Archiv der Kategorie: Wochenausblick

Getrennte Wege…

In der vergangenen Woche mussten die US-Börsen im Gegensatz zum DAX mit stärkeren Abschlägen den Handel schließen. Immer mehr kristallisiert sich heraus, dass Trump die großspurigen Versprechen nicht halten kann und wird. In den Fokus werden nun das US-Schuldenlimit rücken und gleichzeitig die Steuerpläne von Trump, welche natürlich „gigantisch“ und „fantastisch“ ausfallen werden. Ein deutlich dickerer Brocken, als die gescheiterte Gesundheitsreform. Der S&P500 hat mit einem KGV von 18,4 den höchsten Wert seit 1978 erreicht. Nur zur Tech-Blase war der Wert kurzzeitig höher. Der US-Markt ist somit wahrlich nicht mehr günstig; vielleicht auch ein Grund, warum sich der DAX in der vergangenen Woche klar besser halten konnte. Eine Korrektur im US-Markt könnte unser Leitindex nun wohl besser verkraften. Die Wahlen in Frankreich und der in der kommenden Woche startende BREXIT-Prozess könnten aber als Störfeuer die Kurse beeinflussen.

Schauen wir auf unsere Chartreihe, beginnend mit dem großen DAX Monatschart, wo in der kommenden Woche die Monatskerze März fertiggestellt wird. Der Quartalsschluss könnte traditionell auch zum Window-Dressing genutzt werden und den DAX damit stützen. Weiterhin haben die Bullen oberhalb der 11.400/.500 alle Vorteile in der Hand das Allzeithoch um 12.400 über die 12.220 kurzfristig zu erreichen. Unterhalb der 11.4 droht der Rücksetzer zur Ausbruchzone um 11.000/10.800. Das mittlere Bollingerband verläuft aktuell bei 10.585. In den nächsten Wochen & Monaten dürfte das m. Bollinger auch den Aufwärtstrend von 2009 tangieren und einen starken Support bilden. Kurse unterhalb dieser Zone würden das große Chartbild klar eintrüben und weitere Hochpunkte wären für Monate unwahrscheinlich (Bärenmarkt).

Ein Monatsschluss oberhalb des AZH wäre bullisch zu werten. Ein klarer Schluss darunter könnte für ein waagerechtes Dreieck, oder gar Doppeltop im DAX sprechen. Ein Test der Ausbruchregion um 10.800/11.000 wäre im kleinen Zeitfenster dann weiter wahrscheinlich.

Zoomen wir in den DAX Wochenchart, wo der DAX nahezu unverändert die Woche beenden musste. Die letzten beiden Wochenkerzen wurden zwar unterschritten, aber ein Verkaufssignal konnte auf Wochensicht aufgekauft & verhindert werden. Der DAX hangelt sich damit weiter an der Oberkante Trendkanal entlang, ohne ein neues Signal zu erzeugen. Der Support um 11.920 bildet in der kommenden Woche wieder eine erste wichtige Unterstützung. Von dort könnte der DAX erneut eine neutrale Spanne über die 12.120 bis knapp 12.170 einschlagen. Darüber gebe es Signale zur 12.220 und dann dem AZH. Allerdings dürfte die Oberkante Trendkanal weiter sehr deckelnd wirken. Eine erste Eintrübung setzt es, wenn die 11.920 unterschritten wird. Unterhalb der 11.780 droht über .720/.660 zudem der Test des mittleren Bollingerbandes und der wichtigen Supportzone um 11.500. Unterhalb der 11.425/.500 droht der Test der Ausbruchzone um 10.800/11.000.

Kurzum: Der DAX zwischen 11.920 & 12.120/.170 neutral und weiter im Buy-the-Dips-Modus entlang der Trendlinie.

Blicken wir noch auf den Tageschart und den 60-Minutenchart, wo die genannten Marken & Zwischenmarken noch besser zu erkennen sind. Der DAX hangelt sich weiter an der Oberkante Trendkanal entlang ohne einen nachhaltigen Durchbruch zu erzielen. Der untergeordnete steigende Keil wurde in der vergangenen Woche nach unten verlassen und hätte eigentlich ein rechnerischen Ziel um 11.500. Das Aufkaufen zum Wochenschluss führte jedoch nicht zurück in den Keil und somit bleiben die tiefere Ziele auch noch direkt möglich. Die untere Keilbegrenzung (aktuell knapp 12.120) dürfte somit einen ersten wichtigen Widerstand darstellen. Auf der Unterseite ist das mittlere Bollingerband um knapp 12.000 als erste Untersützung zu nennen. Darunter die bereits erwähnte 11.920. Falls der DAX in den Keil zurückwandert, würde um 12.170 bereits die Oberkante Trendkanal einen nächsten Widerstand bilden. Darüber wartet um 12.220 ein horizontaler Widerstand. Der Weg nach oben ist somit ziemlich verbaut. Ohne neue Verkaufssignale dürfte der DAX abermals eine enge Spanne an der Oberkante Trendkanal halten. Der GD100 läuft in der kommenden Woche an die 11.480 und wird diese wichtige Supportzone zusätzlich stützen. Der letzte Test des GD100 war im Dezember und wäre damit auch mal wieder fällig. Ein dynamisches Unterschreiten des GD100 dürfte die Supportzone 10.800/11.000 in den Fokus rücken, wo dann auch der GD200 kombiniert mit der unteren Trendkanallinie stark stützen würde. Innerhalb des Trendkanals bleibt der Test der unteren Begrenzung mittelfristig sehr wahrscheinlich.

Im US-Markt gab es den stärksten Rücksetzer in 2017 zu vermelden. Im Dow Jones Wochenchart deutete der MACD im letzten Wochenausblick eine frühe bärische Divergenz an, welche nun eine Bestätigung gefunden hat. Im US-Markt gibt es damit erste starke Signale für eine Gipfelbildung. Tiefere Kurse um 20.380/.320 werden unterhalb der 20.780 wahrscheinlich. Darunter folgt die Zone 20.130, wo der GD100 bald einen wichtigen Test erfahren dürfte. Oberhalb der 20.780 hellt sich hingegen die Lage für die Bullen wieder auf und eine Seitwärtsbewegung wird wahrscheinlicher.

Übergeordnet wäre die Welt der Bullen aber selbst bei einem Rücksetzer knapp unter die 19.000 noch vollkommen in Ordnung. Die starke Zuversicht (Soft-Data) dürfte durch aufkommende politische Unsicherheit bald eine stärkere Eintrübung erfahren.

In der kommenden Woche stehen einige wichtige Termine auf der Agenda. Politische Unsicherheit durch Trump; Fokus bald auf das Schuldenlimit. Morgen der ifo-Index für Deutschland, Dienstag das US-Verbrauchervertrauen (Soft-Data bereits vor Eintrübung?), Donnerstag Inflation Deutschland, Wirtschaftsdaten aus der Eurozone und das endgültige BIP Q4 der USA. Freitag viele Daten aus Asien und die Inflationsprognose für die Eurozone. Und der Brexit wird natürlich auch noch eingeleitet. Das alles umgarnt mit dem Window-Dressing zum Quartalsende…. Es wird also ausreichend geboten. 😉

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche!

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The Walking Dead…

…das könnte man zumindest vom Markt meinen, wenn man die Volatilität der vergangenen Wochen anschaut. Der DAX tendierte in der Vorwoche erneut wieder mit einer sehr geringen Handelsspanne und der S&P500 hat gar vor über 110 Tagen seinen letzten -1%-Verlusttag erlebt. Weiterhin versucht der Markt nur positive Szenarien anzunehmen. Die erhofften gigantischen Konjunkturprogramme von Trump sind vollkommen vom Radar verschwunden – aber das wird bestimmt noch; so die fragile Hoffnung… Der Brexit nimmt in den nächsten 2 Wochen zusätzlich Konturen an. Vielleicht gibt es ja noch einen Rückzieher, oder zumindest keinen harten Brexit, so die weitläufige Markthoffnung… Die Realität deutet jedoch eher in Richtung Worst-Case-Szenario, was monatelange bewusst ausgeblendet wurde. Der VIX (Volatiltätsindex) auf Rekordtief spiegelt diese absolute Zuversicht und Sorglosigkeit nur zu gut dar. Signale bleiben vorerst Mangelware und könnten nach 100 Tage Trägheit durchaus auch mit der Brechstange in Reihe auftauchen. Bisher bleibt nur die Mahnung, dass Extreme am Markt von Sorglosigkeit bis hin zur großer Angst auf der anderen Seite, sehr häufig einen Kontraindikator darstellten. Die Nachrichtenlage ist in der neuen Woche jedoch eher dünn.

Schauen wir auf unsere Chartreihe, beginnend mit dem großen DAX Monatschart, wo es aufgrund der sehr geringen Schwankungsbreite weiterhin kaum nennenswerten Änderungen zu vermelden gibt. Weiterhin haben die Bullen oberhalb der 11.425 alle Vorteile in der Hand das Allzeithoch um 12.400 über die 12.220 kurzfristig zu erreichen. Unterhalb der 11.4 droht der Rücksetzer zur Ausbruchzone um 11.000/10.800. Das mittlere Bollingerband verläuft aktuell bei 10.580. In den nächsten Wochen & Monaten dürfte das m. Bollinger auch den Aufwärtstrend von 2009 tangieren. Kurse unterhalb dieser Zone würden das große Chartbild klar eintrüben und weitere Hochpunkte wären für Monate unwahrscheinlich (Bärenmarkt).

Der Test der 11.000-er Marke wäre für die Bullen als sehr sauber anzusehen und in meinen Augen recht wahrscheinlich. Bei tieferen Kursen dürfte jedoch schnell Unsicherheit in den Markt strömen.

Zoomen wir in den DAX Wochenchart, wo der Support um 11.920 verteidigt werden konnte. Der DAX hangelt sich damit weiter an der Oberkante Trendkanal entlang, ohne ein neues Signal zu erzeugen. Der Support um 11.920/.930 bildet auch in der kommenden Woche eine erste wichtige Unterstützung. Von dort könnte der DAX erneut eine neutrale Spanne bis knapp 12.120 einschlagen. Darüber gebe es Signale zur 12.220 und dann dem AZH. Allerdings sehe ich einen Ausbruch aus dem Trendkanal als eher unwahrscheinliches Szenario. Eine erste Eintrübung setzt es, wenn die 11.920 unterschritten wird. Unterhalb der 11.780 droht über .720/.660 zudem der Test des mittleren Bollingerbandes und der wichtigen Supportzone um 11.400. Unterhalb der 11.400 droht der Test der Ausbruchzone um 10.800/11.000.

Kurzum: Der DAX zwischen 11.920 & 12.120 neutral und weiter im Buy-the-Dips-Modus entlang der Trendlinie.

Blicken wir noch auf den Tageschart und den 60-Minutenchart, wo die genannten Marken & Zwischenmarken noch besser zu erkennen sind. Der DAX hangelt sich weiter an der Oberkante Trendkanal entlang ohne einen nachhaltigen Durchbruch zu erzielen. Das mittlere Bollinger befindet sich zum Wochenstart an die 11.975 und bilden mit einem steigenden Keil (primär bärische Formation) einen ersten wichtigen Support. Von dieser Marke kann der DAX weiter die deckelnde Trendlinie bis 12.120 testen. Darüber ist die Keilbegrenzung bei 12.220 zu nennen, welche durch einen horizontalen Widerstand verstärkt wird. Ein Ausbruch darüber – muss nicht nachhaltig sein – könnte einen kurzen Squeeze zum AZH auslösen. In meinen Augen momentan nicht das wahrscheinliche Szenario. Unterhalb des m. Bollinger bildet die .920 den nächsten wichtigen Support. Darunter wird die Unterstützungszone .780/.720 anvisiert und folgend der Bereich bis zur .480. Der GD100 läuft in der kommenden Woche an die 11.400 und wird diese wichtige Supportzone zusätzlich stützen. Der letzte Test des GD100 war im Dezember und wäre damit etwas überfällig. Unterhalb der 11.400 wäre ein weiteres Jahreshoch vorerst unwahrscheinlich und die Supportzone 10.800/11.000 im Fokus, wo dann auch der GD200 kombiniert mit der unteren Trendkanallinie stark stützen dürfte.

Mittelfristig wichtige Unterstützungen wären somit um 11.400 und 10.800/11.000 lokalisiert. Ein dynamischer Durchbruch durch diese Zonen wäre mit höchster Vorsicht zu genießen.

Vorerst bleibt jedoch die enge Spanne im steigenden Keil im Blickpunkt des müden Geschehens.

Im US-Markt gab es ebenso nur eine schwankungsarme Woche zu vermelden. Im Dow Jones Wochenchart deutet der MACD eine frühe bärische Divergenz an. Oberhalb der 20.880 könnte der Dow jedoch weiter im Buy-the-Dips-Modus direkt neue Hochs erklimmen. Unterhalb der 20.780 droht ein Doppeltop und eine vollendete Gipfelbildung. In dieser Zone bleiben aber auch noch bullische Konsolidierungsformationen möglich (fallender Keil). Insbesondere bei fehlender Abwärtsdynamik. Im Trading-Chat bleibt ihr aber auch tagsüber aktuell zu neuen Signalen informiert.

Übergeordnet wäre die Welt der Bullen aber selbst bei einem Rücksetzer knapp unter die 19.000 noch in Ordnung.

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche!

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Wie lange geht das noch gut?

Der DAX sollte laut letztem Wochenausblick in einer engen Spanne zwischen 11.900 und 12.040/.070 verweilen. Damit hangelte sich der DAX weiter schwach an den oberen Trendlinie entlange, an welcher er in den letzten Wochen 3 klare Fehlausbrüche hingelegt hat. Trotz einer weiter sehr abwartenden EZB konnte kein neuer Ausbuch gewagt werden und somit bleibt die Luft zur deckelnden Trendlinie weiter sehr begrenzt. Ohne Ausbruch wird sich der DAX jedoch zwangsweise wieder auf der Unterseite des Trendkanals orientieren müssen. Vielleicht bereits in der kommenden Woche? Mit den Notenbanksitzungen der FED & BoJ warten einige klassische Impulsgeber auf uns. Zusätzlich fällt am 15.03. die US-Schuldengrenze und ohne Kompromiss droht ein Shutdown der US-Verwaltung. Der republikanisch geprägte Kongress hatte Obama genau dorthin gezwungen, um weitere ausufernde Schulden zu verhindern. Mit Trump steht nun der Kandidat der Republikaner vor dem gleichen Problem. Mit dem großen Unterschied, dass Trump weitere gigantische und zum Teil sehr zweifelhafte Ausgaben plant. Verraten die Republikaner nun ihre Ideale, oder bekommt Trump einen fetten Denkzettel verpasst, welcher alle großspurigen Wahlversprechen (Mauer, gigantische Steuererleichterungen, 1 Billon Dollar für Infrastruktur, Militär, Atomprogramm…) mit sofortiger Wirkung cancelt? Dieser Termin könnte wichtiger werden, als die anstehende Zinserhöhung der FED, welche die Schuldenproblematik (Schulden werden wieder teurer) jedoch verstärken dürfte. Die Parlamentswahlen der Niederlande werden ebenso am Mittwoch abgehalten. Ein Sieg für die Rechtspopulisten? Die neue Woche bietet somit eine ganze Reihe an großen Impulsgebern. Passend dazu hat der Dow Jones seinen Aufwärtstrend seit der Trump-Wahl getestet. Am Freitag bildet der Große Verfallstag den Wochenabschluss:

Quelle: stockstreet.de

Kurse oberhalb der 12.000 sind laut der Positionierungen an der Terminbörse als eher unwahrscheinlich anzusehen. Ab 11.500 überwiegen stärkere PUT-Positionen. Ein Ereignis, welchen einen Abverkauf unter diesen Bereich einleiten würde, könnte für einen starken Abverkauf am Markt sorgen (Sicherungen der Stillhalter). Das gleiche Prinzip gilt für die 12.000-er Marke. Im Normalfall wird Freitag unterhalb der 12.000 und oberhalb der 11.500 abgerechnet.

Schauen wir auf unsere Chartreihe, beginnend mit dem großen DAX Monatschart, wo es aufgrund der sehr geringen Schwankungsbreite keine nennenswerten Änderungen zu vermelden gibt. Weiterhin haben die Bullen oberhalb der 11.425 alle Vorteile in ihrer Hand das Allzeithoch um 12.400 über die 12.220 kurzfristig zu erreichen. Unterhalb der 11.4 droht der Rücksetzer zur Ausbruchzone um 11.000/10.800. Das mittlere Bollingerband verläuft aktuell bei 10.580. In den nächsten Wochen & Monaten dürfte das m. Bollinger auch den Aufwärtstrend von 2009 tangieren. Kurse unterhalb dieser Zone würden das große Chartbild klar eintrüben und weitere Hochpunkte wären für Monate unwahrscheinlich (Bärenmarkt).

Zoomen wir in den DAX Wochenchart, wo der DAX zwischen Aufwärtstrendlinie und deckelnder Trendlinie vom Trendkanal nur eine sehr kleine Wochenkerze ausbilden konnte. konnte. Es besteht natürlich weiter die Möglichkeit, dass der DAX dünn und in enger Spanne an der Trendlinie entlangwandert. Eine Spanne von 11.920 zur 12.100 wäre dann realistisch. Die kommende Woche bietet für den Markt jedoch viele größere Impulsgeber, die für Volatilität und gegen eine kleine Wochenkerze sprechen. Ohne Durchbruch auf der Oberseite (aktuell 3 Fehlausbrüche) droht jederzeit die Gefahr die Unterseite des Trendkanals anzulaufen. Eine erste Eintrübung setzt es, wenn die 11.920 unterschritten wird. Unterhalb der 11.780 droht zudem der Test des mittleren Bollingerbandes und der wichtigen Supportzone um 11.400. Eine Zwischenmarke stellt die 11.630 dar. Unterhalb der 11.400 droht der Test der Ausbruchzone um 10.800/11.000. Zum Großen Verfallstag (bis Freitag 13 Uhr) im neutralen(!) Marktumfeld jedoch unwahrscheinlich.

Kurzum: Der DAX kann sich oberhalb der .920 und spätestens der .780 weiter an der Oberkante Trendkanal entlang hangeln. In einer schwächeren Woche droht eine Range von 12.000/11.950 zur 11.630/.500. Die Supportzone um 11.400 ist bis Freitagmittag gut gesichert. Ein Rutscht darunter vor dem Verfallstermin aufgrund einer besonderen Marktsituation könnte jedoch einen stärkeren Abverkauf auslösen.

Blicken wir noch auf den Tageschart und den 60-Minutenchart, wo die genannten Marken noch besser zu erkennen sind. Der DAX hangelt sich weiter an der Oberkante Trendkanal entlang ohne einen Durchbruch zu erzielen. Das mittlere Bollinger befindet sich zum Wochenstart an die 11.920 und bilden einen ersten wichtigen Support. Von dieser Marke kann der DAX weiter die deckelnde Trendlinie bis 12.100 testen. Unterhalb der .920 erweitert sich das untere Ziel zur .780 und folgend bis zur .480. Die 11.500 sollte bis Freitagmittag zum Verfallstag halten. Es droht Gefahr, wenn diese Zone aufgrund ängstlicher Märkte bereits unterschritten wird.

In einer schwachen Woche könnte die Wochenrange sich von 12.000/11.950 über die 11.780 bis knapp 11.500 erstecken. Bis zum Ende des Monats wandert die Unterkante es Trendkanals Richtung 11.100. Der GD200 folgt dieser Trendlinie und befindet sich aktuell an der 10.800. Der GD100 bei 11.320.

Im US-Markt gab es die schwächste Woche in 2017 zu vermelden. Im Dow Jones Wochenchart sind erste Gipfeltendenzen zu erkennen und im Tageschart konnte der Tiefpunkt der vergangenen Woche direkt an der Aufwärtstrendlinie November 2016 gesetzt werden. Das mittlere Bollingerband verläuft ebenso genau auf dieser Zone. Der Dow müsste nun an der .900-er Marke nochmals Schwung holen und das Jahreshoch übertrumpfen, um den Trend kurzfristig fortzusetzen. Unterhalb der .780/.800 trübt das Bild merklich ein. Die 20.320 & folgend die 20.020 wäre dann die nächsten größere Ziele auf der Unterseite. Gefolgt von der 19.780.

Anbei auch der S&P500 Wochenchart. Zurücktauchen in den Aufwärtstrendkanal von 2016, oder Abpraller?

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Was nun Herr Draghi?

In der kommenden Woche startet wieder die Zeit der Notenbanken, beginnend mit der EZB-Ratssitzung am Donnerstag. Zusätzlich werden Daten aus Fernost und der US-Arbeitsmarktbericht erwartet. Interessant dürfte die Argumentation von Mario Draghi bezüglich der Inflationserwartungen werden. Zum Jahreswechsel hatte die EZB ihre Zielmarke von knapp unter 2% in den nächsten Jahren noch für unwahrscheinlich gehalten. Die aktuelle Inflationserwartung in der Eurozone liegt nach einem steilen Anstieg nun jedoch bereits bei 2% und somit leicht über der Zielvorgabe der EZB. Bei der letzten Ratssitzung hatte Draghi noch auf Zeit gespielt und wollte abwarten, ob die Inflation das Niveau halten kann. Das hat sie letztendlich nicht getan, sondern sie stieg weiter unerwartet stark an und genau dieser zügige Anstieg könnte so langsam zum Problem werden. Die EZB droht über das Inflationsziel deutlich hinauszuschießen, wenn die außerordentlichen geldpolitischen Maßnahmen (offiziell gegen die Deflation!) weiter aufrechterhalten werden. Langsam aber sicher dürfte Draghi unter Handlungsdruck geraten, die Geldpolitik doch deutlich schneller wieder umzukehren. Dazu passt es nur zu gut, dass Yellen zuletzt einen weiteren Zinsschritt bereits in diesem Monat angedeutet hat.

In der vergangenen Woche konnten die Märkte nach der Trump-Rede und folgendem Short-Squeeze einen neuen Hochpunkt ansteuern, welcher bis zum Wochenschluss jedoch nicht mehr erreicht werden konnte. Der DAX hangelt sich so langsam Richtung Allzeithoch und die US-Märkte deuteten zum Wochenschluss ganz vorsichtig etwas Schwäche an. Umkehrsignale sind bisher weit und breit nicht zu erkennen. Der März wird aber viele Überraschungen parat haben – Schuldenbremse USA, Wo sind die Steuerpläne von Trump, Notenbanken mit weiterer geldpolitischen Korrektur, Start BREXIT-Verhandlungen.

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Zoomen wir in den DAX Wochenchart, wo der DAX seit Jahresbeginn an der Oberkante Trendkanal entlangwandert. Der Aufwärtstrend von November 2016 wurde seit Februar nun regelmäßig getestet, aber konnte stets halten. Die neue Wochenkerze dürfte zwischen Aufwärtstrend und obere Trendkanalbegrenzung ordentlich in die Zange genommen werden, wo durchaus auch ein impulsartiger Ausbruch anstehen könnte. Eine erste neutrale Spanne könnte zwischen 11.900 und 12.040 angesiedelt sein. Auf der Oberseite wären die 12.100/12.220/12.400 die nächsten Marken. Auf der Unterseite warten die .850/.780/.720/.670/.600. Ein wichtiger Support verläuft bei .425. Das mittlere Bollinger bei 11.270.

In diesem Jahr vermeidet der DAX bisher größere Signale und Umkehrsignale. Ohne diese Impulse dürfte er sich weiter an der Oberkante Richtung AZH hangeln. Diese neutrale Spanne ist in der kommenden Woche zunächst jedoch stark eingeengt.

Blicken wir noch auf den Tageschart und den 60-Minutenchart, wo ich die diesjährigen Squeezebewegungen markiert habe. Alle führten knapp und kurzfristig über den Trendkanal, aber wurden stets vollkommen wieder Richtung mittleres Bollingerband abverkauft. Auch diesmal? Dann könnte bereits zum Wochenstart eine Bewegung Richtung 11.850 anstehen. Von dort könnte sich der DAX erneut Richtung 12.000 stabilisieren und oberhalb der 12.060 sogar ein neues Jahresziel anvisieren. Unterhalb des m. Bollinger bieten die .720/.670 weitere Unterstützungen. Die wichtige Supportzone von .425/.480 dürfen die Bullen nicht hergeben.

Bei einem Rücklauf zum mittleren Bollinger wäre eine abwartende Haltung (Seitwärtsbewegung im ideal unterhalb der 12k) beim DAX eher zu präferieren. Die EZB könnte dann den nächsten Impuls setzen.

Im US-Markt konnte der Dow Jones die 21.000 Marke per Squeeze erreichen, aber sie nur mit Mühe in den Wochenschluss retten. Die Wochenkerze fiel daher erstmals wieder etwas schwächer aus. Umkehrsignale fehlen bisher trotzdem und der steile Aufwärtstrend seit der US-Wahl ist weiterhin intakt. Eine erste deutlichere Eintrübung setzt es, wenn die Supportzone .850/.780 verletzt wird. Die Gipfelphase könnte dann eingeleitet werden. Oberhalb der Zone verbleibt der Dow im Buy-the-Dips-Modus und wandert die Aufwärtstrendlinie weiter entlang.

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Der Allmächtige spricht!

Ich melde mich aus dem Urlaub zurück und möchte mich als erstes bei Henrik bedanken, welcher täglich seine Tageseinschätzungen bei uns im Bereich für Gastbeiträge veröffentlicht hat. 🙂

Die neue Woche ist mit einigen Impulsgebern aus der Wirtschaft vollgepackt. Ebenso erwarten uns neue Prognosen zur Inflation (weiter stark steigend?), welche für die zukünftige Notenbankpolitik sehr interessant werden dürften. Das Hauptaugenmerk wird am Dienstag jedoch auf die Rede von Trump vorm US-Kongress gerichtet sein, wo schlicht und ergreifend ein fester Fahrplan seiner Politik erwartet wird. Bisher gab es nur lose Absichtserklärungen, welche je nach Tagesform auch stark voneinander abweichen. Mehrmals wurde die Rally an den US-Märkten durch seine Tweets (Größte Jobbeschaffer den Gott je gesehen hat; Phänomenale Steuersenkungen für alle etc.) angeheizt. Die Erwartungshaltung ist nun dementsprechend hoch bis sehr hoch. Obwohl sogar seine Kabinettsmitglieder und eine Reihe von Analysten der großen Bankhäuser das mehrfach angesprochene Steuer- und Konjunkturprogramm kleinreden bzw. es sogar für komplett unrealistisch bewerten, halten die Marktteilnehmer weiter an den Bekundungen von Trump fest. Die Hoffnung stirbt einfach zuletzt… Und so droht selbst bei neuen vollmundigen Versprechen von Trump ein „Buy the Rumor, Sell the Fact“.

Blicken wir auf unsere Chartreihe, wo der DAX zum Wochenschluss richtig Federn lassen musste. Im DAX Monatschart konnte der Hochpunkt der Vormonatskerze kurz überschritten werden. Weiterhin haben die Bullen oberhalb der 11.425 alle Vorteile in ihrer Hand das Allzeithoch um 12.400 zu erreichen. Unterhalb der 11.4 droht der Rücksetzer zur Ausbruchzone um 11.000. Das mittlere Bollingerband verläuft aktuell bei 10.547. Kurse unterhalb würden das große Chartbild klar eintrüben und weitere Hochpunkte wären für Monate unwahrscheinlich.

Zoomen wir in den DAX Wochenchart, wo der Abverkauf von Freitag klar seine Spuren hinterlassen hat. Im Wochenverlauf konnte der DAX zuvor knapp über den Trendkanal steigen und die 12.000-er Marke erstmals seit Anfang 2015 wieder überwinden. Bereits kurz danach erfolgt jedoch ein empfindlicher Rücksetzer, welcher den DAX – ähnlich wie im Januar- wieder in den Trendkanal drückte. Die Wochenkerze ist nun bärisch angehaucht und deutet eine eher schwache Woche beim DAX an. Auf der Unterseite wären Ziele bei .555 und folgend die .480/.425 zu nennen, welche unbedingt halten sollten. Auf der Oberseite stellt die .850 bereits einen ersten wichtigen Widerstand dar, von wo direkt die unteren Ziele angesteuert werden könnten. Oberhalb der .890 hellt sich die Lage wieder etwas auf und die 12k dürfte nochmal in den Fokus rücken. Darüber ruft ein neues Jahreshoch. Präferiert wird momentan eine schwache Woche von .850 über die .550 zur Supportzone .480/.425. Viele Impulsgeber in der neuen Woche sorgen jedoch für ein Maß an Unsicherheit und ggfs. doch mal wieder für eine erhöhte Volatilität. Unterhalb der .425 öffnet sich das Ziel zur Ausbruchzone. Das mittlere Bollinger verläuft aktuell bei 11.200.  Die Unterkante des Trendkanals bei 10.800. Mit der 10.500 eine sehr wichtige Zone für weitere Hochpunkt in den nächsten Wochen und Monaten. Darunter trübt sich das Bild gefährlich ein. Unterhalb der 10k droht ein Bärenmarkt.

Blicken wir noch auf den Tageschart und den 60-Minutenchart, wo der Fehlausbruch über den Trendkanal deutlich zu erkennen ist. Einen wichtigen Haltepunkt bot am Freitag das mittlere Bollingerband (ca. .740), welches in der ersten Wochenhälfte im Blickpunkt bleiben dürfte. Der Aufwärtstrend seit der Trump-Wahl im November wurde abermals deutlich verletzt. Die Bullen bräuchten einen hohen Start um .850/.890, um die Chance zu haben nochmals Kraft für einen bullischen Angriff über die .890/ .950 zur Trendkanaloberkante um 12k zu starten. Unterhalb der .850/.890 droht nochmals der Test des mittleren Bollinger um .740, welches bei Bruch den Weg zur Supportzone .425/.480 über die .650/.550 eröffnet.

Der GD100 verläuft aktuell bei 11.180 und der GD200 knapp unterhalb der unteren Kanalbegrenzung bei 10.710.

Im US-Markt gab es am Freitag etwas Schwäche, welcher jedoch in den letzten Handelssekunden noch nahezu komplett aufgekauft werden konnten. Man hofft und wartet auf Trump seine Rede. Die 21.000 ist im Dow Jones mittlerweile zum greifen nah und bis Dienstag zur Rede des Großmeisters noch möglich. Oberhalb der .850 dürfte es weiter im „Buy-the-dip“-Modus in Richtung runde Marke gehen. Unterhalb der .690 würde es eine erste Eintrübung im Chartbild geben. Noch ist der sehr steile Aufwärtstrend seit der Wahl intakt.

In der neuen Woche steht die Rede von US-Präsident Trump vorm Kongress klar im Fokus. Des Weiteren erwarten uns aber auch eine ganze Reihe an Wirtschaftsdaten und die neuen Prognosen für die Verbraucherpreise (zieht die Inflation weiter stark an?).

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