso interessanter. Die Bullen machten sich selbst mit guten US-Vorgaben nicht in Richtung 10.000 auf. Die Divergenz DAX – US-Markt stellt somit eine wichtige Erkenntnis der vergangenen Woche dar. Gründe waren sicherlich das angesprochene Euro-Dollar-Verhältnis, aber auch die Hochsaison der Aktienrückkäufe in den USA und gebrochene charttechnische Widerstände. Der US-Markt ist mittlerweile stark überkauft und es wird eine erste wichtige Erkenntnis sein, wie der DAX auf eine Konsolidierung im US-Markt reagieren wird. Vermutlich würde er diese Möglichkeit nutzen, um die aktuelle Divergenz wieder etwas abzubauen.

Aus charttechnischer Sicht war die Woche für den DAX genau wie die Vorwoche durch kleine Gewinne auf Wochensicht geprägt. Trotz dreifacher Notenbankpower – aber auch Verfallsdämpfer – konnte keine Dynamik nach oben enstehen, obwohl der Montag bereits mit Gap und Chance auf Ausbruchlücke über die 9.925 eine bullische Vorlage bot. Danach folgten jedoch nur noch kleine unsichere Dojis bis dann zum Wochenschluss doch noch die nicht erfüllte Ausbruchlücke geschlossen wurde. Zum Wochenschluss gab es somit einen kleinen bärischen Dämpfer. Die 10.000-er Marke wurde nun 4-mal vergebens angegriffen und die Bullen sollten nun dringend gleich zum Wochenbeginn eine weitere Attacke planen, ansonsten wird man sich wieder den Unterstützungen zuwenden.

Fortsetzung folgt…

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Handelswoche.

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Letztes Update am: 20. Mrz 2016 @ 20:56

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