Der DAX braucht gute Nerven

Der DAX sollte ziemlich turbulent in den September starten und er war ordentlich bemüht in dieser Hinsicht nicht zu enttäuschen. Mit der Keilunterkante konnte nun unser wichtiges Anlaufziel für den Spätsommer auf direktem Wege erreicht werden. Der DAX muss in der kommenden Woche dafür sorgen weitere Abwärtsdynamik zu verhindern und eine Verschnaufpause einzuleiten. 

Blicken wir auf unsere Chartreihe, beginnend beim Big Picture im DAX Monatschart, wo die Bullen den DAX über die 13.200 treiben müssten, damit ein neues Allzeithoch ermöglicht werden kann. Gut zu erkennen ist auch, die große Seitwärtsphase seit 2017, wo sich Bullen und Bären einen offenen Schlagabtausch liefern. Seit 2015 hat der DAX große Probleme signifikant neue Hochpunkte zu erarbeiten. Noch können die Bullen diese große Seitwärtsphase als Konsolidierung nutzen, um pünktlich zum 4. Quartal nach oben durchzustarten. In die wichtige Reboundzone ist der DAX nun bereits eingetaucht. Die Bullen täten also gut daran so langsam wieder zu erwachen.

Eine erste wichtige Zone stellt weiterhin das 23,6-er Retracement/ m. Bollingerband bei knapp 12.440/.500 dar, von wo der DAX zum Monatsbeginn direkt nach unten abdrehte und die Tür zur 12k öffnete. Eine weitere wichtige Zone wäre das 38,2-er Retracement bei 11.730. Eine durchaus interessante & übergeordnete Kaufzone für viele Bullen. Viel tiefer darf der DAX nicht fallen, da die übergeordnete SKS-Formation sonst bärisch aufgelöst werden könnte. Das rechnerische Ziel läge dann um 10k.

DAX Monatschart

Zoomen wir weiter in den DAX Wochenchart, wo die bärische Vorwochenkerze direkt aufgegriffen wurde und die favorisierte Bewegung zum Gap bei 12.011, gefolgt von der 11.900/.870, eingeleitet wurde. Eine lange rote Wochenkerze mit Schlusskurs nah am Wochentief deutet zudem häufig einen weiteren Tiefpunkt an. Innerhalb des Keils hätte der DAX noch die Chance bereits ab der 11.850 wieder nach oben abzudrehen und dann nahezu eine Insideweek auszubilden. Es wäre die bullische Variante, von wo der DAX dann in einer ersten neutralen Bewegung bis zur 12.105 laufen könnte. Darüber würde sich das Bild Richtung .220 & .270 aufhellen. Unterhalb der 11.850 dürfte noch eine zügige Bewegung zur 11.730 erfolgen, welcher auch im Monatschart von Relevanz ist und weiterhin eine gute Reboundmöglichkeit darstellt. Darunter würden die 11.600 (Nackenlinie) und die 11.400 (sma200) den letzten Rettungsanker darstellen. Unterhalb würde das Chartbild bärisch umkippen, allerdings fehlt es dafür noch an Panik und Impulsen.

Die DAX-Bullen haben aktuell noch sämtliche Chancen auf ihrer Seite, wobei die Reboundmöglichkeiten bei .730 & .850 wohl ein ähnliches Chancenverhältnis haben.

DAX Wochenchart

Blicken wir anschließend zum DAX Tageschart (Future & Xetra), wo die Zwischenmarken der übergeordneten Bewegungen besser zu erkennen sind. Die Keilunterkante wurde in der vergangenen Woche erreicht und stellt in der kommenden Handelswoche bis zur 11.850 den ersten wichtigen Support. Unterhalb würde sich die Tür zur 11.730 öffnen. Oberhalb dürfte hingegen eine Konsolidierungsbewegung eingeleitet werden. Erste relevante Marken wären die 12.000/.050/.105. Darüber würde sich das Bild für die Bullen wieder etwas aufhellen und mit  .160/.220/.270 wären weitere Anlaufmarken zu nennen.

In der kommenden Handelswoche geht es für die Bullen primär darum neue Abwärtsdynamik zu verhindern und im besten Fall bereits ab .850 eine Erholungsbewegung einzuleiten, woraus sich später ein Boden entwickeln könnte.

DAX Tageschart Future

DAX Tageschart Xetra

DAX Prognosechart – Zielregion erreicht. Es braucht nun eine Bodenbildung…

Der Marktüberblick im Video:

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Handelswoche.

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