Archiv der Kategorie: Wochenausblick

Der Allmächtige spricht!

Ich melde mich aus dem Urlaub zurück und möchte mich als erstes bei Henrik bedanken, welcher täglich seine Tageseinschätzungen bei uns im Bereich für Gastbeiträge veröffentlicht hat. 🙂

Die neue Woche ist mit einigen Impulsgebern aus der Wirtschaft vollgepackt. Ebenso erwarten uns neue Prognosen zur Inflation (weiter stark steigend?), welche für die zukünftige Notenbankpolitik sehr interessant werden dürften. Das Hauptaugenmerk wird am Dienstag jedoch auf die Rede von Trump vorm US-Kongress gerichtet sein, wo schlicht und ergreifend ein fester Fahrplan seiner Politik erwartet wird. Bisher gab es nur lose Absichtserklärungen, welche je nach Tagesform auch stark voneinander abweichen. Mehrmals wurde die Rally an den US-Märkten durch seine Tweets (Größte Jobbeschaffer den Gott je gesehen hat; Phänomenale Steuersenkungen für alle etc.) angeheizt. Die Erwartungshaltung ist nun dementsprechend hoch bis sehr hoch. Obwohl sogar seine Kabinettsmitglieder und eine Reihe von Analysten der großen Bankhäuser das mehrfach angesprochene Steuer- und Konjunkturprogramm kleinreden bzw. es sogar für komplett unrealistisch bewerten, halten die Marktteilnehmer weiter an den Bekundungen von Trump fest. Die Hoffnung stirbt einfach zuletzt… Und so droht selbst bei neuen vollmundigen Versprechen von Trump ein „Buy the Rumor, Sell the Fact“.

Blicken wir auf unsere Chartreihe, wo der DAX zum Wochenschluss richtig Federn lassen musste. Im DAX Monatschart konnte der Hochpunkt der Vormonatskerze kurz überschritten werden. Weiterhin haben die Bullen oberhalb der 11.425 alle Vorteile in ihrer Hand das Allzeithoch um 12.400 zu erreichen. Unterhalb der 11.4 droht der Rücksetzer zur Ausbruchzone um 11.000. Das mittlere Bollingerband verläuft aktuell bei 10.547. Kurse unterhalb würden das große Chartbild klar eintrüben und weitere Hochpunkte wären für Monate unwahrscheinlich.

Zoomen wir in den DAX Wochenchart, wo der Abverkauf von Freitag klar seine Spuren hinterlassen hat. Im Wochenverlauf konnte der DAX zuvor knapp über den Trendkanal steigen und die 12.000-er Marke erstmals seit Anfang 2015 wieder überwinden. Bereits kurz danach erfolgt jedoch ein empfindlicher Rücksetzer, welcher den DAX – ähnlich wie im Januar- wieder in den Trendkanal drückte. Die Wochenkerze ist nun bärisch angehaucht und deutet eine eher schwache Woche beim DAX an. Auf der Unterseite wären Ziele bei .555 und folgend die .480/.425 zu nennen, welche unbedingt halten sollten. Auf der Oberseite stellt die .850 bereits einen ersten wichtigen Widerstand dar, von wo direkt die unteren Ziele angesteuert werden könnten. Oberhalb der .890 hellt sich die Lage wieder etwas auf und die 12k dürfte nochmal in den Fokus rücken. Darüber ruft ein neues Jahreshoch. Präferiert wird momentan eine schwache Woche von .850 über die .550 zur Supportzone .480/.425. Viele Impulsgeber in der neuen Woche sorgen jedoch für ein Maß an Unsicherheit und ggfs. doch mal wieder für eine erhöhte Volatilität. Unterhalb der .425 öffnet sich das Ziel zur Ausbruchzone. Das mittlere Bollinger verläuft aktuell bei 11.200.  Die Unterkante des Trendkanals bei 10.800. Mit der 10.500 eine sehr wichtige Zone für weitere Hochpunkt in den nächsten Wochen und Monaten. Darunter trübt sich das Bild gefährlich ein. Unterhalb der 10k droht ein Bärenmarkt.

Blicken wir noch auf den Tageschart und den 60-Minutenchart, wo der Fehlausbruch über den Trendkanal deutlich zu erkennen ist. Einen wichtigen Haltepunkt bot am Freitag das mittlere Bollingerband (ca. .740), welches in der ersten Wochenhälfte im Blickpunkt bleiben dürfte. Der Aufwärtstrend seit der Trump-Wahl im November wurde abermals deutlich verletzt. Die Bullen bräuchten einen hohen Start um .850/.890, um die Chance zu haben nochmals Kraft für einen bullischen Angriff über die .890/ .950 zur Trendkanaloberkante um 12k zu starten. Unterhalb der .850/.890 droht nochmals der Test des mittleren Bollinger um .740, welches bei Bruch den Weg zur Supportzone .425/.480 über die .650/.550 eröffnet.

Der GD100 verläuft aktuell bei 11.180 und der GD200 knapp unterhalb der unteren Kanalbegrenzung bei 10.710.

Im US-Markt gab es am Freitag etwas Schwäche, welcher jedoch in den letzten Handelssekunden noch nahezu komplett aufgekauft werden konnten. Man hofft und wartet auf Trump seine Rede. Die 21.000 ist im Dow Jones mittlerweile zum greifen nah und bis Dienstag zur Rede des Großmeisters noch möglich. Oberhalb der .850 dürfte es weiter im „Buy-the-dip“-Modus in Richtung runde Marke gehen. Unterhalb der .690 würde es eine erste Eintrübung im Chartbild geben. Noch ist der sehr steile Aufwärtstrend seit der Wahl intakt.

In der neuen Woche steht die Rede von US-Präsident Trump vorm Kongress klar im Fokus. Des Weiteren erwarten uns aber auch eine ganze Reihe an Wirtschaftsdaten und die neuen Prognosen für die Verbraucherpreise (zieht die Inflation weiter stark an?).

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche!

Allgemeiner Hinweis:

Unter Tagesanalysen und Live-Analysen/ Trading-Chat werden ihr auch tagsüber stets aktuell informiert.

Bitte beachtet auch die Trading-Gruppen (Live-TradingNewsticker). Volle Einsicht erhalten aber nur registrierte Mitglieder der Seite. Hier kostenlos anmelden.

Sämtliche Bereiche und Funktionen (Bsp: E-Mail Service) stehen euch zu 100% kostenlos zur Verfügung. Bitte beachtet daher auch die Werbepartner. Danke. ?

Möchtet ihr die Trades der Profis kostenlos & vollautomatisch nachbilden? >> Social Trading

Neue Hochpunkte nur über Umweg?

In der vergangenen Börsenwoche konnte der DAX erneut nicht ansatzweise mit den US-Börsen mithalten, wo der S&P500 nun vor 89 Tagen das letzte mal einen Verlust von mehr als 1% ertragen musste. US-Präsident Trump hatte die Rally zuletzt stets mit Superlativen bezüglich seiner geplanten, bisher aber vollkommen unbekannten Steuerreform angeheizt. Shorteindeckungen größerer Hedge Funds sorgten dann für einen täglichen Squeeze im US-Markt. Das Fundament dieser starken Rally ist daher durchaus als sehr fraglich zu bezeichnen. Die Börse mag Hoffnungen und kauft diese gerne auf. Trump liefert ihnen diese Droge täglich mit neuen Superlativen und schiebt die Erwartungshaltung immer weiter ins Unermessliche. Die Börse ignoriert dabei nur zu gerne, dass er bei vielen im Wahlkampf geäußerten Versprechungen momentan gar nicht mehr liefern möchte (Clinton Ermittlungen, Veröffentlichung seiner Steuerunterlagen, Nahost und die 2-Staatenlösung, Ein-China-Politik, Bordertax, Russland, NATO etc.) und seine Meinung da teilweise komplett geändert hat. Aber die Steuerpläne werden natürlich trotzdem „massiv“ und „phänomenal“… Selbst wenn er eine umfangreiche Steuerreform vorstellt (die im Kongress und Senat erstmal Mehrheiten benötigt), dürfte die Börse schnell in den „buy the rumour, sell the fact“-Modus verfallen. Dieser könnte umso stärker ausfallen, je größer die Enttäuschung ist. Eine Erwartungshaltung mit Superlativen wird jedoch nur in einer Enttäuschung enden können, weil nach oben einfach keine Luft mehr gegeben ist. Trump spielt an der Börse mit dem Feuer und dies wird sich rächen, wenn die Taten folgen müssen. In 10 Tagen stellt er seine Pläne im US-Kongress vor. Die Rally wird bis dahin eher nicht mehr stark zu befeuern sein, sondern man wird so langsam in unsicheres abwarten abdriften. Es riecht nach starker Enttäuschung.

Blicken wir auf unsere Chartreihe beginnend mit dem großen Bild im DAX Monatschart, wo eine weitere Richtungsentscheidung weiter offen bleibt. Rangiert der DAX auf Monatssicht klar unterhalb des Vormonatshochs wäre ein Rücksetzer zur Ausbruchzone Richtung 10.9 in diesem Monat realistisch. Unterhalb des Vormonatstiefs (.425) droht eine erste stärkere Eintrübung, welche den Weg zur besagten Ausbruchzone weisen könnte. Ab 10.800 beginnt ein Existenzkampf für die aktuelle bullische Bewegung, welcher unterhalb der 10.540 (mittlere Bollinger) für die Bullen als Niederlage enden dürfte. Darunter droht eine Top-Bildung im großen Chartbild und weitere Hochpunkte wäre um Monate unwahrscheinlich. Oberhalb des Jahreshochs  sind mittelfristig Kurse um 12.200 und folgend 12.400 wahrscheinlich. Auffällig bleibt die extreme Divergenz zum US-Markt. Der DAX ist seit Monaten ein starker Underperformer.

Zoomen wir weiter in den DAX Wochenchart, wo zwischen Jahreshoch und Supportzone keine neuen Signale zu finden sind. Auffällig bleibt, dass die DAX-Bullen trotz starker Unterstützung der US-Börsen keinen Angriff auf das Jahreshoch starten konnten. Oberhalb der .425 ist für die Bullen jedoch weiterhin die Welt in Ordnung und es bestehen direkte Aufstiegschancen auf ein neues Jahreshoch jenseits der 12.000. Eine Auffälligkeit bleibt jedoch die starke Divergenz zum US-Markt, welche zur Vorsicht mahnt. Interessant bleibt der Blick zum RSI & MACD, wo sich ein bärisches Signal vor 2 Wochen bereits angedeutet(!) hat, welches jedoch durch fallende Kurse bisher keine Bestätigung finden konnte. Ein Halten des Kursniveaus trotz US-Märkte im Rallymodus könnte hier jedoch schon als bärischer Erfolg gesehen werden. Auf der Oberseite stellt die .800/.815 einen ersten wichtigen Widerstand dar. Oberhalb werden Kurse über .850 zur .950 möglich, wo der Trendkanal erneut für einen Abpraller sorgen könnte. Unterhalb wartet um .680 ein erster wichtiger Support, welcher bei Bruch Ziele um .550 ermöglichen könnte. Falls diese Zone bricht, droht eine direkte Abrutschgefahr zur 11.425 und darunter zur 11.050. Der GD100 verläuft aktuell bei 10.625 und der GD200 bei 9.985. Das mittlere Bollinger um 11.130.

Falls die erste wichtige Widerstandsmarke verteidigt werden kann, erwarte ich in der kommenden Woche eine Spanne von knapp .800 (im Ideal bereits etwas darunter) über die .680 zur .550.

Es folgt noch der Blick zum Tageschart und 60-Minutenchart. Im Tageschart stellt das mittlere Bollingerband um 11.680 eine erste wichtige Richtungsentscheidung dar. Darunter dürfte direkter Druck zur .550 und folgend .480/.425 aufgebaut werden. Zudem droht unterhalb der wichtigen .425 die Aktivierung eines Doppelstops mit Ziel 11k (hat jedoch noch Zeit). Im MACD droht ein Verkaufssignal, welches noch nicht aktiv ist. Die Bullen müssten daher gleich zum Wochenstart etwas Kraft zeigen. Oberhalb der .680 bleibt die Range über .730/.750 und wichtig .815 intakt. Darüber wird ein Anlaufen der Trendkanaloberseite bei .950 wieder wahrscheinlicher (über .850/.900).

Die US-Märkte konnte sich in der vergangenen Woche, angetrieben durch Short-Eindeckungen in Milliardenhöhe, klar besser entwickeln. An den letzten  beiden Handelstagen der Woche gab es jedoch erste kleine(!) Anzeichen von Schwäche, welche in der kommenden Woche ausgebaut werden könnten – vielleicht jedoch nur in einer eher seitwärts und abwartenden Bewegung (Trump und seine Steuerpläne) mit kleiner Wochenkerze. Der hohe Wochenschluss deutet in der ersten Wochenhälfte noch einen weiteren Hochpunkt an, welcher jedoch auch gering ausfallen könnte. Eine erste Eintrübung setzt es im Dow Jones erst unterhalb der .290. Eine kleine Wochenkerze mit kleinem neuen Hochpunkt würde die nachfolgende Woche mit der Rede von Trump vor dem US-Kongress mit gewisser Spannung versehen (Chance auf Umkehrkerze).

In der neuen Woche erwartet uns u.a. der ifo-Geschäftsklimaindex und das FED Protokoll. Am Montag ist die Wall Street geschlossen.

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche!

Allgemeiner Hinweis:

Unter Tagesanalysen und Live-Analysen/ Trading-Chat werden ihr auch tagsüber stets aktuell informiert.

Bitte beachtet auch die Trading-Gruppen (Live-TradingNewsticker). Volle Einsicht erhalten aber nur registrierte Mitglieder der Seite. Hier kostenlos anmelden.

Sämtliche Bereiche und Funktionen (Bsp: E-Mail Service) stehen euch zu 100% kostenlos zur Verfügung. Bitte beachtet daher auch die Werbepartner. Danke. ?

Möchtet ihr die Trades der Profis kostenlos & vollautomatisch nachbilden? >> Social Trading

Von Schwäche & Stärke

Es sind wieder Zeiten von großen Divergenzen. Die US-Börsen stiegen auf ein neues Rekordhoch nach dem Trump per Twitter „phänomenale“ Neuigkeiten zum Thema Steuererleichterungen angekündigt hatte. Im gleichen Atemzug fallen die Volatilitätsindizes und das Volumen weiter in den Keller. Ein Zeichen für die nahezu extreme Sorglosigkeit an den Finanzmärkten. Die bereits große Divergenz zum Deutschen Aktienmarkt wurde in der vergangenen Woche ebenso nochmals erweitert. Die Trump-Versprechen, die nie einen Superlativ innerhalb von 160 Zeichen auslassen, sind eben nicht für das Ausland bestimmt; zusätzlich flammen erneut Ängste einer Rückkehr der Eurokrise auf und unsichere Wahlen in Frankreich, Italien, Niederlanden und auch Deutschland erwarten uns in diesem Jahr.

In der kommenden Woche werden noch weitere Q4-Zahlen erwartet, ebenso das BIP Q4 Deutschland und auch der ZEW-Index (gibt es erste Eintrübungen wegen Trump?). Am Freitag findet zudem der Kleine Verfallstag statt. Anbei die aktuellen Positionierungen an der Terminbörse.

Demnach wäre bis Freitagmittag im neutralen Marktumfeld mit einem nahezu unveränderten Kurs zu rechnen.

Blicken wir auf unsere Chartreihen beginnend mit dem großen Bild im DAX Monatschart, wo eine Richtungsentscheidung weiter offen bleibt. Rangiert der DAX auf Monatssicht klar unterhalb des Vormonatshochs wäre ein Rücksetzer zur Ausbruchzone Richtung 10.9 in diesem Monat realistisch. Unterhalb des Vormonatstiefs (.425) droht eine erste stärkere Eintrübung im Bild, welche den Weg zur besagten Ausbruchzone weisen könnte. Ab 10.800 beginnt ein Existenzkampf für die aktuelle bullische Bewegung, welcher unterhalb der 10.540 (mittlere Bollinger) für die Bullen als Niederlage enden dürfte. Darunter droht eine Top-Bildung im großen Chartbild.

Zoomen wir weiter in den DAX Wochenchart, wo für die Bullen noch gar nichts angebrannt ist. Die Supportzone zwischen .425/.480 könnte getestet und verteidigt werden. Oberhalb dieser Marke bestehen weiterhin direkte Aufstiegschancen auf ein neues Jahreshoch jenseits der 12.000. Eine Auffälligkeit neben dem Chartbild bleibt jedoch die starke Divergenz zum US-Markt, welcher in den letzten Wochen nochmals deutlich besser performte. Ist hier ein Korrekturwille beim DAX erkennbar? Ebenso sollten die Notierungen zum Kleinen Verfallstag berücksichtigt werden, welcher für Freitagmittag eher keine neuen Jahreshochs andeuten. Interessant bleibt auch der Blick zum RSI & MACD, wo sich ein bärisches Signal andeutet(!), welches aber durch den Kursverlauf noch keine Bestätigung finden konnte. Eine erste wichtige Zone stellt der Bereich .640/.660 dar, von wo der Kurs über die .730 zum Jahreshoch aufbrechen könnte. Unterhalb rufen die .550/.500 und dann der erneute Test der Supportzone. Falls diese Zone bricht, droht eine direkte Abrutschgefahr zur 11.050. Der GD100 verläuft aktuell bei 10.650 und der GD200 bei 9.965.

Eine nächste Richtungsentscheidung bleibt auf diesem Niveau eine 50:50 Chance. Die Divergenz zum US-Markt und der Kleine Verfallstermin sprechen aber eher weniger für einen starken bullischen Angriff, sondern deuten eine eher langweilige Woche in enger Spanne an. Die Positionierungen an der Terminbörse sind auf der Unterseite zudem sehr hoch, welche im Normalfall keinen Rutsch unter die .400 zulassen würden. Nur ein starker bärischer Impuls könnte diese wohl aufsprengen und die Bewegung nach unten dann sogar stark Beschleunigen.

Es folgt noch der Blick zum Tageschart und 60-Minutenchart. Im Tageschart stellt das mittlere Bollignerband um 11.640 eine erste wichtige Richtungsentscheidung dar. Oberhalb der .730 wäre eine Attacke auf die .800 und folgend das Jahreshoch möglich. Darunter geht es über die .550 erneut zum Vorwochentief. Im Xetra-DAX Chart (2. Bild) ist die Tageskerze mit Gap recht interessant. Zuletzt wurden diese Ausbrüche direkt danach wieder abverkauft, obwohl RSI & MACD ein neues Kaufsignal (Fehlausbruch?) andeuten. Morgen könnte somit bereits ein wichtiger Grundstein für die weitere Bewegung gelegt werden. Unterhalb der .425 bildet die .370 einen letzten wichtigen Halt. Darunter droht ein direkter Rutsch zur 11.050. Zum Verfallstag am Freitagmittag im normalen Marktumfeld jedoch ebenso unwahrscheinlich.

Anbei noch ein paar Chartbilder zum US-Markt (S&P500, Nasdaq), welcher weiterhin in einer sehr ausgedehnten „Trump-rettet-alles-und-jeden“-Rally steckt. Beide Indizes haben nun eine Trendkanaloberkante von Januar 2016 erreicht. Ende der Dynamik? Noch ein dünnes entlanghangeln, oder doch eine Umkehr? Beim Dow setzt es erst unterhalb der 20.2 erste Eintrübungen. Oberhalb der 20.030 und 19.960 bleiben die Bullen klar in Oberhand. Auffällig bleibt jedoch der extrem niedrige Volatilitätsindex und das stetig abnehmende Volumen im Anstieg. Symptome, die Warnsignale aussprechen und nicht für eine gesunde Rally sprechen.

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche!

Allgemeiner Hinweis:

Unter Tagesanalysen und Live-Analysen/ Trading-Chat werden ihr auch tagsüber stets aktuell informiert.

Bitte beachtet auch die Trading-Gruppen (Live-TradingNewsticker). Volle Einsicht erhalten aber nur registrierte Mitglieder der Seite. Hier kostenlos anmelden.

Sämtliche Bereiche und Funktionen (Bsp: E-Mail Service) stehen euch zu 100% kostenlos zur Verfügung. Bitte beachtet daher auch die Werbepartner. Danke. ?

Möchtet ihr die Trades der Profis kostenlos & vollautomatisch nachbilden? >> Social Trading

Hin- und hergerissen…

In der vergangenen Woche gab es für den DAX den Rückwärtsgang zurück in den Trendkanal. Anschlussverkäufe blieben jedoch aus, allerdings ebenso der Buy-the-Dips Modus, obwohl die US-Börsen eine gute Vorlage dafür geboten haben. Laut letztem Wochenausblick sollte bei schwachem Start eine Wochenrange von .800 >.650(!) > .480 realistisch sein. Die Spanne reichte am Ende von .797 zur .535. In der neuen Woche bleibt die Nachrichtenlage relativ dünn. Blicken wir daher gleich auf unsere Chartreihe und beginnen mit dem DAX Monatschart.

Die Monatskerze Januar wurde mit sehr keinem Kerzenkörper beendet. Gerne weisen diese Formationen auf Unsicherheit bei der weiteren Kursentwicklung hin und können eine schwächere folgende Monatskerze andeuten. Oberhalb der .900 wäre diese Chance jedoch hinfällig und ein weiterer Anstieg wahrscheinlich. Bleibt der DAX auf Monatssicht jedoch klar unterhalb des Vormonatshoch wäre ein Rücksetzer zur Ausbruchzone knapp unterhalb der 11.000 im Februar realistisch. Ein Zurücktauchen unter die 10.800 wäre ein Warnsignal für für die weitere bullische Entwicklung. Das mittlere Bollingerband im Monatschart verläuft aktuell bei 10.540. Darunter droht sogar ein großer Gipfel im Chartbild.

Zoomen wir weiter in den Wochenchart, wo der DAX die Woche direkt im Trendkanal beginnen musste und damit sofort eine Spanne von .800 zur .650 aktivierte. Das Zurücktauchen in den Trendkanal kann als Warnung für die Bullen verstanden werden, allerdings fehlen weiterhin größere Umkehrsignale. Interessant ist der Blick zum RSI & MACD, wo sich ein bärisches Signal andeutet(!). Erst eine weitere schwache Woche würde dieses Signal bestätigen. Eine erste wichtige Marke stellt die .660 dar, wo bereits kurzfristig eine Richtungsentscheidung anstehen könnte. Auf der Unterseite warten die .530/.480 und wichtig die .400. Oberhalb der .660 wäre ein Weg zur .800 und .850 (Trendkanal) möglich. Bei erneutem durchbrechen des Trendkanals wäre ein Run zur 12k möglich. Doch wird der Trendkanal wirklich nochmals durchbrochen? Ich sehe dieses Szenario nach dem Fehlausbruch der vergangenen Woche als unwahrscheinlich an. Trendkanaloberkante ja, aber mehr nicht. Unterhalb der 11.400 wird die Tür zur 11k geöffnet.

Das mittlere Bollingerband verläuft aktuell bei 10.012, der GD100 bei 10.600 und der GD200 beim großen Aufwärtstrend um 9.945.

Anbei noch der Blick zum Tageschart und 60-Minutenchart. Direkt zum Wochenstart erfolgte der Rutsch zurück in den Trendkanal, wo man sich bis zum Wochenschluss neutral um das mittlere Bollingerband bewegte. Eine seriöse Prognose für die nächste Bewegung ist daher nur schwerlich möglich. Eine Auffälligkeit war die Schwäche zum US-Markt, welche einen Korrekturwillen beim DAX darstellen könnte.

Das mittlere Bollingerband um aktuell 11.640 wird somit zur neuen Woche eine wichtige Marke für die nächste kurzfristige Richtungsentscheidung darstellen. Oberhalb ergeben sich nochmals Aufstiegschancen zur Trendkanaloberkante über die .740/.800/.850. Auf der Unterseite sind die .535/.480/.400 zu nennen. Ober- und unterhalb dieser Range ergeben sich übergeordnet neue Signale.

Anbei noch der Blick zum US-Markt (Dow Jones m60 & Tageschart, S&P500 und Nasdaq), welcher am Freitag einen deutlich besseren Abschluss finden konnte. Der Dow Jones konnte so wieder über die 20.000-er Marke steigen ohne jedoch ein neues Jahreshoch zu erreichen. Durch den kleinen Squeeze am Freitag wurde nahezu punktgenau das Abwärts-Gap von Montag geschlossen. Wollte der Markt das Gap nur nicht offen lassen, oder folgt doch noch ein Angriff auf das Jahreshoch? Unterhalb besteht die Gefahr für ein kleines Doppeltop. Oberhalb könnte sogar die 20.300 noch attackiert werden. Die Bullen werden zum Wochenstart bereits zeigen müssen, ob die Bewegung am Freitag nur dem Gap geschuldet war. Unterhalb der 19.700 drohen ernste Eintrübungen im Chartbild.

S&P500 und Nasdaq bewegen sich weiterhin innerhalb eines Trendkanals ohne die Oberseite voll angelaufen zu haben.

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche!

Allgemeiner Hinweis:

Unter Tagesanalysen und Live-Analysen/ Trading-Chat werden ihr auch tagsüber stets aktuell informiert.

Bitte beachtet auch die Trading-Gruppen (Live-TradingNewsticker). Volle Einsicht erhalten aber nur registrierte Mitglieder der Seite. Hier kostenlos anmelden.

Sämtliche Bereiche und Funktionen (Bsp: E-Mail Service) stehen euch zu 100% kostenlos zur Verfügung. Bitte beachtet daher auch die Werbepartner. Danke. ?

Möchtet ihr die Trades der Profis kostenlos & vollautomatisch nachbilden? >> Social Trading

Von der Trump-Rally zur Trump-Blase?

Man muss sich schon kräftig die Augen reiben und trotzdem wird man nicht verstehen, warum der Herr Trump eine solche nahezu historische Rally zugesprochen bekommt. Es muss die blinde Hoffnung sein, dass er wahllos mit (nicht vorhandenem) Geld um sich werfen wird und so das Wirtschaftswachstum nochmals beschleunigt. Vollkommen ignoriert werden die Gefahren seiner Isolationspolitik, der dadurch anziehenden Inflation und damit der realen Drohung von Yellen die geldpolitische Umkehr noch schneller voranzutreiben. Damit dürfte im gleichen Atemzug die weitere Verschuldung durch die anziehenden Zinsen abermals als untragbare Last jegliche Politik lahmen. Die internationale Schuldenkrise wurde in den letzten Jahren nicht gelöst! Sie wurde durch die Notenbanken der Welt Dank einer Verzinsung von 0% nur auf Eis gelegt. Es wurde Zeit für politische Maßnahmen gekauft, welche jedoch nicht genutzt wurde – im Gegenteil, man gönnte sich in der Nullzinszeit noch mehr (vorerst(!) günstige) Schulden… Wehe, wehe, wenn an der Zinsschraube durch die anziehende Inflation fester gedreht werden muss….

Eine interessante Frage müsste sich auch unser DAX gefallen lassen. Warum feiert der deutsche Leitindex eine Trump-Rally? Unsere Exportnation dürfte von der neuen amerikanischen Politik eher belastet und wahrlich nicht gefördert werden. Nach dem Augenreiben und wenn die Sicht wieder klarer wird, wird man sich eingestehen müssen, dass man viel zu hoch getragen wurde. Im US-Markt herrscht mittlerweile ein gigantischen Gap zwischen realen Unternehmenswerten und der Hoffnung am Aktienmarkt. Ein äußerst sandiges Fundament für diese Trump-Rally, die dann schnell im Trump-Crash enden könnte.

Aber blicken wir nüchtern auf unsere Chartreihe, wo wir festhalten müssen, dass bisher keinerlei Umkehrsignale vorhanden sind und die Bullen klar im Vorteil bleiben. Es würde mich jedoch absolut nicht wundern, wenn die aktuelle Anstiegsphase sehr dynamisch aufgelöst wird und die vermissten bärischen Signale dann im Stundentakt generiert werden. Die extrem niedrigen/ sorglosen Volatilitätsindizes deuten bereits in diese Richtung.

Schauen wir zum DAX Monatschart, wo um 11.900 eine weitere wichtige horizontale Widerstandszone getestet wurde. Der RSI rückt das erste Mal seit 2 Jahren wieder in den überkauften Bereich und der Rücksetzer zur Ausbruchzone bleibt weiterhin offen. Ein Ziel für den Februar? Letztendlich ist der DAX auf diesem Niveau nahezu zum Allzeithoch verdammt. Eine dynamische Umkehr auf aktuellem Stand könnte übergeordnet im schwächsten Fall ein großes Doppeltop erzeugen. In meinen Augen wäre bei einer Umkehr eine Dreiecksformation jedoch als wahrscheinlicher anzusehen. Wichtige übergeordnete Marken auf der Unterseite wären die Ausbruchzone um 10.900, das mittlere Bollinger bei aktuell 10.515 und der große Aufwärtstrend bei knapp 10.000 Punkte, welcher über das Schicksal des Bullenmarktes entscheiden wird. Am Dienstag wird die Monatskerze Januar fertiggestellt.

Zoomen wir weiter in den DAX Wochenchart, wo in der vergangenen Woche der Aufwärtstrendkanal leicht nach oben verlassen werden konnte. Halt bot die horizontale Widerstandszone zwischen 11.870/.930, welche in der kommenden Woche einen Türöffner zur 12.000/.200 darstellen könnte. Der Wochenstart könnte sich hier bereits als richtungsentscheidend erweisen. Falls der DAX um .800 schwächer in die Woche und damit erneut im Trendkanal in die Woche startet, könnte sehr schnell weitere bullische Kraft verpuffen. Eine neutrale Spanne von .800 zur .650 könnte dann die Folge sein. Unterhalb der .400 dürfte der Blick auf die unteren Marken um 11.000 gerichtet werden. Ein Start oberhalb der .800 dürfte hingegen Widerstände bei .890/.930 und darüber die 12k in den Fokus rücken.

Das mittlere Bollingerband verläuft aktuell bei 10.950, der GD100 bei 10.630 und der GD200 beim großen Aufwärtstrend um 9.925.

Bei einem schwachen Start favorisiere ich eine Spanne von .800 >.650(!) > .480.

Im Tageschart (Future & Xetra) und 60-Minutenchart werden diese untergeordneten Marken deutlicher. Eine erste Auffälligkeit ist der schwache Ausbruch oberhalb des Trendkanals. Es besteht damit durchaus die Gefahr, dass morgen der Start direkt innerhalb des Trendkanals erfolgt und die Bullen einen Dämpfer erhalten. Die erwähnte Bewegung von .800 über .750, .700, zur .650 könnte dann erfolgen. Unterhalb dieser Marke wird es brenzlig und ein Test der .480/.400 sollte für die Bullen besser positiv verlaufen. Ein Start oberhalb der 11.800 bietet hingegen weitere direkte Aufstiegschancen in Richtung 12.000.

Das mittlere Bollingerband läuft in der kommenden Woche an den Support bei 11.650 – eine interessante Anlaufmarke. Der GD100 befindet sich an der Ausbruchzone um 10.925 und der GD200 an der Unterkante des 2016-er Aufwärtstrends um 10.540.

Die kleinen Chartbilder deuten aktuell etwas in Richtung Schwäche. Trügerisch, oder ein früher Signalgeber für die neue Woche? Der Start wird bereits wichtig!

Im Dow Jones deutete der Tageschart eine neue Attacke auf die 20k an, welche sogar übersprungen werden konnte. Das rechnerische Ziel nach dem Ausbruch wäre bei 20.200 zu finden. Im Tageschart des S&P500 und der Nasdaq deutet sich seit Anfang 2016 ein Aufwärtstrendkanal an, welcher vorerst die obere Begrenzung darstellen dürfte. Eine Warnung gibt es, wenn der Dow Jones die 20.000-er Marke wieder hergibt.

Am Montag wird bereits die Inflationsprognose für Januar veröffentlicht. „Droht“ erneut eine Überraschung auf der Oberseite? Ebenso erwarten uns in der kommenden Woche eine Reihe an Wirtschaftsdaten aus Asien, Mittwoch die FED-Sitzung(!) und am Freitag der US-Arbeitsmarktbericht. Da ist doch Spannung drin…

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche!

Allgemeiner Hinweis:

Unter Tagesanalysen und Live-Analysen/ Trading-Chat werden ihr auch tagsüber stets aktuell informiert.

Bitte beachtet auch die Trading-Gruppen (Live-TradingNewsticker). Volle Einsicht erhalten aber nur registrierte Mitglieder der Seite. Hier kostenlos anmelden.

Sämtliche Bereiche und Funktionen (Bsp: E-Mail Service) stehen euch zu 100% kostenlos zur Verfügung. Bitte beachtet daher auch die Werbepartner. Danke. ?

Möchtet ihr die Trades der Profis kostenlos & vollautomatisch nachbilden? >> Social Trading