Der DAX sollte laut Wochenausblick seine Seitwärtsrange halten, was er letztendlich auch tat. In der nun kommenden Handelswoche erwartet uns der Monatsschluss und zeitlich passend dazu wird der US-Arbeitsmarktbericht veröffentlicht. Es wäre der perfekte Zeitpunkt um neue übergeordnete Signale zu generieren.

Blicken wir auf unsere Chartreihe, beginnend beim Big Picture im DAX Monatschart, wo sich das übergeordnete Bild spürbar eingetrübt hat. Aktuell sind eine Reihe von Parallelen zum Frühjahr 2015 zu erkennen. Die alte Ausbruchmarke bei 12.390 wurde erneut deutlich verletzt und unterschritten. Im August könnte diese Zone die obere Anlaufstation darstellen und bei Abpraller einen bullischen Fehlausbruch verstärken. Das eingezeichnete 23,6-er Retracement, bei 11.940, die erste wichtige Zwischenmarke, konnte im August nun vollständig erreicht werden. Diese Zone stellt auf mehren Zeitebenen einen wichtigen Support dar, von wo der DAX auch noch nach oben abdrehen (vielleicht für ein Doppeltop) und das übergeordnete Verkaufssignal abmildern könnte. Wichtig dafür wäre das Überschreiten der 12.390 auf Wochen- oder gar Monatssicht. Darunter bleibt der DAX im Korrekturmodus, welcher unterhalb des 23,6-er Retracements deutlich erweitert wird.

Zum Monatswechsel am Freitag sind somit die 11.940 und die 12.390 von großer Bedeutung und könnten übergeordnet für Wochen den Kursverlauf bestimmen.

Unterhalb des Retracements wären die 11.800/.850 weitere kleine Unterstützungszonen, gefolgt von der 11.430 und 11.320. Das mittlere Bollingerband verläuft aktuell bei 11.050 und könnte bei bestätigtem Verkaufssignal durchaus eine interessante Zielregion für eine große Korrekturbewegung bis zur Jahresendrally darstellen.

DAX Monatschart

Zoomen wir weiter in den DAX Wochenchart, wo sich der DAX weiter in der Seitwärtsrange von knapp 12.000 zur 12.330 bewegt. Kann der Monatsschluss (vielleicht der US-Arbeitsmarktbericht?) diese Seitwärtsspanne aufsprengen und für neue Signale sorgen? Ansonsten könnte diese Seitwärtsrange noch einige Zeit länger Bestand haben, was für das kurzfristige Handeln natürlich durchaus wünschenswert wäre.

Eine erste Wochenspanne wäre durchaus von der 12.000 (wichtiger Support) zur 12.220 zu erwarten. Oberhalb wird diese Zone wieder über die .270 zur .330 ausgedehnt. Die .390 bildet den wichtigen Widerstand. Zuletzt konnte der Bereich .300+ jedoch nicht mehr angelaufen werden; ein nochmaliger Test der 12k könnte daher für Kraft für eine neue Attacke auf die .300 sorgen. Das mittlere Bollingerband stagniert an der 12.450. Darüber würde sich das charttechnische Bild wieder deutlich aufhellen.

Der GD100 (Wochenchart) verläuft bei 10.950 (wandert langsam zum großen DAX Monatschart-Support – interessante übergeordnete Korrekturmarke!) und der GD200 bei 10.540. Beide wurden in diesem Jahr noch nicht angelaufen.

DAX Wochenchart

Blicken wir anschließend noch zum DAX Tageschart (Future und Xetra), wo die Seitwärtsspanne zwischen GD200 (11.996 steigend) und übergeordneter Ausbruchzone .390 sehr gut zu erkennen ist. Der GD100 verläuft aktuell bei 12.450 und bildet dort mit dem Widerstand aus dem Wochenchart einen starke Marke. Darüber könnten die Bullen sogar wieder vom Allzeithoch träumen. Unterhalb des GD200 droht hingegen ein Rutsch zur Unterkante des Abwärtstrendkanals. Zu erwähnen wären die .940/.850 & .800. Nur unterhalb der .800 droht eine starke Beschleunigung der Abwärtsbewegung. Ansonsten dürfte der DAX wieder von der 11.800 Richtung 12.000 abdrehen und die Seitwärtsbewegung hätte sich nur um eine “Etage” verschoben. Das mittlere Bollingerband stagniert um .160 & .175 und wäre für das Daytrading von Relevanz.

DAX Tageschart – Future
DAX Tageschart – Xetra

Zur Vollständigkeit auch noch der kleinere DAX 60-Minutenchart (m60). Unterhalb der .220 könnte zum Wochenstart schon ein zügiger Rutsch knapp unter die 12.100 anstehen, um von dort in eine engere Seitwärtsspanne zu pendeln.

DAX m60

Der kurze Blick zum Dow Jones Tageschart. Nach der ersten Abwärtswelle pendelt der Dow nun neutral zwischen m. Bollingerband (.910) und GD50 (.720). Erst außerhalb der Zonen gibt es neue Signale. Oberhalb könnte es relativ zügig zur 22.100 gehen, wo ggfs. auch ein Doppeltop möglich wird. Unterhalb bieten die .550 und der GD100 bei knapp 21.400 nächste Anlaufmarken.

In der neutralen engen Spanne droht somit auch im US-Markt ein ruhiger Auftakt. Zum Wochen- und Monatsschluss könnte der Arbeitsmarktbericht als entscheidender Impulsgeber dienen.

Dow Jones Tageschart

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Handelswoche!

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