Es hat momentan den Anschein, dass die Bullen versuchen auf Zeit zu spielen, um dann direkt startbereit bei einem Kompromiss um Griechenland loslegen zu können. Beim DAX wäre auf kurzfristiger Ebene immer noch ein Doppelboden möglich. Auch die US-Börsen sind gestern (vorerst) an wichtigen Marken abgeprallt und könnten auch hier kurzfristig einen Doppelboden ausbilden. Um diesen “Kampf” zu gewinnen, müsste jedoch sehr bald ein positiver Impuls folgen, ansonsten wird das aktuelle Niveau nicht zu verteidigen sein. Von oben drücken bereits die alten und neuen Verkaufssignale.

Der DAX muss weiterhin das Zwischentief von der vergangenen Woche bei ca. .860 verteidigen. Darunter wird einen neue Verkaufswelle in Richtung unteres Bollingerband einsetzen.

Im US-Markt kämpfen S&P500 und Nasdaq mit dem GD100. Der Dow steht bereits knapp am GD200. Marken, die in den letzten Monaten stets zuverlässige Anlaufpunkte für neue Käufe waren. Es wäre ein ordentliches Warnsignal, falls diese wegbrechen.

Es wird sich in dieser Woche nun zeigen müssen, ob neuer Kaufdruck aufkommen kann, ansonsten bleibt nach unten weiterhin gut Luft und damit ein Vorteil für die Bären. Kurzfristig wäre vorm Griechenland-Showdown ein Ziel von 10.650/.750 durchaus noch realistisch. In diesem Bereich hätten die Bären dann auch genug Puffer für eine kurze heftige Kursreaktion bei einem “faulen Griechenland-Kompromiss”.

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Letztes Update am: 16. Jun 2015 @ 18:37

  • 10:55 Uhr
  • Untere Kanalbegrenzung erneut angelaufen.

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  • 18:30 Uhr
  • Einige Schnäppchenjäger haben heute die Chance ergriffen und sind impulslos (ZEW war schwach) in den Markt eingestiegen, als der DAX erneut die untere Kanalbegrenzung angelaufen ist. Im Gegensatz zu den letzten Tests gibt es diesmal jedoch eine Divergenz zu den Indikatoren und auch zu den übergeordneten Chartbildern, welche gerne mal zu erhöhter Vorsicht mahnt. Bei der ähnlichen Kerze Mitte Mai haben die Indikatoren schon einen möglichen Schwenk zu den Bullen angedeutet. Auch ist man nah am GD100 im Tageschart und am mittleren Bollinger im Wochenchart abgeprallt. Da passt das Gesamtbild für eine bullische starke Gegenbewegung. Bei der aktuellen bullischen Kerze gibt es jedoch kein stimmiges Gesamtbild.
  • Trotzdem steht nun erstmal die bullische Kerze und diese könnte genutzt werden um als erstes das unechte Gap bei ca. .200 anzugehen. Im 60-Minuten-Chart erkennt man auch sehr gut die ähnliche Bewegung zum Mai und das da eigentlich noch gut Luft wäre. Aber es gibt eben diesmal die angesprochen Divergenzen zu den anderen Zeitebenen. Das Bollingerband wurde im 60-Minuten-Chart einmal komplett durchlaufen.
  • Erhöhte Spannung wird es am Donnerstag zum Treffen der Eurogruppe geben.

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