Ich melde mich nach einer Woche Abstinenz wieder voll zurück. Der DAX meinte es gut und blieb in seiner engen Range, welche ich im vergangenen Wochenausblick thematisiert hatte:

Der erste wichtige Support beim DAX wäre somit die .480/.500, wo der DAX Richtung .610/ .700 abdrehen könnte. Darunter wittern die Bären ihre Chance für den übergeordneten Gipfel.

In der neuen Woche bleibt der Fokus auf Gerüchte um die Deutsche Bank und auf die nun startende Q3-Berichtssaison. Unterhalb der 10.600/.800 bleibt das Chartbild für die DAX-Bullen gefährlich. Daher gleich der Blick auf unsere Chartreihe und wir beginnen wie immer mit dem großen DAX-Monatschart.

Wir erkennen, dass der DAX nun bereits 2-mal an der alten oberen 9-jährigen Trendbegrenzung abgeprallt ist und seit dem am mittleren Bollingerband um aktuell 10.550 vorsichtig agiert. Die DAX-Bullen benötigen dringend ein neues Jahreshoch und am besten noch den Sprung über die alte Trendlinie, um den Weg für eine weitere Rally freizuschaufeln. Ansonsten droht übergeordnet der Weg zur unteren Begrenzung, welcher nochmals für klare Kurse unter der 10.000 sorgen dürfte. Zwischenziel Retracement um 10.100.

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Im DAX Wochenchart konnte nur eine sehr kleine Wochenkerze ausgebildet werden. Der GD100 um aktuell .495 fungierte stetig als wichtiger Support. Pünktlich zum Wochenschluss wurde diese Unterstützung jedoch weiter aufgeweicht. Es bleibt nun abzuwarten, wie der DAX in die neue Wochen starten wird. Fungiert die .500 direkt als Widerstand? Dann könnte die Zone .500/.550 bereits das Wochenhoch bilden und auf der Unterseite für eine Wochenrange Richtung .240 sorgen. Darunter wäre das Retracement um 10.100 als weitere wichtige Marke zu nennen. Bei 9.660 verläuft aktuell der GD200, welcher bald die 2009-er Aufwärtstrendlinie schneiden dürfte. Ohne einen neuen Hochpunkt könnte genau diese Zone übergeordnet angesteuert werden.

Falls ein Start oberhalb der .500 gelingt, könnte erneut die gleiche Range wie zur vergangenen Woche drohen. Oberhalb der .650 könnte ein Angriff auf die .750/.800 gelingen. Momentan tendiere ich zu Szenario 1.

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Schauen wir noch zum DAX Tageschart, wo sich der DAX nach dem Ausbruch über den Abwärtstrend weiterhin nicht absetzen konnte, sondern atypisch seitwärts stagniert. Auffällig sind auch die fallenden Hochpunkte seit August. Freunde der Bullen könnten in dieser Bewegung eine bullische Flagge hineininterpretieren, wobei dieser direkt an der Ausbruchzone sehr atypisch lokalisiert wäre.

Einen wichtigen Haltepunkt bot in der vergangenen Woche das mittlere Bollingerband um .470. Ein Start darüber könnte das Bollinger in neuen Wochen weiterhin als ersten wichtigen Support ausweisen. Ein Bruch, oder gar ein Start darunter könnte sehr schnell Druck Richtung .300 und .240 erzeugen, wo eine mögliche untere Wochenrange bereits den Tiefpunkt erreichen könnte. Darunter wären die 10.100 & 10.000 als weitere Unterstützungen zu nennen.

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Zur Vervollständigung auch noch der 60-Minutenchart im kleineren und größeren Zeitfenster. Signale auf Ober- und Unterseite wurden bisher vermieden.

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Schauen wir noch kurz zum US-Markt, wo die Range der Vorwochen nicht verlassen werden konnte. Der Dow Jones testet nun bereits seit Anfang September nahezu täglich den GD100. Kann der Start in die Berichtssaison für neue Impulse sorgen? Die Notenbanken alleine können anscheinend keine bullischen Akzente mehr setzen.

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Mögliche Impulsträger in der kommenden Woche: Start Q3-Berichtssaison, ZEW-Konjunkturindex, Diverse Daten aus Asien, FED-Protokoll.

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